DAB- Mal wieder

      Hallo,

      ich hole den Thread mal noch oben, zumindest im Ausland geht es schon los. Ich weiß aber nicht, wie gut UKW in Norwegen ausgebaut ist und ob die Situation vergleichbar mit hier ist. http://www.golem.de/news/norwegen-ukw-radio-wird-2017-abgeschaltet-1504-113594.html
      Jörg - wenn ich Benz fahren will, geh ich arbeiten
      Wenn es dann bei uns soweit kommt und ich lebe noch, dann brauche ich endlich nicht mehr meine Zeit damit vertun Sender zu suchen die man noch halbwegs über ein paar Stunden ertragen kann ohne ständig umschalten zu müssen.
      Das Radiohören in dem Sinn ist dann bei mir ersatzlos beendet.
      Es wird noch Verkehrswarnfunk über DAB im KFZ geben, oder zunmindest TMC-Nachrichten, das istr in neueren Fahrzeugen ab einer gewissen Klasse eh schon alles eingebaut. Aber Radio werde ich dann nicht mehr hören und ich denke viele andere werden es genauso halten. Ich habe genug Konserven in meinem Leben angefertigt um nochmal genauso lange ganz ohne Input von außen aushalten zu können.
      Gruß Jogi
      -------------
      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]
      Jogi,
      hilfst du mir beim Einbau eines Tapedecks, eines Plattenspielers und einer Tonbandmaschine in meinen "Reiskocher"???
      Die benötigten Konserven könnte ich mit einem Anhänger mitnehmen.
      Verkehrsfunk ist mit Vorsicht zu genießen, wie oft stand ich schon in Staus, die lt. Radio nicht existierten oder hatte umgekehrt freie Fahrt auf Streckenabschnitten, die schon längst wieder frei waren, obwohl dort angeblich ein Stau war.
      TMC erinnert mich an Kollegen aus der Speditionsbranche, die aus Kostengründen mit PKW-Navis unterwegs sind, um dann im Profil wegen ihrer ausgezeichneten Deutschkenntnisse auch noch "kürzeste" statt schnellster Strecke eingeben. Anschließend wundern sie sich, wenn sie in Weinbergen oder für LKWs zu engen Innenstädten landen.

      Im Ernst, durch die niedrige Bevölkerungsdichte bin ich von wenigen Sendern in Norwegen ausgegangen, von so wenigen dann aber doch nicht. Da kann man natürlich entsprechend leicht umstellen.
      Jörg - wenn ich Benz fahren will, geh ich arbeiten
      8100 postete
      Jogi,
      hilfst du mir beim Einbau eines Tapedecks, eines Plattenspielers und einer Tonbandmaschine in meinen "Reiskocher"???
      Die benötigten Konserven könnte ich mit einem Anhänger mitnehmen.
      Verkehrsfunk ist mit Vorsicht zu genießen, wie oft stand ich schon in Staus, die lt. Radio nicht existierten oder hatte umgekehrt freie Fahrt auf Streckenabschnitten, die schon längst wieder frei waren, obwohl dort angeblich ein Stau war.
      TMC erinnert mich an Kollegen aus der Speditionsbranche, die aus Kostengründen mit PKW-Navis unterwegs sind, um dann im Profil wegen ihrer ausgezeichneten Deutschkenntnisse auch noch "kürzeste" statt schnellster Strecke eingeben. Anschließend wundern sie sich, wenn sie in Weinbergen oder für LKWs zu engen Innenstädten landen.

      Im Ernst, durch die niedrige Bevölkerungsdichte bin ich von wenigen Sendern in Norwegen ausgegangen, von so wenigen dann aber doch nicht. Da kann man natürlich entsprechend leicht umstellen.


      Klar Jörg, das hatte ich früher eh alles im Auto, ein normales Kofferradio mit werksmäßiger Unterbau-Halterung, ein kleines Tonbandgerät unter der Ablage im VW-Käfer und einen Schallplatten-Fresser Mignon.
      Hier im Sendegebiet des WDR richtet sich die Glaubwürdigkeit der Verkehrswarnhinweise nach dem Ausrichtungsort der Verkehrsstörung, alles was mehr als 30km weit von Köln entfernt gemeldet wird ist entweder falsch, veraltet oder wird viel zu spät gemeldet. Vermutlich sitzt da ein Praktikant mit dem Fernglas auf dem Studiodach...

      Der Niedergang der aktuellen BRDDR 2.0 ist alternativlos, dank Murksel-Politik. Wer sowas immer wieder wählt hat es auch nicht besser verdient.
      Gut das meine Schafe trocken stehen, eine arme Sau wäre ich hätte ich 08/15 gehandelt als ich noch aktiv war. Meine Lebensversicherungen und Privatrenten-Versicherungen jedenfalls kann ich schon heute zu ca. 50% zuzüglich Zinseszins in den Kamin jagen - genau so wie es jedem ergehen wird der in den Verhältnissen von vor 20 Jahren und weiter zurück irgendetwas damals bombensicheres abgeschlossen hat. Nur habe ich bereits damals vorsorglich daran gedacht was mich Lachsalven größeren Ausmaßes aussetzte. Heute lachen sie allerdings nicht mehr, heute steckt vielen schon der Kloß tief im Hals und das Geld das wir alle aufgewendet haben im Ar... des Großkapitals und der Bankenwirtschaft.

      Mein Maßstab ist die kleine Schweiz.
      Dort gab es bis vor ca. 30 Jahren so eine Art etwas elitäreres deutsches Wertesystem, man konnte sich leger ausgedrückt noch sein Schnitzel dort leisten. Heute ist nicht die Schweiz uns in allen Belangen, speziell auch in den Feldern der Demokratie um Längen davon gezogen, nein wir sind wie behinderte Kinder zurückgeblieben, sehenden Auges und verursacht durch unsere Politiker. Das was unsere Väter erkämpft haben haben diese Halbintelligenzler vor unseren Augen am und im Gesäß der Welt verteilt und unter sich und ihresgleichen. Am deutschen Wesen und deutschem Geld sollte die Welt genesen. Tut sie aber nicht und wird sie nie tun. Derzeit betrommelt die Verblödungs- und Umvolkungs-Industrie in breitestem Raum und elendig langen Schwadronier-Bombadements repräsentiert durch die gleichgeschalteten Systemmedien wieder solange unsere Steiße bis wir den letzten Groschen in fremde Rachen geworfen haben wo er wie von Geisterhand ohne ein einziges Dankeswort verschwindet, keine Radio- oder Fernsehsendung verläuft ohne diese Art der Gehirnwäsche, keine Zeitung ohne Tränendrückerei auf Seite 1.

      Die skandinavischen Länder sind da auf ihre Art auch noch fein raus, man muß es gesellschaftlich über alles betrachten, nicht bloß ob es einen Euro mehr oder weniger Rente gibt. Allerdings leiden die Metropolen hier wie dort genauso massiv unter dem Umvolkungs-Theorem und der Assessment-Politik gegenüber intoleranter, zurückgebliebenen Barbaren-Dekultivierung weiter Gesellschaftsschichten. Was dort wie hier fehlt ist eine No-Mercy-Politik gegenüber gesellschaftsspalterischen Gegen- und Parallel-Welten. Statt desse ngibt es dort wie in GB sogar schon vereinzelte von Autochthonen restlos gesäuberte Zonen in denen nichtmal mehr europäische Rechtsprechung durchgesetzt wird sondern man sich dhimmi-gemäß unter massivst-kriminelle "Bereicherer"-Banden, unter frühsteinzeitliche Blutrache-Unkultur und unter empathieloser, massenmord-verherrlichender Regime aus Parallelwelten beugt.

      Nichts davon, weder das eine noch das andere ist noch zu stoppen oder gar auf ein erträgliches Maß zurückzuführen, jede Ausfahrt wurde absichtlich versäumt, die letzten Weichen sind gestellt, der Zug wird unausweichlich in die Schlucht fahren. Ich werde das nicht mehr erleben müssen, "die Gnade der frühen Geburt" wird das verhindern.
      Gruß Jogi
      -------------
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      Kosten von Zahnbehandlungen?

      Wenn ich hier Zahnersatz für 4000 € machen lasse, zahlt die gesetzliche Kasse großzügig € 50,00 dazu. Das kann in Norwegen nicht viel schlechter sein. Das deutsche Rentensystem ist moribund und wird in einigen Jahren nur noch Hartz IV Niveau gewährleisten können. Negativzinsen und Inflation der lebenswichtigen Güter reißen die private Rentenversicherung in den Abgrund.
      Das Ganze ist F.U.B.A.R und wir alle sind F.U.G.A.Z.I.

      Sogar Spanien überholt Deutschland gerade im Wohlstandsvergleich.

      Das Selbstbild, das viele Deutsche noch von "ihrem" Land haben, hat leider nicht mehr viel mit der Realität zu tun. Wir sind auf dem direkten Weg zum Schwellenland und nach 40 Jahren Rautenkönigin dürfen wir uns hinter Somalia anstellen.
      Achim
      Hi Kule, da muß ich Achim zustimmen! Deinen Äußerungen nach über Zahnersatz in D, vermute ich das Du in D noch nie sowas in Anspruch genommen hast; oder du gehörst zu der Gruppe von Zuwanderern oder Sozialfällen die alles bezahlt bekommen! Ich kenne sogar Leute die nach Schweden ausgewandert sind weil sie von D die Nase voll hatten. Ich selbst denke auch so. Das einzige was mich noch in D hält ist die Tatsache das ich einen Beruf habe von dem ich einigermaßen gut leben kann und das kleine Grundstück wo mein Haus drauf steht. Hätte ich kein Haus und keine Arbeit wäre ich schon längst weg! Vielleicht mach ich das noch wenn ich mal nicht mehr arbeiten muß; der Gedanke wird von Jahr zu Jahr verlockender!

      Viele Grüße
      Frank
      Es toent so schoen wenn des Sabas Roehren gluehen!
      ....Briefkastenadresse in Deutschland (damit die evtl. Rente nicht noch halbiert wird) und dann ab nach Brasilien, in der Favela (zu mehr reichts auch dort nicht) bin ich dann der "rei almao",was das Einkommen angeht, jedenfalls kann ich ein sorgloses Leben führen, mehr Ansprüche hab ich nicht. Mit Übersetzungen kann ich mir was dazuverdienen, gegen die Leute dort habe ich nichts, mit den Bossen der Favela muss und kann man sich arrangieren.
      "Meine" Familie sitzt sowieso in Brasilien, mit der hiesigen "deutschen" verbindet mich rein gar nichts mehr!! Wer sich über dreißig Jahre einen "Sch..." drum gekümmert hat, wie es mir geht, braucht nicht auch noch zu erben, das ist im Testament schon verhindert.
      Anrecht auf eine "residencia" habe ich durch Heirat (auch in Brasilien registriert, nicht nur in Deutschland) und die Adoptiom "meiner" Kinder, die zweisprachig erzogen werden, um ihnen später die Wahl zu lassen. Die kommen mit der (sozialen) Kälte hier sowieso nicht klar.

      Noch ein Traum, aber ich weiß die "saudade" meiner Familie sehr wohl zu deuten. Besonders hier in Deutschland spüre ich die Schwermut und die heimliche Sehnsucht nach drüben, diese Zerrissenheit zwischen objektiver Sicherheit, was Kriminalität angeht (meine Frau ging hier zuerst abends in der hell erleuchteten Fußgängerzone immer mittig auf der Strasse, um bei Angriffen aus Hauseingängen mehr Reaktionszeit zu haben) und der dortigen Herzlichkeit im Zwischenmenschlichen. Diese spielt sich allerdings nur innerhalb der sozialen Klassen ab, zwischen den Klassen herrscht absolute Kälte, ...aber ist das hier anders?? Die eigentlich im Ghetto lebende Schicht Brasiliens sind die Wohlhabenden, die ihre Bezirke mit segurancas schützen müssen, die Superreichen sind mit Hubschraubern unterwegs, nicht nur, um den täglichen Staus, sondern auch eventuellen Angriffen zu entgehen. Zugegeben, in diesen Ghettos fällt das Überleben leicht.
      Was hält mich noch hier: drüben ist das Sozialversicherungsnetz, hier besonders Gesundheitssystem (noch) deutlich besch...eidener als hier, und auf das bin ich mit meiner Vorgeschichte nun mal angewiesen.

      Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr packt auch mich die saudade.

      Warum muss ich bei "rei almao" bloß an Jürgen Drews denken...:-)
      Jörg - wenn ich Benz fahren will, geh ich arbeiten
      Hallo Jörg, was das deutsche Gesundheitssystem anbetrifft wirst Du vermutlich nicht mehr allzulange aufs auswandern warten müssen! :D Mich würde es eher in die Nähe von Verwandten ziehen zu denen ich guten Kontakt habe und die mich hier in D auch schon besucht haben. Das wäre das kleine Örtchen Paris in der Nähe von Toronto oder Corrales bei Albuquerque. Die Leute dort sind sehr freundlich und hilfsbereit; einige haben angeboten das ich bei denen wohnen kann wenn ich zu Besuch komme. Da ich denen nicht unbedingt auf der Tasche liegen wollte haben die mir alternativ ein schönes kleines Hotel besorgt welches in eine schöne Gärtnerei integriert ist.

      Viele Grüße
      Frank
      Es toent so schoen wenn des Sabas Roehren gluehen!
      Einen alten morschen Baum verpflanzt man nicht mehr.
      Ansonsten wäre mein Ziel Manitoba oder Saskatchewan, Gebiete wo noch Ellenbogenfreiheit herrscht und wo man nicht an jedem BEin eine Horde Schmarotzer die einen zusätzlich auch noch mit Verachtung behandeln hängen hat.
      Aber zu spät, man hat viel zu lange gezahlt und eh schon viel zu fetten Säuen den schmalzigen Hintern ausgeschmiert.

      Was hier im Land nach mir passieren würde... die Sintflut könnte es von mir aus überspülen und das ganze blutsaugende Dreckspack ins ewige Fegefeuer spülen. Wer mir im Leben gut und wert war wird es merken wenn ich den letzten Gang gegangen bin, und die anderen können mich viergestrichen kreuzweise. Als Langlebiger habe ich allerdings trotzdem einen kleinen Trost, oder besser eine diebische Freude, nämlich die, vielen früheren Stolperstein-Legern und Saboteuren schon bisher hin und wieder mit einem kleinen Schippchen eine Ladung Dreck auf den Sarg geworfen zu haben und eine Verwünschung hinterher geflüstert zu haben (so gesehen auch eine Gärtnerarbeit).
      Gruß Jogi
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      Harry Schrotter postete
      Hi Kule, da muß ich Achim zustimmen! Deinen Äußerungen nach über Zahnersatz in D, vermute ich das Du in D noch nie sowas in Anspruch genommen hast; oder du gehörst zu der Gruppe von Zuwanderern oder Sozialfällen die alles bezahlt bekommen! Ich kenne sogar Leute die nach Schweden ausgewandert sind weil sie von D die Nase voll hatten. Ich selbst denke auch so. Das einzige was mich noch in D hält ist die Tatsache das ich einen Beruf habe von dem ich einigermaßen gut leben kann und das kleine Grundstück wo mein Haus drauf steht. Hätte ich kein Haus und keine Arbeit wäre ich schon längst weg! Vielleicht mach ich das noch wenn ich mal nicht mehr arbeiten muß; der Gedanke wird von Jahr zu Jahr verlockender!

      Viele Grüße
      Frank


      Lieber Frank,
      ich muss dich enttäuschen, ich habe alle meine Zähne in Deutschland richten lassen, bin auch kein Zuwanderer oder Sozialfall sondern habe meinen Eigenanteil selbst bezahlt und mach dies noch immer so.
      Ich habe 45 Jahre Sozialversicherungsbeiträge bezahlt und bekomme eine gute Rente. (auch von SABA, dass ist allerdings nicht die Masse :-.)).
      Es geht mir gut und ich bin mit meinen Leben durchaus zufrieden.

      Zu den Zähnen in Norwegen, da möchte ich jeden empfehlen mal in München oder Berlin durch die Straßen zulaufen und denn Leuten auf die Zähne zu schauen.
      Anschließen einen Trip nach Oslo zu unternehmen und dort das selbe zu tun.
      Auf der Karl Johansgatan gibt es viele Lokale, dort kann man sich dann setzen und nachdenken.

      Ich möchte wetten, das man in Norwegen genau so viele, mit ihrer Situation unzufriedene Menschen trifft wie in Deutschland.

      Ich möchte Norwegen nicht schlecht darstellen, aber auch nicht in den sozialen Himmel erheben.

      Ich weiß was ich schreibe und kann dies alles sicher auch beurteilen, denn Norwegen ist meine Heimat

      Kule. PS. ich mag Frau Merkel auch nicht !
      Es geht auch nicht darum ob vereinzelt Leute unzufrieden sind.

      Es geht darum das es ein insgesamt unzufriedenstellendes Gesamtklima gibt, in dem nicht die Ausschläge nach oben und nach unten im Einzelfall mal stärker und mal schwächer sind, sondern das Gesamtniveau ist unterflurig geworden, was die Bandbreite der Aussschläge natürlich nicht ändert.

      Sprich es ist normal das die auf der Sonnenseite noch immer auf der Sonnenseite sind und die von der Schattenseite immer noch auf der Schattenseite. Allerdings nicht mehr beispielsweise verteilt vom ersten bis zum zehnten Stockwerk sondern neuerdings vom fünften Untergeschoß bis zum fünften Stock.

      Wer das nicht bemerkt und meint das Ganze wäre lediglich ein Problem einiger Unterschichten dem geht es nicht - wie er vielleicht meint - besonders hervorragend sondern er hat schlicht und einfach ein Wahrnehmungsproblem.

      "Mir-geht-es-noch-Danke" Vertretern habe ich schon immer wenig weit getraut, das sind Leute mit rosa Brillen, Schenkelklopfer-Humoriker die die Zeichen nicht sehen wollen und besonders gerne bewußt oder unbewußt zusätzliche Bremsenergien gegen Veränderungen allgemein und insbesondere gegen Verbesserungs-Versuche aufbauen.
      Gruß Jogi
      -------------
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      Jogi,

      ein kleiner Tipp zum Thema Manitoba oder Saskatchewan: Lange, kalte Winter (mit viel
      Schnee, aber eben wirklich kalt, minus 40 ist da normal), und dann Sommer, in denen
      man vor lauter Moskitos nicht raus kann ... hmm ... da wuerdest Du, wenn 30 Jahre
      juenger, wirklich lieber hingehen wollen ?

      Will sagen: Kultur- und Gesellschaftspessimismus bringt wenig, und das Gras auf der
      anderen Seite des Zaunes ist immer gruener ... solange man nicht genauer hinsieht.

      Wenn es klar erkannte Misstaende gibt (und die gibt es immer und ueberall), dann koennte
      man ja mal konstruktiv dran arbeiten. So wie hier im Forum an den elektronischen Dingen
      konstruktiv gearbeitet wird ...

      Nebenbei: Es ist gerade prima Wetter, da sollte man doch die Stimmung nicht schlechter
      machen als noetig ...

      Schoenn Tag noch,

      Michael
      Endlich meldet sich auch ein Realist zu Wort. Wie jedes andere Land hat natürlich auch Deutschland seine Mängel, insgesamt gesehen von allen aber die wenigsten.
      Immer wieder wird nur rumgemosert und kritisiert, sicher dürfte aber sein, dass derjenige, der in Deutschland auf keinen grünen Zweig kommt, in irgendeinem Eck auf der Welt es mit größter Wahrscheinlichkeit auch zu nix bringt.

      Das soziale Netz ist trotz aller Löcher weltweit kaum zu überbieten, der allgemeine Lebensstandard sowieso,, all das will auch in Wahrheit kaum einer missen, trotzdem allenthalben Wehgeschrei.
      Auswandern kann eine feine und einfache Sache sein, das lässt sich auch jenseits der 30 noch praktizieren.
      Aber es vereinfacht die Sache erheblich, wenn man im gewohnten Kulturkreis bleibt, die Zukunft auch im Gastland gesichert ist und hier ähnliche Verhältnisse anzutreffen sind wie im Heimatland.
      Alle Brücken hinter sich abzureißen und ohne Zukunftsaussichten ins Ungewisse zu ziehen bedeutet in den meisten Fällen baldiges Scheitern und Rückkehr ins soziale Netz.
      Wer im TV auf Vox ab und zu diese Auswandererdramen angeschaut hat, wie sie mit Sack und Pack mit 2000 € in der Tasche irgendwo in der Welt ihr Heil gesucht haben, nach kurzer Zeit an der dortigen Bürokratie und der fremden Sprache verzweifelt und gescheitert sind und in letzter Not wieder nach Deutschland zurückgekehrt sind, weiß, wovon ich rede.
      Eigentlich bin ich ja selber vor 25 Jahren ausgewandert, allerdings nicht, weil mir irgendetwas an meinem Heimatland nicht behagt hätte.
      Gruß Otto
      Hallo Otto,

      es spricht ein weiterer Realist !! Deinen Worten kann ich nur beipflichten und dem ist nichts hinzuzufügen.

      Auch wenn man in der Parteienlandschaft nicht alle Farben mag, haben die bisherigen Nachkriegsregierungen allesamt in ihrer Amtszeit mehr Positives als Schlechtes produziert, sonst stände Deutschland heute nicht hier, wo es jetzt ist.

      Auch ich habe Kritikpunkte, z.B. an der Energiepolitik, aber kann man es über 80 Mio. Bürgern recht machen ?

      Es gibt keinen Eisernen Vorhang und keine Selbstschußanlagen - wer gehen will, darf dies ohne Hinderung tun.

      Gruß, Dieter
      Michael, geh mal davon aus das mich das in jüngeren Jahren nicht abgeschreckt sondern angespornt hätte. Ich war nicht immer alt und klapprig, wäre nicht zuletzt aufgrund einer Einzelkämpferausbildung auch vor weitaus strengenen Umgebungsbedingungen wie Kanada sie bietet nicht zurück geschreckt.
      Aber das ist eigentlich auch nicht der Punkt.

      Der Punkt ist das ich derzeit etwas erstaunt bin von welcher Seite und wie lässig und als bloßes Prekariatsproblem Dinge wie Ein-/Auswanderung, sowie die bereits seit ca. 20...30 Jahren im Gange befindliche komplette Umkremplung unseres, wie offenbar unstreitig BIS DAHIN recht erträglichen, Staatswesens aufgefaßt werden. Kritikloses Anheulen des Mondes hat noch nie zu irgendwas Vernünftigen geführt. Das man selber noch nicht im Prekariat angekommen ist, ist gut aber es heißt nicht das es in Zukunft immer so bleiben wird. Das wird dann leider umso mehr für diejenigen die jetzt noch Lobeshymnen pfeifen eine umso größere Überraschung. Ich werde das nicht mehr erleben, dafür habe ich zu gut vorgesorgt und mich vor allen Dingen darauf vorbereitet wie hier im Land die Zukunft aussehen wird, andere laufen wie man sieht blind durch die Gegend. Dieses Volk in diesem Land hat sich aufgegeben, hat vor lauter Spaßgesellschaft und Lilalaune-Geklingel seinen Untergang als homogene Gemeinschaft widerstandslos unterzeichnet, und tut es wie man deutlich sieht mit Scheuklappen und verschlossenen Augen mit wachsender Selbstzerstörung bei guter Laune weiter.

      Da macht es auch nicht mehr viel aus zu erklären das Auswanderer die ich kenne weder RTL-II-Schmierenkomödianten noch unterbelichtete Gesellen sind, Ärzte nach Großbritanien, Techniker und Ingenieure in die Schweiz usw. Von jener Klientel rede ich. Und ich rede davon was wir dafür ersatzweise aus anderen Ländern "geliefert" bekommen. Dieses Land ist wenn man weiter alles so vor sich hintreiben läßt und weiter auf Friede-Freude-Badehose macht nicht mehr lange das Land der Ingenieure, der Macher, der Dichter und der Denker sondern in Kürze nur noch eine araboide islamisierte Kolonie, eine Speerspitze einfältiger Spätsteinzeit-Vertreter mit ein paar unmaßgeblichen Rest-Ureinwohnern die sich durch Kratzbuckelei und Unterwürfigkeit als Dhimmis (bitte den Begriff selber nachzustudieren wenn er was mich wundern würde in Zeiten wie diesen und einem Land wie dem unseren nicht schon lange bekannt wäre) kriechend fortbewegen dürfen, wenn sie ihren Kopf noch aufden Schultern behalten wollen.

      Wenn das so gewollt ist dann hätte man auch gleich 1945 den Morgenthau-Plan zur Anwendung bringen können. Dumm sind nicht die Schafe die in sich stetig focierendem Tempo den Schlachthof verlassen, sondern die Schafe die den Kopf auf den Hackklotz legen und dazu noch frohlocken und lieblich bähen.

      Sich dafür noch als Realisten zu lobpreisen was ja automatisch andere Meinungen als Spinnerei insistiert, ist schon gewagt. Wir hatten hier lange Zeit, länger als in allen Phasen zuvor einen wenn auch wackeligen Frieden. Aber in Ruhe und Frieden leben kann man nur solange es der Nachbar erlaubt. Wer den Übergang nicht erkennt, nicht den Unterschied zwischen niedlicher Bonner Republik und hirnrissigem Umvolkertum und One-World-Selbstvernichtungswahn der Berliner Republik, der kann mir leid tun. Wer nicht erkennt das man gegen Köpfeabschneider, Frauenverbrenner, marodierende Bartträger in unseren Fußgängerzonen, Hirnzertreter, In-Wolkenkratzer-Fliegerr nicht bloß mit Du-du-du-Zeigefinger vorgehen muß der tut mir nichtmal mehr leid in seiner wegrlosen, selbstaufgeberischen Einfältigkeit.
      Wer sein Haus und Hof und Hab und Gut kampflos an marodierende Horden abtritt, was soll man zu so jemand sagen wenn man die massive Beleidigung scheut?
      Gruß Jogi
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