SABA 9260/ Endstufen - Transistoren kaputt !!!

      Hallo,

      Ich muss mir ein neues TDA1028 IC besorgen, weil das originale die linke Seite etwas verzerrt. Mir ist das aufgefallen nur mit Kopfhörer.
      Ich hab zwar ein neues gebrauchtes Modul vom I- Net gekauft, aber ich will mein originales Modul wieder einbauen.
      Wo kann man ein neues TDA1028 kaufen? Ich hab schon im ibää geschaut und einiges gefunden, da bin ich vorsichtig; wegen Fälschungen, manche bieten diese Schaltkreise ohne Namen an. Muss das IC nicht auf Kanalgleichheit geachtet werden ?
      Das Ersatz Modul spielt wunderbar, aber trozdem will ich das neu haben :huh:

      Ich würde 1 oder 2 Stück brauchen. Wer von euch sowas hat bitte PM an mich. ^^

      Vielen Dank <3

      seht selbst warum ich das Originale lieber habe.

      habe hier eine IC Fassung eingebaut, Fassung ist ca. 30 Jahre alt, war noch von meiner Philips Zeit.



      der hier ist Schadhaft ;( Nachtrag 25.10.2019 : der ist doch in ordnung und funktioniert !!!

      und hier das Gerät in seiner offenen voller innen Ansicht / die Beleuchtung hab ich von 2W auf 1W geändert


      Grüße <3 Mia <3

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      Hallo Mia,

      Darisus und Dönberg haben diese Chips, aber sie sind schon recht hochpreisig. Bist Du sicher, dass das IC die Ursache ist? Ich hatte mal einen Fall einkanaliger Verzerrungen bei einem TDA1029, da waren es Kontaktprobleme in der Fassung.

      Viele Grüße,
      Christian
      **************************************************
      2 + 2 = 5 (für extrem große Werte von 2)
      Hallo Christian und Michael,

      es ist zum verzweifeln, das IC TDA1028 ist in ordnung. Da habe ich zu schnell gehandelt, werde das IC wieder einlöten.
      Es ist so wie Christian schon sagte; ein TDA 1029 machte in seiner Fassung diese Ursachen, lieben Dank !
      Diese 3 TDA1029 sind sehr lose in der Fassung verankert, konnte es ohne Werkzeug rausziehen, und mit sehr geringen Druck wieder in die Fassung stecken.
      Ich werde diese 16-pin Fassungen austauschen und gegen sehr gute ersetzen, habe schon welche in aussicht -> Beryllium Kupfer mit 30u vergoldung und doppel Federkondakte, die dicht sind beim Einlöten dass kein Flussmittel in die Kondakte eintritt.

      Na was da so eine Fassung alles anstellen kann und den Signalfluss hindert, na gut die sind ja auch schon fast 40 Jahre alt, da ist die Federspannung nicht mehr so gegeben wie neue gute Exemplare.
      Grüße <3 Mia <3
      Hallo die Runde,

      ich hatte mit Präzisionsfassungen schon Probleme, wenn auch nur einmal ein IC mit eher dicken Anschlusspins, oder verzinnten / schon mal eingelöteten Pins eingesteckt war. Die Buchsen in der Fassung werden dann überdehnt und machen in Zukunft keinen sicheren Kontakt mehr.
      Aus dem Grund und weil bei mir meist häufiger getauscht, getestet und experimentiert wird, bin ich irgendwann komplett auf Standardfassungen umgeschwenkt. Die sind gutmütiger und die breiten Federkontakte gleichen so manche Unregelmäßigkeit aus.
      Achim
      Das Problem mit den Fassungen...

      Meist neige ich zu Präzisionsfassungen, bisher noch kein einziger Ausfall.
      Versaut habe ich mir schon welche, wenn ich zu dicke Stiftkontakte (Stiftleiste) hineindrückte.
      IC-Beinchen kann man recht einfach von überschüssigem Zinn befreien.
      IC z.B. mit einer Krokoklemme fixieren, Beinchen nach unten.
      Geregelte Lötstation nehmen, Temperatur eher niedrig, nicht über 350 °C.
      Ähnlich wie beim Nachlöten etwas Zinn (kein bleifrei) auf das Beinchen.
      Man beginnt eher oben und zieht nach unten hin den Zinntropfen sauber ab.
      Immer frisches Lot nehmen, Lötspitze öfter zwischendurch abstreifen.
      Alternativ geht auch gute Entlötsauglitze, der man etwas Kolophonium gönnen sollte.

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
      Achim hat schon recht -- wenn man ein anderes IC in eine solche Präzisionsfassung stecken muss, besteht ein Problem, wenn vorher dickere Beinchen drin waren. Das vergleiche ich allerdings immer, und wenn es keinen strammen Eindruck macht, wird die Fassung ggf. getauscht. Die Standardfassungen haben das Problem nicht, dafür aber andere ... daher kommen die bei mir nicht mehr rein.

      Aber wie gesagt: man kann bei den TDA komplett auf Fassungen verzichten, weil die eigentlich eher selten ausfallen (solange sonst alles i.O. ist). Ergo: Wenn ein solches Gerät komplett revidiert und für die nächsten 10-20 Jahre fit gemacht ist, habe ich keine Bedenken, die TDA einzulöten, und das Thema ist dann ad acta gelegt.

      Besten Gruss,

      Michael
      Hallo,

      Die 3 Stück Ic Fassungen für die TDA 1029 habe ich schon vor paar Wochen erledigt, habe mich für E-TEC DIL-Sockel Offene Bauform entschieden, weil das Gehäuse aus Kunststoff_Glas Mischung besteht.
      Sonst gibt es nix mehr zu tun.
      at.rs-online.com/web/p/dil-sockel/6007855/
      docs.rs-online.com/682e/0900766b806ced0e.pdf
      Grüße <3 Mia <3

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      Extrem Bass ....

      Hallo ,

      das Problem mit den extemen BASS hab gefunden, es waren "falsche" Elkos am Ausgang vom Mono_Stumm_Modul.
      Ich hatte da wie im Bild erkennbar Nichicon FG series verbaut.
      Jetzt hab ich Elna RFS sind etwas dicker vom Durchmesser drinne, der Klang ist jetzt ausgewogener und der BASS dominiert nicht mehr so extrem.
      Ich würde den Klang als "fetter" bezeichnen. :D
      Nichicon FG 2,2µ 50V /5mm | Elna 2,2µ 50V /6,3mm
      Ich hatte besuch von meinen Arbeitskollegen, der sagte ; mächtig viel Bass zu viel...
      Nach umtausch der beiden Elkos auf ELNA war der Spuck vorbei.
      Auch probierten wir die WIMAS Folienkondensatoren, wie ich einst mal verbaut hatte. Der Klang war nicht soooo berauschend.
      Nach getaner Arbeit gab es Kaffee und Kuchen mit Sahne :rolleyes:

      Und jetzt bitte keine Antworten wie ; Elkos klingen nicht ..... und so :D det weis ich auch.

      Jetzt die Analyse, warum ist das so mit den beiden Elkos Nichicon und Elna ? (ist das der Formfaktor )
      Die beiden Hersteller geben nicht alles bekannt was ein Datenblatt aussagen soll !

      nichicon.co.jp/english/products/pdfs/e-fg.pdf
      elna.co.jp/en/capacitor/alumi/catalog/pdf/rfs_e.pdf




      Grüße <3 Mia <3

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      Mia,

      ehrlich gesagt bezweifle ich, dass man, wenn NUR diese beiden Kondensatoren getauscht wurden und die Bauteile in Ordnung waren, man einen Unterschied hören kann. Auch nicht zwischen Elko und WIMA. Die Hinweise auf Folie zum Vorteil im Signal war immer eine Aussage, die sich auf die gesamte Kette bezog, also auf mehr als 20 im Signal. Bei nur einer Stelle halte ich den Unterschied (wenn es ihn überhaupt gibt) für weder hör- noch messbar ...

      Besten Gruss,

      Michael
      Michael,

      ich würds ja nicht schreiben, wenn es deutlich hörbar ist. =O
      Du keine Ahnung ist aber so. Die Elkos was vorhin drinne waren sind Neuware, und voll in ordnung.
      Diese WIMA Folienkondensatoren was ich damals auch verbaut hatte, da klang für mich der Verstärker zu aufdringlich, ehrlich gesagt gefallen hatt mir der Ton gor nicht.
      Nochmal; ich höre jeden Tag meine Musik bei gleicher Lautstäke und alles auf linear. Ich hatte damals schon beschrieben dass der Bass zu extrem sei, gut er hat sich noch mehr geändert als ich mein Schlafzimmer umgestellt hab.
      Andere Leute mögen das nicht hören oder wollen sich mit dieser Materie nicht abgeben, wegen ich hör da nix. Ich sag ich merk es, auch nicht gleich nach dem Tausch der beiden Elkos. Auch werd ich es in absehbarer Zukunft merken das sich der Bass nicht mehr so in den Vordergrund stellt.
      Der Bass zog sich ins Wohnzimmer mit einer brachialen Kraft, das war nicht zum aushalten. Musste jedesmal den Basssteller um 2 Rasterung zurückdrehn, dann hat es gepasst.
      Sitz ich direkt vor den Lautsprechern war schluss mit den Bass, da war es wieder zum aushalten.
      Und jetzt sags ich wieder, es hat sich was geändert sogar ins positive, egal ob ich vor die Lautsprecher sitze oder ich im Wohnzimmer chille, der Bass ist jetzt fast in gleicher Manier zu orten egal ob direkt oder ich im Wohnzimmer bin. Ich bring mal ein Bsp. Musik läuft, aber der Bass ist so extrem, dass ich das gesungen bzw Vocal nicht verstand,.... noch mal ,.... jetz schon :rolleyes:

      Und ich bin auch keine, die an Lautsprecherkabeln oder irgendwas mit Elko voodoo zu tun haben. Ich hab nur das eine Gerät, und da habe ich mir erlaubt sehr gute Elkos ( wie ihr an meinen Bildern ekennt ) zu verbauen.
      Ich hab seit der ersten Restauration vor ca 8 -9 Jahren so um den Dreh nur Rubycon verbaut, dann später sah ich ihr kommt mit den WIMAS daher. Und ich machte das auch. Lange hab ich damit Musik genossen.
      Je mehr ich da gelesen hab von Jogi, leuchtete auch mir das ein, da ist was faul. Auch das Knacksen beim Pegelschalter hab ich gemerkt. Und jetzt sind da Nichicon FG drinne, FAZIT; kein Knacksen mehr.
      Zurück zu den WIMAS, aufdringlich war der Ton für mich nicht zum aushalten, der ganze Charme ging dadurch verloren.
      Später hab ich Frolyt Probiert, die waren schon besser; die ich auch eingesetzt habe.
      Danach probierte ich die, die ihr alle vergöttert - Panasonic FC die waren schon um einiges besser. Aber nicht das GELBE im EI .
      Dann hab ich Jahre nix mehr gemacht am Gerät- bis zum ersten Crash der anfang des Jahres 2019 war.
      Gerät funktionierte wieder ich hab mich sooo riesig gefeut dank eurer Hilfe, dass mein Schätzchen wieder Musik raushaut <3 ^^

      Und dann nach der Reparatur begann ich so richtig mit den Nichicon und Elnas herum zu probieren. Was passt wo hin - wo muss Nichicon und Elna verbaut werden.
      Auch mit verschieden (metal oder Kohleschicht) Widerständen auf der Endstufe musste ich probieren dass es passt. Jaaaa auch bei Widerstände da gibts unterschiede, und verblieb bei Byschlag Dünnwiderstände. An manchen Stellen sind Kohleschicht besser.
      Ich hatte mehr als ein Jahr gebraucht bis es so läuft mit der Forschung , bis das Gerät optimal zu gebrauchen ist.
      Und jetzt ist es soweit ; Gerät ist fertig. Na gottseidank :rolleyes: Das Gerät soll was besonderes werden, war immer mein Gedanke, und jetzt ist es auch.
      Muss noch was los werden, bei der ganzen Löterei ist kein einziges Lötpat zerstört worden ;) !
      Das ganze war nicht billig, die Kosten waren noch im Ramen. Für mich war es das wert. Für andere die sowas nicht schätzen..... selber schuld 8|
      Würde ich noch einen SABA 9260 restaurieren , ist der Preis sicher nicht mehr so astronomisch.
      Aber,.... Forschung kostet Geld. :D

      ein kleiner Nachtrag : bei den Elnas RFS ging es mir nicht um voodoo sondern um den grossen Formfaktor, sont gar nix. (mir doch egal wie die heissen, es könnten auch andere namhafte Hersteller sein, fand aber keine die so gross sind wie diese)

      Es gibt ja Menschen die hören bewusst Musik, und sind mit Leib und Seele dabei, und andere die hören einfach nur die Musik. Und auch welche denen ist ollas wurscht, und so weiter, und noch vieeel mehr ;( :D

      Ich bin damit zufrieden mit der Arbeit, hatte extrem viel Spaß dabei. :D

      habe ferig, jetz mal ernsthaft, wer liest so lange Texte, und versteht auch den Hindergrund , und den Inhalt^^ (da musste ich lachen :D )

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      Nachtrag: 2 WIMA 2,2µ und 2 Rubycon Elkos sind im Phono_Modul verbaut , da ich keinen Plattenfräser habe - will auch keinen.
      Grüße <3 Mia <3

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      Hmm, und was wäre, wenn in einigen der Elkos dasselbe drin ist, aber etwas verschiedenes aufgedruckt ist ... ???
      Böse Frage ... naja, Spass beiseite. Wenn's Dir so gefällt, fein.

      Bei mir hatte ich praktisch nie Problem mit der Knackserei, jedenfalls nicht nach einer Revision. Es gab ein paar Ausnahmen, wegen fehlerhafter WIMAs. Das hatte Achim auch mal. Kommt bei den besten Herstellern vor, leider.

      Ansonsten bleibe ich bei meiner Aussage vom letzten Thread -- der Tausch von 2 intakten Elkos an der Stelle gegen 2 andere intakte Elkos, ohne sonst etwas zu ändern, oder auch Tausch gegen 2 WIMAs, ist ohne goldene Ohren nicht hörbar.
      Woran es liegt, wenn man doch meint, etwas zu hören, kann ich nicht sagen. Reinhard hatte ja schon einmal ein paar Mechanismen genannt. Schon das Einstellen gleicher Lautstärke ist nahezu unmöglich.

      Ich habe früher AB-Versuche gemacht, mit kleinen Relaisplatinen. Bei einzelnen Komponenten -- Sendepause, keine statistisch reproduzierbaren Ergebnisse. Bei ganzen Geräten schon eher. Aber der Aufwand ist enorm, den macht man nicht mal eben so. Habe ich mit verschiedenen Dinge wie CD-Spielern, Verstärkern etc. getan. Das geht aber nur, wenn man zwei identische Teile hat, die im Blindtest ununterscheidbar sind (vor einer Modifikation). Dann kann man eines ändern, und wieder AB im Blindtest. Da muss man schon einiges tun, bis sich klare Ergebnisse zeigen.

      Gut geschulte Ohren hören eher etwas als ungeschulte, wie zu erwarten ist. Ein umgebautes Netzteil (bessere Filterung, etwa mit Pi-Filter vor der Regelung), das kann man u.U. heraushören. Eine komplette Änderung der Bauteile im Signal auch zuweilen, aber einzelne Bauteile --- das ist uns nie gelungen. Und das waren andere Kaliber als so ein 92xx ... mit denen kann man das schon deshalb nicht veranstalten, weil es keine zwei gleichen Exemplare gibt ... ;) Das wissen wir doch inzwischen. Da kam an Bauteilen rein, was in der Kiste lag.

      Besten Gruss,

      Michael
      Hallo Michael,

      ich kann Dir nur zustimmen. Wenn es tatsächlich einen hörbaren Unterschied gab, dann lag es mit Sicherheit nicht an den Elkos. Es sei denn, die Elkos waren defekt oder verpolt oder .… !

      Natürlich darf und kann jeder seine Geräte so modifizieren wie er es für richtig hält. Und wenn die Technik nachher in seinen Ohren besser klingt ist ja alles in Ordnung.

      Aber der Aussage, dass es zwischen Nichicon FG 2,2µ 50V /5mm und Elna 2,2µ 50V /6,3mm einen deutlich hörbaren Unterschied gibt, muss in einem seriösen Forum widersprochen werden. Dem ist nicht so. Es besteht immer die Gefahr, dass technische Laien das für bare Münze nehmen und anfangen Geld zu investieren in einen vermeintlich besseren Klang, der aber nicht eintritt.

      Ich sage das deshalb so deutlich, weil ein Bekannter bei einer Technics-Endstufe mehrere hundert Euro in eine Kondensatortauschorgie investiert hat und sich bequatschen ließ, der Klang wäre danach viel besser. Er war von der Klangverbesserung fest überzeugt " Hörmal, die Höhen, viel sauberer als vorher, usw., usw., ".
      Ich hatte das gleiche Gerät noch in der Originalbestückung und konnte ihn zu einem Blindtest überreden. Ergebnis: Er war nicht in der Lage auch nur den geringsten Unterschied zwischen beiden Geräten herauszuhören. Alles rausgeschmissenes Geld.

      Also nochmal. Wer das für sich privat macht, alles i.O., aber anderen Leuten die eigene Wahrnehmung als die ultimative Lösung präsentieren, nein.

      Gruß

      Rolf
      in meinen Text kam nie,... es hat sich was an der gesamten Tonlage was geändert, oder was an der Feinheit vom Ton. Auch nicht dass ich meine diese Elkos oder der Hersteller ist fein .
      Ich stelle nur in den Raum, dass sich der Bass im gesamten Hörbeich sich gebessert hat also abgeschwächt nicht mehr so extrem dominant.
      Ich gehöre nicht zu den voodoo Menschen die das Fell von der Pauke schwingen sehn oder der Wasserfall ist jetzt mehr im Vordergrund. Ich denke ihr wisst was ich meine.
      In mein Gerät spielt ja nicht nur dieser Bereich wo ich den Elko getauscht habe, das ganze Gerät ist nimmer original.
      Nur,... es spielen alle Kapazitäten zusammen, und wenn man eines davon ändert - macht man alles was ich gemacht habe zunichte. Ich hoffe ich hab mich richtig ausgedrückt.
      Nicht nur die Kapazitäten auch die Auswahl der Widerstände welch man nimmt ob das Kohle, Metallschicht hör ich sofort, kein Scherz.
      Nicht jeder Elko,... nehmen wir mal den 2,2µ verhält sich gleich nie und nimmer. Da gibts low ESR und Ultra Low ESR ond normale für allgemein Anwendungen, und die, die für Audio gemacht sind. Und noch weiter Faktoren.

      Weisst ich sitz da im Wohnzimmer und drüben im Schlafzimmer spielt die Musik bei selber einstellung wie immer. Und weisst jetzt dröhnt der Bass nicht mehr so wie früher. WAs es da so aufsich hat ?.....komisch 8|



      Aber jetzt ist für mich genug, ich bemühe mich auch nicht mehr weiter.
      Bin auch nicht böse, wenn ihr meint es gibt da keinen Unterschied.

      Ab jetzt behalte ich gemachtes für mich geheim :D

      p.s.: Michael ich kaufe nicht beim Schmiedel, ich kauf da lieber beim Schmied ( Kondensatoren, bei digikey, mouser, Kleinteile je nach gut ausgesuchte renomierte Fachgeschäfte.)
      Ich las auch deinen Beitrag, als du den 2,2µ Wima von 5mm auf den 7,5mm Rastermass auf dem Treibermodul geändert hast , und meinst der ist besser. Find den Absatz nimmer wo der war.
      Also doch der grössere Formfaktor besser ! :D
      Grüße <3 Mia <3

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      Hallo Andreas,

      ja voll, wer kann, sag ma so, hat den überhaupt 2,2µ 50v von Nichicon FG 5mm/ 18mA [ Elna RFS 6,3mm/ 23mA 2,2µ 50v zu hause herumliegen, und diese vermessen ? ( L /ESR / verlust und so weiter, ja eigendlich nach Datenblatt )
      Würde mich gerne überzeugen lassen.

      Bitte danke :rolleyes:

      KOR schrieb:

      Also nochmal. Wer das für sich privat macht, alles i.O., aber anderen Leuten die eigene Wahrnehmung als die ultimative Lösung präsentieren, nein.


      KOR,
      es war nie meine Absicht, dass ich da was preisgebe damit andere Leute auf Beute Angriff übergehn, und Geld rausschmeissen.
      Es war nur der extreme Bass, über den ich mich beklagt habe. Und hab das geteilt für die Allgemeinheit , wie ich es gemacht habe.

      ...so jetzt ins Bett bin sau müde ^^
      nachti allen
      Grüße <3 Mia <3

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      Ich habe zufällig die Elna RFS (= Silmic II) 2,2µF/50V und WIMA MKS-2 2,2µF (5%)/ 63V da und zum Vergleich noch YAGEO SEK 2,2µF/50V:

      Gemessen mit digitaler RCL-Messbrücke bei 100 Hz Messfrequenz:

      ELNA RFS (SILMIC-II) 2,2µ/50V ("Audio-Elko")

      Kapazität: 2,43 µF (Exemplarstreuung 2,4 - 2,5 µF)
      ESR: 16 Ohm (Exemplarstreuung 13-19 Ohm) [3,7 Ohm bei 1 kHz]
      Güte (Q): 40 (Exemplarstreuung 37-43); tan delta=0,025 [bei 1 kHz Q=18; tan delta=0,054]

      YAGEO SEK 105° 2,2µF/50V (ein "Standard-Elko")
      Kapazität: 2,22 µF Exemplarstreuung 2,1 - 2,3 µF)
      ESR: 14 Ohm (Exemplarstreuung 13-16 Ohm) [5,2 Ohm bei 1 kHz]
      Güte (Q): 51 (Exemplarstreuung 49-53); tan delta= 0,02 [bei 1 kHz Q=15; tan delta = 0,067)

      WIMA MKS-2 (metallisierte Polyester-Folie) 2,2µ/63V Toleranzklasse 5%
      Kapazität: 2,23 µF
      ESR: <0,2 Ohm [0,27 Ohm bei 1 kHz]
      Güte (Q): 999 [bei 1 kHz: Q=260; tan delta = 0,0038]

      WIMA Datenblatt für MKS-2:
      Dielektrischer Verlustfaktor (tan delta): 0,004 bei 1 kHz
      Dielektrische Absorption: 0,20 - 0,25%

      Der (klangschädliche) dielektrische Verlustfaktor (DF, tan delta) von Al-Elektrolytkondensatoren für 50V-Elkos liegt typisch bei 0,08 bei 1 kHz (Datenblatt Elna RFS), also Faktor 10-20x schlechter als von WIMA MKS-2. Dieser Unterschied zeigt sich auch in den Q-Messungen (tan delta = 1/Q)
      Die (klangverzerrende) dielektrische Absorption (DA) von Al-Elektrolytkondensatoren für C=2,2 µF ist typisch: 1%, also Faktor 5x schlechter als von WIMA MKS-2 (metallisierte Polyesterfolie).

      Fazit:
      Aus den Messwerten der Kondensatoren lässt sich eine "KlangVerbesserung" bei Ersatz von (metallisierten) Polyester (gilt auch für Polypropylen) Kondensatoren durch Al-Elektrolytkondensatoren nicht ableiten. Im Gegenteil: Aufgrund geringerer dielektrischer Verluste und geringerer dielektrischer Absorption sind die physikalischen Vorteile auf Seite der Filmkondensatoren (Polypropylen ist in beiden Eigenschaften noch besser als Polyester, deshalb für Audio bevorzugt, braucht aber grössere Abmessungen).
      Die physikalischen Messdaten (Kapazität, ESR, Güte, Dielektrischer Verlust, Dielektrische Absorption, Isolationswiderstand) von ELNA RFS (Silmic II) unterscheiden sich nicht von Standard Elektrolytkondensatoren anderer Hersteller (hier Vergleich mit YAGEO).

      Wir haben schon mehrfach dieses Thema "gewälzt". Auch in anderen Foren ist das gemacht worden - mit ähnlichem Ergebnis. Eine Klangbeeinflussung bei Ersatz von (ggf. gealterten !) Elkos durch Folienkondensatoren (oder umgekehrt) scheint allgemeiner Konsens zu sein (habe ich subjektiv selbst auch schon erfahren). Tendenz: Mit Folienkondensatoren besser wiedergegebene, "klarere" Höhen, was im ungünstigen Fall bis "hart" oder "schrill", "anstrengend" empfunden werden kann. Eine einfache 1:1 Reduktion auf eine Kondensatoreigenschaft aber bisher nicht schlüssig möglich. Veränderung im Bassbereich (bei unveränderter Kapazität), wie von Mia berichtet, habe ich aber selbst noch nicht erfahren und auch anderswo noch nicht gelesen. Eine Veränderung im Bassverhalten ist m.E. immer an die Kapazität gekoppelt. Wenn die etwa gleichbleibt, bleibt auch die Basswiedergabe gleich.

      Starken Basseinfluss haben wegen der Raum-Moden (stehende Wellen im Hörraum mit ortsfesten Amplituden-Maxima und Minima) im Bassbereich die Position und Ausrichtung der Lautsprecher, der Möblierung, Vorhänge, Teppiche, Wand- und Fenster-Reflexionsflächen. Bereits eine Positionsveränderung der Box von 0,5m oder auch des Hörplatzes kann so einen grossen Unterschied machen. Besonders bei Boxenposition an einer Wand oder in einer Raumecke. Wenn also mit der Kondensatoränderung oder danach so eine Positionsänderung ebenfalls erfolgte, könnte das den "Bass-Effekt" erklären. Der Kondensatortyp (bei gleicher Kapazität) kann es m.E. nicht.

      Gruß
      Reinhard


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