Tapedeck beim Ultra Hifi Center 9941 will nicht!

      Nur zwei Anmerkungen:
      1. Das i s t ja gerade mein Kritikpunkt an der Bestückungsqualität vieler Saba Platinen ab Mitte/Ende der 70er. Bauteile werden verkippt eingbaut, so dass ein Anschluss nur ein paar Zehntel tief im Zinn steckt, oder nur oberflkächlich daran haftet, um sich beim esten Luftzug abzulösen.
      Andere Bauteile wurden mit Titanengewalt volle Granate durch die Lötstellen genagelt, so dass der gesamte (umgeknickte) Anschlussdraht unten durch die Lötseite ragt, sich umbiegen und Kurzschlüsse verursachen kann. Manche Transistoren bekamen beim Bestücken einen Knick in einen einzelnen Anschluss verpasst, so dass dieser Anschluss kürzer wurde.
      Mag sein, dass die automatische Bestückungstechnik noch nicht so weit fortgeschritten war, aber bei anderen Herstellern hat es perfekt funktioniert. Auch die Endkontrolle hätte Alarm schlagen müssen (hat sie vielleicht, aber man musste Sückzahlen erreichen).
      Und wenn ich sehe, wie z.B. Sony bei der Fertigung in Deutschland peinlich genau und mit großer Konsequenz solche "Toleranzen" ausgemertz hat.

      2. Es gibt durchaus Fälle, wo wirklich nur das vollständige Nachlöten von Platinen bis zur letzten Lötstelle die Probleme beseitigt. Grundig hatte im TV-Bereich eine Reihe von Chassis mit einem großen kombinierten Tuner-ZF-Baustein, der auch thermisch problematisch war. Wurde hier nicht flächhendeckend und sauber nachgelötet, waren die Fehler nicht behoben, oder es gab ein Wiedersehen in wenigen Wochen.
      Achim
      @alex
      Das was du da entdeckt hast ist der Normalfall eines Versagens der Serienfertigung an sich, also ein Systemfehler.

      Für eine wirklich vernünftige Lötung, die beide zu forderne Aspekte erhält, also mechanische Festigkeit und elektrische beste Leitfähigkeit, ist dieses Tauchverfahren schlicht nicht geeignet. Die Maschinerie legt dedas Drahtende auf der Lötseite nicht um, so wie es eigentlich sein müßte um beide Vorgaben halbwegs zu erfüllen.
      Die automatisierte Serienfertigung war bei ihrer Erfindung nicht dazu gedacht bestmögliche Ergebisse herzustellen, sondern immer gleiche und einfach zu automatisierende Ergebnisse. Dieser Systemfehler wurde aus Kostengründen hingenommen.

      Bei uns - bei Siemens - wurde für kommerzielle/professionelle Apparatebau auch abgekantet. War natürlich teurer, aber solche Lötstellen gehen nicht mehr von alleine auf, auch nicht bei Auszehrung - der Zahn der Zeit die ist sogut wie unvermeidbar.

      Bei Bosch in Hildesheim (Blaupunkt Autoradiofabrikation) löteten sie einfach generell in fest eingenieteten Buchsen, die Lötstellen gingen auch nicht von alleine mehr auf, damit konnte man mit dem Auto mit 200km/h gegen die Wand fahren und das Radio, wenn man es überhaupt noch wiederfand, spielte einfach weiter. Das Werk hatte ich damal selber besucht und mich selber überzeugt wie gut das klappte.

      Die viel beschimpften Probleme beim Bauelemente-Tausch bei diesen Methoden habe ich nie erlebt, im Siemens Prüffeld wurden diese Lötstellen zu Millionen wieder aufgemacht, an Blaupunkt-Autoradios habe ich auch genügend oft herum modifiziert oder repariert.
      Gruß Jogi
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      Hi Alex,

      wie Achim schon schrieb: Die Bauteile bei Saba stecken mal so und mal so in den Löchern --- und da kommt es durchaus vor, dass ein Beinchen nicht richtig im Loch steckt, und nur oberflächlichen Kontakt mit der Leiterbahn hat. Das kann dennoch lange halten, aber dann auch mal durch Korrosion oder thermische Bewegung Probleme machen. Wenn wir hier also "nachlöten" empfehlen, dann ist bei Saba aus der Zeit immer mit daran gedacht, dass man die Bauteile auf guten Sitz prüft, und einige in ihrer Position korrigiert. Du hast ja jetzt selber so einen Fall erlebt (und gut gelöst !), bei dem das nötig war.

      Meine bisherige Erfahrung ist, dass eine genaue Inspektion mit Nacharbeiten in diesem Sinne, gepaart mit einer Revision wie Achim sie gerade im 7140 Thread beschrieben hat, in vielen Fällen schon alle oder fast alle Fehler in einem Rutsch beseitigt --- sofern nicht eine durchgebrannte Endstufe oder so vorliegt. Das mag bei Exemplaren anders sein, die arg misshandelt worden sind, aber die erkennt man ja am Zustand --- und da ist dann mehr Vorsicht geboten.

      Natürlich hat jede Geräteserie so ihre eigenen Regeln und Tipps, für viele findet sich hier ja schon etwas. Auch zu einigen Geräten anderer Hersteller. Da könnte dann Deine Sammlung von Links helfen ...

      Besten Gruss, und weiter viel Erfolg,

      Michael
      Natürlich hat jede Geräteserie so ihre eigenen Regeln und Tipps, für viele findet sich hier ja schon etwas. Auch zu einigen Geräten anderer Hersteller. Da könnte dann Deine Sammlung von Links helfen ...


      So ist es, und daher sind hier über hunderte von Threads immer die gleichen Standardfehler immer und immer wieder repetiert so wie aus dem Quasselautomaten am Affenhaus im Wuppertaler Zoo auch immer der gleiche Text herauskommt, wenn man draufdrückt, und jeder der kommt drückt wieder auf den Knopf und die Zoo-Mitarbeiter haben schon Blumenkohlohren.

      Das hoffe ich u.A. auch mit Alex Linksammlung wieder in einen menschlich zumutbaren Bereich zurück befördert zu bekommen.
      Es müßte dann nur noch das geantwortet werden was neu ist, der Standardkram ist auf einer Sprechplatte im Archiv und kann wie bei einer Jukebox vom Fragenden selber abgerufen werden ohne das erstmal zehn Antworter genau das gleiche sagen müssen ehe sie überhaupt ernst genommen werden.

      Ich sehe die Chance für ein Forum in dem es nicht nur die Piepse-Entchen auf der Wasseroberfläche gibt, sondern auch unter der Oberfläche etwas herumschwimmt (nein nicht die Entenkacke). Die richtigen Premiumgold-Einträge sind heutzutage in Foren das Kriterium in dem man sich von der breiigen Masse lösen kann. Und Potential ist noch! da, oder warten wir lieber bis alle mit einem riesigen Wissenschatz den man nur herauskitzeln muß weggestorben sind?
      Gruß Jogi
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      Das geht mir nicht anders, Michael.
      Ich finde auch nichts wieder. Weiß aber sehr oft das ich dazu schonmal was verfaßt hatte, manches so oft das man es als Textbaustein hätte anlegen können.
      Gruß Jogi
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      Alex, die Idee mit der geplanten Linksammlung gefällt mir!

      Merke ich, das ist keine Eintagsflege mit 5 Einträgen, pinne ich sie irgendwann fest.
      Die Sammlung hat dann mindestens drei Vorteile.
      Erst mal grundsätzlich deine Idee, daß es so eine Sammlung gibt, fehlt im Forum.
      Externe Leser bekommen was in die Hand, müssen sich nicht extra anmelden.
      Unsere Mitglieder finden besser was wieder, können so schnell bei Bedarf einen Link setzen.

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
      Könntest Du davon ein Bild machen?

      HF ist eine gängige Abkürzung für Hochfrequenz oder high frequency.
      Damit wird der Löschkopf gespeist und etwas davon benötigt man als Vormagnetisierung bei Aufnahme.
      Dieser Vormagnetisierungsstrom ist stark abhängig vom verwendeten Bandmaterial wie Fe oder Cr.
      Manche Geräte haben dafür eine Feineinstellung, meist mit BIAS beschriftet.
      Weist Du grundsätzlich, wie Bandaufzeichnung funktioniert, also Notwendigkeit eines HF-Generators?

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
      Habe mir das Teil jetzt mal angesehen, Dreiwege-Bretter von SABA hatte ich früher nicht auf dem Schirm, da gab es eigentlich zu 90% nur Rosita, Schneider und Grundig - ist wohl stark regional verschieden gewesen.

      Der Schalter HF sowie der Rest ist nur schlecht zu erkennen auf den gefundenen Bildern.
      Aber es gibt einen Schalter mit Beschriftung FeCr (Bandsorte III) und ein Label das offenbar auf eine Chromdioxid-Automatik hinweisen.
      Wenn das zu bestätigen ist, dann schaltet das Kassettendeck über einen Fühlhebel im Fach, der die Gehäusekennung abtastet, automatisch zwischen den Bandsorten I (Fe) und II (Cr) um, sowie mittels des Schalters bei Kassetten der Bandsorte III auf FeCr-Kassetten die keine Kennung am Gehäuse besaßen.
      Zur Umschaltung des HF-Kopfstroms wird normalerweise die Stromaufnahme des Oszillators gedrosselt, das kann ich hier im Schaltbild nicht finden, ein Kondensatror der den Löschkopf überbrückt wäre eher unüblich und kontraproduktiv. Der Oszillator ist nämlich für Fe-Band deutlich überdimmensioniert.
      Da wäre ein noch ein zusätzlicher Schalter "HF" in diesem Bereich wohl überflüssig.

      Ich gehe davon aus das der Schalter den Löschoszillator derart verstimmt, daß Pfeifstellen bei Aufnahmen von AM-Bändern durch Überlagerung verschwinden und nicht in den Aufnahmen auftauchen. Das ist spezifisch für Kompaktbrett-Anlagen und Radiorekorder, da dort beide Komponenten in einem Gehäuse vereint sind.
      Gruß Jogi
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Jogi“ ()

      dl2jas schrieb:

      Weist Du grundsätzlich, wie Bandaufzeichnung funktioniert, also Notwendigkeit eines HF-Generators?

      Soweit ich das verstanden habe wird beim Löschen das Band mit einer HF überschrieben, damit man danach dann das NF-Signal aufnehmen kann.

      Jogi schrieb:

      Aber es gibt einen Schalter mit Beschriftung FeCr (Bandsorte III) und ein Label das offenbar auf eine Chromdioxid-Automatik hinweisen.

      Das kann ich soweit bestätigen. Im Kassettendeck sind hinten einige Stifte, die je nach Bandsorte betätigt werden.
      Ich hatte gestern schon gesehen, dass die HF-Taste einen 680pF-Kondensator parallel zum Löschkopf schaltet, das hätte ich besser schreiben sollen.
      Ich dachte diese Taste wäre etwas SABA-typisches und ihr wüsstet sofort, was sie macht.

      Dann ist dieser Schalter also zum abschwächen des Löschstromes. Aber für welche Bandsorten brauche ich das nun?
      Gruß Alex
      Nein, Alex, lies mal genauer was ich schrieb. ...und besonders bei den Klausuren ist genau lesen wichtig.

      Der Schalter ist imho dazu da den Lösch- und Vormagnetisierungs-Oszillator auf eine andere Frequenz zu ziehen, wenn es bei Aufnahmen vom eingebauten AM-Empfangsteil zu Interferenzpfeifen (Birdy) kommt.

      Er ist normalerweise immer ausgerastet, außer in diesem spezifischen Fall. Und was gibt es heute noch auf der Mittelwelle aufzunehmen? Da ist nicht mehr viel.

      Das Service-Manual sagt für die Einmessung der VM ausgerastet lassen - das sagt alles.

      Die HF-Vormagnetisierung wird hier bei dem Gerät so wie von mir beschrieben gehandhabt. Die Fühlhebel-Schalter an der Kassette erfassen den Typ und stellen die VM in den richtigen Modus. Die einzige Bandsorte bei der das nicht klappt, FeCr, wird per Handschalter gewählt.
      (die weitere Bandsorte Reineisen = Me = Typ IV gab es zu der Zeit wohl noch nicht, jedenfalls kann das Gerät diese nicht erkennen und nicht aufnehmen, aber selbstverständlich abspielen)

      Resume:
      VM-Amplitude wird teilautomatisch vom Gerät umgestellt, Fühlhebel und Taste "FeCr"
      VM-Frequenz wird mit dem Schalter "HF" verschoben wenn ein "Birdy" bei AM-Mitschnitten auftritt.

      Da es heute nur noch FE-Kassetten neu gibt, muß man nichts einschalten, weder "FeCr" noch "HF" und für die andere übliche Bandsorte "Cr" stellt sich der Rekorder automatisch um.
      Gruß Jogi
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      Hallo Alex,

      Jogi hat recht.

      Der Kondensator, der bei Drücken der Taste "HF" parallel zum Löschkopf geschaltet wird, verändert die Löschfrequenz, um ggf. Interferenz von Oberwellen mit einer AM-Frequenz zu vermeiden. Die Vormagnetisierung erfolgt vom selben Löschoszillator aus. Die Frequenzveränderung wirkt sich also auch auf die Vormagnetisierungsfrequenz aus. Hier hatte der eingebaute Rundfunkempfänger ja auch Langwellenempfang. Die erste und zweite Oberwelle der Löschfrequenz (Löschfrequenz ca. 100kHz) interferiert mit dem Langwellenempfang. Man konnte also "HF" drücken, wenn es zum Pfeifen kam. Heute spielt das praktisch keine Rolle mehr, da wohl kaum jemand mehr von Langwelle oder Mittelwelle auf Band aufzeichnet. Die Funktion ist nicht bandsortenunabhängig.

      Gruss,
      Reinhard
      Das ist der Verständnisteil vom Erklärbär, Langfassung mußt du dir selber erarbeiten.
      Es ist alles nicht ganz so trivial wie es sich im ersten Moment anhört, es bedurfte auch Jahre der Erkenntnis, des Irrtums, des neu Versuchens und am Ende half der Zufall, weil ein Ingenieur in einem Entwicklungslabor aus Versehen einen unerwünschterweise schwingenden Verstärker in seinen Laborversuch einbaute.

      Heute ist alles normiert und glatt gezogen, Ausnahmen erlaubten sich die späten Hersteller von Rekordern kaum noch, ein standardisiertes Verfahren, das wie folgt geht:
      Die aufzunehmende Tonband-Kassette wird in ihrem Bandlauf zuerst an einem Elektromagneten namens Löschkopf vorbeigezogen, dort wird sie mittels einer Frequenz doe voelfach so hoch ist wie die maximal aufzunehmende Tonfrequenz von allen magnetischen Vorprägungen befreit, schon vorhandene Aufnahmen werden dabei gelöscht.
      Dann läuft das Band an einem weiteren Elektromagneten namens Sprechkopf (Aufnahmekopf und bei nicht so luxuriösen Geräten A/W Kombikopf) vorbei wo die Tonsignale aufmagnetisiert werden, also die Elementarmagnete in der Magnetschicht auf dem PVC-Trägermaterial dem Ton in Amplitude und Frequent entsprechend ausgerichtet werden.
      Der kleine, anfangs zu beseitigende Mangel war die Scheußlichkeit dessen was dabei entsteht, der Ton käme später beim Abspielen nur sehr verzerrt wieder ans Gerät, der magn. Bandfluß ist alles andere als linear.
      Dieses Problem besserte sich bei den oben genannten Laborversuchen unerwartet von alleine und kam sofort wieder, wenn man einen nicht schwingenden Aufsprechverstärker benutzte. Die HF-Vormagnetisierung war erfunden. Man fügte also absichtlich dem Nutzsignal einen genauer zu definierenden HF-Kopfstrom zu und dann gings auch mit dem erträglichen Ton.

      Heute muß alles vit-vit und billig-billig gehen, da kam es gerade recht das man nicht unbedingt zwei getrennte Oszillatoren hernehmen muß, sondern man zapft dem ohnehin notwendigen Lösch-Oszillator die VM ab und führt sie, fein dosiert und einstellbar dem Aufsprech-Kopfstrom zu.
      Gruß Jogi
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      Wow, vielen Dank für die ausführlichen Antworten, das füge ich nachher noch der Linksammlung hinzu.
      Ich finde es echt toll von euch, dass ihr euch die Mühe macht mir das zu erklären!

      Zum genauen Lesen:
      Mein Tag sieht momentan so aus: Austehen -> Lernen -> Bett gehen
      Ich lerne immer eine halbe Stunde und mache dann 5 Minuten Pause. Das soll, so habe ich irgendwo mal gelesen, die Aufnahmefähigkeit des Gehirns erhöhen. Ob das stimmt weiß ich nicht, aber der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge.
      Jedenfalls schaue ich in diesen fünfminütigen Pausen dann hier ab und zu vorbei. Deshalb ist meine Konzentration glaube ich auch nicht immer ganz auf der Höhe. Ich hoffe ihr versteht das.
      Gruß Alex
      Ich ergänze kurz Jogis Erklärung.

      Eisen oder hier Tonband, benötigt eine gewisse Feldstärke, um ein Dauermagnet zu werden.
      Ein Stich- oder Suchwort ist Remanenz.
      Wird die nicht erreicht, bleibt unser Eisenteilchen unmagnetisiert.
      Genau das macht die Vormagnetisierung, überwindet diese "Durststrecke".
      Der aufzuzeichnende Ton wird praktisch nur zur Vormagnetisierung dazuaddiert.

      Kleines Experiment, wenn Du wieder Zeit hast:
      Hänge mal bei Aufnahme den Tastkopf eines Oszilloskops an den Aufnahmekopf.
      Bei leisen Passagen wirst Du nur die Vormagnetisierung um die 100 kHz sehen.
      Erst in der Gegend Vollaussteuerung siehst Du auch etwas Ton am Aufnahmekopf.

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com