SABA Sabette 11 von 1961

      Platinen wurden vielleicht sogar in Heimarbeit bestückt, und dann einfach pro Exemplar pauschal bezahlt ? Das kannte ich damals von so einigen Firmen. Und es ist dann einfach so, dass einige Personen das unglaublich zuverlässig hinbekommen haben, und andere keine 3 in Reihe gleich bestücken konnten. Die sind dann wohl nicht lange geblieben ...

      Bei meiner Diplomarbeit war ein kleiner Analog - HF - Messverstärker in 500 Stück aufzubauen, mit jeweils etwa 100 Teilen drauf, alles heikle Dinge, wo es auf lauter Details und gutes Löten ankam. Dafür wurden dann HiWis angestellt, auch ordentlich bezahlt, aber da war das dann auch so. Einer machte nie einen Fehler, einer so rund einen auf 5 Karten, und einer war hoffnungslos ... obwohl er sich wirklich bemüht hat.

      Da kann man sich schon vorstellen, wie das bei richtig grossen Stückzahlen schwierig wird ...

      Besten Gruss,

      Michael
      Hallo allerseits,

      zum Thema der Whiskerproblematik habe ich noch ein paar Beobachtungen gemacht. Der AF114 (UKW-Vorstufe), der jede Menge Masseschlüsse hatte, ist mir am Sonntag auf den Boden gefallen. Danach hatte er keine Schlüsse mehr. Heute hat er wieder Schlüsse zur Basis und zum Emitter. Beklopft man ihn kräftig mir der Zange, sind die Schlüsse für etwa 5 - 10 Minuten weg, dann sind alle wieder da.
      Die Zinnadeln sind also elastisch oder wachsen nach.
      Demensprechend pessimistisch sehe ich auch die Resultate das "Wegbrennens". Dabei schmilzt ja nicht die ganze Nadel auf voller Länge weg, sondern nur ein kurzes Stück, bis der Kontakt abreißt. Gerade die Nadeln durch die Wärmeleitpaste werden ja gekühlt, schmelzen nur bis zum Kontaktabbruch und sie werden in Position gehalten, was mechanisches Auftrennen durch Klopfen verhindert. Bei einem Wachstum von 3 mm pro Jahr wird es nicht lange dauern, bis alles beim Alten ist.
      Wenn man nicht die Möglichkeit hat, zerstörungsfrei das alte verzinnte Gehäuse und die Wärmeleitpaste abzutrennen und zu ersetzen, sind diese Transistoren verloren. Alles andere ist Selbstbetrug.
      Der AF114 hat hier in der Schaltung einen Basisstrom von 0,0089 mA, ich bezweifle, dass das reicht, um bei regelmäßigem Betrieb die nachwachsenden Nadeln wegzuschmelzen.
      Es gibt ja zum Glück hervorragenden Ersatz.
      Achim

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      nightbear schrieb:

      Ich glaube, was die Mitforisten des engeren Kreises hier im Forum betrifft, herrscht inzwischen zum Glück ein ziemlich hohes Maß an Fairness und auch Respekt vor den Fähigkeiten der Kollegen. Natürlich hat jeder mal einen schlechten Tag und ist gereizt oder ungeduldig, aber das sind Ausnahmen.


      Dein Glaube in Gottes Gehörgang, Achim.

      Besserung gegenüber früher ist wirklich feststellbar, aber ...

      Ich erinnere an die stillschweigend bei jedem Mailing/Posting vorauszusetzende Internet-Regel:
      - Setze niemals einen Mitposter ins Subjekt -
      Ich sitze oft im Subjekt, ungehörigerweise, persönliche Eigenarten sind in fachlich ausgelegten Foren nicht ins Subjekt zu erheben, Regelverstoß gegen eine der ältesten Usenet, Internet-, Mailinglisten- und Vor-Internet Regeln in allen Netzen weltweit.

      Das andere Gesetze auch nicht beachtet werden nervt in ständiger Wiederholung des Verstoßes besonders die "Regulars".

      Primäre -

      - Die zum Essen geladenen Antworter sollen Teller, Besteck und selbst das Essen selber auf eigene Zeit und Kosten zusammensuchen, und wehe man klagt darüber, dann wird gepöbelt.

      - Die Fragen sollen aus einer Haltung als Fragesteller (Lehrling) erfolgen, nicht als Befehlsgeber (oberster Vorgesetzter), die Antworter (Meister) helfen kostenlos, freiwillig und sind völlig frei in Art und Umfang ihrer Antwort, framingfrei - es darf kein Format einverlangt werden.

      - Ein Rufname wird bekanntgegeben, man stellt sich unaufdringlich aber charakteristisch vor
      (man muß sich nicht strippen dafür und unkonventionell erleichtert den Verzehr)

      - Man berichtet welche eigene Anstrenungen man im Vorfeld unternommen hat und was die Suche ergab, bevor man in den Raum hinein ruft.
      (Vermutlich fiele dann gelegentlich ein Null-Engagement in eigener Sache auf)

      - Man liest lange genug vor dem ersten eigenen Posting still mit um die Athmosphäre auszuloten und nicht von Fettnapf zu Fettnapf zu springen.
      (Tür an die Wand treten, reinspringen, lautes Geschrei, nichts voraus selber versucht, nichts mitgebracht an Infos, Antwort innerhalb einer Minute erwarten, pöbeln so oft und sobald etwas gegen den Strich geht - das lieben alle Leut)

      Es gibt also noch ein bisschen was zu tun.
      Bei vielem davon könnte man ohne jede Anstrengung sofort anfangen.



      Achim, bei den Whiskern handelt es sich ja um sehr filigranes Material, stabilisiert ist es lediglich im Silicon das die Leerräume füllt.

      Mein Tip des Wegbrennens und des Inbetriebhaltens des Gerätes ist in Kombination zu sehen.
      Man macht den durchgewachsenen Whisker weg und verhindert neues durchwachsen, der Energiebedarf bei letztrem ist gering genug das es auf Dauer immer wieder kurz vor einer festeren Verbingung die In-Circuit Spannung schafft das winzige, nichtmal zehntel-haardicke vordere Stück durchzubrennen.
      Erst lange genug spannungsloser Gerätesatus läßt den Whisker so anfüttern das das wegbrennen mehr Energie bedarf.
      Gruß Jogi
      -------------
      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]
      Das könnte klappen, wenn man das Gerät wirklich häufig, also im Alltag verwendet. Dann würde eine gerade Kontakt aufnezhmende Nadel zeitnah beim Einschalten gekappt, bevor sie eine kritische Dicke erreicht.
      Aber gerade kleine Kofferradios werden oft nur im Urlaub, "in der Laube", im Hobbykeller o.ä. genutzt. Da gibt es schon längere Pausen. Auch ein Defekt, der, bis das Gerät in die Werkstatt kommt, auf die lange Bank geschoben wird, reicht aus.

      An der UKW-Box fehlte eine der 3 gepufferten Befestigungen komplett, der Kollege war also auch in der Box aktiv. Ersatz war mit einer handelsüblichen Kabeldurchführung für 6,4 mm Bohrung schnell geschaffen.



      Größere Lötarbeiten stehen nun (hoffentlich) nicht mehr an, so konnte die Printseite der Platine abschließend gereinigt und mit SK10 beschichtet werden.



      Die Leiterbahnen haben sich angesichts des häufigen und intensiven Lötens an manchen Stellen als erstaunlich robust erwiesen. Sie erinnern an die bei Saba Schwarz-Weiß-Fernsehgeräten damals verbauten Platinen.
      Sieht auf dem Bild mit dem Loch für den Lautsprecher auch ähnlich wie ein damals übliches Vertikal-TV-Chassis aus. :)
      Achim
      @ Achim: Möönsch, was eine Gemeinheit, ich hätte mich wahrscheinlich auch totgesucht. Aber es hätte doch auffallen müssen, dass das Messsendersignal von 88 MHz bei Zeigerstellung 100 MHz hörbar ist und umgekehrt?

      @ Michael: Ich weiß zwar nicht wann Saba die automatische Platinenbestückung eingeführt hat, aber in Heimarbeit wurden mit absoluter Sicherheit keine Platinen bestückt! Das war Fließbandarbeit, Frau Müller setzt R 63, 64 und 65 ein, dann zu Frau Meier, R 66, 67 und 68 etc.
      Eindeutig zu erkennen ist Maschinenbestückung bei vielen Herstellern durch Bauteile, deren Beinchen erst umgefaltet und dann eingesetzt (also V-förmig) wurden. Bei Grundig ab Anfang der 60er, die haben die Widerstände bereits gegurtet verarbeitet.

      Ich sehe das Whisker-Problem der Typen AF 114...118 als vorhanden aber nicht virulent an. Soviel Ausfälle wie Achim in der Sabette hatte ich noch nie. Und wenn ich einen defekten finde, kommen da AFs der folgenden Serien rein, mit Whisker ausbrennen fange ich nicht an.

      VG Stefan
      Hallo Stefan,

      beim Abgleich muss das Chassis ausgebaut sein, sonst sieht man die in den Skalenhintergrund gebohrten ca. 1mm Durchmesser großen Abgleichmarken nicht. Die Marken sind nur frequenzneutral mit "a" bis "f" bezeichnet.
      Die Skala auf der Gehäusefront hat übrigens 100 MHz links und 88 MHz rechts, das ist zwar nicht Standard, kommt aber vor.
      Ich habe mir nichts Böses gedacht, habe z.B. den Messsender auf 88 MHz, den Zeiger auf "e" gestellt und mit den Spulen auf Optimum abgeglichen. (Nicht ahnend, dass der Drehko dabei voll ausgedreht war!)
      Man kommt dann natürlich in Schwulitäten, wenn man danach mit Messender auf 97 MHz und Zeiger auf Marke "f" mit den Trimmern das Maximum einzustellen versucht, denn man muss dann mit den Trimmern die komplett falsche Position der Drehkos korrigieren. Auch wenn das noch halbwegs gelingt, bekommt man im nächsten Durchgang garantiert kein gutes Optimum bei 88 MHz mehr.
      Man manöveriert sich selbst aus dem optimalen Abgleich heraus, statt sich dem Optimum für beide Enden gleichzeitig schrittweise anzunähern.
      Stattdessen findet man immer e i n Optimum, da stimmt auch die Skala, aber man wundert sich, dass man dann am anderen Ende immer mehr korrigieren muss - weil man an den falschen Stellen dreht.

      Das ist so ein sich selbst verstärkender Fehler, wie das oft zitierte Drama in einem Krankenhaus, wo im OP für die Anästhesie die Schläuche vertrauscht waren und es zu Todesfällen kam, weil der Arzt, als er den Patienten wieder aufwecken wollte, unwissentlich beim Zurückdrehen der Narkosegaszufuhr immer mehr Anaesthetikum aufdrehte. Der Patient wurde immer schwächer, man wollte mehr Sauerstoff geben, gab aber in Wahrheit immer mehr Narkosegas und immer weniger Sauerstoff bis zum Exitus.
      Achim

      Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von „nightbear“ ()

      Hallo Stefan,

      ich behandle diese Baugruppen ja zum Glück wie ein rohes Ei, aber ein Grobmotoriker kann hier nach durchzechter Nacht schon größeres Unheil anrichten.

      Da die Technik jetzt (abgesehen vom Klangschalter, der mit dem Originallautsprecher zu beurteilen sein wird) soweit wieder einwandfrei arbeitet, werde ich, sobald etwas Zeit ist, das Gehäuse in Angriff nehmen.
      Achim
      Achim schrieb:
      Leider kommt z.B. auf Langwelle inzwischen praktisch gar nichts mehr durch den Äther.

      Nachts kann ich hier in Bayern einige Sender empfangen. "Europe I" aus dem Saarland sollte problemlos klappen auf der 183 kHz, auch wenn die Strahlungskeule Richtung Westen zeigt für Frankreich. Ich habe allerdings schon länger nicht mehr die BBC auf 198 kHz empfangen, ich muß direkt mal schauen, ob der Sender noch aktiv ist. Aber ich denke schon. Vielleicht mal den Radio drehen :D . Auf der 216 kHz wäre noch Frankreich drauf, einer der stärksten Sender der Welt, problemlos zu empfangen! Darüber hinaus gibt es auf der 225 kHz noch über 1.000 kW aus Polen und 1.500 kW aus Luxemburg auf der 234 kHz. Der Sender wurde übrigens von der Nachfolgefirma von Telefunken gebaut und ist seit 2011 im Betrieb, 1.500 kW reichen aus, um problemlos den Weg nach Bayern zu schaffen, obwohl die Strahlrichtung nach Paris zeigt.

      Irland auf 252 kHz ist nun kaum noch möglich, da zu schwache Leistung... aber 50 kW aus Tschechien auf der 270 kHz reichen für Bayern noch aus. Der Sender stand übrigens ursprünglich in Burg bei Magdeburg und sendete einst auf 261 kHz. Der tschechische Rundfunk hat den Sender gekauft und nun steht er in Topolná.

      Man sieht: Der Langwellenbereich wird schon noch rege genutzt. :thumbup: Davon können wir auch profitieren. Gerade jetzt, wo die Tage relativ kurz sind, kann man sehr viel auf Langwelle hören... macht viel Spaß.

      Neu

      Hallo Manuel,

      ich werde mal einen Versuch bei völliger Dunkelheit starten. Allerdings ist der limitierende Faktor hier im Zentrum der Innenstadt der allgegenwwärtige und unglaublich aggressive Störnebel. Es brummt, rattert, schrubbt, trällert und rattert fast auf dem ganzen Band. In manchen Frequenzbereichen ist absolute Stille, als ob ein megatsarker unmodulierter Träger in unmittelbarer Nähe abgestrahlt würde.
      Das gilt auch dann, wenn ich meine gesamte eigene IT abschalte alle eigenen Schaltzetzteile vom Netz nehme. (Beleuchtung ist bei mir komplett mit Glühlampen.)
      Der letzte Versuch auf LW bei Dunkelheit war mit meinem GRUNDIG Satellit 6001 und brachte einen einzigen stark gestörten französichen Sender zutage.
      Manchmal bin ich in Thüringen außerhalb einer Kleinstadt. Da habe ich einen Satellit 3400 und den Freiburg WIII. Dort empfange ich unzählige Sender auf KW, MW und LW - fast wie früher.
      Achim

      Neu

      Hallo Achim,

      das tut mir leid zu hören. Ich kenne das Problem von früher, als meine Nachbarn noch Röhren-Fernseher hatten, das war bei mir dann eine Situation, wie Du beschrieben hast. Zahlreiche Zeilentrafos brummten und ratterten mir alle Frequenzbereiche zu. Im Sommer 1999 erreichte der Störnebel seinen Höhepunkt, als meine Nachbarin sich einen neuen Universum-Fernseher kaufte, der sehr starkes Rauschen verursachte. Die hohen Kurzwelllenbänder, wie z.B. 19m, 16m, 13m oder 11m wurden dadurch völlig unbrauchbar, das Rauschen war fast so stark, wie stark einfallende Sender. Sogar wenn ich analoges Fernsehen getestet habe, war der Empfang auf den Kanälen 2 bis 4 stark gestört und sogar die Kanäle 5 bis 12 wurden noch beeinträchtigt. Ich ging zu meiner Nachbarin und prüfte ihren Fernseher samt Anschluß, aber da war eigentlich alles okay, irgendwas falsch eingerichtet war nicht.

      Heute, 20 Jahre später, ist der Störnebel sehr dünn geworden. Röhren-Fernseher werden nicht mehr verwendet und analoges Kabel wurde eingestellt. Nun sind UKW-Frequenzen wieder ungestört und frei. LW, MW und KW nicht mehr verbrummt oder verknattert. Was für eine Wohltat!

      Stelle ich meinen Radio unmittelbar neben meinen Flachbild-Monitor, stelle ich leicht erhöhtes Grundrauschen auf UKW fest. Kein Vergleich zu den Störungen, die ein Röhrenfernseher verursacht, selbst wenn er mehrere Meter entfernt vom Radio steht, von Mauern getrennt. Schalte ich alles aus, ist Ruhe. Ich habe wieder Empfangsverhältnisse wie vor dem Jahr 1992, bevor unser Haus "verkabelt" wurde. Nach über 25 Jahren... das Warten hat sich gelohnt. Meine Radios sind immer noch da und ich auch. :thumbsup:

      Übrigens habe ich in meiner Sammlung u.a. den Grundig Satellit 700, höchstselbst im Elektrogeschäft gekauft im Sommer 1995. Damit muß ich demnächst auf Langwelle mal wieder auf Senderjagd gehen... auf Mittelwelle soll ja zur Zeit auch Nordamerika ganz gut funktionieren.

      Viele Grüße,
      Manuel

      Neu

      nightbear schrieb:

      (Beleuchtung ist bei mir komplett mit Glühlampen.)


      Perfekt, Achim !

      Genauso siehts bei mir aus. Ein kläglicher Versuch, meine häufig benutzten Lampen mit LEDs auszustatten, scheiterten
      a.) an einer Lebensdauer von ca 8 Wochen. Obwohl im Fachhandel gekauft, eben Chinaschrott. Wurde aber rückerstattet.
      b.) an einer fürchterlichen Farbtemperatur. Selbst "warmweiß" wirkt wie in der Leichenhalle.

      Gottseidank sollte mein Fundus an Glühlampen mich überleben... :)

      Das gleiche Beispiel habe ich mit meiner Flunderglotze seit mein Loewe "Art70" das Zeitliche gesegnet hatte - die Zeit vor dem undynamischen Bild beschränkt sich auf ein Minimum, mag wohl auch der Qualität der Anbieter geschuldet sein. Auf jeden Fall kommt es der Stromrechnung zugute... :)

      Gruß, Dieter

      Neu

      Skalenbeleuchtungen sind nur authentisch wenn sie wie früher mit Glühobst bestückt sind.
      Damit kann man auch, wie SABA in den Tonbandgeräten zeigt, schöne Nachtdesigns zaubern.

      Meinst du Filament LED-Lampen Michael?
      Das ist Firlefanz,
      Ketten von gelben LED mit Vorwiderstand,
      das Licht macht augenkrank.

      Einen Vorteil haben dann den Glühlampen nachempfundene LED-Lampen für die Zimmerbeleuchtung doch,
      sie stören nicht im Funk wenn sie nur niedrige Leistungen haben, denn dann sind keine Schaltnetzteile drin sondern nur Vorwiderstände. Spätestens ab 7W wären es allerdings Heizungen, daher enthalten die stärkeren Modelle Schaltnetzteile, natürlich schlecht entstörte.
      Gruß Jogi
      -------------
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      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]

      Neu

      OK -- ich hatte auch keine Schaltnetzteile gesehen, darum die bisher eingesetzt, wo ich keine Gluebirnen mehr habe. Also mit Vorwiderstand ... ist der in die Faeden integriert ? Sehe im Fuss (ist ja meist durchsichtig) keine ...

      Jetzt habe ich ein Video gefunden, wo das alles mal aufgedroeselt ist. Also wohl meist mit Vorwiderstand, dann Gleichrichter, aber in der Regel dann nicht gesiebt, was zum 100 Hz Flimmern fuehrt. Immerhin kein Schaltnetzteil ...

      Gruss,

      Michael

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kugel-balu“ ()

      Neu


      Jogi schrieb:

      Ketten von gelben LED mit Vorwiderstand,
      das Licht macht augenkrank.


      Das scheint sich mehr und mehr zu bestätigen (Harvard Studie). In den kleinen Instrumenten als Beleuchtung wohl harmlos, als Schreibtischbeleuchtung mit viel Lumen schon bedenklicher. Ich habe neulich so eine hightech Lampe für den Schreibtisch gekauft (bevor ich davon wusste). Die lässt sich zwischen kaltweiss und warmweiss umschalten. Jedenfalls merke ich, dass kaltweiss, also hoher Blauanteil anstrengend für die Augen ist, warmweiss nicht. Allerdings enthalten die warmweissen LEDs bisheriger Machart immer noch einen hohen Blauanteil.

      Es geht auch anders. Technisch ist es möglich die Emission einer LED, die naturgemäss einen hohen Blauanteil hat , durch eine Folie, die eine/n besonderen Phosphor/Fluoreszenzschicht enthält in ein Lichtspektrum umzuwandeln, dass der natürlichen Spektralverteilung des Sonnenlichts sehr nahekommt. Das hat sich leider bisher noch nicht bei den grossen Lichtfabrikanten (Philips, Osram) und LED Herstellern in der Breite durchgesetzt. Man muss also sehr danach suchen. Erfunden in unserem Ländle (BASF). Der Entwickler hat mir vor zwei Jahren so eine LED Glühbirne mit dieser Technologie geschenkt, die nun in einer Tischlampe bei mir im Wohnzimmer werkelt. Das Licht ist wirklich hell und doch sehr, sehr angenehm. Einige Schulen in Taiwan haben inzwischen ihre Leuchtstoffröhren durch LED Röhren dieser speziellen neuen Art mit der BASF Technologie ersetzt.

      Reinhard

      basf.com/global/de/media/news-releases/2019/10/p-19-361.html
      basf.com/cn/en/media/BASF-Info…fe/low-blue-lighting.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „oldiefan“ ()

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      Habe gestern nacht mal die Langwelle komplett durchgescannt. Der Empfang der BBC auf 198 kHz ist problemlos möglich, sehr starkes Signal. Man muß nur den Radio entsprechend in die richtige Richtung drehen.
      Eigentlich ist der komplette Langwellenbereich von links nach rechts voll mit Sendern. Sogar Irland auf 252 kHz klappte ganz gut.

      Neu

      kugel-balu schrieb:

      OK -- ich hatte auch keine Schaltnetzteile gesehen, darum die bisher eingesetzt, wo ich keine Gluebirnen mehr habe. Also mit Vorwiderstand ... ist der in die Faeden integriert ? Sehe im Fuss (ist ja meist durchsichtig) keine ...

      Jetzt habe ich ein Video gefunden, wo das alles mal aufgedroeselt ist. Also wohl meist mit Vorwiderstand, dann Gleichrichter, aber in der Regel dann nicht gesiebt, was zum 100 Hz Flimmern fuehrt. Immerhin kein Schaltnetzteil ...

      Gruss,

      Michael


      Hallo Michael,

      da gibt es verschiedene Varianten. Ganz billig: Brückengleichrichter + Vorwiderstand. Das Flimmern ist zum Ausreißen.

      Mittlerweile wird i.d.R. noch ein Siebelko verbaut, was das Licht aus meiner Sicht dann gut verwendbar macht. Die gelben Stripes bestehen aus in Reihe geschalteten LEDs, umhüllt mit einem Fluoreszenz-Farbstoff. Das erkennt man gut, wenn man so ein Ding mittels hochohmigem Widerstand an eine Anodenspannungsversorgung hängt. So ein Strip kommt meist auf Flußspannungen von ca. 80-120V und wird je nach Zielland zu zweien in Reihe oder parallel geschaltet.
      In der Bastelecke von B. Kainka ist m.W. eine Beschreibung, wie man daraus einen Phasenprüfer baut. ;)

      Viele Grüße,
      Christian

      elektronik-labor.de/Labortagebuch/Tagebuch1118.html#led
      Es gibt auch noch Schaltungen mit Konstantstromquellen...
      **************************************************
      2 + 2 = 5 (für extrem große Werte von 2)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „chriss_69“ ()

      Neu

      Hallo allerseits,

      als Nachtrag zum Langwellenempfang heute hier noch ein interessanter Link:

      wabweb.net/radio/radio/lw.htm

      Man sieht, welche Sender abgeschaltet und welche (relativ wenigen) noch in Betrieb sind.
      Was man davon konkret empfangen kann, hängt natürlich (neben Empfänger und Antennne) von der Tageszeit und der geographhischen Lage ab, wobei in meinem Fall gar nicht die absolute Entfernung zu den Sendern das Problem ist (die waren frühger genauso weit weg), sondern die extreme Belastung mit Störsendern hier vor Ort.
      Mir ist schon bewusst, dass das anderenorts besser sein kann, aber aber das ist in etwa so, wie wenn früher Jemand aus einem Vorort einem Anderen in der Innenstadt, der von Hochhäusern eingekreist ist, gesagt hat, dass er jedenfalls alle terrestrischen Fernsehprogramme ohne Reflexionen empfängt.

      Aber ich kehre mal wieder zum Sabettechen zurück. Hier sind nun endlich die Fotos vom Gehäuse:





      Von innen sieht es noch am besten aus. Die Kunstlederbespannung und die Ummantelung des Tragegriffs sind stark verfärbt und verschmutzt. Die Kunststofffront kann man sicher reinigen.

      Was meint die Fachwelt zu dieser Situaltion?
      Achim
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