BD418

      Hallo Markus,

      Ersatztypen für BD418 (V CEO = 80V):

      BD420 (100V)
      BD520 (80V)
      BD528 (80V)
      BD530 (100V)
      BD388 (80V)
      BD390 (100V)
      BD830 (80V)

      Wenn ein Treibertransistor ersetzt werden muss, empfehle ich, den Komplementärtransistor ebenfalls entsprechend zu erneuern. Also z.B. BD417/BD418 ersetzen durch BD419/BD420 oder BD529/BD530. Ist dann unkritisch. V CEO sollte mindestens 80V sein.

      Gruß
      Reinhard
      @Reinhard
      Oh, da hab ich wohl nicht richtig geschaut. Ich hab auch keine Vergleichstabellenbücher. Früher gab es die ja mal :) Vielleicht gibts da heute was "Digitales" In PDF Form oder so??

      @Tommy
      Ich bin hier in meinem Leben zum ersten mal in einem Forum angemeldet. Ich fand diese Suchfunktion nicht. Wo ist die denn.....Sorry für meine Unwissenheit...Muss mich da mehr mit beschäftigen...

      Vielen Herzlichen Dank schon mal für eure Hilfe :)
      hallo,

      na da siehste wie schwer solche Teile aufzutreiben sind. Selbst ich such noch für eine Endstufe BD417/18.

      Ich hab es mit den BD139/40 gemacht alle Beide. Einen Satz habe ich noch, den ich selber brauche(für nur eine Endstufe).

      und so sieht das aus, wenn du den Ersatz nimmst

      p.s.: Meine Oma sagte immer; man kann nicht alles im Leben haben :rolleyes:
      Grüße <3 Mia <3

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      Ja Nachteule das sieht doch Sauber aus :) Der Trimmer ist gut! Da Lässt sich sicher viel genauer Einstellen als mit dem Poti vorher.
      Derzeit hab ich noch große Probleme mit der Frequenzanzeige. Da geht gar nichts mehr und ich weiß noch nicht warum. Alles schon nachgelötet, Elkos alle getauscht usw...Daher hat das mit den Endstufen noch etwas Zeit :)

      VG
      Hi Markus,

      also, ich habe bisher so gut 10 defekte Endstufenmodule repariert und weitere gut 20 revidiert. Dabei ist bei mir noch nie ein BD139 oder BD 140 zum Einsatz gekommen, weil ich das mit den gekreuzten Beinchen einfach nicht mag. Sie sind aber klar die besten Ersatztypen an dieser Stelle, und wenn man das so macht wie Mia zeigt, ist auch alles in Butter.

      Will man die originalen weiter verwenden, so kann man es sich aufgrund der Ersatzteillage kaum leisten, einfach alle zu tauschen, dazu sind die inzwischen zu selten bzw. zu teuer (so um die 8 Euro pro Stück ruft Little Diode in UK auf, unter 4...5 wird man sie m.E. eher nicht mehr bekommen). Nun kann ich aus meiner Erfahrung aber versichern, dass es auch gar nicht nötig ist, alle 3 zu tauschen. Schauen wir doch mal etwas genauer hin:

      (1) Der T 1144 (BD 417) sitzt im Eingang der Endstufenplatine und ist für die Ruhestromeinstellung zuständig. Der ist praktisch nie defekt, und seine Parameter sind nicht so wichtig. Insbesondere läuft an dieser Stelle problemlos auch ein Exemplar, das eine geringere Stromverstärkung besitzt. Er ist thermisch gekoppelt mit

      (2) T 1146 (auch BD 417), der NPN Treiber in der Ausgangsstufe. Diese beiden Transistoren sind ISOLIERT über einen kleinen Alu-Streifen verbunden. Diese Kopplung ist wichtig, und man kann auf Mia's Bild gut sehen, wie man das bei Ersatz gut lösen kann.

      (3) T 1171 (BD 418) ist der PNP Treiber im Ausgang, und --- wenn ich das richtig verstehe --- der defekte Transistor. Er steht allein und hat einen keramischen 33 pF (C 1146) zwischen Basis und Kollektor (zum Vergleich: der T 1146 hat 100 pF). Dieser 33 pF war bei meinen Platinen schon mal defekt.

      So, wenn ich also in so einer Situation bin, löte ich alle 3 aus, und messe sie durch. Sind beide BD 417 noch in Ordnung, kommt er mit der kleineren Stromverstärkung an die Position für den Ruhestrom, und ich suche mir einen BD 418 oder BD 420 (unkritisch) in etwa passend zum anderen BD 417 aus. Dabei habe ich keine Bedenken, einen intakten gebrauchten Transistor einzusetzen, und hatte bislang auch nie Probleme.

      Wenn man die diversen Hinweise aus den Reparaturberichten und Modulrevisionen hier im Forum beachtet, ist auch nicht mit neuen Problemen zu rechnen. Recht wichtig scheint mir der ergänzte Widerstand am Ruhestrompoti zu sein, der im Falle eines Kontaktproblems am Schleifer von P 1143 (Ruhestrompoti) dafür sorgt, dass der Ruhestrom klein wird statt gross. In mehreren Fällen mit Defekt lag es bei meinen Platinen ziemlich sicher an einem zerbröselten Trimmer ... wenn nämlich der Abgriff keinen Kontakt mehr hat, gibt der Ruhestrom Gas ... und Peng !

      Naja und wenn man nur einen BD 418 oder 420 benötigt, sind sogar die 5...8 Euro keine Hürde ...

      Besten Gruss, und frohes Schaffen,

      Michael

      p.s.: Sehe gerade, dass der BD 418 eher so um 18 Euro liegt, und der BD 420 so um 20. Das ist schon heftig ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kugel-balu“ ()

      Hallo Michael, scheinbar hab ich da eine "andere" Endstufe denn es gibt bei mir keinen C1146. Jedoch sind die Löcher dafür in der Platine vorhanden. Nur nicht beschriftet und bestückt. War wahrscheinlich auch noch nie der Fall.Den nach zu Bestücken ist natürlich kein Ding.

      Den Saba bekam ich mit der Fehlerbeschreibung das er nach dem Einschalten zischte und magische Rauch auf stieg. Da war eben auf einer Endstufenplatine der R1163 und der R1146 weg gebrannt und die beiden 0,22 Ohm R1168 u. R1161 gut schwarz....Messtechnisch sind die 2 BD417 in Ordnung. Den 418 hat es zerlegt, und auch jeh einen BD 245 und 246. Die beiden anderen sind noch OK :)

      Das andere Endstufen-Modul ist in Ordnung. Da hab ich lediglich den Trimmer gewechselt.

      VG :)
      Hallo Markus,
      da an dieser Stelle gehört kein 33p Kerko rein. Es sind nur 3 Kerko bestückt , 2x 100p und 1x 22nF.
      Diese 33p sind nur für andere Endstufen bzw andere Modelle , nicht für den 9260.

      ...siehe mein Upload Bild oben, so war es vom Werk aus bestückt. (natürlich jetzt mit neuen Bauteile, wegen Endstufenschaden)

      Wegen der Frequenz Anzeige; schau mal die Netzteil_Karte genauer an. Das Relays, die 800mA Sicherung und mal eine Neue einstecken ; könnte ja auch sein das die originale schon etwas hochomig ist. [Genauso den Gleichrichter...ob da alles in Ordnung ist].
      Weiter zum Steckmodul Anzeige - die beide grauen Steckverbindungen für die 7 Segment Anzeige lösen und vieleicht die Steckbuchsen ggf nachlöten.


      Grüße <3 Mia <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Nachteule“ ()

      Mia in meinem Fall handelt es sich um den 9241. Der 9260 Läuft schon ohne Probleme. Da war auch an sich nichts defekt. Dort habe ich nur alle Elkos und das übliche andere Getauscht :)

      Ich kann hier irgendwie keine Fotos hochladen da ich dazu vermutlich erst irgend eine URL erstellen muss?? Da bin ich ein Depp, da weiß ich noch nicht wie das geht. Fotos hätte ich genug auf der Festplatte.

      VG
      Ja das mit dem erweitert hab ich schon gefunden.....dann musst wieder anfangen die Bilder kleiner zu machen(max1Mb), da meine Fotos meist um die 24MB haben usw....das dauert immer alles ewig bis man mal irgendwas hochgeladen bekommt...Wenn ich die Vollformat nehme dann hat das Foto gut 40MB.....Also werd ich doch irgendwie das mit der URL in Angriff nehmen. Solange gibts halt noch keine Fotos...was aber vermutlich auch weniger Wichtig ist denn jeder hier weiß sicher wie die Endstufen aus sehen :)

      ;)
      Also, ich habe hier die Service-Unterlagen vom 9241 und vom 9260 vorliegen, und in beiden sind die Kondensatoren so eingezeichnet wie geschrieben. Auch bei fast allen meiner Endstufenmodule, egal aus welchen Modell, waren die drin, auch beim 9260 (Mia, da kann es verschiedene Versionen geben, ich habe sicher schon 5 verschiedene Varianten gesehen, Tommy kann das evtl. genauer sagen). Bei zwei defekten Modulen hat der 33 pF einmal gefehlt und einmal war er defekt, bei _beiden_ habe ich sie ersetzt/ergänzt, beide laufen seither problemlos.

      Vielleicht haben andere Mitglieder hier noch weiterführende Erfahrungen? Ich habe im Keller noch 6 revidierte und geprüfte Endstufenmodule liegen, bei allen ist der 33 pF ab Werk bestückt gewesen. Ein Unterschied zwischen 9241 und 9260 an dieser Stelle ist mir nicht bekannt, und ich wüsste auch nicht, wo der herkommen sollte ... Treiber, Endstufe, Spannungen etc. sind alle so wie beim 9241. Es kann sein, dass es auch ohne den 33 pF geht, aber ich bezweifle die unbedingte Stabilität in dem Fall ...

      Besten Gruss,

      Michael

      p.s.: Bei meinem 9260, der noch im Originalzustand im Keller steht, sind die 33 pF ebenfalls bestückt.

      p.p.s.: Reduzierung von jpeg geht recht einfach mit gimp: Ausschneiden, auf Breite 600 Punkte setzen, exportieren. Dann sollte es klein genug sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kugel-balu“ ()

      Hallo Michael,

      und Leser! Ich hab mal jetzt ein Bild von meinem Gerät 9260 gemacht, so sieht es jetzt aktuell aus. Und bin so froh das es wieder so läuft, wie ich es mir vorstellte in Optik und Klang.

      [Ich sehe da keine Beschriftung C1146, wo müsste diese Bohrungen sein ? ist ja auch mit 100p bestückt.] Wie ihr liebe Forumsteilnehmer und Leser seht, sind nur diese 3 Kerkos mit Bedruckung der Position gegeben.
      Dort wo noch weitere Bedruckungen für C1165 und C1163 waren nie vom Werk aus bestückt worden, und in den Unterlagen ist dierser gar nicht eingezeichnet.
      Auch in meinen original Unterlagen zum Gerät sind noch C1170 für 33p Kerko eingezeichnet, und selbst am Endstufenmodul ist ist 100p original verbaut.


      Und hier das Original




      hier die Bilder







      Rev.Nummer : 75011 000 40 b / Gerät ist im Mai 1981 gebaut und mein Vater kaufte es Jahrmitte 1982.

      p.s. : wenn man den original Schaltplan so betrachtet, sind da Fehler im ganzen Schaltplan vom Gerät vorhanden. Das hab ich auch schon mitbekommen.
      C1170 ist mit 33p angegeben, in mein Gerät ist ein 100p / siehe C1146 da ist es richtig gemacht, ist ja auch Spiegelverkehrt bis zurück zu den beiden 100 Ohm Widerstände R1146, R1163. ^^

      ich hoffe es passt alles was ich da so schwaaaafle :D
      Grüße <3 Mia <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von „Nachteule“ ()

      Danke Mia, der Schaltplan ist besser so zur Klärung. Bei Deinen Bildern ist der 33 pF zu sehen, ist also schon drin ! Das ist der kleine gelbe zwischen Transistor und Widerstand. Bei Markus' Bild sieht man neben dem Widerstand ohne Aufdruck zwei kleine Löcher im RM 5mm, die sind dazu da. 33 pF Keramik (NP0 am besten) ist wirklich klein.

      Sieht mir also so aus, dass alles konsistent ist, und dass Mia nix tun muss ... ;)

      Besten Gruss,

      Michael

      p.s.: Übrigens, der C 1141 (220 nF) fehlt auch oft, kann aber einfach auf der Unterseite der Platine nachgerüstet werden. Bilder dazu gibt's im Revisions-Thread. Bei manchen Platinen gibt es Löcher dazu, bei manchen nicht.
      ...ich habe 100p NP0 C1146 / C1170 und 1x 22nF NP0 C1157 von KEMET pro Endstufe eingebaut, so wie es von Werk aus gemacht war. ^^ Klasse Ware diese Keramik_Kondensatoren in mehr _Schicht_ Technik

      hier sind die Kerkos 100p und 22nF original Bauteile die ich tauschte wegen Endstufenschaden.

      Grüße <3 Mia <3

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