SABA 9260/ Endstufen- Transistoren Kaputt !!!

      Hallo !!
      Gleichrichter von der Netzteilkarte definitiv defekt. Ich hab den von der Position D601 gegen den D632 mal untereinander getauscht. Was kam dabei raus!??
      Es zeigte sich ein fehlerhaftes Anzeigen der roten Frequenzanzeige wie; die Helligkeit ging um die hälfte zurück und es waren nur mehr 0088880 und so weiter zu sehen.
      Habe heute vormittags den Verdächtigen eh schon mal ausgebaut und gestresst, und er war nach einiger Zeit fehlerhaft. Komisch is nur im kalten zustand is er in ordnung.
      Warum ich das machte?: um andere Fehler auszuschliessen.
      Maaaaaa ich könnt Tränen vergiessen. ;( Habe echt scho so Nase.


      Na gut is humax5600, werde ich dann mal bestellen.

      Grüße <3 Mia <3
      Hmm, das klingt aber eher nach einem anderen Fehler. Naja, wird sich dann zeigen. Ich habe mir auch irgendwann mal einen Beutel B80C1500 von Siemens besorgt, weil der an allen Positionen geht (wie oben schon beantwortet wurde).

      Aber "Spinnereien" nach der Aufwärmphase würde ich eher auf einen Haarriss schieben, der durch leichte Spannungen aktiv wird. Hast Du das mal geprüft ?

      Besten Gruss,

      Michael
      Hallo Michael,

      habe alles rundherum abgesucht, Anschlüsse, die ganze Netzteilkarte,... nichts zu finden was den Fehler ausmachen könnte.
      Lötaugen, Lötbahnen, einfach alles. Gegen starkes Licht gehalten um irgend welche Haarrisse zu sehn, einfach nix.

      Habe mir NOS Gleichrichter bestellt von AEG, sehn aus wie die Siemens Halske nur dass halt AEG drauf steht -- sogar die selben Abmessungen und grau.
      Grüße <3 Mia <3
      Es hapert leider immer wieder an genau dem Gleichen hier.
      Alle die nicht eine tapezierte Wohnung in einem solchen Geräte bewohnen, die aber vielleicht wüßten wo das Problem liegt, können nicht mitreden, müßten sich zuerst so eine Kiste kaufen und zerlegen und die Teile sezieren und dann noch die Stomlaufpläne bestellen. Alles Tätigkeiten die nicht Antworter-Tätigkeit sind und unnötigen Aufwand und Kosten generieren.

      Es fehlen:
      Großzügiger Schaltbildauszug der Stufe (hier Netzteil), Bilder GL vor/nach, genaue Hersteller- und Typen-Angabe.

      Daher von mir nur soviel, für mehr kann ich beim aus dem Fenster schauen und Spatzen zählen keine Hand ins Feuer halten:

      GL-Typ ist nicht gleich GL-Typ, auch nicht innert einer Reihe.
      Formfaktor ist wie bei Elkos und 90% aller Bauteile immer alles und nichts zugleich.
      Daten und Fakten stehen in Datenblättern, wenn man weiß wer was und warum.

      *RSeries_cap und **CLoad u.a. müssen auch stimmen, nicht bloß der Wert von "Bxx" und "Cxxxx" sonst gibt es Betriebsstörungen.
      Bei zufällig gewähltem Typ aus meiner Blättersammlung hieße das, das ein B80C1500 für einen B40C1500 einen doppelten * erfordert und einen halbierten **
      Gruß Jogi
      -------------
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      [frei nach W. Reus]
      Jogi,

      interessante Bemerkung -- aber ich denke nicht, dass dies hier eine Rolle spielt. Ich habe schon so viele von den B80 C1500 von Siemens verbaut, und nie Probleme bekommen, dass mich das extrem wundern würde, wenn man etwas am Design ändern müsste. Die B40 C1500 gibt es schon lange nicht mehr, so dass ich fast vermute, dass Siemens irgendwann nur noch die 80er Version gebaut hat --- und die bekommt man halt noch. Jedenfalls scheinen die problemloser zu laufen als einige der modernen Verwandten, so seltsam das auch erscheinen mag.

      Die Siebkapazität ist moderat, und die zahlreichen lokalen Stützelkos auf den Karten laufen hinter Vorwiderständen, die m.E. jegliche Probleme von der Front vermeiden sollten. Ich setze auch --- wie viele andere auch --- statt 3300 uF im Defektfall heute 4700 uF ein, ebenfalls bisher ohne irgendwelche Probleme, und diverse der so revidierten Geräte laufen jetzt seit einigen Jahren störungsfrei. Allerdings belasse ich stets den Sicherungswiderstand in der Schaltung, der mit seinen 1,5 Ohm eine gewisse Einschaltstrombegrenzung bewirkt.

      Besten Gruss,

      Michael

      Jogi schrieb:

      Es hapert leider immer wieder an genau dem Gleichen hier.
      Alle die nicht eine tapezierte Wohnung in einem solchen Geräte bewohnen, die aber vielleicht wüßten wo das Problem liegt, können nicht mitreden, müßten sich zuerst so eine Kiste kaufen und zerlegen und die Teile sezieren und dann noch die Stomlaufpläne bestellen. Alles Tätigkeiten die nicht Antworter-Tätigkeit sind und unnötigen Aufwand und Kosten generieren.


      Herr Jogi was soll diese Bemerkung !

      Auch ich habe einen Hobbyraum der nicht in meiner Bewohnung die farbenfrohe Wände ziert. Habe auch keine Stromlaufpläne gekauft, war schon alles da.
      Und zum Rest ihrer Bemerkung, kann ich nur Kopfschütteln, und bin kurz vorm <X ,mit ihrer Aussage.

      Grüße <3 Mia <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Nachteule“ ()

      Bleiben wir doch mal sachlich, liebste Mia.
      Mit welchen Informationen und visuellem Input soll der Computer Jogi arbeiten, damit am anderen Ende fundierter Output heraus kommt?

      Michael, deine Vorstellung in allen Ehren, aber ist die vorhandene Ladekapazität denn halbiert worden beim Sprung von B40xxx auf B80xxxx? Oder der RS wie vom Datenblatt vorgesehen verdoppelt worden? Meine Beispieldaten für solche Gleichrichter einer Familie schreiben bei doppelter Spannungsbelastbarkeit halbe Ladekapazität und doppelten RS vor.
      Ansonsten kann man sich an den Fingern abzählen warum es brummt (GL paßt nicht mehr zum Ur-Siebfaktor) und wie lange der neue Gleichrichter hält (Ladestromspitzen permanent und insbesondere beim Kaltstart zu hoch).
      Fliegenklappen liegen in der Widerstände-Schublade, wie ich vor Jahr und Tag schonmal hier schrieb arbeitet man in der Industrieelektronik sehr gerne mit R vor oder nach GL und mit vier einzelnen GL in Brückenschaltung die jeder einen R in Reihe dazu bekommen, das besänftigt das Ladeverhalten und killt neben Ripplen auch Brummen auf den Scheiteln und GL Sterben.

      Ehe ich da hudeln würde, nähme ich einen über alle Zweifel erhabenen, völlig anders konstruierten Br-GL der das Problem lt. seinem Datenblatt garnicht kennt, sowas wie KBU bspw.
      (noch weiter kann ich nicht aus dem Fenster mit völlig leeren Händen was alle Randbedingungen und Details angeht)

      Btw. Löttemperatur bei 275°C und 10sek. ist schnell überschritten, wenn man an allen Vieren nach und nach lötet und mal etwas hakt und klemmt, dann gehen die internen Verbindungen auf oder bekommen schlechten Kontakt. Meine Station lötet sowas mit über 300°C, aber ich hab alle Viere auch in knapp drei Sekunden ümme oder mache Pause zwischendurch.

      ps.
      Gerade noch mal überflogen Michael und den Sicherungswiderstand den du erwähnst gefunden, von dem war mir bisher mangels visuellem Eindruck garnicht bekannt das es ihn gibt. Dieser sollte, wenn man sich exakt ans Datenblatt hält nun natürlich doppelt so groß sein um der Vorgabe Genüge zu tun. Ich würde den Unterschied einfach mal labormäßig nachstellen und dann sehen ob damit die ganzen vermuteten Folgeprobleme weg sind.

      Gruß Jogi
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Jogi“ ()

      Ein verlässlicher Adlatus hat mir ausnahmsweise einen Dienst getan und zwei solcher Brücken wie vor genannt grob verglichen, bei mir waren keine im Fundus, nur runde und auch die verhalten sich so wie beschrieben.
      Alles wie genannt konnte er nachvollziehen, für Unerfahrene hat er weiterhin die interessante Erkenntnis gewonnen, daß sich sogar die gemessene Flußspannung der B80xxx von der B40xxx erkennbar diskriminieren läßt, Größenordnung um die 50mV.
      Weiters maß er deutlich niedrigere Flußspannung von KBU-Brücke (fast 100mV) und sinnlos niedrige eines "grünen Hermann" (150mV total)

      Mehr möchte ich nicht anderen Zuleistern zumuten müssen, meine These jedenfalls wäre damit einfach und für jeden nachmeßbar bestätigt. Wer weiß was da noch alles an mir noch garnicht bekannt gewordenem im betroffenen Netzteil schlummert (wie die spätbekannten Sicherungswiderstände).

      Das Thema habe ich jetzt damit auch jetzt durch, mehr Einsatz ohne notwendige Hintergrundinfos können sich gesundere und jüngere drum streiten.

      *** Forenpause ab stante pede ***
      Gruß Jogi
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      Moin Jogi,

      alles interessant --- aber Du hast mich misverstanden. Ich wollte nicht sagen, dass dies nicht stimmt, sondern nur, dass es in der Schaltung m.E. nicht relevant ist. Bei mir ist das oben beschriebene Problem noch nie aufgetreten, egal ob mit B40 oder B80,
      aber ich nehme immer die Siemens-Version (solange der Vorrat reicht).

      Du magst recht haben, was den Einschaltstrom betrifft, aber im Betrieb sind wir m.E. auf der sicheren Seite, denn die Regler sind vom Typ 78M12 und 78M15, woraus man schon sehen kann, dass der Strom im Betrieb nicht so hoch ist, dass wir an die Grenze der Gleichrichterbelastbarkeit kommen. Ich kann's leider gerade nicht messen, aber vielleicht hat jemand die Ströme parat ? Das wäre eine interessante Ergänzung, und für weitere Überlegungen hilfreich.

      Das Sterben der Hermann GL ist nicht final geklärt, aber es besteht doch der berechtigte Verdacht, dass dies meist durch einen Schluss im 3300 uF ausgelöst wird. Wann immer ich einen defekten Hermann GL hatte, war auch der 3300 uF hin und musste ersetzt werden --- dies ist der Elko, der (zusammen mit dem 470 uF, der auch oft hin ist) recht direkt über dem Lastwiderstand liegt, den ich immer "unnötigen Heizwiderstand" nenne. Man erkennt das an den brauen Spuren, und ich führe den häufigen Defekt dieses Elkos schlicht darum zurück, dass er recht warm wird (vor allem bei längerem Betrieb des Receivers) und somit eine kürzere Lebensdauer hat als seine Kollegen an kühleren Stellen im Gerät. Eigentlich sind bei mir bislang NUR diese beiden Elkos betroffen gewesen, und gelegentlich einer unter der linken Endstufe, der auch einen kleinen Heizer neben sich hat ... alle anderen waren immer fit.

      Besten Gruss,

      Michael
      Hallo !!!

      Jetzt ist der 9260 fertig !!

      Habe alles gemacht mit der zusätzlichen Absicherung. Sicherung sind zurzeit mit 1,6 AT abgesichert.


      Gerät ist jetzt fast eine Woche unter Beobachtung mit kleiner zwischen Korrektur (Abgleich) gelaufen. Und läuft bis jetzt alles supi.

      Habe den BD 239 -A zusätzlich isoliert auf den Kühlkörper montiert. Da der Kollektor vom BD239-A direkt am Kühlkörper liegt und somit elektrisch Leitend ist. Da der benachbarte 78xx sehr nahe liegt. Um Kurzschluesse zu vermeiden.

      Da der Kollektor bei meinen Gerät gemessen 58,6 Volt anliegt.
      https://www.bourns.com/pdfs/bd239.pdf

      Ich meine der BD 239-A gehört da isoliert. ( koennt ja diskutieren ob man isolieren muss oder nicht) Ich sage mit DEUTLICHER Stimme JA !!

      Ich überlege noch ob ich denn nicht auf den BD239- B oder gleich auf C umrüsten will---da der BD239-A schon ziemlich an seiner Spannungsfestigkeit 60V betrieben wird.

      Jetzt zum Gleichrichter D601_____ Der ist jetzt neu____ und Radio FM ist bis jetzt ohne (plop, plop) Aussetzer unterwegs. Also hab ich den Schuldigen doch entlarft. (Neu: AEG B40 C1500 / 1000)


      Hier ein paar Bilder zur Besichtigung :











      hier das rot markierte

      Hier die Stelle wo der Kühlkörper mit seinen fast 60V direkt an den Minuspol (Kühlkörper) vom 78xx



      Ich bedanke mich bei allen Forums Mitglieder die mir geholfen haben !!
      Vielen lieben Dank
      <3





      Grüße <3 Mia <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von „Nachteule“ ()

      Hallo Achim !!

      Habe es genauso gemacht wie du es gezeigt hast wie man es macht, ich hab die Mittelanzapfung noch so belassen, muss ich noch machen. =O

      Vom Trafo direkt mit gleich langen Zuleitungen (0,75mm²), sowie zu deren Gleichrichter auch gleich lange Anschlüsse. (die anderen beiden original Weissen Drähte abgelötet und isoll. und im Schlauch versteckt)

      Ich hab die Wechselspannungs führende Drähte verdrillt. Weil da das LS- Relays beheimatet ist, um eventuelle Einstreuungen zu verhindern.

      Die 4 Sicherungen sind mit 1,6 AT ausgestattet. !!! ...habe noch nicht richtig die Lautstärke angehoben. Max bis 10 der Skala- mit loudness. Und Bass und Höhen ---> linear.


      da muss ich noch reinigen, hab kein Isopropanol mehr.
      Die durchtrennten Leitbahnen hab ich extra verzinnt um ein unterwandern der möglichen Korrosion zu verhindern.

      Zum Hörtest : Ich hab fast den selben Höreindruck wie vor dem Endstufen Chrash. Vieleicht wenn ich sagen darf ist der Sound besser runder und würde sagen direkter.
      Sound Fazit: einfach spitze.
      mehr will oder kann ich mich nicht darüber äussern.
      Grüße <3 Mia <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Nachteule“ ()

      Hallo Zeilentrafo !!
      Danke werd mich bemühen das zu lesen und verstehen.

      Ich werde die Isoliermatte wieder rausnehmen.
      Aber eine Isolierung zwischen den beiden Kühlkörper will ich haben.
      Na schaun ma was ma da machen kann,

      Es gibt doch so Hitze- beständige Folien die nicht elektrisch leitend sind.
      Diese dann zu einen 90 grad winkel biegen--- und mit dem Kühlkörper vom BD239-A unterhalb mit schrauben. Und einer Überlänge oben und unten von ca 5-7 mm.



      ich berichte weiter......
      Grüße <3 Mia <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Nachteule“ ()

      Prima -- die Gefahr bei den Kühlkörper geht aber m.E. eher davon aus, dass man versehentlich etwas Leitfähiges an die Aluteile bringt, was im geschlossenen Zustand eher selten passieren dürfte ... wichtig ist natürlich, dass die Alu-Kühler sauber, gerade und fest am vorgesehen Ort sitzen. Ich spendiere da meist einen Tropfen Sekundenkleber und schraube sie gut wieder fest, es ist ja dafür eine Schraube vorhanden.

      Der Transistor ist bisher nicht durch Ausfälle aufgefallen (jedenfalls nicht bei mir), und da er auch nicht so hoch belastet ist, muss man den m.E. nicht wechseln.

      Besten Gruss,

      Michael