Anpassung von Eintakt-Röhren-Endstufen, in Radios des Consumerbereiches

      Anpassung von Eintakt-Röhren-Endstufen, in Radios des Consumerbereiches

      Hallo Freunde der SABA Radios. Freitag, 9. Februar 2018

      Die zur Zeit laufende Diskussion zur richtigen Anpassung von Eintakt- Endstufen (SE single endet) veranlasst mich, einen Artikel den ich zum Thema im Jahr 2009 unter meinem internationalen Namen Mike Jordan geschrieben habe, hier zu zeigen. Es ist nicht die Erstveroeffentlichung.
      Verwendet wurden Daten und Bilder von anerkannten Fachleuten der Röhrentechnik. Meine Gedanken entspringen einer über 10 jährigen Tätigkeit als Entwickler von Röhren -Radios in der Grossindustrie. Bei Transistormodellen, gelten andere Regeln.

      Darin wird auch aufgezeigt, dass der Tabellenwert Roptimal (Ra) in den Tabellenbüchern nur bei 800Hz neu 1000hz gilt.
      Transformatoren und Schwingspulen der Lautsprecher die als Induktivitäten einen frequenzabhängigen Impedanzwert aufweisen.
      4 oder 8 Ohm findet man nur entweder bei den Frequenzen 800 oder 1000Hz. Neuerdings gilt der niedrigste Wert nach der Eigenresonanz in Richtung hohe Frequenz. Auch das Verhältnis Gleichstromwiderstand zu Wechselstromwiderstand als Impedanz bekannt, wird angesprochen.

      Hans Michael Knoll, alias mike jordan, alias decoder
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      Lieber Hans!

      Gerade habe ich den Artikel zur Anpassung durchgelesen und bedanke mich dafür.
      Thema Anpassung ist mir natürlich als HF-Menschen sehr gut bekannt.
      So manche Röhre habe ich dazu gebracht, daß sie an der Antenne optimal spielt.
      Das ist dann nicht nur die ohmsche Leistungsanpassung, sondern auch Kompensation Blindleistung.
      Bei Hochfrequenz hat man meist nur eine Frequenz oder einen kleinen Frequenzbereich.
      Bei Audio ist es komplizierter, kein fester Arbeitspunkt und großer Frequenzbereich.
      Hans hat wieder sehr Lesenswertes verfasst, für Leser mit etwas Vorbildung gut geeignet.

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
      Ganz hervorragend, lieber Hans.
      Das müßten sich manche neben die Bibel ins Nachtschränkchen legen.

      Es klärt auch gleich in einem Abwasch mit die Streitigkeiten ab die bei selbst ernannten High-Endern sich oft an der Frage Triode/Pentode als Endstufe und die zugehörigen grundsätzlichen Verzerrungsspektren. Und nichtmal das Impedanz-Kontrollglied (Boucherot/Zobel) fehlt dabei zum Glück.

      Dem nicht so bewanderten gleich als Erklärung des Gitterkrieges (3 oder 5) sei gesagt das k2 die "schönen", ja bewußt herangezüchteten, und k3 die "bösen", dissonanten, spitzigen Verzerrungen sind und das sich schon ganz wenig k3 in einem erbärmlichen Klangbild äußert (kreischender Transistorverstärker), während sich ein gesittet Maß an k2 den Klang schön rund und satt und gemütlich erscheinen läßt.
      Aber behaupte nun keiner ich hätte gesagt man könnte mit Transistoren kein k2 zur Geltung kommen lassen und hätte bei allen Röhren immer k2-Dominanz = warmgemütlichen Klang. Im Gegentum, alle heute noch gebräuchlichen Altmeisterschaltungen mit Pentoden neigen gegenüber Trioden-EE-Taktern mit Trioden eher zu einem neutralen und kühleren Klangbild. Das ist auch der Grund warum die Neukonstrukteure so gerne wieder Trioden-Endstufen konstruieren. Am besten Eintakter in Klasse A Schaltung, notfalls 20 Röhren parallel damit auch etwas Leistung herauströpfelt.
      Gruß Jogi
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