Neuvorstellung und 3 Fragen zum 9241 digital: Anzeige verschoben/keine 42V/Ruhestrom

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      Oh man, wer keine Arbeit hat, macht sich (und andern) welche...

      Zu Anfang hatte ich mir die Daten aus div. Forenberichten zusammengeklaubt und die irgendwo genannten Piher 100 für Stufen u. Treiber übernommen,
      ohne das später nochmal am Schaltplan zu verifizieren: da steht ja 10k für die Treiberpotis.
      Eins der alten war auch tatsächlich defekt mit ~Ohm zwischen Pin11 u. R1115:
      jetzt wird (hoffentlich zum letzten mal) bestellt und ich sehe mich auf einem guten Weg zum finalen "happy end" - dank eurer Mithilfe!

      Ich melde mich dann nach erfolgtem Einbau der richtigen Potis wieder- wahrscheinlich inkl. korrektem Ruhestrom.

      Vielen Dank nochmal an alle Mitdenker u. -helfer,
      Jörg

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      Das mittels einer Simulation zu finden...


      Hallo Michael,

      naja, die Erleuchtung kam mir beim Rekapitulieren der Ströme des Knotens von P1103, R1127, R1143, T1144_Emitter, wo Kirchhoff sagt, dass die Summe von Zu- und Abfluss Null ergeben muss. Zu Anfang habe ich das Poti aufgrund des geringen Stromes bei Nennwert noch außer Acht gelassen. Beim Überprüfen meines Posts habe ich doch noch einmal überlegt, unter welchen Bedingungen eine Stromdifferenz von ca. 6,5 mA darüber fließen könnte. Kurzer Überschlag: 0,65 V / 6,5 mA = 100 Ohm. Ein erstaunlich runder Wert. Da fielen alle Puzzleteile plötzlich von allein an die richtige Stelle. Die Simulation hat das nur nochmals bestätigt. Übrigens auch Jörgs Aussage, dass der Verstärker zufriedenstellend klingt. Die Übernahmeverzerrungen sind kleiner als 0,5 %.

      Viele Grüße,
      Christian
      **************************************************
      2 + 2 = 5 (für extrem große Werte von 2)

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      Mit zielgerichteter Anwendung des 1. Kirchhoffschen Gesetzes (Knotenregel) hat Christian hier schon mehrfach Nüsse geknackt. Das können wir uns alle hinter die Ohren schreiben. Aus Spannungsabfällen über Widerständen die Ströme ermitteln und dann überprüfen, ob die Ströme, die in jeden Knoten hineingehen (sollen), betragsgleich auch wieder herauskommen. Klingt ganz einfach, ist es auch, nur machen muss man es. So wie Christian !

      Gruß
      Reinhard

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      Hinterher sind die Dinge meistens viel einfacher als vorher. Auf den richtigen Ansatz muss man kommen, das kenne ich aus meiner täglichen Arbeit nur zu gut ... doch wie oft hat man das sprichwörtliche Brett vor dem Kopf ? Ich finde es daher immer schön, wenn man am Ende einsieht, warum es "eigentlich ganz einfach war", und man den richtigen Weg gefunden hat. So wie Christian hier !

      Nun warten wir alle auf die Erfolgsmeldung ... ;)

      Besten Gruss,

      Michael
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