Saba 8080 H rechter Kanal ausgefallen nur im UKW Betrieb

      An der UKW-Stereo-Schaltung an den Vorverstärker sind auch die auslösenden Schalter TB (Tonband), TA (Phono-Tonabnehmer) und MR (Monitor) beteiligt. Wenn die nicht in ihrer Ruheposition richtig Kontakt machen, ist ein UKW-Kanal auch unterbrochen.

      Aussserdem könnten defekt sein (zwar selten, aber....):

      C226 (33 nF Folienkondensator) auf der Hauptplatine
      C936 (4,7 µF) auf der Stereodecoderplatte
      C933 (10 µF Elko) auf der Stereodekoderplatte
      R926 (1,5 kOhm) auf der Stereodekoderplatte
      R922 (2,7 kOhm) auf der Stereodekoderplatte

      Es könnte auch die Drahtverbindung vom Anschluss "L" der Stereodekoderplatte gebrochen sein (bricht leicht an der Lötstelle ab, sieht man nicht immer gleich)

      Gruß
      Reinhard
      Hallo,

      guter Tipp Reinhard, die Schalter überprüf ich mal. Kann man die bei Nichtfunktion einfach mit etwas Kontaktspray behandeln? Ansonsten prüfe ich die Bauteile aus deiner Auflistung nochmal genauer.

      @ humax5600 Das ist ja eine echt preisgünstige Lösung, das würde mir dann auf dem kleinen Display das Signal anzeigen, bis es verloren geht sozusagen!? Läuft dann vermutlich mit kleiner Batterie.

      VG
      David
      Hallo David,

      Ansonsten?

      Wenn Du einen Fehler finden und beheben willst, musst Du ALLEN Möglichkeiten nachgehen. Vorzugsweise priorisiert man nach der Methode "Das Häufige ist am wahrscheinlichsten, also zuerst prüfen". Dann arbeitet man die Liste Stück für Stück ab.

      Zu Deiner Frage: Es heisst ja Kontaktspray, weil es für Kontakte ist. Aber nur Kontakt 61 (blau). Und es muss in das Schalterinnere gesprüht werden, den Schalterknopf einsprühen oder den Schalter aussen hilft nicht.

      Gruß
      Reinhard
      Hallo Reinhard,

      ich habe mal versucht die Kanäle am Ausgang der Decoderplatte zu vertauschen, dann funktioniert der linke Kanal wieder und der rechte schweigt. Daraus kann man wohl folgern, dass der Fehler nicht nach der Decoderplatte zu suchen ist und auch die Kontakte und Schalter soweit alle passen sollten.

      Was die von dir Reinhard aufgelisteten Bauteile betrifft konnte ich alle prüfen, sind alle soweit unauffällig. Nur den C936 (4,7 uF) gibts auf meiner Decoderplatte nicht, konnte ihn auch nicht in meinem Schaltplan finden, ist der an einer anderen Stelle zu finden?
      Hi David,

      Du kannst mit dem DVM ja jetzt erst einmal vom IC aus die beiden Kanaele vergleichen. Also die Widerstaende nachmessen (immer rechts und links vergleichen), Durchgang durch die Spulen pruefen, etc. Sollte ein Bauteil defekt sein, kann das so schon auffallen. Beim Tausch des Transistors, hast Du da den neuen erst nachgemessen ? Am DVM ist doch wahrscheinlich ein Transistortester integiert. Wenn das neue IC in Ordnung war, kann es ja jetzt nur noch an diesem Teil der Schaltung liegen -- oder das IC war defekt.

      Besten Gruss,

      Michael
      Hallo Michael,

      ich habe inzwischen den Transistor nochmal ausgelötet und mit einem anderen ersetzt, interessanterweise hat der Kanal danach kurze Zeit (Minuten) funktioniert. Habe mal die Spulen durchgemessen, Durchgang vorhanden. Bei den Widerständen gabs ein interessantes Ergebnis, R916 im linken Kanal zeigt bei der Messung nur 8 kohm, rechts R917 15. Wenn man aber kurz nachm Ausschalten misst, dann gibt es an R916 über 150kohm, die rasch auf den Wert von 8 kohm abfallen.

      Ähnliche Beobachtung am R921 (im rechten Kanal), 8 kohm statt 15 (die im linken R918 gemessen werden) und kurz nach ausschalten sehr hochohmig und rasch abfallend.

      Mir fehlt hier leider das tiefergehende elektrotechnische Verständnis um daraus Schlüsse zu ziehen.

      Viele Grüße
      David
      Kannst Du mal jeweil ein Bein ausloeten und dann messen ? Wenn R 921, der 15 k sein sollte, sich mit 8 k misst, ist noch etwas parallel dabei. Bei R 917: der soll 12 k sein, misst sich aber mit 15 k ? Das kann nicht sein, wenn alles aus ist, denn es kann ja nur etwas parallel liegen. Hat einer der Keramiker einen Feinschluss ?

      Besten Gruss,

      Michael
      Hallo David,

      C936 gibt es auf der Platine des 8080G. Wenn Du den 8080H hast, fehlt C936. Das erklärt, dass Du ihn nicht findest.
      Ausserdem vermute ich, dass Du keinen der Kondensatoren prüfen konntest, weil das ja mit dem Multimeter nicht geht.

      Solange noch Spannung an der Schaltung anliegt, kannst Du natürlich keine Widerstandswerte messen! Und kurz nach dem Ausschalten liegt natürlich noch Spannung an, da sich die Speicherelkos nur langsam entladen.
      Gültig sind nur Widerstandsmessungen, die durchgeführt wurden, nachdem das Gerät wenigstens fünf Minuten vom Strom getrennt ist.

      Jetzt ist Systematik gefragt.
      Wenn R916 (defekter Kanal) nur 8 kOhm misst, R917 /funktionierender Kanal) aber korrekt 12 kOhm, gilt wahrscheinlich, was Michael geschrieben hat: "da ist was parallel (an R916)". Das darfst Du nicht beiseite schieben. An diesem Punkt gilt es jetzt sorgfältig zu suchen.

      1. Untersuche die Lötstellen von T902, an dem Du gelötest hast. Die Lötpunkte von B, C und E liegen eng beisammen. Ist dazwischen ein Lotkrümel oder eine ganz kleine Lötverbindung zwischen zwei der Lötstellen erkennbar? LUPE!
      2. Untersuche die gesamte Lötseite in gleicher Weise unter einer Lupe mit starkem Licht auf Lotspritzer und ungewollte Lotbrücken. Ist zwischen den beiden Lötstellen von C933 evtl. eine winzige Lotspritzerbrücke? Sind diese Lötstellen perfekt?
      3. Baue R916 ganz aus und miss den Widerstand zwischen den beiden Lötstellen, zwischen denen R916 eingebaut war. Der Widerstand zwischen den Lötpunkten muss unendlich sein. Das Multimeter zeigt dann in allen Messbereichen (Messbereich heraufschalten!) "1" oder "OL" (je nach Art des Multimeters).
      4. Wenn Du einen endlichen Widerstand bei Messung 3. messen kannst, baust Du die Drahtbrücke zwischen der Leiterbahn, an der R916 eingelötet war und die an PIN 11 des Decoder ICs geht, aus. Du baust auch Transistor T902 aus und auch R914. Miss den Widerstand von R914, hat er 5,6 kOhm?
      5. Nun wiederholst Du die Messung 3. Ist jetzt der Widerstand unendlich? Er muss unendlich sein. Wenn nicht, hast Du eine unbeabsichtigte Lotbrücke/Lotspritzer übersehen. Suche danach.
      6. Ist in Messung 5. der Widerstand unendlich, baust Du erst nur R916 wieder ein und misst erneut dessen Widerstand nach Einbau. Er muss 12 kOhm messen (+/- 1 kOhm). Wenn Du jetzt wieder nur 8 kOhm misst, ersetzt Du R916.
      7. Wenn Du auch nach Ersatz von R916 diesen Widerstand in der Schaltung mit 8 kOhm misst, hast Du möglicherweise eine ungewollte Lotbrücke zwischen der Leiterbahn von R916 und dem Kondensator C916 bzw. dem Leiterbahnstück zu PIN 14 des IC, an dem der sitzt UND C916 hat einen Feinschluss. Das würde die eine Seite von R916 auf Masse legen, wodurch R918 parallel zu R916 zu liegen käme und das rechte Signal aus dem Decoder-IC nach Masse kurzgeschlossen würde.
      8. Wenn R916 jetzteingebaut korrekt 12 kOhm misst, baust Du auch R914 wieder ein. R916 muss danach immer noch 12 kOhm messen.
      9. Dann baust Du die Drahtbrücke wieder ein. Auch danach muss R916 noch 12 kOhm messen.
      10. Schliesslich baust Du auch T902 wieder ein und misst erneut.




      Positionen der besonders sensiblen Lötfehler und fehlerhaften Lotbrücken habe ich rot markiert. Mit Lupe unter starkem Licht prüfen.



      Gruß
      Reinhard

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „oldiefan“ ()

      @davidavid

      Das handliche Mini-Oszilloskop kann sehr vielfältig eingesetzt werden, sein weiter Betriebsspannungsbereich macht auch den mobilen Einsatz, z. B. im Kfz-Bereich, möglich.
      Das kompakte Einkanal-Oszilloskop verfügt über einen farbigen TFT-Bildschirm, der übersichtlich sowohl das Messsignal als auch alle wichtigen Mess- und Einstelldaten anzeigt. Das Mini-Oszilloskop bietet mehrere Triggermöglichkeiten, einen DSO-Speicher für 1024 Datenpunkte sowie weite Einstellmöglichkeiten für die Eingangssignale. Einkanal-DSO mit einer Analogbandbreite von 200 kHz und einer Samplingrate von 1 MS/s Auflösung 12 Bit,Signalspeicher für 1024 Datenpunkte Mehrere Triggermodi: Auto, Normal, Single Shot Weiter Eingangsspannungsbereich BNC-Tastkopfanschluss Übersichtliche Bedienung über wenige Tasten Spannungsversorgung über mitgeliefertes Netzteil, Betriebsspannungsbereich 8 bis 12 V

      Quelle : ebay.de/itm/Joy-IT-Oszilloskop…27e2f4:g:uJ8AAOSwTNBgLLN4
      Hallo Reinhard,

      ich hätte sogar das Modell G, ich konnte den C936 auch auf der Platine nicht finden, ist der an einer versteckteren Position?

      ich muss noch eine Angabe von vorhin korrigieren, es war der R917 an dem ich nur 8kOhm statt 12 messe (da die Demodulatorplatte keine Nummern trägt hatte ich das verwechselt).

      Habe trotzdem versucht einige Messungen zu machen:

      Beim Auslöten von R917 messe ich zwischen beiden Lötpunkten 25kOhm und nicht unendlich.
      Ablöten vom C923 ändert daran nichts
      Ablöten von R913 führt dann dazu, dass ich unendlichen Widerstand messen kann. Der ausgelötete R913 passt aber mit 5,6 kOhm.

      Liegt der Fehler also irgendwo nach dem R913?

      VG
      David
      Hallo David,

      ist denn der Fehler nun im rechten Kanal oder im linken? Ich glaubte, er sei im linken, hattest Du jedenfalls vorher geschrieben.
      Jetzt machst Du mit R917 und R913 und C923 rum....die gehören aber allesamt zum rechten Kanal! Wenn der Fehler im linken Kanal ist, warum suchst Du ihn jetzt im rechten?

      Deine Messungen sind nicht die, die ich empfohlen hatte, damit man den Fehler eingrenzen kann. Ich hatte nichts geschrieben von C923 auslöten oder R913 auslöten. Du musst Dich entscheiden, welchen Widerstand Du nun über R916 misst. Den gleichen wie über R917 oder einen anderen? Und welchen? Und wenn der linke Kanal defekt ist, kann sich das auf R916 auswirken, aber nicht auf R917.

      Wie zum Donner, sollen wir helfen, wenn aber auch nichts stimmt, was Du schreibst?

      Wenn Du C936 nicht hast, hast Du eine andere Version vom Decoder H1. Es gab davon zwei Versionen, eine mit C936 und C937 und eine andere, die stattdessen R932 und R939 hat.

      Gruß
      Reinhard
      Hallo Reinhard,

      der Fehler ist im rechten Kanal. Aber beim Durchmessen sind die abweichenden Messungen bei dem Widerstand im linken Kanal. Im rechten stimmen die Messwerte der Widerstände. Ich kann mir das leider nicht erklären.

      Ich messe über R916 jedenfalls einen unterschiedlichen Widerstand als bei R917. R917 zeigt eben die 8 kOhm und R916 12kOhm.

      Ok dann muss es wohl die andere Version des H1 Decoders sein, die dann später im H Modell verwendet wurde. R932 und R933 sind vorhanden.

      VG
      David
      Hallo Reinhard,

      ok ich bin inzwischen selbst ganz verdreht zwischen links rechts und Zuordnung der Widerstände und Umlöten der Kanäle um zu sehen ob das Problem wandert, ich fasse jetzt nochmal genau zusammen was ich festgestellt habe, vergiss bitte alles von vorher.

      - Der Fehler, spricht totaler Ausfall des Kanals bei Stereo ist im LINKEN Kanal!
      - Ich hatte am Ausgang der Demodulator Platte die Kanäle umgelötet um zu sehen ob das Problem wandert, das war der Fall. Habe es jetzt wieder in die ursprünglichen Ausgänge gelötet, Fehler also wieder LINKS.
      - Bei den Widerstandsmessung: R916 zeigt einen unterschiedlichen Widerstand als bei R917. R917 zeigt 8 kOhm und R916 12kOhm.
      - R917 ausgelötet, zwischen Lötstellen gemessen zeigt KEINEN unendlichen Widerstand sondern 25kOhm. Bei Ausgelötetem R916 zwischen beiden Lötpunkten hingegen Widerstand uendlich.
      - Decoder scheint ein H1 vom Typ H zu sein, da R932 und 933 verbaut sind.
      - Bisher getauscht: alle Elkos auf der Platte mit WIMA Folie ersetzt, bis auf den 100uF (neuer Frolyt), den IC, den Transistor 902.
      - Austausch hat Problem nicht gelöst, aber bei einem weiteren Austausch von T902 hat der linke Kanal für ein paar Minuten funktioniert, bis er dann wieder ausgefallen ist.

      Hoffe das bringt wieder Klarheit in das ganze Thema, tut mir leid, dass ich hier Verwirrung gestiftet habe!

      VG
      David

      davidavid schrieb:

      Hallo Reinhard,

      du hast wahrscheinlich Recht, wo die Folienkondensatoren nicht gepasst haben hab ich neue Tantals eingebaut....aber die sind ja generell anfällig. Ich schau mir den auf jeden Fall auch an!
      Danke für die Transistor Empfehlung!

      Viele Grüße
      David


      Das rot lackierte ist ein typischer Foren-Quatsch und hat mit der Realität wenig z tun.
      (ich war sogar schonmal in Bielefeld, außer wenn es regnete oder die Glocken läuteten, dann nämlich war ich in Münster)
      Noch-nicht-ganz-defekte Tantal-Elkos prasseln und funkeln, sie enden in völliger Unterbrechung, völligem Durchgang und sehen dann auch oft genug danach aus.

      Es fehlt hier generell die Systematik einer wohl durchdachten Fehlereingrenzung, es wird mal da und mal hier gestochert, wie zu erwarten ergebnisfrei.

      Fehlersuche geht immer gleich, näher bringen einem Ungeübten das Fachbücher wie "Radio-Reparaturen leicht gemacht" usw.

      Ich erlasse mich da jetzt nicht in stundenlangem Vorlesen, nur soviel...

      Es ist sinnlos im Nebel herum zu stochern, Betriebsstörungen verraten sich in der Regel selber.

      Es ist sinnlos an Geräten zweifelhafter Kontaktsicherheit aller Schalter, Verbingungen und Steckern,
      das ist also der zweite Punkt nach der obligatorischen Sichtprüfung auf optisch erkennbare Mängel,
      das sind nicht nur metertiefe Krater im Gefüge, sondern auch angebrannte Bauteile und manchmal schwer erkennbare defekte Lötstellen .

      Gleich wichtig ist das die Elektronik nun mal mit Strom arbeitet, also an allen Stellen des Netzteils alle Spannungen im richtigen Maß bereitstehen und auch zu den Verbrauchern gelangen.

      Wie schon erwähnt ist Zischeln, Säuseln, Knacken, Aussetzen und Wiedereinsetzen sicher nicht mit Funkeln und Prasseln von Materialschäden in Tantals glichzusetzen.
      Solcherlei Betriebsstörungen sind typisch für Kontaktstörungen, defekte an Bondierung von Halbleitern, Arbeitspunkt-Floating usw. usf. tausend Dinge.

      Hier gibt es gerade mal eine handvoll typischer Verdächtiger, das Finden eines irregulären Zustandes ist somit nach der Durchführung benannter Eingangsuntersuchungen und dem Ausschluß solcher Fehler nicht besonders schwer wenn man sich ein paar Hilfsmittel zunutze macht.
      Hilfs- und Meßmittel gibt es nicht nur teuer-neu oder vom verstorbenen Altmeister, man muß nur ein bisschen im Physikgedächtnis kramen dann kommt man drauf was sinnvoll ist und wie man es - improvisiert oder nicht- beschafft.

      Wer nichtmal einen Heuler und/mit irgendeiner form von Tonausgabe/Indikator hin bekommt um ein Signal bis zum Versiegen zu verfolgen, der ist eindeutig nicht richtig orientiert.

      Es gilt doch lediglich dem versiegenden Signal irgendwie zu folgen, einen verdächtigen Bereich der Schaltung zu umgehen/übergehen, Referenz ist doch auch da in Form des funktionierenden Kanals.

      das Würfeln darum ob man dies oder jenes mal in Verdacht nehmen soll setzt Erfahrung in der E-Diagnose vorraus, die erlangt man erst nach einigen Jahren fleißigen Tuns.
      Gruß Jogi
      -------------
      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]

      davidavid schrieb:

      Bei den Widerstandsmessung: R916 zeigt einen unterschiedlichen Widerstand als bei R917. R917 zeigt 8 kOhm und R916 12kOhm.
      - R917 ausgelötet, zwischen Lötstellen gemessen zeigt KEINEN unendlichen Widerstand sondern 25kOhm. Bei Ausgelötetem R916 zwischen beiden Lötpunkten hingegen Widerstand uendlich.


      Hallo David,
      damit fangen wir dann mal wieder von vorne an.

      Halten wir fest:
      Es ist somit korrekt, dass zwischen den Lötstellen des ausgelöteten R916 ein Widerstand von 25 kOhm zu messen sein sollte, so wie Du das beim ordentlich funktionierenden rechten Kanal gefunden hast.

      Nun machst Du folgendes:
      1) Miss ob Du Durchgang zwischen den eingezeichneten Punkten hast:






      2) Ersetze R914, R922, R923, R926 und T902

      3) Ersetze C933 und C934 mit Elkos oder Tantals mit 10µF/35V oder 50V, falls Du an diesen Stellen WIMAs eingesetzt hast, die nicht 10µF und wenigstens 35V haben. Sieht so aus, denn 10µF WIMAs haben doch viel grössere Abmessungen, die passen da doch gar nicht hin, oder?

      Danach sollte es wieder ok sein.


      Gruß
      Reinhard
      Hallo Reinhard,

      vielen Dank für die Geduld, die Systematik bei den Fehlereingrenzung ist definitiv etwas was man von dir gut lernen kann, wie hast du mal gesagt, es ist wie Sudoku. Das Grundwissen in Elektronik ist natürlich schon von großem Vorteil, wenn man aus einem ganz anderen Bereich kommt, das erfordert Zeit sich das alles anzulesen, aber das ist natürlich das Ziel! Deine Hinweise und Vorschläge landen bei mir aber definitiv alle in einen Notizbuch und werden dann nachgearbeitet :)

      1) geprüft, Durchgang ist da.

      2) Widerstände sind bestellt und werden dann ausgetauscht. T902 wird dann gleich mitgetauscht.

      3) Die WIMAs sind 10uF und 50V und passen zwar knapp aber sie passen da rein. Glaube diese kompaktere Baureihe ist relativ neu.


      VG
      David
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