Markus aus Lennestadt

      jetzt siehste,... warum kein ÖL in den Schalter, das Material ist Hartpapier bzw Pertinax und tränkt sich voll (bei keinen Schalter ist das gut - und schon gar nicht bei Netzschalter)
      Die Kontakte müssen trocken sein. Nur die mechanischen Schaltelemente dürfen gefettet (Vaseline) werden.
      Und beim zusammenbauen achten dass der tatsächliche Netzschalter, der die 230V Netzspannung auch wieder richtig passt. Sonst hast im ausgeschalteten Zustand das Gerät ein. ;)
      Das weisse Verbindungsstück(mit den schrägen Ausbruch) zum tatsächlichen EIN / AUS Schalter gut fetten, an diesem wird die Mimik mitgeschalten, und da hackt es, dass der Schalter nicht so funktioniert wie es soll.

      p.s.: sollte der Schalter nicht so wie er soll, dann sind im Inneren die Schaltzungen für die 230V Netzspannung rauh,...bzw litten schon an zu viel Abbrand. Dann wird es Zeit für einen Neuen ;)
      Grüße <3 Mia <3

      Ich kann nicht beeinflussen, was andere über mich denken.
      Aber ich kann entscheiden, ob es mich interresiert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Nachteule“ ()

      Hallo Mia,

      der Netzschalter an sich ist wieder vereint und funktioniert hervorragend. Die mechanischen Teile habe ich mit Vaseline gefettet und die Schleifkontakte vorsichtig mit einem Glasradierer gesäubert und vom Oxid befreit.

      Allerdings wenn ich den Schalter, der die 230V schaltet, wieder anflansche, habe ich den gleichen Fehler wie vorher. Das ganze schaltet recht schwergängig, so dass ich das Innenleben mit Teslanol T6 (auch als Oszillin bekannt) aussprühen (und einwirken lasse) und mit etwas Pressluft ausblasen werde. Ich hoffe, nach einigen mal Schalten ohne Spannung sollten sich die rauhen Kontake wieder gefangen haben, so denn noch genug davon da ist. Das T6 erzeugt einen Microgleitfilm auf den Kontakten und schützt sie gleichzeitig vor Umwelteinflüssen. Das sich dieses Teil nicht zerlegen lässt, kann ich noch die Schaltzunge mit Vaseline fetten.

      Hier das pöse Schalterchen:

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      der wird sicher auch spürbar beim schalten / kratzend anfühlen. Dann ist der Schalter, ich sag mal so,... verbraucht sein.
      Leider ist dieser Schalter an der Lötseite 4 Kondakte, verschweisst mit 4-5 Kunststoffnippeln _ öffen geht schon,----- aber wie dauerhaft für den Einsatz schliessen ..... ??
      Mein Vorschlag; besser einen neuen Netzschalter einbauen. Kost ja nicht die Welt ^^
      Grüße <3 Mia <3

      Ich kann nicht beeinflussen, was andere über mich denken.
      Aber ich kann entscheiden, ob es mich interresiert.
      @Mia: eigentlich nicht, fühlt sich beim Schalten normal an, aber man benötigt etwas zu viel Kraft. Die kleine Feder hat keine Chance, den Schaft wieder herauszuziehen. Auch mit ein wenig erhöhen der Federkraft (Längen) nicht.

      Leider hat der Netzschalter meine Zuwendung nicht zu schätzen gewusst und hakt weiterhin. Ich bin auf der Suche nach einem passenden Ersatz, der auch in die Aufnahme am Metallrahmen passt, in dem noch weitere Schalter sitzen.
      Wenn ich fündig geworden bin, melde ich mich über einen hoffentlich erfolgreichen Einbau. Ansonsten muss ich über eine andere (Selbstbau-) Lösung nachdenken.
      Wenn schon der Vortrieb an dem kleinen Pömpel klemmt und sperrt dann ist oft der vde-gerechte flammhemmende Kunststoff massiver verquollen, das passiert durch massiven Funkenüberschlag beim Ausschalten, wenn bspw. der Snubber fehlt oder defekt ist.
      Wenn der Vortrieb bis zu einer Stelle geht und dann blockt können die Kontakte zusammen gebacken sein, eine Folge von vielfachem Schalten unter Last und Materialwanderung am Kontakt.

      Beide Zustände erfordern normalerweise einen Ersatz des Netzspannungsteils.
      Es gibt aber Leute (mich eingeschlossen) die geben nicht auf und zerlegen den Schalter noch weiter und gehen mit der Zahnarztfräse bei den Kunststoffkammern bei und fräsen sie wieder in Neuzustand oder trennen die klebenden Kontakte und tragen den Höcker ab und schlichten den gegenüberliegenden Krater.
      Das lohnt nur wenn so ein Teil absolut unbeschaffbar ist, wie bei einigen sehr alten Vorkriegsgeräten. Man muß dafür ein Händchen haben, der kleinste Kunstfehler und es ist eh Sense.
      Gruß Jogi
      -------------
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      Jogi, das nenne ich die hohe Kunst eines Restaurators! Hut ab. Dafür musst du aber sowas von ruhige Hände haben und eine Umgebung, die höchste Konzentration erlaubt. Also bei Kindergeburtstagen o.ä. würde ich eine solche Operation am offenen Herzen nicht empfehlen. ;)

      Heute habe ich die alten Trimmer für die Ruhestrom-Einstellung rausgeworfen und neue eingelötet.


      Nach lastfreier Einstellung auf I=20mA nach einstündiger Warmlaufzeit und abschließender Messung etwaiger DC Anteile auf den LS-Klemmen war die Arbeit erledigt.

      Da ich eine Wärmebildkamera besitze, möchte ich euch mal zeigen, wie warm so eine Endstufe wird. Leider ist die Auflösung nicht sonderlich hoch.

      Linke Endstufe


      Rechte Endstufe und darunter das Netzteil


      Die Wärmeentwicklung hält sich gut in Grenzen, nur knappe 40 Grad.

      Als ich allerdings den Lastwiderstand rechts neben dem Netzteil erwischte, bin ich fast vom Stuhl gefallen. Über 100 Grad!


      Mit so einem Hilfsmittel kann man übrigens nicht nur Fehler in elektronische Schaltungen suchen, sondern z.B. auch im automobilen Bereich.

      Ein tolles Wochenende für euch, liebe Grüße
      Markus

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „DL1DMC“ ()

      Hi Markus,

      ich hatte dieses Problem mit den Schaltern auch schon einige Male, und wenn er im eingebauten Zustand schwerer ging, dann war entweder irgendwo etwas verzogen, was eine mechanische Spannung erzeugte, oder (wie Jogi es beschrieb) ein bewegliches Teil hat (aus welchem Grund auch immer) etwas Übermaß bekommen. Da hilft nur betätigen (ohne Spannung) und schauen, wo es klemmt, und dann nacharbeiten. Ist u.U. ein wenig Geduldsarbeit.

      Viel Erfolg,

      Michael
      Markus, ich gestehe das ich im Eifer noch oft in die Gegenwartsform falle, wo eigentlich die Vergangenheitsform angebracht wäre. Der alte Körper stemmt sich solchen Feinarbeiten heute mächtig entgegen, ich mache nur noch selten solche Aktionen und dann brache ich auch schon Lupenbrille oder Sehstärke +3 und das Objekt direkt an der Nase, die Hände sind auch nicht mehr so feinnervig... aber der Kopf denkt immer noch man wäre Mitte 30 dabei mache ich einen Entsetzenssprung wenn ich zufällig an meinem Spiegelbild vorbei laufe.

      Die Wärmebilder sind frappant, was ist das denn da wieder für ein blöder Heizwiderstand, mit der Verlustenergie könnte man ja fastdas Badewasser erwärmen.
      Gruß Jogi
      -------------
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      @Mia,Michael: Leider war der Schalter nicht mehr verwendbar. Nach dem Öffnen wurde klar, dass der sein Leben ausgehaucht hatte und ein Neuer her musste. In der Bucht bin ich dann für 20,- Euronen fündig gworden. Dieser hier müsste passen:


      Und richtig, nur die Polung ist anders, als beim Original. Der Neue schaltet quer statt längs. Aber das hindert ja nicht am Einbau. Auch passt er hervorragend in die Metall-Führung neben die anderen Schalter. Er sitzt so bombenfest, das ich auf das zusätzliche Beinchen, dass unten am Originalschalter nur zur Stabilisierung und ohne Funktion verlötet wird, verzichten kann. Nur noch das schwarze Hütchen aufsetzen, und der Fall "Netzschalter" ist Geschichte.


      @Jogi: Was den Heizwiderstand betrifft, so denke ich, dass man den nachfolgenden Spannungsregler 78M15UC entlasten möchte, der ohne den 68 Ohm Widerstand volle 33V regeln müsste. Davor sitzt direkt der Gleichrichter, der aus den 26V~ der Trafowicklung die gewünschten 33V- macht. Zur Siebung sind noch 2 Cs verbaut, ein 3000uF und ein 10uF. Dazwischen glüht fröhlich der 68 Öhmer. Nach dem Spannungsregler folgt noch ein LC Tiefpass und fertig ist die 15V Versorgungsspannung.
      Der Widerstand war wohl günstiger, als ein Kühlkörper für den Spannungsregler ;)

      Um die Anlage wieder vollständig einsatzfähig zu haben, geht es im Anschluss an den Dual, dessen Teller etwas müde seine Runden dreht...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „DL1DMC“ ()

      Danke Tommy, perfekt beschrieben, du warst schneller. ;) Meiner ist allerdings der NE1839EE.

      Manuel, such mal bei Ebay nach folgenden rot markierten Wörtern, dann wirst du einen Verkäufer videowest2 finden, der diese Netzschalter für 20,- € verkauft. Er sitzt in Köln und ist sehr nett und zuverlässig.

      Netzschalter LS-Schalter kompatibel z.B. zu Dual 1400 1600 1700 Saba Marantz etc

      Ein Datenblatt dazu findest du hier: ckswitches.com/media/1409/ne18.pdf
      Es geht auch günstiger!

      Man muss allerdings etwas Glück und Geduld haben.
      Nicht selten werden solche oder ähnliche Schalter bei Elektronikanbietern als Sonderposten angeboten.
      Einige Anbieter verkaufen ganze Sortimente für ganz wenige Euro.
      Nicht selten passen Schalter aus anderen Geräten, wenn man sie geringfügig abändert.
      Jogi, kannst Du da eventuell aus dem Nähkästchen plaudern?

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
      Das ist ein stinknormaler Fernsehgeräte-Netzschalter, wie er häufig in den 80er und 90er Jahren verwendet wurde. Es gab verschiedene Ausführungen, der abgebildete war sehr verbreitet. Kostete damals im Einkauf unter 5 DM.
      Müsste noch gut erhältlich sein. Die Kontakte im vorderen, schlanken Teil sind keine Leistungs- sondern Zusatzkontakte, meistens Wischkontakte, die beim Einschalten der Netzspannung auch gleich das bedienteil von Standby auf Betrieb schalteten.

      VG Stefan
      Moin Markus,
      ein Grundlastwiderstand also.
      Eleganter ist ein Vorregler, der einen Teil der Verlustleistung übernimmt, kostet aber etwas mehr wie du schon erkannt hast.

      Zu solchen Netzschaltern fällt mir nicht viel Superschlaues ein, es sind gewöhnliche Fernseh-Netzschalter.
      Die Lastschalter haben Lastabwurfkammern mit Funkenlöschfunktion sowie Übertotpunktfedern, man merkt es haptisch an einem Schnappeffekt. Innen springt die Übertotpunktfeder schlagartig von einer Position in die andere sobald der Kippunkt eines speziellen Gelenkstücks erreicht ist. Schaltet man unnötig oft und zeitlich nah hintereinander, ist dabei übervorsichtig und zauderlich, dann verschleißen die Schalter dennoch, entweder verziehen sich die Löschkammern und blockieren dan Schalterantrieb oder die Kontakte backen fest und folgen der Mechanik nicht mehr.

      Warum das schnappen soll ist also klar, der Lichtbogen der beim Abtrennen induktiver Last zwangsläufig entsteht, soll durch sehr schnelles Schalten begrenzt werden und abreißen. Das macht dieser Schnappeffekt von alleine, es wurde auch bei älteren Dreh-Lichtschaltern für die Haustechnik so gemacht, man drehte, es spannte sich, dann kam der Knackpunkt und die Kontakte flogen auseinander oder zusammen je nachdem ob man ein oder aus schaltete.

      Noch früher oder generell auch bei heutigen großflächigen Wippschaltern an den Wänden, besonders bei den ganz billigen Marken, heißt die Devise, schnell durchschalten, nicht zögerlich und zaudernd. Dennoch kommen heutige Haustechnik-Schalter nicht mehr auf 100 Jahre Lebensdauer wie die besagten alten Drehschalter.

      - Kinder lieben stundenlanges An-Aus Spiel an Geräten oder Hausinstallation und vernichten damit unter Last arbeitende Schalter erstaunlich schnell und nachhaltig, können sich dann auch gut die Finger verbrennen, weil die Schaltwippen heiß laufen -

      Ich habe mit Netzschalterersatz für meine Privatgeräte nie Probleme gehabt seit ich einmal vor vielleicht 30 Jahren in die Tasche gegriffen hatte und eine große Tüte voll bei einer Elektronik-Resterampe bestellte. Was da kam beinhaltete jede Menge Bauformen, Kontaktkonfigurationen und PIN-Layouts, da fand sich immer was passendes. Und was nicht paßte wurde passend gemacht, es geht immer was.

      Zusatz-Leiterplatten oder Experimentier-Platten als Lochrasterversion nehmen gerne auch die unpassendsten Schalter auf, fest bekommt man die auch immer irgendwie, über Kopf auf die Original-Leiterplatte, oder auf Leiterplattenschienen oder Abstandshalter-Stutzen oder oder oder, eine rein handwerkliche Tat. Genauso kriegt man auch alle Knöpfe passend, notfalls zurecht fräsen, abschneiden, aufkleben usw.
      Es muß alles nur mechanisch fest und elektrisch sicher ausgeführt werden.

      Die vermutlich erwartete Schmonzette:
      An einem Röhrenradio-Klavierschalter war der gesamte Mechanismus des einpoligen Netzschalters restlos zerstört, die Taste war noch ordnungdgemäß am Tastengerüst, und löste auch noch wie es sollte den Reset der anderen Tasten aus...
      Lösung - ein Zugschalter wie bei einer Stehlampe wurde an geeigneter Stelle an Chassis geschraubt, das Zugband wurde an den Schalthebel mit dem Knopf dran genietet, drückte man nun die Ein/Aus Klaviertaste dann tat die Mechanik was sie tun mußte, sie holte die anderen Tasten alle zurück und das Band zog am Zugschalter und trennte das Netz zweipolig ab. Man mußte sich nur angewöhnen für die Netztrennung immer die Ein/Aus Taste zu drücken, die restlichen Tasten waren ja eh für Intermixbetrieb ausgelegt (üblicherweise kann man ja von UKW auf MW auf TA usw. beliebig hin und her schalten ohne das immer das Radio ausgeht).
      Das ist lange her, heute nähme man einen Mikroschalter (Billiglösung) oder einen Endschalter (professionelle Lösung) und befestigt das Ganze so das der Tastensatz es betätigt.
      Gruß Jogi
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      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]
      Vielen Dank für die Infos.
      Ich hatte vor einigen Jahren ein ähnliches Problem. Der Netzschalter meines Dual CT 1140 blieb permanent in der Position "ein" und ging nicht mehr raus. Das ist ein Schadow Typ NE18 T70. Leider scheint man exakt diesen Schalter heute nicht mehr erhalten zu können. Habe damals lange im Netz bei mehreren Anbietern danach gesucht.

      Der nächstähnliche Schalter wäre der ITT NE1839EE, also ganz genau dieser Schalter, wie er hier als Ersatz zum Einsatz kam. Allerdings hat er im Vgl. zum Original-Schalter unten 3 unerwünschte Pins und oben 2 unerwünschte Lötösen. Den müßte man also erstmal zurecht machen. Ob man noch mehr Bastlerarbeiten daran vornehmen muß, damit der Schalter in den CT 1140 hinein passt, weiß ich nicht. Ich habe bisher noch keinen Austausch vorgenommen.

      Den original Schalter NE18 T70 hatte ich damals allerdings ebenfalls ausgebaut, zerlegt und er sah innen aus wie neu. Mir war nicht begreiflich, warum er so schwergängig ist. Hat der Schalter überhaupt jemals funktioniert? Nachdem ich ihn wieder zusammengebaut hatte, schaltete ich ca. 100 - 150 Mal (mitgezählt habe ich nicht) ein und aus. Dann war er wieder leichtgängig. Zurück in den CT 1140 und ich dachte, prima, ich habe den Schalter repariert. Doch wenige Wochen später wurde er wieder schwergängiger... und nach einigen Monaten wieder so fest, wie vorher. Kann man wohl nicht wirklich reparieren. Anscheinend muß Ersatz her.

      Ehrlich gesagt, wenn ich einen Ersatz finden könnte, der dem NE18 T70 exakt entspricht und ich keine Bastlerarbeiten am neuen Schalter vornehmen müßte, dann würde ich die Reparatur sofort machen. Aber das ewige Rumdifteln und Rumachen und dort was abklipsen und hier mit dem Dremel bearbeiten etc. ist nicht mein Ding. Wenn ich schon 20 Euro fürs Ersatzteil ausgebe, soll das Teil auch einbaufertig sein. Meine Meinung. :)
      Nabend zusammen,

      heute hatte ich mal wieder Zeit und Lust, an der SABA 9903 weiter zu machen. Das Regenwetter hat wohl auch noch dazu beigetragen. ;)

      Der bestellte Antriebsriemen für den 1237A war schnell aufgezogen. Leider hatte sich der alte um ganze 2,5cm gelängt, so daß dieser ersetzt werden musste.
      Nach Justierung und Grundeinstellung war der Dreher wieder fit. Die Ölspeicherbuchsen des Motorlagers wurden wieder aufgefüllt, Gleitflächen und andere Lager gereinigt und sparsam mit Schmierstoffen wieder gleitfähiger gemacht.

      Jetzt ging es an die Skalenbeleuchtung. Die kleinen Lämpchen der Aussteuerungsanzeige und Empfangsfeldstärke waren beide durchgebrannt.


      Teilweise waren die kleinen 5V 6mA Birnchen so heiß geworden, daß sie mit ihrer abgegebenen Hitze schon den Kunststoff verändert haben.


      Da ich keine Zeit mit der Suche nach Ersatz-Leuchtmitteln verschwenden wollte, habe ich mich dazu entschieden, LEDs einzubauen. (hier ist auch ein Fehler im Schaltplan bzgl. der 15V Versorgung der 5V Scalenbirnchen)

      Natürlich kann man die Birnchen nicht einfach durch LEDs ersetzen. Zumindest muss ein Vorwiderstand davor geschaltet werden. Da laut Schaltbild eine Wechselspannung von ca. 15V~ anliegt, würden die LEDs doch arg flackern, auch mit einer antiparallel darüber geschalteten Diode würde man noch ein Flimmern wahrnehmen.

      Daher habe ich mich für eine einfache Einweggleichrichtung entschieden. Bauteile aus der Bastelkiste reichen hierzu völlig aus. Leider hatte ich keine kleineren Dioden mehr. Das Ganze konnte mit etwas Zeitaufwand sogar an gleicher Stelle installiert werden, so daß von außen die Veränderung nicht auffällt. An Bauteilen wurde ein 1KOhm Vorwiderstand, eine 1N4007, eine 3mm warmweiße LED und ein 10uF/25V Elko verbaut. Das Ganze habe ich später noch isoliert (nicht auf den Bildern zu sehen).


      Jetzt noch die andere Seite...


      Fertig! Der Vorwiderstand wurde so berechnet, daß nur ein geringer Strom von 12mA durch die LED fließt und diese nicht zu hell wird.


      Damit wäre die Reparatur der Anlage abgeschlossen, momentan läuft das Ganze noch Probe.

      @Manuel: Ich denke nicht, dass du dengleichen Schalter auftreiben wirst. Der Umbau des NE1839EE ist aber einfach. Natürlich sollte man hier Vorsicht walten lassen wenn man kein Fachmann ist, denn hier liegt ! 230V NETZSPANNUNG ! an. Eventuell hast du ja einen Bekannten, der Elektrofachkraft ist?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „DL1DMC“ ()

      Hallo Markus,

      ich bin auch vom Fach, was die Elektronik angeht. Daran liegt es weniger. Es geht mehr um die Mechanik, weil der NE1839EE-Ersatzschalter erst passend gemacht werden müßte, damit er eingebaut werden kann. Dafür bin ich einfach viel zu faul. Wenn das Ersatzteil nicht einbaufertig lieferbar ist, dann repariere ich das Gerät eben nicht und der defekte Originalschalter bleibt drin. Wenn ich den Tuner irgendwann vielleicht mal verschenke, kann sich der zukünftige Besitzer damit vergnügen. Den NE1839EE gebe ich auch gleich mit dazu, der seit einigen Jahren bei mir in der Ersatzteile-Sammlung lagert und auf bessere Zeiten hofft.

      Demnächst muß ich sowieso mal wieder etwas Platz in der Bude machen und mich von einigen Geräten trennen, die ich das ganze Jahr über nie benutze. Dazu gehört der DUAL CT 1140 auch. Wenn jemand daran Interesse haben sollte, einfach PN.

      Viele Grüße,
      Manuel
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