SABA receiver 9260 - kein Stereo-Empfang

      Hallo zusammen,

      der zweite Fehler war hausgemacht :( Beim nachlöten der Mono Platine hatte sich am IC eine Brücke gebildet und die von Jürgen beschriebenen Effekte hervorgerufen, Mono war immer zugeschaltet...

      Die mangelnde UKW Empfangsleistung mit Zimmerantenne wurde auch aufgeklärt, CD Spieler an = schlechter Empfang, CD Spieler aus = guter Empfang. Damit hat sich eine Fehlersuche im Receiver erübrigt, der CD Spieler ist mangelhaft entstört.

      Viel Spaß mit dem Gerät.

      Gruß, Jörg
      Schlechte Nachricht: Der alte Fehler ist wieder da.

      Nach der erfolgreichen Reparatur im Juni/Juli 2012 meines SABA 9260 durch Forumskollegen Jörg Holzapfel lief das Gerät absolut problemlos und fehlerfrei bis vor wenigen Tagen. Da stellte sich plötzlich und ohne jede Vorankündigung der alte Fehler wieder ein: Kein UKW Stereo-Empfang mehr, nur noch Mono-Empfang. Und die grüne Kontrolllampe leuchtet auch nicht mehr. Ansonsten einwandfreie Stereo-Wiedergabe aller angeschlossenen Komponenten wie CD-Player, Plattenspieler usw. Also alles wie vor 7 Jahren.

      Da ich ja bekanntermaßen technischer Laie bzgl. einer Reparatur bin, bleibt mir nun nichts anderes übrig, als zu versuchen den Kollegen Jörg zu kontaktieren, in der Hoffnung, dass er sich erneut das Gerät vornimmt und es wieder repariert. Wenn das klappt werden er oder ich wieder berichten.

      Sie sind ja schön und erhaltenswert, die alten SABA-Schätzchen. Wenn sie einem nur nicht immer wieder Probleme bereiten würden.
      Joerg schrieb ja damals, dass im Falle eines Falles das Gaeraet nochmal auf seinem Tisch lande --- wenn er das noch macht (ist ja immerhin 5 Jahre her, der neue Fehler kann also durchaus eine andere Ursache haben), waere das die beste Loesung, denn er weiss am besten, was er schon gemacht hat ...

      Und zum "immer wieder": 5 Jahre problemloser Betrieb --- welche Geraete von heute leisten das ???

      Besten Gruss,

      Michael
      Wenn jemand den Anspruch stellen sollte - tut hier ja keiner - das für den Konsum gedachte Geräte wie dieses nach über den Daumen gepeilten vierzig Jahren keinerlei Fehler aufweist, Michael dann sehe ich das wie du, alle fünf Jahre ein Service sind dann noch wenig.
      Mein Fahrzeug muß obwohl es neu ist und Langzeitintervalle hat alle zwei Jahre zum Serviceu fahren ansonsten niemand eine Lust zeigen würde irgendwelche Probleme nicht dem Benutzer in die Schuhe zu schieben.

      Wenn ich mir die Kosten dafür ansehe dann muß ich sagen das man mal den heutigen Neupreis eines SABA-Receivers anhand Wertschöpfung nachhalten sollte. Mal abgesehen davon das sowas keiner mehr industriell herstellen könnte weil das KnowHow verstorben und verschüttet ist, kann man durchaus beim Preis eines chinesischen oder koreanischen Kleinwagens angelangen, der größte Happen wären die Lohnstückkosten.

      Eine heutige Werkstatt, wenn sie nicht generell eine so unlukrative Reparatur ablehnen würde, respektive überhaupt keine Techniker mehr hat die tief in die Feinheiten der Schaltung vordringen könnten, müßte dann mit ähnlichen Preisen hantieren wie eine KFZ-Werkstatt.
      1000 Euro für eine Dreißigtausender ohne das was kaputt ist kann man bei einem Mercedes locker an der Kasse ablegen abgeben. Solche Geräte waren damals wie ein Mercedes nur eben im Feld der U-Elektronik.
      Das Werkstätten ungerne sagen das ihre Mitarbeiter auch essen wollen, denken sie sich was anderes aus, bspw. das Märchen von der Irreparabilität. Das will der Kunde auch ansonsten er die Bude vollnöhlt und damit die Zeit des Werkstattmenschen verschwendet. Kurz und schmerzlos - geht nicht.

      Kommt noch der Oldtimer-Faktor hinzu...

      Ich behaupte das es für einen Laien der kein Geld in die Hand nehmen will unmöglich ist so ein Gerät überhaupt sinnvoll zu betreiben. Höchstens nach dem Motto - Der SABA geht zum Brunnen bis er bricht.

      Warum überhaupt etwas kaputt gehen muß liegt auf der Hand, nichts auf der Welt hat das ewige Leben, wieviele liebgewonnene Familienmitglieder sind von 1979 bis heute für immer uns voraus gegangen? Eine Elektronik kann man wenigstens noch viele Male wiederbeleben, es sind fast nur Standardteile die versagen.

      Außerdem, die Geräte sind durch ihre Verwendung von diskreten Bauelementen und relativ wenigen IC, die nicht sehr hoch integriert sind, überhaupt anfälliger für das Versagen einzelner Teile, Kontakte, Lötstellen usw. Wäre das alles ein einziger integrierter Klotz und gäbe es keine Wärmeentwicklung dann sähe es anders aus, ist aber realitätsfern.

      Man kann also nur raten bei rudimentären oder keinen guten Elektronik-Kenntnissen sich einen Enthusiasten warm zu halten, ihn gut zu löhnen, damit er niemals die Lust verliert die kleinen Wehwehchen gelegentlich abzustellen ehe sie sich zu desaströsen Ausmaßen führt.
      Gruß Jogi
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      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]
      Ich kann nur mit Jogi zustimmen; bzw. der Oldtimer Faktor gilt bei mir: “besser zu teuer als nicht verfügbar“, d.h. ich habe schon mehrfach Irrtume Betrage für Ersatzteile meinem beiden BMW M5’s bezahlt. Z.b. 700 Euro für ein Stoßdämpfer, 600 Euro für eine Wasserpumpe, oder 500 Euro für ein Kühler sind keinen raren Betrag für derartige Fahrzeuge oder sogar 200 Euro für einen normalen Benzin druck Regler von Bosch, allerdings wenn ich dann wieder in das Auto fahre und die Drehzahlbereich und Gange ausdrehe ………. Dann ist der Spaß mir das Geld wert; im Gegensatz zu den Wertverlust einen überteuerten Neuwagen mit viel Puha, dafür statt der schone Reihensechser oder V8/V10/V12 Motor nur noch ein zwangsbeatmeter Vierzylinder bekommt.
      Raymond

      Carpe Diem
      So ist es Raymond.
      Es gibt auch noch eine weitere Parallele.
      Ein Unterhaltungsgerät wie ein Oldtimer erhalten ihren wahren Wert erst durch den Zustand.
      Was schrottreif ist darf nicht soviel kosten, es gibt nur wenige Raritäten die auch als KErnschrott noch einen höheren Wert haben.

      Der Zustand ist also entscheidend und das haben die Oldtimer-Liebhaber viel besser erkannt als die Käufer von müllreifen Musikanlagen bei Online-Plattformen. Im nicht originalen Zustand oder in einem verkommenen Zustand ist auch ein KFZ-Oldtimer noch nichtmal ein entsprechendes Kennzeichen wert, hingegen man den Wucher bei verbastelten, modernistisch gekürten, verhunzten und überhaupt nicht in vernünftigem Zustand (Kellerfund naß und verrottet, Dachbodenfund verrußt und verkommen) befindlichen U-Geräten offensichtlich nicht nur akzeptiert sondern gar honoriert.
      Dummköpfe schaden da nicht nur sich selber, sie versauen es auch für die an sich Vernunftbegabten.
      Gruß Jogi
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      [frei nach W. Reus]
      Ui, ui, ui. Da hab ich wohl mit einer unbedachten Bemerkung über die Probleme mit meinem SABA ein paar Forumskollegen im Nerv getroffen. Tut mir leid, Leute, so wie ihr das empfunden habt, habe ich es bei Gott nicht gemeint. Es ist verständlich - auch für mich - dass mein 9260, Baujahr 1981 in der Zeit bis heute durchaus mal kaputt gehen darf. Das hat er auch getan:

      1. Garantiereparatur durch Saba (kein UKW-Empfang) bereits am 12.10.1981,
      2. Reparatur (Display) am 01.10.1987,
      3. Reparatur (ungleiche Lautstärke rechter/linker Kanal) 2001
      4. Reparatur 2012 (kein UKW-Stereo-Empfang und gleichzeitig mehrere altersschwache Teile, u. a. Elkos erneuert) und
      5. jetzt erneut kein UKW-Stereo-Empfang.

      Das ist also statistisch gesehen nur alle 7,5 Jahre ein Defekt. Und damit kann ich wirklich nicht klagen und tu es auch nicht. Meine in dieser Zeit gefahrenen Autos waren öfters in der Werkstatt. Fakt ist aber nun, dass ich technischer Laie bin und damit an dem Gerät selbst keine Reparaturen vornehmen kann. Und infolge dessen entsteht für mich - im Gegensatz zu euch Technikern - das Problem, dass es heutzutage keine Werkstätten und damit keine Fachleute mehr gibt, denen ich das Gerät so wie mein Auto einfach zur Reparatur hinstellen und irgendwann repariert wieder abholen kann. Und das - und nur das - habe ich gemeint mit meiner Bemerkung "...wenn sie einem nur nicht immer wieder Probleme bereiten würden".

      Allerdings erlaube ich mir, dem Kollegen Jogi insofern zu widersprechen, der, wenn ich ihn richtig verstehe, den Standpunkt vertritt, dass für den Konsum gedachte Geräte durchaus alle 5 jahre defekt gehen dürfen. Zum gegenteiligen Beweis liste ich In der folgenden Aufstellung mal ein paar meiner weiteren HiFi-Oldtimer auf, die bis heute fehlerlos liefen/laufen:

      - DUAL Automatik-Plattenspieler CS 626, Baujahr 1980 (lediglich Abtastnadel mehrfach erneuert)
      - HARMAN/KARDON Vollverstärker HK 6500, Baujahr 1992
      - PIONEER Tuner F-757MK2, Baujahr 1992
      - MONACOR Mixer MPX-4200, Baujahr 1995
      - HECO Kompaktlautsprecher Ascada 2, Baujahr 1996

      Es gibt sie also doch, HiFi-Geräte, die länger, weit länger als nur 5 Jahre laufen, ohne kaputt zu gehen. Trotzdem möchte ich, dass mein SABA Receiver wieder in Ordnung kommt. Warum? Er ist mein erstes echt gutes HiFi-Gerät, welches ich mir nach Studium, Heirat, Baby, Wohnungskauf leisten konnte. Insofern hängt mein Herz an ihm und manchmal muss man eben auch aus sentimentalen Gründen Unanehmlichkeiten auf sich nehmen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „sabajuergen“ ()

      ...............
      So kommen wir zu der Frage was dieses hier zu bedeuten hat, ich gebe zu es steht in deutsch da:
      Wenn jemand den Anspruch stellen sollte - tut hier ja keiner - das für den Konsum gedachte Geräte wie dieses nach über den Daumen gepeilten vierzig Jahren keinerlei Fehler aufweist, Michael dann sehe ich das wie du, alle fünf Jahre ein Service sind dann noch wenig.


      So entstehen durch sofortiges drauf los interpretieren dessen was eindeutig etwas anderes aussagt, solange deutsche Sprache noch das bedeutet was deutsche Sprache inhaltlich aussagt oder eben in dem Fall nicht aussagt, Chaos.

      Btw. alle meine Old Time Gerätschaften haben deutlich mehr als 5 Jahre gelebt, auch da wurde die Grundaussage meilenweit verfremdet gedeutet, auch diesbezügliche Anmerkungen sind völlig verkehrt aus dem zu Lesenden extrahiert worden.
      Gruß Jogi
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      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Jogi“ ()

      Hi Juergen,

      wenn ich Deine Liste sehe, dann fallen mir dazu drei Dinge ein:
      (1) beim Saba hast Du m.E. etwas mehr Defekte gehabt als typisch sind, aber keine schlimmen
      (2) bei den anderen Geräten hast Du ein Schweineglück gehabt ... speziell beim Harman. Wenn Du den wirklich benutzt hast, ist das außergewöhnlich, dass er noch läuft ... die haben nämlich eine eingebaute Sollbruchstelle in Form von wenig Lot auf den Leiterbahnen, und sich dann lösenden Lötstellen bei den Transistoren, die heiss werden ... ich habe schon unzählige alleine mit dem Lötkolben repariert ...
      (3) Bei den Hecos hast Du Glück, dass die Membranen noch i.O. sind (wenn sie es denn sind), bei dem Mixer, dass er noch tut ... oder kurz: das hätte auch ganz anders aussehen können ...


      Besten Gruss,

      Michael

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kugel-balu“ ()

      Hallo Jürgen,

      bei der Geschichte, was UKW betrifft, habe ich langsam den Eindruck, daß der Fehler seit Anfang an im Gerät besteht. Sehr wahrscheinlich ein Wackelkontakt (Lötstelle, Kontaktleisten, Harriß an Platine oder in einem Bauteil selbst).

      All die Reparaturen haben bewirkt, daß der Fehler vorübergehend verschwindet. Module werden gezogen, Lötstellen nachgelötet, ... das ändert die mechanischen Spannungen an den Bauteilen.
      Durch regelmäßigen Betrieb (warm, kalt) relaxieren diese Spannungen wieder, der Kontakt geht verloren, der Fehler macht sich wieder bemerkbar.

      Es gibt nur sehr wenige Leute, die in der Lage sind so einem Fehler auf den Grund zu gehen, alleine schon wegen der nötigen Ausdauer und Geduld. Es gibt solche im Forum, bezahlbar ist das allerdings nicht. Im gewerblichen Bereich begnügt man sich, Module zu tauschen.

      Vielleicht nimmt sich Jörg der Sache nochmals an.

      Gruß
      Wolfgang
      geht nicht - gibt's nicht!
      (Wolfgang h:) "...bei der Geschichte, was UKW betrifft, habe ich langsam den Eindruck, daß der Fehler seit Anfang an im Gerät besteht. Sehr wahrscheinlich ein Wackelkontakt (Lötstelle, Kontaktleisten, Harriß an Platine oder in einem Bauteil selbst).

      All die Reparaturen haben bewirkt, daß der Fehler vorübergehend verschwindet. Module werden gezogen, Lötstellen nachgelötet, ... das ändert die mechanischen Spannungen an den Bauteilen.
      Durch regelmäßigen Betrieb (warm, kalt) relaxieren diese Spannungen wieder, der Kontakt geht verloren, der Fehler macht sich wieder bemerkbar.
      "

      Ja, Wolfgang, den oder ähnlichen Verdacht habe ich auch. Ich bin zwar wirklich weder Elektriker noch Radiomechaniker oder ähnliches aber die Tatsache dass sich UKW-Empfangsprobleme bei meinem Gerät von Anfang an in verschiedener Form immer wieder zeigen, ist schon auffällig.
      Aber Jörg hat mir heute zugesagt, dass er sich erneut um den Defekt kümmern wird. Seine Kompetenz hat er ja schon einmal bewiesen. Vielleicht klappt es ein zweites Mal.
      Dieser Beitrag ist editiert, 29.08.19 um 23:34 Uhr

      Zuvor stand hier von mir ein Beitrag, der sich direkt an Jogi bezüglich seines Verhaltens richtete.
      Leider ist Jogi schwer zu erreichen, kennt mögliche persönliche Einstellungen in Foren gut.
      Er hat ihn gelesen, Zweck erfüllt.
      Jogi, wir können gern darüber diskutieren, wenn Bedarf besteht.
      Das aber bitte unter uns beiden, nicht direkt über das Forum.
      Im Impressum ist meine Mailadresse für das Forum, die Mails rufe ich üblicherweise täglich ab.

      Andreas, Admin



      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
      Heee, vertragt euch!

      Unverständlich, was Jürgens "schade dass er immer wieder Probleme macht" hier für eine Lawine auslöst.
      Jürgen, wird schon wieder. Und wie du selber sagst, ein Fehler alle sieben Jahre ist doch okay. Vor allem als Durchschnitt. Mein Receiver 9241, Herz meiner Wohnzimmer-Anlage, war zuletzt 1993 defekt. Und der läuft mehrere Stunden JEDEN Tag. Völlig unrestauriert. Wie gesagt, Statistik.

      VG Stefan
      Lieber Admin (ohne Relativierung)

      Ich redete nicht von kleinen oder großen Schwierigkeiten in Satzstellung oder anderen grammatikalischen Dingen oder daran besondere Maßstäbe anzulegen.
      Das ist mir völlig wurst wenn jemand Schachtelsätze verwendet, sie richtig abschließt oder sich auf dem Weg noch Abzweigmöglichkeiten bilden, es ist alleine die Sache desjenigen der schreibt wie er es tut.
      Auch sind mir egal neue/alte Rechtschreibregelungen.
      Interpunktion da sei mir ebenfalls drauf gepfiffen, und ob in einem Wort man heute oder früher s/ss/ß verwendet das sei von mir aus auch geschenkt.
      Mir genügt es das ich etwas lesen kann in der Sprache in der das Forum gehalten ist, das ist nicht meine Erfindung, das ist Usus und nicht diskutierbar, wenn ist es nicht mehr lesen kann erst dann moniere ich. An stilistischen Minimalien herum zu mäkeln ist unterirdisch.

      Hier geht es um das folgende was ich seit einiger Zeit bemerke und was mich nicht sehr fröhlich stimmt:

      - Es wird ein beliebiger Sachverhalt geantwortet, einer der in weiten Kreisen auch garnicht weiter umstritten ist.

      - Man nimmt eine Position dazu ein, eine generelle Position, das ist das gute Recht sonst kann man einen Stuhlkreis von Schweigern aufmachen.

      - Man nennt die Grenzlinien dieser Position, oder man verneint für gewisse Fälle die ganze These, hier konkret sind das die ausgenommenen Anwesenden, es könnte theoretisch auch etwas anderes sein. Wenn man solche Feinheiten nicht differenziert dann hat das nichts mit Leseschwächen zu tun sondern hat andere Gründe.

      - Dafür ist nicht der klar differenzierende Antworter in die Haftung zu nehmen, es ist die Pflicht des Lesers ja und nein unterscheiden zu können wie rot und blau und sich anstonsten nicht über den korrekt Antwortenden zu mockieren.

      Und dann noch gleich pauschal einen Kübel hinterher das man eh für bescheuert gehalten wird.
      Was soll das?

      Wer wirklich etwas nicht versteht, eine Satzkonstruktion nicht durchblickt, der kann ja freundlich nachfragen, aber den Antworter in die Pflicht zu nehmen für das Gegenteil von dem was er geantwortet hat das ist eine Unart die ich mir gegenüber nicht unterstütze indem ich sie widerspruchslos hinzunehmen gedenke.

      Btw. es ist kein Problem einer Leseschwäche, es ist ein Problem dem anderen immer als erstes mit Schaum vor dem Mund Böses zu unterstellen und ihm abzusprechen seine Meinung differenzierter als mit Bauchpinseleien kund zu tun. Für mich hat es sich bewährt mich nicht derart peinlich zu machen indem ich mir unklare Wortkonstruktionen analysiere und bei Zweifeln immer erst das Positive annehme. Das scheinten manchen wohl eher fern zu liegen, nicht mein Problem ich halte dafür nicht den Kopf hin.

      Das Ganze ist mir alles eine Etage zu tief geschlagen, ich gedenke nicht das ein wortloses Herunterschlucken solches Verhalten richtig beantwortet. Von mir gibt es in solchen Fällen jedenfalls keine Bücklinge.

      So, dann macht mal schön und versucht nicht mit solchen Fisematenten noch weitere kompetente Antworter zu vertreiben, wäre doch wirklich schade um der Sache willen.

      Weiters gebe ich denen Recht die in so einem Genöhle einen Sturm im Wasserglas sehen.
      Es haben nicht nur die Antworter die Pflicht sich wohlwollend und unterwürfig zu positionieren und gegen die eigene Überzeugung und Erfahrung mit süßverklebten Floskeln um schönes Wetter zu betteln.

      hasta la vista !
      Gruß Jogi
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      [frei nach W. Reus]

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Jogi“ ()

      Hallo Jürgen,

      schön, daß Du Jörg erreichen konntest und er sich nochmal der Sache annimmt! Natürlich kann es auch ein unglücklicher Zufall sein und verschiedene Fehler zum gleichen Symptom führen.

      Alle Bauteile unterliegen der Alterung und fallen früher oder später mal aus! Wenn der Receiver nach der Reparatur/Wartung wieder 7 Jahre funktioniert kann man sich auch nicht beschweren. Wenn ich nur denke: Welches Smartphone hält schon 7 Jahre?

      Vielleicht kannst Du oder Jörg ja wieder berichten, was es war - ich finde das immer wieder spannend.

      Viel Erfolg!

      Gruß
      Wolfgang
      geht nicht - gibt's nicht!
      Hallo Wolfgang,

      Jörg wird sich der Sache annehmen. Und er oder ich werden hier auch sicherlich über das Ergebnis berichten. Das kann allerdings noch ein paar Tage dauern, denn Jörg kann sich aus privaten Gründen erst Mitte September mit meinem Saba beschäftigen.
      Sollte die Suche des Fehlers zu keinem Erfolg führen, beispielsweise auch weil sie zu zeitaufwändig oder zu kostspielig werden sollte, so ist das für mich auch keine Tragödie. Der UKW-Empfang als solcher funktioniert ja einwandfrei. Nur Mono wäre zwar schade, doch ich empfinde den Unterschied zwischen einer Stereo- und einer Mono-Wiedergabe bei Radiosendungen - sofern es sich nicht gerade um anspruchsvolle Musik wie Klassik oder Jazz handelt - nicht wirklich groß. Und die Stereo-Wiedergabe von CDs oder Schallplatten meistert mein SABA ja nach wie vor ohne jede Einschränkung.

      Was ich noch sagen wollte, es tut mir leid, dass sich mein eigentlich harmloser technischer Bericht über den erneuten Defekt meines 9260 teilweise zu einer Diskussion über die deutsche Sprache ausgeweitet hat. Das war bestimmt nicht meine Absicht und hat auch hier in diesem Forum absolut nichts zu suchen. Ich werde deshalb dazu auch weiter keine Stellung beziehen und bitte alle anderen User ebenfalls darauf zu verzichten. Danke.
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