9240 S Electronic: Sender auf Stationstasten brummen nach Einschalten

      9240 S Electronic: Sender auf Stationstasten brummen nach Einschalten

      Moin,

      urplötzlich brummt es bei meinem Receiver nach dem Einschalten. Betroffen sind nur die Sender, die auf den Stationstasten liegen. UKW, welches mit dem großen Einstellrad verbunden ist, ist brummfrei, wie auch die anderen Eingangsquellen. Nach 5 Minuten ist das Brummen auf den Stationstastensendern dann auch weg.

      Hat jemand eine Idee, wo ich suchen sollte? Das Speichermodul selbst sollte ja eigentlich keinen Einfluss auf das NF-Signal haben!?

      Gruß
      Michael
      Moin.
      Wie sieht das denn aus, stehen die Sender auf den "Brummtasten" wie eine Eins oder stellt sich eine Drift ein zwischen Kaltstart (Brummen) und Warmlauf (kein Brummen)?
      Auf jeden Fall den Teil des Netzteils genau prüfen, der die Versorgung der Referenz für die Stationstasten liefert.
      Gruß Jogi
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      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
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      [frei nach W. Reus]
      Hallo Jogi,

      ich habe nicht speziell auf die Drift geachtet, allerdings war ja auch das AFC eingeschaltet. Nachdem der Receiver nun eine Stunde aus war, ist das Brummen noch nicht zurück. Also möglicherweise kein thermisches, sondern ein chemisches Problem in einem altersschwachen Stabilisierungselko? Ich werde mal erforschen, welche Kandidaten da in Frage kommen.

      Danke und Gruß
      Michael
      Es ist übrigens heute das zweite Mal gewesen. Zuerst trat es etwa vor einer Woche genauso auf.

      Ich werde es nun mit einer vorsichtigen Elko-Kur versuchen. Ein böser ROE C2056 fällt mir in's Auge, der sich in örtlicher Nachbarschaft befindet und den ich bislang in keinem Schaltplan ausfindig machen konnte. Von dort aus werde ich mich nun vortasten. Erfolgsprüfung am folgenden Tag. Ist glücklicherweise auch nur das Zweitgerät aus dem Wohnzimmer und nicht das Hauptgerät aus dem Musikzimmer. Also nicht wundern, wenn's mal wieder länger dauert ;)

      Gruß
      Michael

      deltamike55 schrieb:

      Brumm ist ja nicht gleich Brumm. Der Fön im Bad brummt anders bei MW als ein defektes Netzteil im Endverstärker.
      Es wäre deshalb schon wichtig zu wissen, wie sich der Brumm anhört. man entwickelt im Laufe der Jahre ein Fingerspitzengefühl und kann so den Fehler leichter eingrenzen.


      Hallo Dieter,

      es hört sich schon sehr nach einem Brummen an, welches von einer unsauberen Versorgungsspannung verursacht wird. Ich werde mal die 15 V am Netzteil mit dem Oszilloskop betrachten. Und danach auch die weiteren. aber erst morgen...

      Gruß
      Michael
      So, die Spannungen erscheinen im Oszilloskop unauffällig, insbesondere die +12V und die +15V.

      Das Speichermodul selbst mag ich auch nicht als Ursache ansehen. Denn dies sieht ja keinen Unterschied zwischen den Stationstasten und dem frei wählbaren Sender.

      Wird wohl tatsächlich auf eine große Elko-Kur hinauslaufen, da ich keinen Schimmer habe, an welcher Stelle die Urasche zu suchen ist.
      So, ich bin nu ein gutes Stück weiter! Die Ursache ist auf der Netzteilplatine zu suchen. Mein Ersatz-9240 (weil ohne Stationstasten) hat kurzfristig mit seiner Platine ausgeholfen. Resultat: Brummen weg. Originalplatine wieder rein: Brummen da.

      Ich werde nun also die Originalplatine revidieren und gehe davon aus, dass es sich damit Erledigt hat.

      Danke und Gruß
      Michael
      Moin,

      wenn's wieder mal dieser Elko ist -- beim Ersatz ruhig auf 4700 uF gehen, und den darunter auf der Hauptplatine befindlichen "Heizwiderstand" (6,8 k) durch einen deutlich hoeheren Wert ersetzen -- vgl. die Beschreibung in diversen anderen Threads. Es gibt 2 davon, der andere sitzt unter der linken Endstufe (von vorne gesehen). 33 k oder 47 k reichen aus.

      Wenn das NT schon draussen ist, auch unbedingt mal alles nachloeten. Vor allem die Beinchen der Regler sitzen oft in schlechten Loetstellen (rissig geworden, durch die Hitze und die mech. Spannung der vielen themischen Zyklen, die das NT inzwischen gemacht hat).

      Besten Gruss,

      Michael

      Besten Gruss,

      Michael

      kugel-balu schrieb:

      wenn's wieder mal dieser Elko ist


      Hallo Michael,

      danke, ich werde deine Anregungen befolgen. Bis auf den Selengleichrichter und Entschwingen der Endstufen ist an dem Gerät nicht nichts revidiert worden. Nur optische Inspektion und Ruhestrom kontrolliert. Wenn ich schon die großen Elkos zu fassen habe, werde ich auch gleich die 4 großen Elkos der Endstufe wechseln. Kann ich da auch auf 4700 uF gehen? Dann könnte ich unter Beachtung der Spannungsfestigkeit 5 identische bestellen.

      Gruß
      Michael