Villingen 90 und Audioeingang

      Villingen 90 und Audioeingang

      Hallo miteinander,
      nach vielen Monaten Abstinenz habe ich mich endlich an meinen Villingen 90 gemacht und nach Kondensatorkur und Neufertigung von 3 Gebißtasten aus Holz (sieht man nicht auf den ersten Blick :) ), spielt das Radio wieder mit tollem Klang. Irgendwie wurde bei dem Saba das Plastik der Tasten sehr spröde und obwohl die Mechanik sehr leicht geht, bröselten die Tasten beim Druck auseinander. Das ist mir bisher bei keinem Radio aufgefallen...

      Da ich auch gerne Internetradio höre, habe ich über den DIN-Eingang einen Empfänger angeschlossen - nur klingt der im Vergleich zum UKW sehr dumpf. Der Schaltplan des Gerätes liegt hier im Download-Bereich. Leider fehlt mir aber der richtige elektronische Durchblick, bzw. das Verständnis, wie es dazu kommen kann.

      Über einen Tipp wäre ich sehr dankbar.

      Viele Grüße, Uwe


      ​Edit: Rechtschreibung geändert - keine inhaltliche Änderung

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Utschke“ ()

      Ich schlug schon öfters vor einen Vorspann vor Threaderöffnungen zu schalten, der die Veröffentlichung davon abhängig macht das allen die notwendigen Unterlagen bereit gelegt werden.
      Eine ganze Antworterschar in Forum mit der Sekretärinnen-Aufgabe zu beschäftigen sich selber zeitintensiv hie und da, womöglich auch noch auf verschiedenem Stand befindliche, Schaltunterlagen und Gerätefotos zu beschaffen, nur damit man dem Threadopener seine originäre Arbeit aus den Händen reißen kann, das grenzt für mich so langsam nach Jahr und Tag ausbleibender positiver Resonanz auf diesen Appell, an Chuzpe und offensive Faulheit.

      Was ist daran so schwer einzusehen, das man am liebsten Leuten hilft die zuvor, so wie sich das gehört, ein paar Hausaufgaben gemacht haben.
      Gruß Jogi
      -------------
      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]

      Jogi schrieb:

      ... offensive Faulheit...
      Was ist daran so schwer einzusehen, das man am liebsten Leuten hilft die zuvor, so wie sich das gehört, ein paar Hausaufgaben gemacht haben....


      uiui, das klingt ziemlich frustiert. Da wirfst Du mir ja einiges vor. Ich hoffe, Du fühlst Dich jetzt besser.

      Achim: Du hast natürlich recht. Leider ist es mir nicht gelungen, ein Bild auf die Seite zu stellen. Kann im Augenblick den Upload nicht finden. (Aber auch die Downloads für die Schaltplänte sind bei mir irgenwie verschwunden)

      Kann man denn im Augenblick Bilder hochladen?

      Gruß Uwe

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Utschke“ ()

      Bilder hochladen?

      Natürlich geht das.
      Schick halt jemanden (Mod) Bilder. Ich sehe das wie Achim und Jogi!
      Man schließt irgendein Gerät (Model) von irgendwoher (Buchse) mit irgendwas (Kabel) an das SABA radio an ?

      decoder
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      • Kondi 3.jpg

        175,06 kB, 1.000×750, 23 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „decoder“ ()

      Aha - jetzt wird's Licht. VIelen Dank. Hab fast alles durchsucht - nur das habe ich nicht gefunden... Sorry.

      Also, hier wäre der Schaltplan-Ausschnitt. (Die farbige Markierung hat nichts zu sagen)
      Nochmals zum Problem: Der DIN-Eingang ist klanglich relativ dumpf. Man gewöhnt sich zwar dran und wenn man die Höhen komplett aufdreht klingt es fast gut. Erst wenn man dann wieder auf UKW schaltet, merkt man den Klangunterschied. Audio-Ausgang vom Internetradio ist Line Out 3,5mm mittels Adapter auf DIN an den SABA angeschlossen.

      Gruß Uwe
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      • ausschnitt-v90.jpg

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Utschke“ ()

      Hallo Uwe,

      da kann eine Fehlanpassung vorliegen. Der Eingang ist für (Kristall-) Tonabnehmer, also eher hochohmig, der Ausgang des Inet-Radios könnte einen stark abweichenden Innenwiderstand haben, was zu Verbiegungen des Frequenzgangs führen kann.
      Achim

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „nightbear“ ()

      Na, geht doch. ;)

      Achim war schneller, ich kam wieder nicht auf Sendung, irgendeine noch nie gesehene neue Fehlermeldung "auth failed" oder so ähnlich.
      Hier meine zwischen gepufferte Antwort - keine Lust wieder ganz neu zu schreiben:

      Der mp3-Player hat vermutlich einen angepaßten Hörer-Ausgang für diese neumodischen Ohrenschmalz-Popler.
      Weiters hat er vermutlich so eine "sinnvolle" EU-Regel umgesetzt die die Lautstärke solcher Geräte begrenzen soll, was natürlich ein retardierter Schwachsinn ist, wie so vieles was sich diese Seppel da ersinnen um den Bürger zu bevormunden.

      Das funktioniert für gewöhnlich über impedanzabhängige Pegel. Dann kann man genau für die einheitliche Impedanz dieser Pfröpfel die Ausgangsleistung festlegen. Infolge des hochohmigen Eingangs fehlt dem Player diese gewünschte Impedanz am Ausgang, die Ausgangsspannung ist dann nicht der Rede wert.
      Hinzu kommt das bei der üblichen Spannungsanpassung die Kabelkapazität die übertragbaren Höhen begrenzt. Dem Kristallsystem eines Plattenspielers ficht das nicht an, im Gegenteil es reduziert das lästige Nadelrauschen.
      Gruß Jogi
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      Hinzu kommt, dass die Class-D-Endstufen in den modernen Zuspielern mitunter unfroh reagieren, wenn sie keinen nennenswerten Belastungswiderstand sehen.

      Konkret: Hallo Uwe, schalte mal einen Widerstand der Größenordnung 10 kiloohm (wenn du den Line Out deines Digitalempfängers benutzt) oder 1 kiloohm (wenn du den Kopfhörerausgang benutzt) zwischen Signal und Masse. Wohin örtlich gesehen: Am einfachsten am Anschlussstecker (du wirst ja eh einen Adapter benutzen, der bietet sich ja zum umfrickeln an).
      Und dann sollste mal sehen.

      Gruß
      Stefan
      Die Lösung mit dem Belastungswiderstand hilft in allen auftretenden Fällen in denen eine Verbindung Kopfhörer-Ausgang eines neuartigen Niederspannungsgerätes mit einem üblichen AUX-Eingang.

      Ich habe mir dafür ein Adapterkabel das an einer Seite einen Stereo-Klinkenstecker 3,5mm und am anderen Ende einen fünfpoligen DIN-Diodenstecker hat. Das Kabel ist zweipolig plus Schirm. Drinnen befinden sich Widerstände.
      Einmal Shunts über dem Klinkenstecker 2x100Ohm, einmal als Line-Verbindung 2x4,7kOhm vom Klinkenstecker auf die spannungsangepaßte Seite des DIN-Steckers, einmal als Kopier-Verbindung 2x1MOhm//100pF auf die stromangepaßte Seite des DIN-Steckers.

      Ausgetestete Anwendungsfälle:
      - klassische (A)B-Endstufe geringer Leistung.
      - Open-Collector-Endstufe in Klasse-A Einstellung.
      - Klasse-A-Endstufe in Impedanzwandlerschaltung.
      - Klasse-D Endstufe (Digitalradio/mp3-Abspieler).

      Aktuell höre ich mit diesem Kabel an einem DUAL-Plattenspieler als Verstärker die Darbietung eines DAB-Radios.
      Der Klang ist hervorragend, so wie man es erwartet, sonore Bässe, uneingeschränkte Höhen, und der kleine Kopfhörer-Verstärker der wohl in Class-D arbeitet muß sich nicht totzappeln um den DUAL voll auszusteuern.
      Gruß Jogi
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