HiFi-Studio I Stereo - Rauschschalter "knallt" und rechter Kanal rauscht gelegentlich

      Eben-t :) Auf Hans ist Verlaß, bei dem neuen Foto sehe ich auch die Unterlage der Wicklungen.
      Gruß Jogi
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      Das Wahrheitsministerium gibt bekannt: In diesem Forum gibt es keine postfaktischen Fake-News, auch nicht über Elkokuren.
      "Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund" und "nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben";"Wir müssen" folglich "auf alle Fälle verhindern, daß Intelligenz wieder strafbar wird"
      [frei nach W. Reus]

      Noch eine Ferritantenne

      Hallo die Runde,
      um noch etwas mehr Licht einzubringen, jetzt ein Beleg aus der eigenen Küche.
      Der SABA STERO I- 18
      Der Stab 8x130mm. Die Spule mit dem Stab, yeahrs ago,verschoben.
      2 Bilder vo heute:#
      Wegen derder gehobenen Ansprüche und Notwendigkeiten in France, kann ein anderer Stab im "E" eingebaut sein.
      (das kann man aber mit jedem Lineal nachmessen) In France hatte AM mehr Bedeutung als in "D"
      Im RMorg steht ein Konstanz E. Dessen Fant ist sicher so nicht 100 %5 original (keine Gummis)

      Gruss, hans
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      • Konstanz E Fant.JPG

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      Hallo Hans,

      ja, Frankreich mit seinen vielen LW-Sendern...

      Aber was ist eigentlich die Konsequenz für die elektrischen Eigenschaften der Ferritantenne, wenn "gespreizt", also mit höherer Steigung gewickelt wird?
      Wenn ich die Google Bildersuche mit "Ferritantenne" füttere, bekomme ich Tausende Bilder, aber praktisch keins mit gestreckter Wicklung. Wenn das irgendwelche Vorteile hätte, sähe man das doch öfter.
      Achim

      Lange Wicklung wo.

      Hallo Achim und Leser.
      Die Theorie sagt, die Spule muss in Stabmitte sitzen.
      TELFUNKEN und Frankreich und Skandinavien, haben OFT die Spule wie eine ausgezogenen Fede, ueber den Stab verteilt

      Weil eben doch Feldlinien nicht nur am Stabanfang ein- und am Stabende austreten,. sondern schon seitlich vor dem Ende wieder austreten.
      Das faengt bei 150mm Länge schon etrwas an. In "SK" und " F" hat man aber Staebe bis zu 250mm benutzt, da stimmt das mit dem Flüchten vor den Ende

      Und gleich der Gegenbeweis aus FRANCE LW.MW.KW und SK MW-LW
      hans
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      • JUBI 55 FAnt.JPG

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      • ducretet-rt245_Fant.jpg

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      • SKAN_Fant.JPG

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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „decoder“ ()

      Hallo Hans,

      die Klebestellen werden dann wohl später, nach dem Sprödewerden der Gummis gemacht worden sein, die Isolierhülsen sind original und Stabdurchmesser und gestreckte Wicklung wahrscheinlich das Ergebnis der Anforderungen im europäischen Ausland. Das schließt ja nicht aus, dass bei Rest- oder Überbeständen im Lager diese Stäbe auch mal in Geräte, die für den deutschen Markt gedacht waren, gerutscht sind.
      In Deutschland kam es in den 60er Jahren ja schon nicht mehr sooo auf AM an. Die frühzeitige flächendeckende EInführung von UKW hatte da schon AM in den Hintergrund treten lassen und Details des Ferritstabes waren nicht mehr so wichtig, in einem HiFi Stereo Gerät ohnehin nicht. Das Studio Freiburg hatte aber noch eine drehbare aufwändige FA - das war aber auch eine Preisklasse höher.
      Bei großen Kofferradios und Weltempfängern, die für Fernempfang und den Einsatz weltweit gedacht waren, fanden sich folgerichtig noch lange aufwändige Ferritantennen mit LMK Spulen.
      Ach in eurem RT100a sitzt noch eine ausgewachsene FA mit mehreren Spulen, aber GRUNDIG hat dem AM-Teil bei diesem Tuner auch das volle Programm spendiert.
      Achim
      Kann man bestätigen, die Franzmänner und die Tommies hatten sich auch die besten Frequenzen für störungsarme AM-Ausstrahlungen auf den ersten wellenkonferenzen anch dem 2.WK gegriffen, Sieger first sozusagen.
      Infolge haben die Deutschen die Notwendigkeit gesehen den neuen UKW-Bereich zur Perfektion heran zu züchten.
      Ich kenne schon aus den frühen Sechzigern die Abneigung weiter Hörerschichten gegen die Tonqualität und sonstigen Eigenschaften der AM-Bänder, jeder der konnte und das Geld hatte wollte UKW hören. In den Siebzigern waren schon nur noch DXer, Autofahrer, Nachrichtenhörer, kommerzielle und Regierungsorganisationen und ein paar weitere Spezialisten auf den AM-Bändern unterwegs.
      In Engeland ist heute der DAB Rundfunk das führende Broadcast-Medium, an UKW hing man nicht so stark wie hierzulande und AM wurde ihnen per Order de Mufti einfach abgedreht, ähnlich wie hier bei uns.
      Sogar im über Jahrzehnte sehr gut LW-versorgten Frankreich gehen die (AM)Lichter nach und nach aus.

      Ich selber hörte immer AM-Bänder zusätzlich zu UKW, weitere Ausführungen über die Gründe würden das Forum sprengen, ich sage nur - Wer gut und umfänglich informiert sein will, der muß alle Seiten eines Ereignisses kennen und nicht nur die Seite die man sehen soll, schon garnicht wenn dies auch noch der Regierungs-Propaganda-Funk ist.

      Die letzte Entwicklung die ich da mitmachte waren in der Bandbreite vorprogrammierbare DSP die das aufgenommende Sendersignal gleich nach dem (sehr einfach zu haltenden) Eingangskreis intern in einem einzigen Chip bis zum LS-Signal berarbeiten und verstärken. Es war eine ohrenmäßige Gnadentat bspw. eine KW-Sendung im 49m Band über so ein Ding fast störungsfrei abhören zu können, wenn man je nach Störeinflüssen einfach mal so die Bandbreite umschalten kann - 1/2/4/8kHz auf Knöpfchendruck. Hörte hört man dort allerdings mit Stabantennen oder sonstigem ähnlich geringen Aufwand nur noch Radio China und ein paar Kirchen-Sprachrohre.
      Gruß Jogi
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