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    Rechteckverhalten von HiFi-Verstärkern

    oldiefan - - Fachwissen

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    Hallo Rolf, ich sehe auch in der Simulation, daß das Teilungsverhältnis des Lautstärkepotis die Rechteckform in dem Sinne verändert, wie Du schreibst. Aufgrund der zusätzlichen Widerstände R442 und R443 am LS-Poti wird der Gesamtwiderstand weniger als 150k sein und auch das tatsächliche Teilungsverhältnis etwas anders, da die beiden genannten Zusatzwiderstände ja fest bleiben, aber nicht bekannt sind, wo sie am LS-Poti abgreifen, d.h. wie sie in das Verhältnis eingehen. Aber für die grundsätzlic…

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    Rechteckverhalten von HiFi-Verstärkern

    oldiefan - - Fachwissen

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    Unabhängig von Rolf fiel mir der 100pF Kondensator C452 (C752) ins Auge und die nachfolgende Simulation ergab, dass damit die Bandbreitenschwäche des 8120 effektiv angegangen werden kann. Allerdings war Rolf mit dieser Erkenntnis schneller Während ich noch simulierte, hatte Rolf das hier schon gesetzt! Passt! ich will Euch das Simulationsergebnis trotzdem nicht vorenthalten, es ist schlagend! Verringern von C452 / C752 auf 47pF wäre die Lösung und sollte die Bandbreite herstellen: saba-forum.dl2…

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    Rechteckverhalten von HiFi-Verstärkern

    oldiefan - - Fachwissen

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    Lieber Michael und Rolf, Ihr hattet noch die kleine Abweichung beim 30Hz Signal beim Saba 9241 angesprochen. Dazu: Der 9241 ist vollständig revidiert. Der Gegenkopplungselko C1116 im 9241 ist -abweichend von der 22µF Originalbestückung - im vorliegenden Fall, wie empfohlen, ein 47µF-bipolar Elko, zusätzlich parallel ein Wima MKS-2 2,2µF. Ich kann jetzt nicht sagen, ob es darauf zurückzuführen ist. Dem Höreindruck hat diese kleine Anpassung jedenfalls nicht geschadet. Gruß Reinhard

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    Rechteckverhalten von HiFi-Verstärkern

    oldiefan - - Fachwissen

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    Die Simulation habe ich variiert, um einen Eindruck zu erhalten, wie sie reagiert. Zusammengefasst kann ich jetzt sagen, dass es keinen "einzigen" Verursacher der Bandbreiteneinschränkung gibt, sondern mehrere Dinge spielen zusammen. Die Idee, einfach in der Vor- oder Endstufe etwas zu tauschen oder zu ergänzen....nein, das wäre zu simpel. Bei SABA verstand man das Handwerk natürlich. Es gibt allerdings ein Kernproblem, den Lautstärkesteller direkt am Engang des NF-Teils (Band-Eingang). Naturgem…

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    Rechteckverhalten von HiFi-Verstärkern

    oldiefan - - Fachwissen

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    Rolf, Deine Frage war gut! Zu meiner Überraschung sagt LTSpice: 1. Kein Unterschied in der 20kHz Rechteckform zwischen LS-Ausgang und an Basis der Endtransistoren oder Eingang der Treiberstufe, d.h. der Hund liegt schon davor, in der Vorstufe begraben! 2. LTSpice zeigt schon gleich nach der ersten Verstärkerstufe hinter dem Lautstärkesteller die erste Verringerung der Anstiegsrate. Bis zum Eingang der Treiberstufe wird das Rechteck noch breiter. Die Vorstufe im 8120 ist hier der Schuldige! Sie i…

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    Rechteckverhalten von HiFi-Verstärkern

    oldiefan - - Fachwissen

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    Hallo Rolf, ja, den gesamten NF-Bereich habe ich in LTSpice abgebildet. Dabei sind in der NF-Vorstufe die meisten Kleintransistoren als npn- oder pnp-default gesetzt oder BC550/560 oder ähnlich. Bei der Treiberstufe habe ich die in in LTSpice verfügbaren Equivalenztypen genommen. Endstufe: 2N3055H ist im Spice Modell ja anwählbar abgebildet. Offenbar ist im Modell die slew rate des2N 3055 gut getroffen. Aber die ganze Vor- und Treiberschaltung trägt auch bereits was bei. Der Revox A50 ist etwas …

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    Rechteckverhalten von HiFi-Verstärkern

    oldiefan - - Fachwissen

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    Lieber Andreas, Michael, Rolf und Mitleser, mein oben gezogenes und nicht überraschendes Résumé war, dass die erhaltene Qualität des Rechtecksignals bei der hohen Frequenz (20 kHz) und an der Nennbelastbarkeit mit der herstellerseitig angegebenen Leistungsbandbreite einigermassen gut korreliert. Grob gesprochen, ist die Leistungsbandbreite der Frequenzbereich, innerhalb dessen bei halber Nennleistung (P -3dB) der Referenzklirrfaktor (meist 1% THD) nicht überschritten wird. In grober Näherung kan…

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    Rechteckverhalten von HiFi-Verstärkern

    oldiefan - - Fachwissen

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    Lieber Andreas, der von mir verlinkten Artikel von Rod Elliott zur Erklärung des Rechtecktest, den ich auch aus diesem Grund ja vorangestellt hatte, erläutert, dass Frequenzen von 10 kHz oder darüber nur zu einem Hundertstel oder noch weniger des Pegels niederfrequenter Signale im Klangspektrum vorhanden sind. Nicht umsonst benötigen Hochtonchassis (z.B. Kalotten) in Lautsprecherboxen, die für eine Nennbelastbarkeit von 50W ausgelegt sind, ja nur eine maximale Belastbarkeit von nur ca. 5W. Insof…

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    Rechteckverhalten von HiFi-Verstärkern

    oldiefan - - Fachwissen

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    Hallo Forenfreunde, angeregt durch die Diskussion anlässlich meinerMessung der Rechteckwiedergabe eines Luxman (LUX) FQ-990 Receivers aus dem Jahr 1971 in einem früheren Beitrag (Luxman FQ-990 - die Zweite) hatte ich mir damals vorgenommen, das Thema nochmal aufzugreifen. Ich habe einerseits einen grossen Teil meiner derzeitige Gerätesammlung an Vorverstärkern, Vollverstärkern, Endstufen und Receivern auf das Rechteckverhalten bei 30 Hz und 20 kHz untersucht, aber in einigen Fällen auch Fremdger…

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    Bei freier Verdrahtung und variierender Temperatur des Bauteils kann die thermische Belastung der Lötstellen durch die viel längere Anschlussverdrahtung der Bauteile stark gemindert werden. Zusätzlich wird ggf. auftretende thermische Spannung leicht durch Verbiegen der Anschlussdrähte aufgefangen. Beides geht bei Platinenmontage nicht, dort wird die Wärme und thermische Spannung viel stärker in die Lötstellen übertragen. Das ist meine Interpretation. Reinhard

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    Dieter, dann besteht guter Grund, auf Erfolg zu hoffen! Gruß Reinhard

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    Hallo Dieter, ich hatte vor längerer Zeit das Symptom der schwingenden Mittenanzeige ebenfalls (Thread/Link: AFC schwingt bei 9241 ) und hatte zunächst die Abstimmspannung/TCA530 im Visier. Das war es bei mir aber nicht, sondern ein übersehener Haarriss an einer Stelle, wo er gerne auftritt aber nur bei Durchleuchtung der Platine mit einer starken Lampe gut erkennbar ist. Wurde durch die Unterbrechung der schmalen Leiterbahn erzeugt, sie führt die Abstimmspannung. Das periodische Verhalten war d…

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    hier noch ein Foto des Filters F1 hinter dem FM-Mischer, das mir Arbeit macht. Die Mitleser, die den 8080 oder 8120 nicht so im Detail kennen, können sich dann ein besseres Bild machen: saba-forum.dl2jas.com/index.ph…37fec6b88e7128b3c9cfb4019 Und die Simulation der Verstellung der Kopplung von unterkritisch bis überkritisch nach vorhergehendem Abgleich auf Maximum der Durchlasskurve bei 10,7 MHz ergibt: saba-forum.dl2jas.com/index.ph…37fec6b88e7128b3c9cfb4019 saba-forum.dl2jas.com/index.ph…37fec…

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    Hallo Christian, hmm, dann ist die Anforderung an die Genauigkeit ja sehr ja eng. Ich habe aus einem Saba 8080 Schlachtgerät, das ich für solche Fälle habe, das Filter heute ausgebaut. Der nominell 100pf Styroflexkondensator des 2. Kreises misst bei mir 99pF. Der 68pF/63V Styroflexkondensators des 1. Kreises muss ich zum Messen einseitig ablöten - habe ich noch nicht gemacht. Ich sehe aber einen Aufdruck "2,5", vielleicht Toleranz 2,5%? Ich erwäge, im 8120 F1 durch dieses Filter aus dem 8080 zu …

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    Hier noch die Gesamtansich vom fast vollendeten Gewerk: saba-forum.dl2jas.com/index.ph…37fec6b88e7128b3c9cfb4019 saba-forum.dl2jas.com/index.ph…37fec6b88e7128b3c9cfb4019 Hervorragenden Empfang und Trennschärfe an der Antenne kann ich schon attestieren! Ausführlicher Hör- und Klangtest kommen noch. Reinhard

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    Hallo Christian, interessant, was Du beobachtet hast. Und ja, auch beim 8120 haben Ratiofilter und ZF-Ausgangsfilter dieselbe Bauform und im Meersburg Stereo Automatic ist in der Mischbox dieser Typ ebenfalls verbaut. Der stammt ja auch aus derselben Fertigungszeit wie der 8120. An einen abnormen Kondensator hätte ich da auch nicht gleich gedacht, ist ein Styroflex, oder? Guter Tip, Danke Christian! Hier die Box vom Meersburg Stereo Automatic H. Das weisse ZF-Ausgangsfilter ist gut zu sehen. So …

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    Fortsetzung.... Vor dem Aufsetzen des Schirmbechers auf die neu gewickelte Spule ist peinlich genau darauf zu achten, daß die Drähte vollständig in den eingekerbten Durchführungen des Kunststoffträgers liegen, so dass der Alubecher, der darüber gestülpt wird, keinen Kontakt zu den Drähten bekommt. Fertig sieht es dann so aus: saba-forum.dl2jas.com/index.ph…37fec6b88e7128b3c9cfb4019 Mit wieder hergestelltem funktionsfähigen Ratiofilter und ZF-Filter-Bereich konnte der FM-Abgleich angegangen werde…

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    Forenfreunde, was lange währt...wird endlich gut! Ich wollte noch berichten, welche Hürden mir bei der Revision dieses SABA HiFi Studio 8120 G begegnet sind und wie ich sie nehmen konnte. 1. Stereodekoder-IC MC1305P (Motorola) Dieser Dekoder-Chip scheint häufig von Ausfällen geplagt zu sein. Allerdings gehört er ja auch zu den ersten Modellen und hat einige Jahre hinter sich. Wie ich schon geschrieben hatte, war dieser IC defekt, er lieferte kein Stereo mehr und mutete bei mono-Signal komplett. …

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    Hallo Rolf, Du meinst also auch, daß SABA anfangs sehr konservativ diese Werte angegeben hat und erst später in der Serie die Angaben verbessert hat, da die tatsächliche Leistung des 8120 G und sätere Modelle des Typs die besseren Grenzwerte auch noch erfüllten? Ich vermute das auch. Den 8120 hat es ja über viele Jahre gegeben und mit der Zeit hat sich die Erwartung des Marktes - durch den Wettbewerb getrieben - auch erhöht. Mit Klirrfaktor von (nur) 1% für das SABA-Spitzenmodell dieser Zeit war…

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    ...und es gibt in der technischen Spezifikation des Saba HiFi-Studio 8120 deutliche Unterschiede zwischen Model G und H: saba-forum.dl2jas.com/index.ph…37fec6b88e7128b3c9cfb4019 Ich kann keinen Grund dafür aus den Schaltplänen ersehen, wieso der Unterschied? Außerdem sollte ich mit dem FM-stereo Klirrfaktor von 0,75% bei meinem Model G zufrieden sein (Spezifikation: <1%)? Wieso ist beim H-Modell der Klirrfaktor mit < 0,5% angegeben und auch besserem FM-stereo Fremdspannungsabstand? Technischer G…