9250 Reparieren

      Guten Abend,

      habe heute die Endstufentransistoren eingelötet, danach musste ich feststellen das das Relais immer noch nicht anzog.
      Nach einem Tausch der Treibermodule habe ich herausgefunden das diese in Ordnung sind und der Fehler auf der linken Endstufe sein muss.

      Beim anschließenden messen der Transistoren ist mir aufgefallen, dass der T1146 sich bei den Messwerten von dem der rechten unterscheidet. K->E Widerstand beim Transistor der linken Endstufe im Mega Ohm Bereich, bei der rechten Endstufe im KiloOhm Bereich.

      Könnte es sein das der Transistor T1146 der Verursacher ist?
      Falls nicht wer könnte noch der Schuldige sein?
      Mit freundlichen Grüßen Michael
      Gruß Michael
      Moin,
      wenn ich mir den Widerstand so ansehe, dann ist ein 5W Widerstand der geeignete Ersatz.
      Hat man erst etwas Erfahrung gesammelt, erkennt man an Bauform und Groesse,
      was so ein Widerstand aushalten muss.
      Um die Belastbarkeit zu berechnen, muesste man den maximalen Strom kennen, der durch ihn fliesst.
      Aus der Ausgangsleistung kann man 5A annehmen, das macht 5,5W. Weil der Widerstand nicht staendig damit belastet wird, ist ein 5W Typ schon richtig gewaehlt.

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      Peter
      Hallo Michael,

      habe mich mal deines Fotos bedient und die beiden identischen Widerstände in Grün mackiert, worum es hier geht ist die Leistung zu bestimmen, da im Plan dazu keine Angaben gemacht sind.
      Wenn ich mir die Bauform und Größe anschaue gehe ich nicht davon aus das es sich um 5 Watt Typen handelt, eher um 1 Watt. Ich habe hier auch mehrere neue Widerstände in gleiche Bauform, nur andere Widerstandswerte und die Leistungsangaben laut Hersteller sind 1 Watt. Es schadet aber auf keinen Fall 5 Watt Typen einzusetzen, vorausgesetzt du kannst sie unterbringen.

      Gruß Josef
      Guten Morgen,

      gestern kam ich endlich mal wieder dazu am 9250 zu werkeln. Nachdem der Widerstand ausgetauscht wurde funktionierte zu erst alles einwandfrei. Nach einer Stunde Betrieb wechselte der 9250 auf einmal die Quelle von aux nach fm ich dachte mir weiter nichts dabei und habe wieder aux ausgewählt.

      Nach kurzer Zeit kamen dann sehr komische Geräusche aus den Lautsprechern die seit dem andauernd vorhanden sind, auch nach erneutem einschalten. Wenn man eine Quelle auswählen will macht es ein komisches Geräusch und er springt sofort wieder zurück auf FM (mit afc und loundness welche ich zuvor ausgeschaltet hatte).
      Zusätlich wird diese Geräusch das dauernd vorhanden ist stärker wenn man eine beliebige Taste drückt (die stationstasten, loudness, präsenz... )

      Die Geräusche hat der Oskar aufgenommen und wird sie gleich hochladen und einen Link posten.

      Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
      Gruß Michael
      Guten Abend,

      gerade eben habe ich den 9250 nochmals eingeschaltet und jetzt läuft er.
      Der Fehler tritt wohl erst nach längerer Betriebsdauer auf.
      Jetzt nach einer halben Stunde treten die oben beschriebenen Geräusche wieder auf und gleichzeitig kam wieder das Problem mit den Quellen.

      Als der 9250 noch lief (also vor etwa einer halben Stunde) ist etwas sehr komisches aufgefallen und zwar habe ich mal spaßeshalber loudness angemacht und die tiefen auf +5 gedreht.

      Bei den Bässen wurde dann die Beleutung schwächer, was ja sehr Saba untypisch ist. Weiß jemand was da mit der Stromversorgung nicht stimmen kann?

      Ich werde einfach nicht schlau aus dem Gerät ich hab schon das Flip-Flop Modul in Verdacht gehabt aber wo kommen dann diese Geräusche her. Außerdem finde ich verwunderlich das die Fehler gleichzeitig auftreten.

      Wo könnte da der Fehler sein? Ich hoffe Ihr könnt mir da weiterhelfen.
      Im vorraus schon mal Vielen Dank für die Antworten.
      Gruß Michael
      Hallo,

      komischerweise läuft die Kiste jetzt, obwohl ich eigentlich nichts gemacht habe.
      Kann ich mir echt nicht erklären...
      Oder könnte es vielleicht an meinen Test-Lautsprechern gelegen haben, dass die Beleuchtung bei starken Bässen schwächer wurde?
      Ich kann es leider nicht mehr testen da mir die oben genannten Lautsprecher abgeraucht sind :D
      Das waren so mit blauem Filz bezogene noname Chinateile übelsterklasse.

      Was ich noch fragen wollte:

      Ich habe gesehen das an ein paar Windungen des Netzteils Grünspan angesetzt hat.
      Sollte ich dagegen etwas unternehmen?
      Frisst sich der weiter durch?
      Gruß Michael
      Ich würde bei undefinierten Geräuschen eher auf einen der Spannungsstabis tippen. Die sind nach all den Jahren sehr anfällig.
      Dass die Beleuchtung dunkler wird, kann eigentlich nur entweder am Gleichrichter oder an den Elkos in der betreffenden Betriebsspannung liegen.

      Grünspan bei Kupfer ist eher ein gravierendes Problem, wenn er feucht steht. Frisst sich unbemerkt immer weiter. Auch bei Pfennig-Stücken zu beobachten.
      Kann man aber nicht wirklich was gegen tun ausser den Trafo in Natronlauge baden. Würd ich aber von abraten. :D
      Oder mit Plastikspray versiegeln, denn soviel ich weiss, braucht eine Oxydation ja Sauerstoff. Den kann man ja verweigern.

      Und abkratzen ist auch schlecht, weil du dann agrantiert die Windungen von der Isolierung befreist und somit einen Kurzschluss verursachst. Also wirst du wohl damit leben müssen.

      MFG Peter
      Auch ich kann mich irren......
      Moin,
      wenn ich in solchen Geraeten Gruenspan gesehen habe, hatte der zwei Ursachen.
      Entweder hat da jemand mit Kontakt 60 herumgepampt oder
      Weichmacher und Chloranteile von PVC-Isolierungen erzeugen Kupferacetat.
      Wenn der Gruenspan leicht erreichbar ist, mit einem Wattestaebchen abreiben und mit Kontakt WL abspuelen. Echte Schaeden hatte ich deswegen nur an einem Relais, das jemand mit K60 behandelt hatte.
      Der mehr als haarfeine Wickeldraht der Spule war alle 20cm durchgefressen.

      _Wo_ ist denn der Gruenspan? Bilder?

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      Peter