Kurzvorstellung

      Kurzvorstellung

      Hallo,

      ich bin Jahrgang 1946 und seit dem Eintritt ins wohlverdiente Rentenalter habe ich ein Hobby aus meiner Jugendzeit wiederentdeckt - Röhrenradios. Man braucht ja im Alter eine sinnvolle Beschäftigung, obwohl meine bessere Hälfte immer etwas findet-sei es im Haus oder im Garten-, damit ich nicht "dumm" herumsitze.

      In meiner aktiven Berufstätigkeit habe ich mich mit Telefonanlagen, kommerzieller Funktechnik, Geräten der Unterhaltungselektronik und zuletzt mit Gefahrenmeldetechnik beschäftigt.

      Mit Beginn meiner Rentnerzeit habe ich begonnen, Röhren- aber auch Transistorradios zu beschaffen (Werkstoffhof, Trödelmarkt, im Netz oder von Bekannten), um sie wieder funktionsfähig zu machen. Da ich aus den neuen Bundesländern komme, habe ich meist Geräte aus DDR-Produktion auf dem Tisch gehabt (REMA, Sternradio Sonneberg, Sternradio Rochlitz, Sternradio Berlin, Heli, EAK).

      Durch ständiges Mitlesen im DRF oder bei Jogi habe ich mich natürlich auch über die Geräte aus den alten Bundesländern informiert. Fasziniert haben mich dabei SABA-Geräte, die schon in den 60-iger Jahren mit besonderen Schaltungsdetails ausgestattet waren. Hier im Raum Leipzig erschien mir der Erwerb eines SABA-Gerätes unmöglich (nicht angeboten oder unbezahlbar).
      Aber wie das Leben so spielt, am letzten Wochenende konnte ich auf dem Trödel einen "Freudenstadt 11 Stereo" für einen akzeptablen Preis erwerben.

      Nach erster Besichtigung scheint das Gerät noch im Originalzustand zu sein, welche Bauteile außer den Kondensatoren und Elkos noch defekt sind, kann ich im Moment noch nicht sagen. Da sich die Einschalttaste nicht feststellen läßt, dürfte der Netzschalter defekt sein. Aber das muss ich noch genau untersuchen.

      Wenn ich bei der weiteren Restaurierung auf Probleme stosse, werde ich hier um Rat fragen und sicher auch Hilfe erhalten.

      Soweit etwas von mir.

      Beste Grüße
      Jürgen
      Willkommen im Forum!

      Hilfe wirst Du hier bekommen, im Forum gibt es einige versierte Leute.
      Interessant in deiner Vorstellung, Du hast damals kommerzielle Funktechnik VEB gemacht.
      Das werde ich als Funkamateur im Hinterkopf behalten, etwas Funktechnik 2 m habe ich aus DDR-Produktion, noch nicht auf Amateurfunk umgebaut. Ein befreundeter Funkamateur aus den neuen Bundesländern ist ein Fan von KSG, die großen Dinger für Kurzwelle aus Köpenick.

      Andreas, DL2JAS
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
      Moin Heino und Jürgen,

      ein kleiner Zusatz: wenn eine der beiden Netzschaltebenen defekt sein sollte, kann man die Anodenspannungskontake verbinden und die frei werdenden Kontakte für die zweite Netztrennung verwenden.

      Wie schon ganz oft berichtet, sollten wir Bastler darauf achten, dass die Netzspannung immer 2-polig getrennt wird (aus gutem Grund!!)

      Gruß, Dieter
      Das letztgenannte von Dieter (deltamike55) wollte ich auch gerade herauskehren.
      Es ist unzulässig einen wohlweislich schon zweipoligen Schalter (alle Achtung für die damalige Zeit) auf einen Schaltkontakt runter zu kastrieren.
      Da muß man sich was anderes einfallen lassen.

      Zugschalter sind ja nicht direkt eine Seltenheit, es gibt sie für alle möglichen Laternen im Elektrofachhandel, sogar als Serienschalter habe ich hier einen in einer Latüchte drinnen.
      Gruß Jogi
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