Yamaha CA-1010 Verstärker in der Midlife Crisis

      Jogi, was empfiehlst Du uns da ??? Hier gibt's doch immer genug spannende Dinge zu lesen, wozu sich "etwas zu tun" verschaffen, wenn man stattdessen Achim, Reinhard und Co. ueber die Schulter schauen kann, garniert mit gewuerzten Keulen ??

      Davon ab, hat das sicher schon jeder mal irgendwann probiert, oder nicht ;) ???

      Geniess' das schoene WE !

      Michael
      Von solchen unseriösen Tricks möchte ich garnicht weiter berichten müssen,
      aber was tut der arme kleine Techniker der jeden Morgen seinen Tisch bis unter die Dachkante vollgestellt bekommt mit Reparaturfällen und dafür je eine ZE Zeit vom System zugerechnet bekommt, wenn er von oben Stoff kriegt seine 10 Minuten Reparatur bloß nicht zu überziehen und von unten den Kunden an den Füßen kleben hat, der Fehler sich aber dank Massenfehler in der Prod. von ihm überhaupt nicht reparieren läßt?
      Genau! Er erinnert sich an seinen großen dicken Schraubendreher...

      (das habt ihr jetzt aber nicht von mir gehört, das geht mir sowas von gegen die Natur)
      Gruß Jogi
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      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Jogi“ ()

      Hallo allerseits,

      den Ausfall oder die fehlende Ansteuerung eines einzelnen Endstufentransistors von 4 (oder mehr) bemerkt man leider bisweilen nicht gleich. Indizien können aber stark unterschiedliche Stellungen des Ruhestrompotis sein, oder wie hier eine deutlich unterschiedliche Erwärmung der Kühlkörper. Dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
      Die Probleme mit ausfallenden Transistoren begannen bei diesem Gerät schon um 1990 herum, da war es gerade mal 12 Jahre alt. Damals fielen zwei Transistoren in der Relaisansteuerung im Netzteil aus, T406 (2SA844) und T407 (2SC1918).

      Nach einem eintägigen Probelauf steht der CA-1010 nun wieder fertig zusammengebaut in seinem Fach. Bislang (teu, teu, teu!) waren keine Auffälligkeiten zu beobachten. Das Einstellen der Ruheströme für beide Kanäle und beide Betriebsarten ist immer zeitraubend, weil alle Werte interdependent sind, also etliche Durchgänge nötig sind und weil man immer warten muss, bis sich die für die jeweilige Betriebsart typische Temperatur eingestellt hat.
      Nun läuft der Verstärker wieder rund und klingt hervorragend und das heißt bei Yamaha bekanntlich, er klingt gar nicht, ist nicht vorhanden.
      Ob er nun nach zwei größeren Überarbeitungen in diesem und im letzten Jahr wirklich seine Midlife Crisis überwunden hat? Wir werden sehen.
      Achim

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „nightbear“ ()

      Hallo Reinhard,

      als Du die Knack und Prasselproblematik letztes Jahr im Zusammenhang mit diesem Verstärker angesprochen hast, war ja noch keinerlei Symptom aufetreten, ich hoffte, es dauert noch recht lange oder kommt gar nicht zum Tragen - aber weit gefehlt.


      Hallo Michael,

      nein, ein A-B Vergleich ist in solchen Fällen nicht machbar. Zudem hatte ich seit Monaten wegen der Zirperei und Knackerei meist meinen 9241 als Verstärker genutzt.
      Aber was ich bislang gehört habe, klingt vielversprechend. Ich denke beim Hören jetzt öfter "Mensch, DIE Platte klingt aber fantastisch!" und das ist sicher ein gutes Zeichen.
      Achim
      Na, das ist doch der Sinn bei der Sache, man soll Spaß daran haben.
      Und es macht ja auch Spaß wenn man jenen Zustand nach umfangreicher Fehlersuche wieder hergestellt hat.
      Gruß Jogi
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      Achim,

      ja, genau das meinte ich -- wenn Du jetzt wieder mit Spass hörst mit dem Yamaha, dann hat sich was verbessert, denn vorher blieb der "Festhaltefaktor" ja offenbar aus ... prima !! Und wieder einmal ein Beispiel, dass sich eine gute Revision immer lohnt. Dass das dann hier minutiös dokumentiert wird, führt sicher auch dazu, dass manch einer seine altes Geräte herausholt, das auch macht, und sich dann zu recht fragt, warum er sich etwas von dem modernen Quark kaufen soll, wenn es doch einen Klassiker in Topform betreiben kann. Das kann man jetzt auch mit Fug und Recht als Beitrag zur Nachhaltigkeit betrachten !

      Besten Gruss, und weiter viel Hörvergnügen,

      Michael
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