Freiburg F-ST (neues Projekt)

      Freiburg F-ST (neues Projekt)

      Seit kurzem haben wir einen Freiburg F-ST aus 1967/1968 erworben. Es wurde durch ein reparaturbetrieb von Klassischer Unterhaltung Elektronik in dem Umfeld von Amsterdam zum Verkauf an Bastler angeboten. Die haben einiges Repariert, allerdings vermute ich das die aufwand für denen zu groß war oder das Gerat Technisch zu Komplex. Es gibt also ein einiges an Risiko das ich nach kurzer Überlegung dann akzeptiert habe.

      Einmal zuhause haben wir das Gerat erst eine visuelle Inspektion gegeben und für eine kurze Rauchtest am Netz angeschlossen. Dabei gab es keine unerwartete vorfallen; das Freiburg lasst sich ein und ausschalten und die Motor gesteuerte Frequenz Verstellung Funktioniert wobei es ohne eine angeschlossene Außenantenne einige FM Sender zu erkennen gab.

      Danach zwei Lautsprecher (AM80) angeschlossen und entgegen der Behauptung des Verkäufers gab es Radio-Empfang, allerdings nur bei dem Balance-Regler im Linkerstellung. Im Rechterstellung gibt es nichts. Mit einem angeschlossenen Bandrekorder (in diesem Fall der 600SH) gab es die selbe Ergebnisse, was sich auf einen Fehler im Vorverstärker oder Regler platte (und nicht das Radioteil) weisen last.

      Die Messergebnisse der Versorgung Spannungen weichen erheblich von den im Schaltdiagram abgegebene Sollwerten ab; der Positive Rail für die Endstufe messt 23,8V, weil seine Negative Pendant nur -19,9V erreicht. Bei einer genaueren Inspektion der beide Sieb Elkos (C693 & C694) war tatsachlich einen loch in das Oberteil des unterste 10000uF Elko (C694) zu erkennen. Eine Vermessung der Kapazität und ESR erbrachte einen erheblichen Verlust der Kapazität für C694 (8466uF statt 10000uF). Auch wenn das noch innerhalb der Toleranz ist, deutet dies auf einen umgehenden Fehler des C694 hin.

      Weitere Fehler sind ein (1) nicht rastender Schalter des Register Moduls (Rausch Filter) (2) ein Nachträglich eingebauter Schlüssel Schalter im Serie mit dem Netzrelais und (3) Nachträglich verästelter Draht Verbindung zwischen den Din Anschluss für Hall und Balance / Volumen Regler. Insgesamt umfasst das Plan für dieses Projekt die folgenden Schritte: Ersatz alle Skalen Lämpchen

      1: Überhöhung des Netzteils (ersetzen der Sieb Elkos und die Elkos der Treiber und Endstufe)
      2: Entfernen der verbaselter Hall Anschluss
      3: Reparatur der Regler platte
      4: Reparatur der Register Platte (nicht einrastender rausch Filter Schalter
      5: Ersatz aller Elektrolytischer Kondensatoren im Verstärker teil.
      6: Fachmännischer Restoration des Holz Gehäuse.
      7: Das Radioteil lasse ich vorübergehend unberührt.
      Bilder
      • P1130956.jpg

        245,13 kB, 1.152×768, 34 mal angesehen
      • P1140046.jpg

        356,22 kB, 768×1.152, 22 mal angesehen
      • P1140064.jpg

        257,58 kB, 1.152×768, 23 mal angesehen
      • P1140067.jpg

        314,17 kB, 1.152×768, 16 mal angesehen
      • P1140092.JPG

        346,29 kB, 1.366×635, 20 mal angesehen
      • P1140094.JPG

        187,86 kB, 768×1.152, 19 mal angesehen
      • P1140098.JPG

        257,54 kB, 1.152×768, 20 mal angesehen
      Heute Nachmittag sind die Ersatz Elkos für C693 und C694 eingetroffen. Dafür habe ich Fisher und Tausche 10000uF/40V gewählt (LFB10304035050). Mit denen sind die Positive und Negative Spannungen der Endstufe innerhalb der Toleranz (exakt 22,2 und -22,2V).

      Danach habe ich die eingebastelte drahten zwischen Regler Modul, Vorverstärker und Hall-anschluss entfernt und die Original Verbindungen nachgelotet. Nach einer kurzen Überprüfung der Funktion auf FM Radio und Band gab es nur sehr leise Musik.

      Das brachte mich zum Denken. Hat die eingebastelte Draht Verbindungen dem Grund warum das Gerat vor einige Zeit bei einem Fachbetrieb abgeben wurde und dass es für denen zu Komplex war? Nach einem kurzen Blick auf das Schaltdiagram fallte mich zwei unterbrochene Verbindungen im Hall-stecker auf. Saba nennt das die Sanorama-buchse und die war nicht mit dabei…ein neue war leichtgemacht und Eureka, der Freiburg spielt Musik auf beide Kanälen und alle Regler lassen sich gemäß Ihrer Funktionsbeschreibung regeln. Nach Anschluss einer Dipolantenne war der Bonus eine Funktionsfähige Sendersuchlauf.

      Also gut, mit diesem Ergebnis habe ich einer Baseline der für weitere Verbesserungen geeignet ist. Ein Ersatz Registerplatte wird später diese Woche eintreffen.
      Bilder
      • P1140149.JPG

        117,95 kB, 1.152×768, 13 mal angesehen
      • P1140163.JPG

        184,51 kB, 1.152×768, 11 mal angesehen
      • P1140164.JPG

        199,56 kB, 1.152×768, 11 mal angesehen
      • P1140177.JPG

        199,47 kB, 1.152×768, 15 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „alpinab10biturbo“ ()

      Nach einem kurzen Winterurlaub im Salzburger Land gab es wieder ein bisschen Zeit für das Freiburg Receiver. Der neuen Register-Platte der ich auf eBay gekauft hatte war mittlerweile auch eingetroffen. Das plan ist eigentlich ganz einfach.
      • Ersatz der Register Platte (wegen kosmetische Grunde)
      • Ersatz aller Elektrolytische Kondensatoren.
      • Aufstocken alter Germanium Transistoren als Ersatzteile.
      • Justieren ggf. Korrigieren aller Betriebe Spannungen.
      • Restaurierung des Gehäuses.

      Von ehemalige Projekte gab es noch eine Lager Bestand von Wima MKS2 und Rubycon ZLH Kondensatoren. Damit hat sich ein Teil der Kondensatoren im Verstärker und Stereodecoder ersetzen.

      Das restierende teil (circa 65stuck) muss noch bestellt werden. Im Gegensatz zum späteren Freiburg TC hat der ST-F Kondensatoren von 22/25uF oder sogar 47/50uF im Signalweg. Um diese durch Film typen zu ersetzen muss entweder MKS4 oder Polypropylen eingesetzt werden. Leider ist der Platz dafür unzureichend. Dafür überlege ich entweder der Elna Cerafine oder Silmic oder der Nachfolger des Rubycon Black Gate, Audionote Standard oder Kassai.

      Der alte Elektrolytische Kondensatoren, vor allem Frako’s der nicht direkt hinter Gleichrichter geschaltet sind stehen nach fast fünfzig Jahren noch gut im Futter. Das gilt leider nicht für die viele kleine blaue Valvo’s die vor allem als Kupplungskondensator im Signalweg verwendet sind. Bei den meisten war das Mess-Ergebnis der ESR weit oberhalb fünf und bei einigen Exemplaren sogar oberhalb vierzig Ohm. Wegen der Regel des Siebens ist Ersatz also Pflicht.

      Vom Klang her überzeugt das Freiburg F-ST mir mehr als die spätere 8120 oder 92xx. Der Grund dafür ist der wenig Kräftige Auftritt im Loudness Bereich. Dadurch wirkt der F-St wirkt mehr Neutral als angehoben was mir persönlich besser gefallt. Natürlich gab es und gibt es bessere Tuner (z.b Marantz 10B) und Verstärker, aber für eine Entwicklung das schon über fünfzig Jahre alt ist die Qualität noch immer bemerkenswert und bei weitem besser als >95% der derzeit angebotene Gerate.
      Bilder
      • P1140209.jpg

        198,03 kB, 1.152×768, 13 mal angesehen
      • P1140223.JPG

        310,49 kB, 768×1.152, 12 mal angesehen
      • P1140242.JPG

        249,73 kB, 1.152×768, 13 mal angesehen
      • P1140295.jpg

        241,91 kB, 1.152×768, 14 mal angesehen
      Mehr noch als beim 8120 oder Freiburg TC kostet die Überholung einem Freiburg ST-F Zeit. Auch mit der Verfügbarkeit von den Teilen ist zu rechnen. Zum Beispiel die 10uF MKS2 Kondensatoren von Wima. Der Freiburg ST-F braucht zwölf davon, hatten aber eine Lieferzeit von fast drei Monate bei Conrad. Das war auch der Fall für einige Lado Elkos von F&T (4700uF/40V). Die wurden im Januar bestellt, aber mit einer Lieferzeit von Ende April bestätigt.

      Es war möglich um mit andere Platinen weiter zu gehen, aber das war entgegen meinem Plan und habe dagegen entschieden. Da hinzu gibt es ein immer voller werdende Agenda beim Arbeit, also war die lange Lieferzeit der Teile zu verschmerzen.

      Letzte Woche aber kam die Mitteilung von der C das die Teile unterwegs sind. Damit habe ich die 10uF Elkos auf dem Regler platte ersetzt und Lade Elkos der speise Spannungen der Vorverstärker und Radioteil ersetzt.

      Technisch entsprechen die ersetze Frako Lade Elkos (4700uF/18V und 2500uF/40V) noch die Spezifikation für Kapazität-toleranz und ESR. Für fünfzig Jahr alte Kondensatoren ist das bemerkenswert. Man kann sich abfragen, weil Man diese dann ersetzen muss. Dafür gibt es drei Grunde.
      1. Derzeit gibt es keine Hersteller der seine Elkos für langer als 15 Jahre gewährleistet, auch wenn das Gesetz von Arhenius auf eine viel längere Lebensdauer hinweist.
      2. Es ist unsicher wie lange die fünfzig plus Jahre alte Elkos noch zuverlässig sind. Der Hersteller wird sicher gefreut sein das Ihre Produkte so lange mitgehen, wird dies aber auch als Einzelfall klassifizieren, weil es nicht wissenschaftlich zu beweisen fällt.
      3. Das Technische und Finanzielle Risiko für den (Germanium) Halbleiter ist einfach zu groß. Wenn z.b. durch ein zu hohe Rippel Spannung einen 2N2147 Leistung Transistor überlastet wird, muss ein Ersatz her. Ein originale New Old Stock RCA 2N2147 sind mittlerweile rarer als ein Western Electric 252A direkt geheizte Triode.
      Weiterhin ist ein neues Netzkabel bestellt und geliefert worden. Diese Netz Kabel ist identisch an die der von Revox fur z.b. die A77 und B77 band Recorder benutzt worden ist. Auf fleebay kann Mann die von der Revox-shop betrachten.

      Die für Kupplungszwecken benutzte 22uF und 50uF Elkos sind leider nicht durch MKS/MKT/MKP Kondensatoren zu ersetzen. Dafür ist der Platz einfach zu eng. Stattdessen werde ich Audio Note Kaisei Kondensatoren von Hifi Collective einsetzen. Diese sind ähnlich an der Jelmex Black Gate (von Rubycon) die leider seit 2006 nicht mehr hergestellt worden sind.
      Bilder
      • P1140306.jpg

        138,61 kB, 794×768, 7 mal angesehen
      • P1140369.JPG

        181,85 kB, 768×1.152, 9 mal angesehen
      • P1140403.jpg

        200,71 kB, 1.152×768, 9 mal angesehen
      • P1140407.jpg

        148,71 kB, 1.024×768, 9 mal angesehen
      • P1140410.jpg

        205,91 kB, 1.152×768, 15 mal angesehen
      • P1140412.jpg

        311,76 kB, 1.152×768, 21 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „alpinab10biturbo“ ()

      Hallo Alpina,

      sehr schön alles, aber es gibt überhaupt keinen Grund, Kleinelkos durch Folienkondensatoren zu ersetzen. Das KANN man machen, aber es macht, wenn überhaupt, nur für kleine Werte (4,7µ und darunter) Sinn. Was hast du gegen Elkos (oder Tantalelkos), solange man hochwertige Markenware verwendet?

      Gruß
      Stefan
      Hallo Stefan,

      Klarzeichner schrieb:

      …..sehr schön alles, aber es gibt überhaupt keinen Grund, Klein Elkos durch Folienkondensatoren zu ersetzen.


      Mann kann darüber diskutieren und es ist auch ein bisschen Geschmacksache, aber in der Literatur über Elkos kann man folgendes lesen:
      1. Begrenzter Lebensdauer; dies wird durch die Hersteller im Stunden beim angegebenen Temperatur spezifiziert; für jeden zehn Grad unter oder Überschreitung wird die Lebensdauer mit einem Faktor Zwei positiv/negativ beeinflusst (Gesetz von Arrhenius). Die meisten Hersteller begrenzen dies auf maximal fünfzehn Jahre.
      2. Der Verlust Faktor ist beim Elkos wesentlich großer als bei Film Kondensatoren, d.h. der Isolation des Dielektrikums ist bei Film Kondensatoren wesentlich besser.
      3. Der Elektronen-fluss durch Elkos ist wesentlich langsamer als beim Film oder Papier/Öl oder Film/Öl Kondensatoren.
      4. Elkos haben ziemlich viel Einfluss auf das Klangbild.

      Klarzeichner schrieb:

      Das KANN man machen, aber es macht, wenn überhaupt, nur für kleine Werte (4,7µ und darunter) Sinn. Was hast du gegen Elkos (oder Tantal Elkos), solange man hochwertige Markenware verwendet?


      Der eingeschränkten Lebensdauer und das Negative Einfluss auf dem Klangbild, das einschränken das technische Risiko für die mittlerweile sehr schwierig zu bekommende Germanium Halbleiter (folgend eine DFMEA Analyse) …. Sind für mich die wichtigste gründe um die Verwendung von Elkos so viel wie möglich zu vermeiden.

      MFG,

      Raymond

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „alpinab10biturbo“ ()

      Wieso so eine Aktion? Stefan hat doch Recht.

      alpinab10biturbo schrieb:


      Begrenzter Lebensdauer; dies wird durch die Hersteller im Stunden beim angegebenen Temperatur spezifiziert; für jeden zehn Grad unter oder Überschreitung wird die Lebensdauer mit einem Faktor Zwei positiv/negativ beeinflusst (Gesetz von Arrhenius). Die meisten Hersteller begrenzen dies auf maximal fünfzehn Jahre.


      Woher hast du die 15 Jahre? Damals wurden Geräte noch "aus dem Vollen" entwickelt, es hat niemand irgendetwas begrenzt. Wenn man sich mal anguckt was für Bauelemente und welche Marken in so einem SABA-Teil verbaut sind... das kann mehrere Jahrzehnte ohne Qualitätsminderung laufen. Spontanausfälle einzelner Teile oder ganzer Baugruppen sind durch nichts vorhersehbar und vermeidbar, Reparaturen auf Vorrat also völlig sinnlos.
      Geräte ohne diffizile Mechaniken bis ca. Anfang/Mitte der Achziger können praktisch ewig am Leben erhalten werden. Bei Mechaniken hängt und fällt alles an der Frage, wie lange der dann fast nur noch verbaute Kunststoff die Strapazen übersteht, manche Laufwerke waren nach 3 Jahren fertig, noch nicht ganz kaputt aber sie hielten keine wichtigen Parameter mehr ein, weil Kunststoffe ausgelaugt oder abgebrochen waren. Meine damalige Umsteigerfrist auf neue Kassettendecks lag bei unter zwei Jahren, ab dann traten für gewöhnlich erste Gleichlaufstörungen auf dem Meßplatz auf (zu hören ist davon u.U. weitere 10 Jahre noch nichts) und ich setzte die Geräte in der Reihenfolge herab oder gab sie an andere Hände weiter.
      Kassettendecks und -Rekorder aus den Siebzigern habe ich zum Teil heute noch, sie hatten eben noch nicht soviel Schnellverschleiß-Plaste im Laufwerk.

      Der Verlust Faktor ist beim Elkos wesentlich großer als bei Film Kondensatoren, d.h. der Isolation des Dielektrikums ist bei Film Kondensatoren wesentlich besser.


      Nicht generell bei solchen Feld-Wald-Wiesen-Schaltungen. Man muß abschätzen können wieviel von Nöten ist und was total überkandidelt. Es muß nicht jedes Radiochen als Recktorschutz im Kernkraftwerk angesehen werden oder als Steuerkreis eines Düsenjägers. Ihre simple Aufgabe in einem recht unwichtigen Gerät tun auch deutlich lecke Kondensatoren.
      Aber das Problem von zuviel Reststrom stellt sich erst garnicht, denn Elkos früherer Jahre waren nicht selten um Potenzen wertiger als der heutige Chinamüll. Man hat es selber in der Hand das sich Betriebsisolationen aus Oxydschichten nicht deformieren, man muß nur die Geräte auch mal normal benutzen, im nassen Keller über Jahrzehnte ohne Strom verrottet alles, sogar Kartoffeln und die haben kein Dielektrikum.

      Der Elektronen-fluss durch Elkos ist wesentlich langsamer als beim Film oder Papier/Öl oder Film/Öl Kondensatoren.


      Unfug. Mal abgesehen das die Elektronen überhaupt nicht durch ein Dielektrikum fließen. Und Restströme sind der Preis dafür das die Physik sich innerhalb der Naturwissenschaft abspielt und nicht in der blühenden Phantasie. Es wird sie immer geben, und seien sie noch so vernachlässigbar. Unendlichkeit in der Endlichkeit der Natur zu verlangen zeugt von nicht sehr realistischen Ansichten über die Elektrotechnik, keine solche Einfachelektronik hat außerdem einen Anspruch auf totale Isolation, es reicht völlig wenn die Rstströme so klein bleiben das sie die Schaltung nicht verstellen, und das da ist Transistortechnik, da wird mit vergleichsweise hohen Basisströmen gearbeitet, Röhrenschaltungen wären viel unleidiger über zu hohe Restströme.

      Elkos haben ziemlich viel Einfluss auf das Klangbild.


      Schreibt wer und wo, wo kann man das nachlesen und unter welchen Bedingungen wurde es getestet?
      Das ist so ein Quatsch das er zum Himmel schreit.

      Es gibt keinen Kondensatorklang und das ist belegt. Das habe nwir im Institut selber in den Achzigern nachvollzogen, nachdem einige Fachartikel Furore machten, in denen mit diesem Humbug ausgeräumt wurde.
      Ich mache das Ergebnis kurz - jedes sinnvoll an sinnvoller Stelle eingesetzte Kondensatorbauelement hatte keinerlei hörbaren und nur im Bereich der unvermeidbaren Meßtoleranzen angesiedelten Einfluß auf die Meßwerte von diversen üblichen Verstärkerschaltungen.
      Hörbare Mißverhältnisse deuten immer auf Entwicklerfehler oder minderwertige Bauelemente hin und sind für ausgebildete Fachleute leicht vermeidbar.
      Mit Grenzwissenschaften haben wir es im Radio/Verstärker nicht zu tun, ich könnte da aus meiner Entwicklerzeit ganz andere Grenzerfahrungen berichten, wir haben damals teilweise Grundlagenforschung betrieben und waren dann mit den vorhandenen Bauelementen manchmal am Ende, wenn irre Umstände herrschten die es so noch nie zuvor gegeben hatte. Diese SABA-Geräte sind dagegen einfache Schaltungen, leicht beherrschbar, ohne Besonderheiten die Entwickler-Koryphäen benötigt hätten.

      Der eingeschränkten Lebensdauer und das Negative Einfluss auf dem Klangbild, das einschränken das technische Risiko für die mittlerweile sehr schwierig zu bekommende Germanium Halbleiter (folgend eine DFMEA Analyse) …. Sind für mich die wichtigste gründe um die Verwendung von Elkos so viel wie möglich zu vermeiden.


      Was wie oben jetzt gelernt, nicht zutrifft.

      Auch die anderswo erwähnte MTBF von bspw. 5000 Betriebsstunden für eine bestimmte Kondensatorserie ist völlig anders aufzufassen als das in diversen Foren erwähnt wird. Das sind Parameter die sich an Schaltungs-Entwickler richten und die oft lt. Pflichtenheft abgefordert werden. Das dient der Dokumentierbarkeit von Projekten und ist für den Reparateur oder amateur völlig irrelevant. Ansonsten dürfte man keine Halbleiter, keine Widerstände, kein garnichts verwenden, alles dies hat ähnliche oder noch deutlich kürzere statistische Erwartungszahlen.
      Eine Röhre kann gar für einmalige Verwendung über wenige Minuten konstruiert sein, wie die Steuerungsverstärker in Marschflugkörpern zum Beispiel.

      Nochmal, wir sind hier bei normaler, einfacher Audiotechnik und nicht bei Marssonden oder Raketen oder der Kerntechnik.

      /mir persönlich ist es wurscht wenn jemand meint sich aus seinem Steuergerät einen Atommeiler fummeln zu müssen, es ist leider nur wie eine ansteckende Seuche, das sich so ein Humbug grippemßig explodierend kreuz und quer durch das gesamte Internet verbeitet. Da kann man rein naturwissenschaftlich betrachtet dann jedesmal mit einem völlig unzumutbaren Aufwand jeden Einzelfall wieder neu bereden und doch bleibt der Voodoo-Unsinn imemr wieder obenauf.
      Gruß Jogi
      -------------
      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]
      Hmmm... hallo Raymond,

      unterm Strich hast du Recht, es ist Geschmackssache, daher wollte ich nicht mehr antworten, aber es reizt mich ja doch...

      Ich verwende übrigens auch gerne Wima MKS für 1µ und 2,2µ-Elkos, da diese Größen über die Jahre am ehesten zum Austrocknen neigen.

      Aber ich möchte deine Punkte kommentieren.
      zu 1) Kein Hersteller wird dir mehr als 15 Jahre Funktion zusichern. Wenn man bedenkt, dass z.B. Rubycon-Kleinelkos aus den 70er Jahren heute noch fast immer sehr gut sind, denke ich, dass heutige Markenware (!!) mich als Endvierziger überleben wird. Ich verlasse mich da auf millionenfach bewährte Typen von anerkannten Herstellern z.B. Panasonic. Unbekannten Typen von HighEnd-Anbietern ("Audio Note Kaisei") traue ich persönlich grundsätzlich nicht über den Weg. Wo High End draufsteht, ist meiner Meinung nach normalerweise Bullshit drin.

      2) Der Verlustfaktor spielt in niederohmigen Transistorschaltungen im Nf-Bereich keine Rolle.

      3) Der "Elektronen-fluss durch Elkos ist wesentlich langsamer"? Oha. Again what learned.

      4) Der Einfluss von Kondensatortypen auf das Klangbild ist, behaupte ich, marginal. Insbesondere beim hier behandelten Gerät - wir reden von einem Germanium-Verstärker mit Treiberübertragern (!!) aus den 60er Jahren (!) dürfte er überhaupt keine Rolle spielen in Relation zu den anderen die Signale beeinflussenden Faktoren. Der Freiburg Studio ist kein HighEnd-Verstärker und wird auch niemals einer sein.
      Nebenbei bemerkt, die damaligen Ingenieure haben die Schaltungen mit Elkos berechnet und ausgelegt, nicht mit Folienkondensatoren...

      Deine Angst vor dem Defekt von Germaniumtransistoren ist berechtigt, aber Klein-Elkos, wie sie im Signalweg liegen und wie du sie durch Folien ersetzt, fallen im hohen Alter fast immer durch Kapazitätsverlust aus, nur extrem selten durch Kurzschluss! Das führt aber nur zur Nichtfunktion, nicht zu Transistordefekten. Übrigens: Ich habe auch schon einen kurzschlüssigen WIMA MKS 2,2µ gehabt! Ein einziges Mal nur, aber immerhin.

      Abgeshen davon wünsche ich weiter viel Erfolg bei deiner Restaurierung, die bisher sehr gut aussieht! Besonders gut gefallen mir die F&T Schraubelkos. Eine Verständnisfrage noch: Wieso hast du in der überarbeiteten Klangreglerplatte vier alte Kleinelkos belassen?
      Und eine Empfehlung: Ich würde die unzuverlässigen Vitrohm-Widerstände (wie R 638 auf der Klangreglerplatte) pauschal tauschen. Sie rauschen und verändern gerne ihre Werte stark.

      Gruß
      Stefan
      Ein Beinahe-Doppelpost verschiedener Teilnehmer unterstützt die Aussage :)

      Die manchmal zu lesende Angst um Germanium-Bauelemente finde ich nebenbei bemerkt unnötig.
      Wenn schon Angst dann hat man diese besser wegen der Gefahr der Wiskerbildung im Gehäuse und dagegen hift es manchmal so richtig schön ruppig zu werden, diese einfach abfackeln durch kurze starke Impulse - bspw. aus einem Kondensator, besser aus einem gezielt eingerichteten Impulsgenerator - die insgesamt den SOAR-Bereich voll ausschöpfen, kurz und viel Energie abgeben.

      Viele meiner Tonbandgeräte und überhaupt früher fast alle U-Geräte hatten GE-Transistoren, ich kann mich kaum erinnern wann davon mal welche aufgegeben haben, wenn dann die Geräte die nicht benutzt wurden, die starben dann beim Einschalten binnen Sekundenbruchteilen.
      Gruß Jogi
      -------------
      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]
      Defekte Germaniumtransistoren:

      Ich habe Kurzschlüsse zum Gehäuse, also vermutlich durch Whiskerbildung, schon mehrmals gehabt, aber immer bei Typen mit dem großen Blechgehäuse und vier Drähten, also wie z.B. AF 116. Bisher nie jedoch bei den kleinen Gehäusen (Wie AF 106, 126) und mittelgroßen Gehäusen (AC 125, 153).

      Gruß
      Stefan
      Die Leistungstransistoren in großen Gehäusen sind auch nicht immun gegen Whisker, diese können sehr "lebendig" werden. Aber, das Gehäuse ist für normal mit Wärmeleitpaste gefüllt und die Whisker müßten mehr wühlen um durchzuwachsen.

      Aber wie gesagt, weg"schießen" und dann hat es sich mit den Whiskern.

      Kleintransistoren in Kleinsignalanwendungen kann man oft auch weitgehend problemarm durch SI-Typen ersetzen. Man muß halt mal über die Schaltung blicken und abschätzen ob sie finktionieren kann wie sie soll. Speziellere Schaltungen umß man halt umdimensionieren, dann geht das oft auch bei diesen.
      Gruß Jogi
      -------------
      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]
      Hallo Stefan, Jogi u.a.

      Entschuldige für meine spate Reaktion, aber wegen eine Geschäftsreise nach China letzter Woche hatte ich keine Gelegenheit um vorher zu Reagieren.

      Jogi schrieb:

      Woher hast du die 15 Jahre?


      as kann Mann u.a. in der verschiedenen Zuwendung Dokumente von z.b. Rubycon lesen. Das ist eine Komponenten Hersteller Begrenzung, das heißt eine Produkt Entwickler kann davon abweichen, allerdings auf eigenes Risiko. Aber für Unterhaltungselektronik war und ist das niemals ein Thema. Mehr als 15 Jahre Lebensdauer für einen gerat war und ist nicht wirtschaftlich zu verantworten.
      1. Rubycon => rubycon.co.jp/en/products/alumi/pdf/Life.pdf (seite 2)
      2. Nichicon => nichicon.co.jp/english/products/pdf/aluminum.pdf (Seite 24)

      Jogi schrieb:

      Damals wurden Geräte noch "aus dem Vollen" entwickelt, es hat niemand irgendetwas begrenzt.


      Ich bin kein Zeitzeuge von damalige Entwicklung und Herstellung im Unterhaltungselektronik, vielleicht kann Hans (decoder) etwas dazu sagen, aber ich bin seit 1996 selber in die Entwicklung tätig (seit die letzten sechs Jahre aber nicht mehr als Ingenieur selber); davon weiß ich das Lebensdauer auch wenn aus unterchiedliche Gründe ein Thema ist. Wir (im meinem berufliche Tätigkeiten) müssen 30 Jahre innerhalb bestimmte Ausfall Kriterien gewährleisten können; d.h. keine Elkos es sei denn das die Ausnahmen durch die Komponenten Hersteller gestattet sind.

      Jogi schrieb:

      Wenn man sich mal anguckt was für Bauelemente und welche Marken in so einem SABA-Teil verbaut sind... das kann mehrere Jahrzehnte ohne Qualitätsminderung laufen.


      Es ist auch nicht so dass ein Elko nach 15 Jahre defekt ist, es kann unter umstanden noch für Jahrzehnten noch funktionieren. Im Z.b. diesem Freiburg gibt es gesamt 92 Elkos, davon waren 11 Elkos tatsachlich außerhalb der Spezifikation (Kapazität oder ESR) und zwei tatsachlich Defekt (keine Kapazität oder gesprungenes überdruck Ventil).

      Jogi schrieb:

      Spontanausfälle einzelner Teile oder ganzer Baugruppen sind durch nichts vorhersehbar und vermeidbar, Reparaturen auf Vorrat also völlig sinnlos.


      Diese gerate sind schon über 50 Jahre alt. Reaktiv wäre es um nur diese Teile zu tauschen die tatsachlich Defekt sind, allerdings wie groß ist der Chance das die andere 79 Elkos innerhalb der nächste Zehn Jahre noch in Ordnung bleiben? Beim klassischen Fahrzeuge geht das gleiche. Z.b. meinem klassischen M5ér (1985 und 1990) halte ich nur zuverlässig am laufenden, wenn ich proaktiv alterungsbestimmte Teile wechsele oder überholen lasse und dabei Teure Folgeschaden vermeidet. Das BMW dann etwas Geld verdient ist etwas anderes aber leider kann Saba das nicht mehr.

      Klarzeichner schrieb:

      Unbekannten Typen von HighEnd-Anbietern ("Audio Note Kaisei") traue ich persönlich grundsätzlich nicht über den Weg. Wo High End draufsteht, ist meiner Meinung nach normalerweise Bullshit drin.


      Teilweise Ja, aber diese Elkos werden durch Rubycon im Auftrag hergestellt, also die Ursprung ist nicht unbekannt. Daneben kann ich solche initiative um etwas Speziales zu herstellen und auf die Markt zu bringen durchaus schätzen, vor allem weil Rubycon damals (1980ér bis 2006) im auftrag von Jelmex die Black Gate Serie hergestellt hat und die waren sehr gut, leider aber nicht mehr verfügbar.

      Klarzeichner schrieb:

      4) Der Einfluss von Kondensatortypen auf das Klangbild ist, behaupte ich, marginal. Insbesondere beim hier behandelten Gerät - wir reden von einem Germanium-Verstärker mit Treiberübertragern (!!) aus den 60er Jahren (!) dürfte er überhaupt keine Rolle spielen in Relation zu den anderen die Signale beeinflussenden Faktoren. Der Freiburg Studio ist kein HighEnd-Verstärker und wird auch niemals einer sein.


      Mit das letzte stimme ich zu, allerdings werde ich auch nicht nachvollziehen. Nur aber ein bisschen Proaktiv handeln beim zuwenden von Teile denen ich gerne mag.

      Klarzeichner schrieb:

      Nebenbei bemerkt, die damaligen Ingenieure haben die Schaltungen mit Elkos berechnet und ausgelegt, nicht mit Folienkondensatoren...


      Ich vermute die mussten, weil einerseits wegen der Auslegung der Schaltungen und anderseits wegen wirtschaftlich Gründe. Derzeit ist das Spekulation, aber was Ware rausgekommen wenn man die Ingenieure die freie Hand gegeben hat oder es damals tatsachlich Filmkondensatoren mit höheren werten gab?

      Klarzeichner schrieb:

      Deine Angst vor dem Defekt von Germaniumtransistoren ist berechtigt, aber Klein-Elkos, wie sie im Signalweg liegen und wie du sie durch Folien ersetzt, fallen im hohen Alter fast immer durch Kapazitätsverlust aus, nur extrem selten durch Kurzschluss! Das führt aber nur zur Nichtfunktion, nicht zu Transistordefekten. Übrigens: Ich habe auch schon einen kurzschlüssigen WIMA MKS 2,2µ gehabt! Ein einziges Mal nur, aber immerhin.


      Das hast du recht; Kurzschluss ist ein Fehler Mode das nur vorkommen kann, wenn ein Teil außerhalb der Spezifikation verwendet worden ist. Das hat man damals in die Entwicklung bestimmt sichergestellt.

      Klarzeichner schrieb:

      Abgeshen davon wünsche ich weiter viel Erfolg bei deiner Restaurierung, die bisher sehr gut aussieht! Besonders gut gefallen mir die F&T Schraubelkos. Eine Verständnisfrage noch: Wieso hast du in der überarbeiteten Klangreglerplatte vier alte Kleinelkos belassen?


      Die gewünschte typen hatte ich zurzeit des Schreibens nicht auf Lager, aber das ist mittlerweile erledigt.

      Klarzeichner schrieb:

      Und eine Empfehlung: Ich würde die unzuverlässigen Vitrohm-Widerstände (wie R 638 auf der Klangreglerplatte) pauschal tauschen. Sie rauschen und verändern gerne ihre Werte stark.


      Danke, das nehme ich gerne mit.
      Bilder
      • 001.jpg

        115,23 kB, 325×158, 6 mal angesehen
      • 002.jpg

        71,29 kB, 364×142, 5 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „alpinab10biturbo“ ()

      Mittlerweile sind 75 der insgesamt 92 Elkos ersetzt worden. Von die derzeit ersetzten Exemplaren mussten 13 Elkos Korrektiv ersetzt worden, d.h. 62 Elkos waren noch innerhalb der Toleranz, was nach fünfzig Jahre ein gutes Ergebnis ist.

      visuell:
      • C694 (Netzteil der Endstufen, wegen ein gesprungenes überdruck Ventil)
      zu niedrige Kapazität:
      • Kriterium: Kapazität weniger als -20% des Nominalwertes
      • C171 (FM Ratio Filter VIII)
      • C191 (FM Regelfilter IX)
      abweichende ESR:
      • Kriterium: ESR-Wert außerhalb der ±3sigma Wert eines vergleichbaren typ
      • C171 (FM Ratio Filter VIII)
      • C191 (FM Regelfilter IX)
      • C512, C518, C632 (Treiberplatte)
      zu hohe Kapazität:
      • Kriterium: Kapazität mehr als 80% des Nominalwertes
      • C303 (Decoder Trägerplatte)
      • C456, C606, C438, C588 (Reglerplatte)
      • C507, C627 (Treiberplatte)
      Die übergebliebene 17 Elkos (meistens axialtypen im Netzteil oder Spannungsfilterung) werden in die nächsten Wochen ersetzt. Dafür werden entweder Fischer & Tauchle oder Vishay BC Komponente verwendet, diese müssen aber noch bei der C oder Farnell bestellt worden.

      Danach habe ich die Ruheströme der Endstufen gemessen. Das linker Kanal das noch mit die originaler RCA 2N2147 ausgerüstet war auf fast 95mA eingestellt, war aber mühelos auf 50mA einzustellen. Der rechte Kanal aber wurde irgendwann repariert wobei AD167 verwendet wurden. Diese waren mit ungefähr auf 30mA eingestellt wovon nur einer sich auf 50mA einstellen ließ. Also gut, ein Vergleich der Versorgung Spannungen mit ein früherer baseline wurde angesagt.

      Das Circuit um Selengleichrichter Gr511 und C511 muss eine Spannung um die 33VDC bringen, allerdings blieb diese auf 26,5VDC stecken. Vermessung von der Trafowicklung brachte 26,5VAC, also muss Gr511 (B30C250) defekt sein. Auf eBay habe ich in Rheine zwei stuck gekauft. Die werden Donnerstag hier sein, also kann ich am Königstag (nächste Freitag) das Teil ersetzen und die Justierung der Ruhestrom der Endstufen nochmals durchführen.

      Mittlerweile bin ich auch auf der suche nach einige RCA 2N2147, dies wird aber nicht leicht werden. Uber netcomponents habe ich fünf stuck gefunden, jetzt mal schauen ob die wirklich zu kaufen sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „alpinab10biturbo“ ()