Saba Freiburg 6-3D flacher Klang

      Ja das habe ich auch gelesen.
      Das kann ja z.B. auch dran liegen das eine Röhre müde ist- das kann auch daran liegen das dieses Wildbad daneben z.B. etwas mehr in der Ecke steht und das kann auch daran liegen dass man sich mehr in der stehenden Welle des Wildbads aufhält was den Eindruck auslösen kann - das kann so vieles sein - wie du sagst - ein andres Baugleiches neben dran
      dann sieht man das - technisch ist ja alles gemacht worden - also sollte dieses Freiburg klingen wie es soll

      grüsse
      Rainer

      Das Problem das nicht über Forum zu lösen ist, ist Subjektivität und Hörempfinden anhand naturwissenschaftlich nicht oder schwer abstrahierbarer Begrifflichkeiten. Wir kommen da so nicht weiter.
      Unzufriedenheit mit dem Klangbild ist da die erwartbare und berechtigte Folge.

      Ansonsten hat Achim dazu ein Teil geschrieben das ich so unterstreichen kann.
      Gruß Jogi
      -------------
      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]
      Jogi für den ersten Satz nominiere ich dich für nen Oskar aber du hast völlig recht und DAS ist mal auf den Punkt gebracht !

      UND ich habe nun ordentlich Interesse an einem Freiburg der älteren Bauart bekommen....
      vielleicht kann man ja dann mal vergleichen

      grüsse
      rainer


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rawa 71“ ()

      Anhand der verbauten membranfläche denkbar / nachvollziehbar- gerade auch durch die offene Bauweise ! Vielleicht schlicht und ergreifend einen falschen Kondensator am basspoti verbaut ? Ich kenne kein Freiburg - noch nicht - aber durch / mit Ferndiagnose problematisch wenn alle Bauteile okay sind und richtig verbaut.
      Grüsse
      rainer
      Hallo nochmal,
      es freut mich, dass dieser Thread noch nicht versunken ist :)

      Dass "ALLE" Bauteile einwandfrei und korrekt sind, habe ich nicht behauptet - ich habe nur gesagt, dass ich die im Schaltplan markierten Pfade geprüft, das Basspoti (mit hier im Thread angegebenen Werten) durchgemessen, und die von mir in diesem Bereich verbauten Bauteile soweit auf Korrektheit überprüft habe. Außerdem hatte ich die Kondensatoren vor dem Einbau damals überprüft.
      Ich kann nicht ausschließen, dass irgendwo sonst ein Widerstand hochohmig geworden ist. Auch kann es sein, dass nicht alle Röhren einwandfrei sind (wobei mir da Basschwäche als Fehlerbild unwahrscheinlich vorkommt). Zudem kann ich den Ausgangsübertrager nur ohmsch prüfen - einzelne Windungsschlüsse kann ich also auch hier nicht ausschließen.

      Ich werde mir nochmal das Lautstärkepoti genauer ansehen, alle Anzapfungen ablöten und dann nochmals durchmessen, um zuverlässigere Ergebnisse zu haben.

      Ich hatte ursprünglich gehofft, dass es möglich wäre, durch gezielte Messungen den Fehler einzugrenzen bzw. zu identifizieren - wenn er durch einfaches prüfen der offensichtlichsten Bauteile zu finden wäre, hätte ich ihn vermutlich bereits entdeckt.

      Da ich weder mit externen Lautsprechern (angeschlossen am Freiburg-Chassis) noch mit einem anderen Verstärker (an den Freiburg Lautsprechern) zufriedenstellende Ergebnisse herstellen konnte, werde ich jetzt nochmal die Lautsprecher an einem externen Verstärker testen, diesmal jedoch einen Equalizer nutzen, um bei geringer Lautstärke gezielt eine besondere Bassanhebung zu reproduzieren um festzustellen, ob mit den vorhandenen Lautsprechern überhaupt der Klang möglich ist, den ich mir vorstelle.

      Ich hatte ja bereits geschrieben, dass diese nicht sonderlich stark "arbeiten". Und - ich kann mir eben nicht vorstellen, dass das normal ist (Vergleich zum Wildbad).

      Ich möchte mich nochmals für alle Antworten bisher bedanken.

      Grüße, Ingmar
      Wenn die Lautsprecher in deinem Freiburg mit einem externen Verstärker nicht „klingen wie du dir das vorstellst“, das Radio mit externen Lautsprechern nicht klingt wie du dir das vorstellst - dann finde ich wird das etwas schwierig.
      ich würde ja noch überlegt haben wie das Radio klingt mit einer schwachen EL 84 - generell kann eine schwache EL 84 ja Verzerrungen bringen und keinen „Atem“ haben und was bei Bässen bedeuten würde sie schafft diese nicht mehr sauber wieder zu geben. Wenn eine EL84 top ist und die andere schwach ? Aber dann müssten die speaker ja mit externem Verstärker ja klingen wie du dir das vorstellst....


      Grüsse


      Noch eine Runde auf dem Karussell? Ich bin dabei.
      Feststellung 1 - Radio ist an beliebigen elektrisch passenden LS baßschwach -> Fehler im Radio/Verstärker.
      Feststellung 2 - LS sind an beliebigem elektrisch passenden Verstärker baßschwach -> Fehler an den LS.
      (Beide Aussagen zusammen sind gültig mit einer getesteten Mindestmenge an Kombinationen die deutlich über 2 liegen sollte, da ein Einzelversuch auch mal zwei fehlerhafte Systeme zusammenbringen könnte.)
      Die statistische Wahrscheinlichkeit spräche dann für ein defektes Radio mit fehlerhaften LS.
      Wie oft hat das schon einer hier erlebt? Null bis -1 mal?

      Irgendwie weigert sich gerade meine Logik das so anzuerkennen. Da müssen fehlerhafte Testaufbauten vorhanden sein.

      ---
      Hatte denn das "Durchpfeifen" - also der Sweeptest - nicht einen im normalen Übertragungsbereich von ca. 200Hz bis ca. 10kHz eine in etwa gleichmäßige Hörbarkeit (bei voll aufgedrehtem Vol.Poti und entsprechend vor dem Gerät runtergedrehtem Pegel damit nicht das Trommelfell platzt) ergeben?
      Was man im Test als grundsätzlich gegeben hört muß man doch auch im Spielbetrieb hören können.

      Fußnote
      Ich besaß über alle Jahre selber hunderte von Röhrenradios, ich reparierte wirklich nicht annähernd mehr zählbare Massen davon, ich kann mir kaum Fehler vorstellen die es nicht geben könnte. Jedes klassische 50er bis 60er Marken-"Gebißradio" davon war in die Lage zu bringen einen höchst zufriedenstellenden Baßbereich wiederzugeben, Feinheiten mal zurückgestellt.
      Gruß Jogi
      -------------
      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]
      Hallo,
      auf deine Vorschläge gehe ich gleich ein, Jogi, da ich diese gerade erst gelesen habe - ich hatte ja mit dem Funktionsgenerator geprüft und sowohl akustisch als auch am Oszilloskop (bei hoher Lautstärkeeinstellung, bei der ja keine Bassanhebung mehr wirksam ist), einen gleichmäßigen Ausgangspegel festgestellt - ich kann gerne nochmal gezielt im angegebenen Frequenzbereich nachmesse, gehe aber vom gleichen Ergebnis aus.

      Ich habe jetzt die Lautsprecher an einen Verstärker gehängt, der über eine regelbare Loudness-Schaltung verfügt - bei deren maximaler Einstellung und zusätzlich maximaler Basseinstellung am Verstärker klingen die Freiburg Lautsprecher "satt" - allerdings nur hinter dem Gerät.

      Nun bin ich es gewohnt, dass hinter "offenen" Schallwänden (Röhrenradios) die Bässe stärker wirken, als davor - aber hier scheint der Unterschied sehr groß zu sein. Da der Klang natürlich auch von der Aufstellung abhängt, habe ich das Gerät am selben Ort einmal umgedreht, sodass die Rückseite nach "vorne" zeigt. Der erreichte Klang war gut, jedoch nur direkt hinter (also jetzt vor) dem Gerät - also sehr gebündelt. Hinter dem Gerät (wo jetzt die Vorderseite war) - weiterhin flacher Klang.

      Grüße, Ingmar
      Wenn auf einem Lautsprecher "5 Ohm" steht, hat das absolut nichts mit dem Ohmschen Widerstand der Schwingspule zu tun, der mit einem Ohmmeter gemessen werden kann.

      Die IMPEDANZ des Laustprechers beträgt 5 Ohm. Impedanz, das ist die Größe "Z", nicht "R"!

      Ich habe fast, ja sogar ziemlich sicher, den Eindruck, hier werden diese Größen willkürlich durcheinander geworfen, was dann zwangsläufig zu wertlosen Aussagen führt.

      Es gibt so gute Lehrbücher, so gute Erklärungen auf den einschglägigen Webseiten...
      Achim
      Hallo,
      vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Was ich gemessen habe, war natürlich der Gleichstromwiderstand "R" der Parallelschaltung aller Lautsprecher - eben dieser beträgt 1,6 Ohm.
      Die Impedanz "Z", die ja zusätzlich aus einem induktiven Anteil besteht, habe ich NICHT gemessen - wie auch, mit einem Multimeter.
      Ich ging davon aus, dass Rainer mit seiner Fragestellung darauf abzielt, zu erfahren, ob ein Lautsprecher eine Unterbrechung aufweist oder hochohmig geworden ist, was eben nicht der Fall ist.

      Grüße, Ingmar
      Geht es denn nicht um den Gesamtwiderstand den man einer Endstufe "zumutet" ? Die Formel ist doch die selbe ? 2 mal 5 Ohm Lautsprecher in Parallelschaltung sind ein Gesamtwiderstand von 2,5 Ohm....etc ?

      @nightbear : Und ehrlich: ich habe es satt mir dauernd sagen lassen zu müssen "es gibt so gute lehrbücher, lies dich mal schlau, laber nicht son quatsch" - ich versuche lediglich vielleicht den Baum zu finden den man vor lauter Wald nicht findet. Da es scheinbar nur als lästig und nicht konstruktiv dargestellt / empfunden wird lass ich mal allein suchen.

      Wenn ihr mal Lehrlinge hattet dann haben die euch gehasst! Eben ist echt mal gut.

      UND: ein Forum lebt von all dem, wenn es so zuwider ist dem eignen Wissen entsprechende "unqualifizierte" Aussagen zu lesen dann muss man da einen geschlossenen Bereich daraus machen. Wie kann man nur aus dem sicher selbst über Jahre gelernten Wissen so eine Arroganz entwickeln....

      Grüße

      Rainer

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rawa 71“ ()

      Hallo,

      ich denke, dass es zwischen euch zu einem Missverständnis gekommen ist. Ich zumindest weiß Kommentare von allen sehr zu schätzen - unabhängig von der "tiefe der Sachkenntnis", ist es ja gut möglich, dass jemand eine Idee hat, auf die andere nicht gekommen sind.

      Was die Belastung der Endstufe betrifft: Bei einer Ausgangsleistung von weniger als einem Watt, die ich den Lautsprechern im Test zugeführt habe, dürfte einer Endstufe mit einer maximalen Ausgangsleistung von 60 Watt relativ egal sein, womit man sie belastet, solange man nicht gerade einen Kurzschluss baut.

      Grüße, Ingmar
      Warum müssen auf allgemeine und neutrale Verweise auf physikalische Tatsachen und Quellen zu ihrem Verständnis persönliche abfällige oder abweisende Bemerkungen folgen?
      Ist Lernem oder etwas vermittelt zu bekommen eine Strafe, eine Beleidigung, ein persönlicher Angriff, den man entschlossen abwehren muss?

      Mein letzter Post bezog sich übrigens ausschließlich auf Ingmars Satz "... Ich hatte sie auch einzeln durchgemessen - sie haben Werte zwischen 2 und 3 Ohm - also alles in Ordnung."

      Diese Beobachtung sagt eben nichts aus über die Verhältnisse am Ausgang des AÜ oder einer externen Transistorendstufe, wenn alle 4 Chassis parallel betrieben werden und mit einem realen NF-Signal gespeist werden. Dann gelten andere Werte, zudem sind sie stark frequenzabhängig.
      Man kann folglich vor dem Hintergrund dieser Information nicht belastbar sagen, ob diese Lautsprecherschaltung an einem Verstärker X zur Überlastung führt, oder nicht.
      Achim
      Gut das ich keine Lehrlinge auszubilden hatte, aber ich hatte Werkstudenten, die das eigentlich können sollten aber dann doch nicht konnten, und die sind oft noch ...[nein ich schreib es lieber nicht hin, die Gesellschaft an sich neigt im Moment ja zum Dauerbeleidigtsein]; Und ich hatte oft, gerne und viele junge Damen die sich weitaus weniger blöd anstellten als die meisten Kerle. Da stand völlig unvoreingenommen die Einbildung einer Bildung nicht dem Wissensdurst im Wege.
      Da finde ich es besser den Lehrling zu spielen, wir sind schließlich alle lebenslang Lehrlinge und wer das nicht sein will dem wird so mancher Zug vor der Nase wegfahren und er ihn niemals mehr einholen können.

      In Foren scheint sich sowas außerdem zu potenzieren, imho ein Ergebnis dessen das man sich überhaupt nicht kennt und einzuordnen weiß, wie oft fällt man da auf "Wikipedia-Gelehrte" herein, die nichts wissen und nichts können außer fixer als die anderen tippen zu können und Glückstreffer aus Wikis in Szene zu setzen wissen, was u.U. erst sehr spät auffällt und meist erst, wenn bei einem Thema tiefer abgetaucht wird als es jede Internetseite hergibt. Schnell diagnostiziert man gerade dort eine "Belegeritis", also die Forderung an andere das diese andauernd und alles mögliche mit einem Deeplink in irgendein Kompendium zu belegen habe, während sie selber bequem und suchfaul im Sessel hocken und sich die nächste Frechheit ausdenken.
      cut//

      Topic Impedanz/Wirkwiderstand/Realanteil Resistanz.
      Solche LS haben die Eigenschaft sich mit dem Ohmmeter nicht umfänglich messen zu lassen, da der Spulenwiderstand nur ein Teil der Impedanz ist.
      Mit was Anderem artet die einfache Messung auch gleich aus weil sie für jeden vorstellbaren Punkt auf der f/U Kennlinie einen anderen Wert ergibt und weil zusätzlich auch die Phasenlage, Auslöschungsprodute, Resonanzüberhöhungen unberücksichtig sind. Es hat schon seinen Sinn das das Messen von LS eine Wissenschaft für sich ist, immer noch nicht vollumfänglich das ganze Bild darstellt und man die Werte die der Hersteller angibt entweder glauben muß oder es mangels Mitteln und Möglichkeiten eh nicht schafft sie zu widerlegen.
      Gruß Jogi
      -------------
      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Jogi“ ()

      Um nochmal den Freiburg anzusprechen:
      Wie verhält es sich bei euren Freiburgs mit der Lautstärkeregelung? Mein Freiburg erreicht bei zu hälfte geöffnetem Lautstärkeregler gehobene Zimmerlautstärke. Bei den meisten meiner anderen (größeren) Röhrenradios kann diese Stellung nicht erreicht werden, da der Pegel sonst deutlich lauter ist.
      Ist es also normal bzw. gewollt, dass beim Freiburg 6 die Lautstärke sanfter ansteigt, oder liegt hier vielleicht ein Fehler? Vielleicht kann ja jemand, der auch dieses Modell besitzt, dazu eine Aussage machen. Ein zu schwacher Pegel würde schließlich bedeuten, dass die Loudness-Regelung nicht korrekt arbeiten kann, da die Entsprechende Bassanhebung dann bei der entsprechenden Lautstärke zu gering wäre.


      Grüße, Ingmar
      Witzigerweise muss ich jetzt hier mal kurz von meinem Freudenstadt 7 berichten da es im Verhältnis zu meinem Freudensatdt 8 und auch zum Wildbad 125 DEUTLICH "flach" klingt wie dein Radio auch.

      Nahezu die selben Punkte, die anderen Radios bei 1/4 der Lautstärke richtig "laut" und deutlich Zimmerlautstärke wenn nicht sogar darüber.....der Freude 7 ganz mager, halbe Kraft und gerade okay.

      Auch vom Bass her, ebenso flach, obwohl das an anderen Punkten liegen könnte. Gerade dieser Thread hier brachte mich dazu etwas aus zu probieren, ich wollte einem Radio mal die größtmögliche Membranfläche geben und habe nun 5 Lautsprecher verbaut im Gehäuse, Eng, aber geht :)

      Nur der Sound ist dennoch flach.....mal schauen ob ich den Fehler finde....

      Grüße

      Rainer