Tapedeck beim Ultra Hifi Center 9941 will nicht!

      So, ich hatte mir vorher den Bereich hinter D2505 genauer angesehen. D2505 ist über R2505 und R2560 direkt mit IS2401 verbunden. Außerdem über R2509 mit Masse.


      Ich habe mir alle Bauteile noch einmal ganz genau angesehen. Bei R2509 fiel mir auf, dass dieser sehr nahe an C2418 ist. Bei genauerem Hinsehen habe ich bemerkt, dass sich C2418 und ein Beinchen von R2509 berühren. Nachdem ich es weggebogen habe war der Fehler verschwunden. Allerdings habe ich jetzt Verständnisprobleme warum das so ist, da das Beinchen und die Stelle, die es an C2418 berührt hat beide an Masse liegen. Auf dem Bild unten sieht man die beiden Bauteile sowie einen Ausschnitt aus dem Schaltbild, indem ich die Kontakte markiert habe, die sich berühren. Wie kann es dann sein, dass sich daraus ein Fehler ergibt?



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      Mia's Erklärung überzeugt. Wenn die Masseverbindung von R2509 durch eine kalte Lötstelle unterbrochen ist, funktioniert der Spannungsteiler R2505/2509 nicht mehr. Die Diode bekommt eine höhere Spannung als vorgesehen ab und wird leitend.

      Das wird dann wohl nicht die einzige kalte Lötstelle sein.

      Viele Grüße,
      Christian
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      Hallo ihr beiden. Aber wenn ich die Bauteile so hinbiege, dass sie sich nicht berühren, dann funktioniert ja komischerweise alles.
      Wenn sie sich berühren, dann ist die Verbindung ja erst recht gegeben. Da kann es doch nicht an einer kalten Lötstelle liegen, oder?

      EDIT: ihr hattet Recht. Sobald man den Widerstand R2509 etwas kippt tritt der Fehler wieder auf. Auch ohne, dass er den Kondensator berührt.
      Die Verbindung nach Masse ist dabei aber immer gegeben.
      Je nachdem wie R2509 gekippt ist kommt es zu einem Kontaktproblem an folgender Stelle:



      EDIT2: Es gibt keine kalte Lötstelle an besagtem Widerstand, sondern das Beinchen ist an der im Schaltplan eingezeichneten Stelle abgebrochen.
      Nachdem der Fehler jetzt gefunden ist, hätte ich aber trotzdem noch einige Fragen. Ohne das genau Einkreisen des Fehlers von euch hätte ich den Bruch wahrscheinlich nie festgestellt. Deshalb noch einmal vielen vielen Dank!
      Wäre es okay, wenn ich zu der Schaltung in den nächsten Tagen/Wochen noch einige Fragen stelle?

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Kangoo040696“ ()

      Gratuliere zur erfolgreichen Fehlerabstellung!
      Klar, stell ruhig Fragen dazu. Soweit ich die Schaltung selbst überblicke, helfe ich Dir gerne weiter. Und wo ich nicht weiter weiß, müssen dann halt die echten Elektroniker eingreifen :)
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      Hallo Alex !

      Supi der ominöse Fehler ist also gefunden. 8o
      Ich hab auch schon mal auf Arbeit gehabt, neue Lötstelle frisch aus dem Lötautomat. Und wir Frauen kontrollieren jede fertig geworden Platte.
      Und manchmal muss man mit der Hand nachlöten.

      Diese erste Hilfe-Stellung von mir war halt nur wegen der Erfahrung, was wir fast täglich bei unserer Arbeit haben. Ist schon Routine. 8| ;)
      Grüße <3 Mia <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Nachteule“ ()

      Vielen Dank Christian!
      Nach den Klausuren muss ich mich um das Kassettendeck meines zweiten UHC9941 kümmern. Es ist leider auch defekt, aber zeigt ein komplett anderes Fehlerbild und ist noch komplett unberührt. Mitten im Betrieb hat es damals den Dienst versagt. So aus dem Bauch heraus tippe ich auf einen defekten Kondensator. Wenn ich mich richtig erinnere ist die Platine voll mit den weinroten Roederstein-Kondensatoren, die ihr auch gerade im Thread von Achim diskutiert.
      Aber jetzt bin ich ersteinmal glücklich!
      Ja, jetzt ist der Fehler endlich gefunden Mia. Das Kassettendeck ist seit knapp sieben Jahren defekt im Eck gelegen. Was bin ich gerade froh, dass ich jetzt wieder Kassetten für's Auto aufnehmen kann.
      Dir auch noch Danke für die Idee mit der kalten Lötstelle.
      Und natürlich auch nocheinmal einen riesen Dank an Andreas und Jogi.
      Ihr seid spitze!
      Mir ist nicht so ganz klar wie man solche Grundprinzipien der Reparaturkunde als Serum verteilen könnte, damit man als Antworter sicher gehen kann nur wirkliche Schaltungsstörungen vorgesetzt zu bekommen, und nicht nach langer zäher Zeit voller Gehirnverrenkungen wie sowas überhaupt passieren kann, wenn doch alles weitere in ordentlichem Zustand ist, nebenbei zu hören das bloß nicht nachgelötet wurde oder irgendwo ein Kontakt nicht flott gemacht wurde.
      Gruß Jogi,
      der im Forum von jedem dahergelaufenen Neuling verspottet, beleidigt und als charakterlos tituliert werden darf.
      Hallo Jogi,

      es tut mir Leid, wenn ich euch unnütz zu Denken gebracht habe, aber ich glaube nicht, dass man durch Nachlöten das Problem beseitigt hätte. Wie auch? Der Widerstand war etwas zu weit nach hinten gebogen, dadurch ist wohl eines der Beinchen abgebrochen. Durch zurückbiegen um einen halben Millimeter wurde der Kontakt wieder hergestellt. Hätte ich nun auf der Platinenunterseite nachgelötet, dann wäre das in der Lötstelle zurückgebliebene Teilchen des Widerstandes gelöst worden, wahrscheinlich noch weiter nach unten gerutscht und dann wieder fest geworden. Der Effekt hätte sich dann meiner Meinung nach verschlimmert.

      Ich finde nicht, dass ihr euch umsonst bemüht habt, da ich das abgebrochene Beinchen ja erst bemerkt habe, nachdem ihr den Fehler so systematisch eingegrenzt habt.
      Nichtsdestotrotz kommt auch dieses Detail, dass ich in Zukunft zuerst systematisch alle Kontakte prüfen werden und an kritischen Stellen nachlöten werde in mein kleines Heftlein indem ich mir alle wichtigen Tipps und Infos aufschreibe, um in Zukunft nicht mehr so viel fragen zu müssen.

      Ich kann natürlich trotzdem nicht ausschließen, dass soetwas wieder vorkommen könnte und hoffe, dass ihr mir trotzdem noch weiterhelft..

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Kangoo040696“ ()

      Hallo Alex, hallo Jogi,

      Wo überall Fallen lauern, bekommt man erst mit zunehmender Reparaturpraxis mit. Kontrolle auf kalte Lötstellen, Schalter und Potis säubern, Elkocheck sind Sachen, die ich mittlerweile vor jeder Reparatur durchführe.

      Fehler werden bei mir danach meist so eingekreist:
      -Kontrolle der Spannungsversorgung
      -Signalverfolgung, ab wo ist das Signal fehlerbehaftet
      -Ruhestromspannungen prüfen
      -bei Abweichungen großzügige Prüfung der umliegenden Bauteile auf Funktion.

      Ab da wird es kreativer:
      -relevanten Schaltungsteil analysieren und weitere Strategie auch einmal überschlafen

      Und trotzdem habe ich mir mal vor einiger Zeit den Wolf gesucht, als ein FM-Mischteil sporadisch keine Verstärkung zeigte. Ich hatte einen Haarriss übersehen.

      Aus meiner Sicht: alles gut.

      Viele Grüße,
      Christian
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      Das Problem ist ja eher ein systemisches, kein Persönliches.
      Threads wie man wo anfängt sind hier zuhauf verteilt.

      Es weiß keiner wie er anfangen soll, wenn er herkommt.

      Es weiß auch keiner das wir länger hier hausenden das schon x-mal aufgeschrieben haben.

      Ein Nur-Board Forum ist von alleine nicht in der Lage all diese nützlichen Infos zur Grundbedingung am Beginn zu machen.
      Eine leider auch hinkende Lösung hatte ich zu meinen aktiven Forenmaster-Zeiten - also vor ca. >10 Jahren- in Form eines weit gefächerten Portals das Infoboxen der Reihe nach abarbeitbar vor das eigentliche Forum schaltete - ich hab mich daran doof gearbeitet, es ist nahezu unzumutbar zu verwalten, damals machte ich das aus Spaß, als ich nicht mehr regelmäßig zum Job gehen mußte und dachte die Zeit würde sich sicher sowieso dehnen, hat sie aber nicht.

      Die alten und bewährten Regeln des Usenet und Internetbeginns sind nicht mehr bekannt in Zeiten wo das Internet von einer nicht mehr beherrschbaren Menge an Teilnehmern unterschiedlicher Ansichten vorhanden sind.

      Es ist viel, sehr viel den Bach runter gegangen, Reklame im Usenet wurde mit dem -killfile bestraft, Reklame im Internet wird zur geheiligten Kuh mit komplett rechtsfreiem Raum gutiert.
      Zensur im Usenet/Internet hätte früher Aufstände und Anarchie herausgefordert, heute gibt es nichts mehr was nicht zensiert ist, auch das von dem man es garnicht mehr merkt.
      Kann sich noch jemand erinnern an diese von Unverstand nur so strotzenden STOP-Schildern der derzeitigen Bundeswehr-Vernichtungs-Ministerin? Genau, das Denken was dahinter steckt, das Räsonieren und gleichschalten. Allerspätestens dann wenn jemand wirkungsvoll gegen Zensur wäre, würden wieder die beiden Hauptzüchtigungs- und Totschlagargumenten-Joker gezogen die jeden in die Knie zwingt und gesellschaftlich hintichten kann - rechte Gesinnung und KP, wobei rechts alles ist was nicht linksradikal ist und kp alles bei dem man entweder oder ein Kind oder nackte Haut sieht, wobei sogar die schon ewig geltenden Rechtsgüter und mehnschlichen Verhaltensweisen zur Räsondurchdrückung vertauscht wurden, da wird dann gucken und Maul aufmachen bestraft anstatt die Problemursache zu beseitigen, äquivalent wäre es im Verkehrsrecht nach deren Logik verboten sich aufs Auto fahren zu lassen, während das Auffahren nicht bestraft würde. Immer wenn Recht sich um 180° gegenüber dem Naturbehub dreht, wird es zu Unrecht.
      Es gäbe da noch soviel dazu zu schreiben.... aber zurück zum Thema


      Andere Foren versuchten es schon mit Bedingungen bei der Beitragserstellung, mit Umleitungen auf täterätä-lange Abhandlungen eh es überhaupt los geht usw.
      Bisher ist mir keine technische Form bekannt bei der es auf Anhieb klappt.

      Wie gesagt, nicht der Einzelne der fragt ist schuld.

      Wer dazu eine Lösung hätte, würde damit vielen eine Freude machen.
      Gruß Jogi,
      der im Forum von jedem dahergelaufenen Neuling verspottet, beleidigt und als charakterlos tituliert werden darf.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Jogi“ ()

      Aber nochmal alles durchdenken, auch wenn's gut bekannt ist/erscheint, kann doch nicht schaden, und hat auch sicher noch niemandem geschadet. Zuweilen fällt einem dann doch nochmal etwas Neues zur Schaltung ein, was man ändern könnte/sollte/möchte, etc. --- und immer kommt auch mal eine historische Notiz dazu, das Bild wird erweitert. Finde ich also gar nicht schlimm ...

      Schönen Abend noch,

      Michael
      Ich meine, Alex hat vollkommen richtig gehandelt.
      Ich bin ein Gegner der Methode eine ganze Platine mit ihren vielleicht tausend Pins komplett nachzulöten. Das ist eine stumpfsinnige Arbeit, zudem behaupte ich, dass gerade der weniger Erfahrene auf 1000 Lötungen garantiert mindestens einmal irgendwo zwei Pins verbindet, und sei es nur durch ein kleines Lötkügelchen. So baut er sich weitere Fehler ein, das Ganze wird ein Reparaturfass ohne Boden.
      Alex hat statt dessen eine logische Fehlersuche veranstaltet. So gehört sich das. Das ist zielführend, er lernt dabei Schaltungstechnik und den prakitschen Umgang mit der Materie. Und man strengt die kleinen grauen Zellen an, statt dumm wie ein Ochse tausend Lötstellen zu erhitzen.
      Darüber hinaus behaupte ich hier im konkreten Fall, dass in diesen Baujahren die Saba-Platinen eher wenig Probleme mit kalten Lötstellen haben.

      Klar, ich schaue auch nach fiesen Lötstellen. Mit der Lupenlampe, bei Bedarf mit Fadenzähler. Nur was dabei schadhaft oder wenigstens verdächtig ist, wird nachgelötet. Dazu pauschal alle Lötstellen an hitzeerzeugenden Bauteilen und an Pins von Transistoren, welche selbst wo festgeschraubt sind. Aber (so gut wie) niemals eine ganze Platine.

      VG Stefan
      Hallo zusammen,

      es freut mich sehr, dass ihr mich nicht als nervig oder störend empfindet. Vielen Dank. Wie gesagt, ich bin mittlerweile doch um einiges älter als bei meinen früheren Themen von hier und habe die Absicht das zu verstehen, was ich hier mache.

      Der Fehler trat meiner Meinung nach übrigens durch einen Produktionsfehler auf. Auf dem folgenden Bild habe ich die Löstelle markiert, an der das Beinchen des Widerstandes herausgerissen wurde. Bei genauerer Betrachtung habe ich nämlich festgestellt, dass das Beinchen nicht abgebrochen ist, sondern noch komplett vorhanden war. Stattdessen wurde es von der Lötstelle gelöst.
      Wie kann das sein? Der Widerstand wurde glaube ich nie richtig eingelötet, sonst hätte man das Beinchen sehen müssen auf dem Foto unten. Wahrscheinlich ist der Widerstand bevor im Werk vor 40 Jahren gelötet wurde an einer Seite herausgerutscht. Er war wohl nur minimal mit der Platine verlötet. Als ich vor Jahren das Kassettendeck geöffnet habe hat wahrscheinlich schon ein kleiner Ruck gereicht und das Beinchen hat sich gelöst.



      Ich hatte die entsprechende Stelle auch nicht als Löstelle erkannt bei der Betrachtung der Unterseite, da kein Beinchen herausstand. Ich dachte das Zinn gehört zu der Lötstelle daneben.
      Lieber Alex, ich schreibe mal aus Admin-Sicht.

      Genervt hast Du nicht, hast die Ratschläge mit Nachdenken umgesetzt.
      Oder anders ausgedrückt, Du bist nach erhaltener Hilfestellung zielstrebig vorgegangen.
      Dein Fehler war in der Tat kniffelig, wenn man messtechnisch vorgeht.
      Letztendlich hast Du selbst den Fehler gefunden!

      Nachlöten, Kontakte reinigen, etc.
      Im wahrsten Sinne des Wortes findet man so ohne großes Nachdenken Wackelkandidaten.
      In die Richtung zielte meine Nebenfrage, ob sich in Abhängigkeit vom eingestellten Bandmaterial was ändert.
      Wem empfehle ich Nachlöten oder wem eher nicht?
      Mia mit entsprechender Berufserfahrung wird schnell und fehlerfrei auch mit Hobbybräter eine Platine nachlöten.
      Ihr wäre vermutlich die seltsam aussehende Lötstelle sofort aufgefallen.
      Einem Theoretiker, für den ein Lötgerät ein notwendiges Übel zum Bauteiltausch ist, rate ich nicht zum Nachlöten.
      Stefan schrieb es zuvor, schon ein kleiner Zinnklecks reicht, um sich den nächsten Fehler einzuhandeln.
      Die meisten Mitglieder hier, engerer Kreis, haben überdurchschnittlich gutes theoretisches und praktisches Wissen.
      Danach richten sich meist deren Tips, bringen nicht selten auch Berufserfahrung ein.
      Oder anders gesagt, viele Wege führen nach Rom!

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
      Jeder schreibt hier aus seiner Perspektive, das ist logisch und ein Zeichen des Pluralismus. Gut.

      Ich weiß das das was ich zum Thema "Nachlöten" schrieb so von jedem Laien und Anlernling nachzumachen geht, auch von denen die zwei linke Hände mit nur Daumen dran besitzen.
      In der Industrie, Massenfertigung, Redundanz und jederzeitige Ersetzbarkeit einzelner Personen, geht das überall einwandfrei.

      Eigensicht:
      Wenn bei uns in der Fertigung (U-Elektronik, Fernsehwerke, Mobilkommunikation und Festnetz-Anlagen usw.) innerhalb einiger weniger Tage zu zwei rundlaufenden eine dritte, neue Schicht mit hunderten Personen die nach Schnelldurchlauf durch das AA direktemang zu uns marschiert sind, weil sie garkeine andere Perspektive hatten, wollten sie nicht ihr schmales Salert weggenommen bekommen (so hart und trocken muß man das leider heute wie damals sehen), dann hatte man so ziemlich das ungeeignetste Personal für hochtechnologische Güter am Lötplatz sitzen, wenn, ja wenn das überhaupt einen Einfluß haben müßte in einer kleinsteiligen Serienfertigung nach den Gesichtspunkten eines Henry Ford... Klischeealarm! die dicke Türkenmama die sich nicht drehen oder gar bücken konnte, der Langhaarige der für jede fleißige Ameise einen verächtlichen Blick hatte, der Opa drei Monate vor der Rente, das kichernde Backfisch-Dummchen - die alle, ohne Ausnahme hatten es nach wenigen Stunden drauf, wie herum man den Lötkolben zu halten hatte damit es nicht zischt und stinkt und das die Bäume mit dem Grünen nach oben anzupflanzen sind. Nachlöten nach Schema F überhaupt kein Problem für alle jene.
      In unserer Großwerkstatt, Europazentrale, konnten eine Million Notebooks an einem WoEnde von unseren Profireparteuren von NIMH auf LiIon Akkus umgelötet werden, dazu noch gleiche vorsichtshalber die Bios-Backupzelle mit aus und eine neue einlöten, mit Kaffetrinken und Rauchen zwischendurch und mit Mettbrötchenessen auf Kosten des AG. Verständlich, die haben das ja auch jahrzehntelang gelernt gehabt und machten Fuffzig in der Zeit wo Harry "die Ameise" Langhaar zwei machte.

      Und wir hier, nur umgeben mit Lesern mit einem gewissen gesunden Interesse an der Sache und der Fähigkeit zu lesen und zu interpretieren, wollen nicht soweit voraus greifen uns vorstellen zu können, das man auch 10.000 Lötstellen mal eben schnell nachlöten kann?

      Jetzt kommt dann die genannte Interpretationsbreite noch dazu.
      Wer alles blind nachlötet, der macht es auch nicht richtig, es gilt das gesunde Maß, man muß das nachlöten was überhaupt nur nachlötrelevant ist und das hat hier in unserem Fall unser Alex doch schneller selber erkannt, als man es ihm hätte sagen können oder sollen.
      Man kann nicht - so wie unser Staatswesen es im Moment fast ausschließlich macht - betreutes Nanny-Löten für Anfänger versuchenn Schriftform in einem Forum anzubieten. Eigeninitiative und ein bisschen friß oder stirb wird sich nicht vermeiden lassen.

      Aber dazu muß man irgendwie allgemeinverbindlich voraussetzen können, daß jeder Neuling es auch wissen kann wie der Hase läuft und das kann er beim jetzigen Suchverlauferitis-Syndrom im Forum garnicht, auch beim besten Willen nicht. Und es wird auch der geduldigste Stammposter irgendwann keine Zeit haben jedesmal und bei jedem persönlich die Führhand hinzuhalten.

      Es muß eine Lösung her - so oder so. Probleme sind dafür da das man sie offenen Visiers angeht und nicht dafür daß man sich jahrelang dran hochzieht und jeden der den Mißstand sichtbar macht mit Gegenrede und einem Fächer von Ausnahmen und Spezialfällen dazu bringt lieber die Klappe zu halten. Das haben wir zur Genüge schon bei allen drei Staatsgewalten und in allen Behörden.

      (wie schon erwähnt, hier wird nicht über den einzelnen Vorgang oder gar einzelnen Mitposter hergezogen, das Problem ist übergeordnet)
      Gruß Jogi,
      der im Forum von jedem dahergelaufenen Neuling verspottet, beleidigt und als charakterlos tituliert werden darf.
      Hallo Jogi,

      ich versuche Erfahrungen zu sammeln und auch wirklich dazuzulernen. Gestern hatte ich mir den Tipp mit dem Nachlöten nochmal zu Herzen genommen: Bei der Aufnahme war die Aussteuerung auf einer Seite bei gleicher Reglerstellung etwas höher. Ich bin die Bauteile im Signalweg nocheinmal durchgegangen und habe bei einem Kondensator im Signalweg eine verdächtig aussehende Lötstelle gefunden. Nachdem ich den Kondensator richtig verlötet hatte, war auch dieses Problem weg.
      Die Lötstelle sah aus, als hätte man auf eine Schicht festes Zinn neues Zinn aufgebracht, das sich nicht verbunden hat mit der alten Zinnschicht. Ich denke ihr wisst was ich meine.