Saba 9260 Endstufen Reparatur + Revision

      Freude und trotzdem ärgern!!

      mit nur einer Endstufenseite angelötet und einer der beiden Treiberkarten kann ich schon Musik vernehmen! Stecke ich die andere Treiberkarte rein, kein Ton zu hören. Somit ist eine der beiden Treiberkarten fehlerhaft. Obwohl ich alle Transistoren darauf getauscht habe, viele der Widerstände gegen Metallfilm Widerstände getauscht wurden. Alle Widerstände überprüft wurden. Ich bin echt Ratlos.

      Habe nun auch mal die vermutlich nicht funktionierende Endstufe auf der anderen Seite angelötet und die definitiv funktionierende Treiberkarte eingesteckt, Stromaufnahme scheint höher zu sein, da die Lampe etwas heller weiterleuchtet..... leider kein Ton...

      Nun werde ich das funktionierene Endstufenmodul und deren funktionierene Treiberkarte auf die andere Seite bauen um einen defekt auf der Hauptplatine auszuschliessen.
      Hallo Christian, schön dass mir behilflich bist.
      Die Hauptplatine ist in Ordnung. der funktionierende Treiber und die Endstufe dazu funzt auch auf der anderen Seite.
      Ich habe jetzt erst mal alle Lötstellen der Endstufe die nicht geht nachgelötet und werde gleich mal mit Platinenreiniger das ganze Kolphonium entfernen und mit der Lupe alles nach feinsten Lötspritzern oder sonstigen Auffälligkeiten untersuchen. Irgendwie werd ich den Fehler hoffentlich bald finden....
      Das mit der Glühlampe ist genial. Werde die Konstruktion mit den Lampen und Steckdose ganz sicher auch später für weitere Retro Hifi Revidierungen und nach Endstufenreparaturen benutzen.
      Ich guck mir nochmal an wie der BD530 den ich anstelle des BD418 eingelötet habe eingelötet werden muss... irgendwie hab ich den nun im Verdacht. Vielleicht ist der schon defekt, obwohl er Neu NOS ist... hab zum Glück noch n zweiten am Start...
      Hi Michael, Hallo an alle.
      Endlich habe ich den Fehler auf dem Treibermodul gefunden. Ich hatte aus versehen einen falschen Transistor eingelötet...
      Beide Treibermodule funktionieren nun. Jedoch bin ich immer noch dabei den Fehler auf dem Endstufenmodul zu finden...
      Ich hatte einen Lötzinnkrümel zwischen zwei Lötauegnreihen wo der zusätzliche Keramikkondensator eingelötet wird gefunden . Dort war definitiv ein Kurzschluss... den krümel nun entfernt und Lötstellen nachgearbeitet . Aber leider war das nicht alles... vielleicht hat es ja beim Testen auch ein Bauteil geschrottet... nun prüfe ich wieder alles nach....
      Habe nun den BD530 vom nicht funktiinierenden Endstufenmodul in das funktiionierende eingelötet, getestet, funktioniert. Gleiches Spiel mit den beiden BD417 die mit dem kleinen Blech miteinander verschraubt sind, aber isoliert sind..., Funktioniert. die beiden Kleintransistoren auf dem Modul hatte ich abgelötet und mit dem Diodenprüfen die Diodenstrecken geprüft, scheinen ok zu sein. die Dioden 1n4148 auf dem Modul die vier Stück habe ich erneuert und nochmals ein Bein abgelötet und geprüft. die funktionieren. Die Lötseite komplett mit Platinenreiniger abgewaschen und nach Lötspritzern gesucht. Nix. Hab auch verdächtige Stellen mit Durchgangsprüfer geprüft, ob evt ein Kurzschluss mit 2 Lötpunkten gemacht wurde. Nix...Die Widerstände alle geprüft, scheinen in ordnung zu sein, aber da die Halbleiter alle ok sein müssten, kann es dann ja nur ein Widerstand sein... hatte die im eingelöteten Zustand gemessen... vielleicht liegt da der Fehler... ich tausche jetzt alle aus gegen neu... Metall oxyd Widerstände. Habe ganze Nacht lang durchgemacht und Fehler gesucht... und gestern noch einen zweiten Saba 9260 auf Ebay ersteigert, der wohl funktionieren soll. Dann hab ich ein Vergleichsobjekt. Ansonsten bleibt mir wohl noch die Chance anhand des Schaltplanes einzelne Verbindungen auf der Platine zu prüfen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.... (GEHT NICHT, GIBT ES NICHT! ) *hehehe
      Also, mit der Methode "alle Widerstände tauschen" wirst Du eher nicht zum Ziel kommen. Wenn die sich als OK messen, sind sie das in der Regel aus. Was ist mit dem Trimmpoti ? Es könnte sein, dass der Ruhestrom zu hoch ist. Miss' das mal durch. Sind die keramischen Kondensatoren in Ordnung ?

      Du hattest ja beide Treiber mit der intakten Endstufe probiert, und das ging, richtig ? Sobald Du die andere Endstufe mit anklemmst, wird der Strom zu hoch. Das klingt nach zu hohem Ruhestrom, oder doch nach defekten Transistoren im Ausgang. Sind die denn sicher in Ordnung ?

      Besten Gruss,

      Michael
      Hi Michael, alle Widerstände haben den Sollwert (Verglichen mit Angaben im Schaltplan, gemessen im eingelötetn Zustand. )
      Die alten Ruhestrompotis habe ich mit dem Ohmmeter gemessen und diesen Wert dann mit den neuen Spindeltrimmern eingestellt.
      Ich hab ne Idee... ich könnte ja schon einmal den Ruhestrom auf der funktionierenden Endstufe exakt einstellen. Und dann den Widerstandswert messen und anhand dieses Wertes das Ruhestrompotis des nicht funktionierenden Moduls einstellen... Leider hatte ich vor kurzem meinen Komponententester geschrottet und warte auf Lieferung eines neuen. Dann werd ich noch mal alle Transitoren und Folienkondensatoren/Keramik prüfen...
      Danke Michael, für Deine Tips.... Du machst mir Hoffnung ... ich freue mir schon den Ast ab den Saba 9260 voll revidiert & modifiziert nach Forums Vorschlägen an meine modifizierten Saba Ultrahifi Professional Lautsprecher anschliessen zu können. Und das geile ist ich hab noch n zweites Paar 1300er Lautsprecher am Start... schön Schweinsgeile Ultrahighend 4 Punktbeschallung im Wohnzimmer... heheheh
      :)
      OK -- dann ist der Fall eigentlich ziemlich klar: Diese Methode mit dem Voreinstellen des Potis klappt nicht. Da reichen winzige Drehungen, um vom richtigen Ruhestrom zu einem viel zu hohen zu kommen. Also ist mein Rat jetzt dieser:

      (1) Stelle im intakten Kanal den Ruhestrom mal richtig sein.

      (2) Drehe im anderen Kanal den Trimmer erst einmal auf Linksanschlag.

      Dann ist der Ruhestrom null, aber die Endstufe läuft trotzdem (sofern intakt). Wenn dann die Lampe nicht anbleibt, bestehen gute Chancen, dass alles in Ordnung ist. In dem Fall misst Du den Ruhestrom wie vorgesehen mit einem mV-Meter, und drehst den Trimmer LANGSAM hoch, bis Du den Sollwert hast.

      Hier ist noch etwas Hintergrund, warum die Methode "ausmessen und voreinstellen" nicht klappt:

      (a) Es sind neue Transistoren im Ausgang, die haben sicher geringfügig andere Kennlinien als die alten. Da kann man einfach nicht wissen, ob die alte Stellung taugt.

      (b) Die Abhängigkeit von der Stellung des Trimmers ist exponentiell (wegen der Kennlinie des BD 417), also haben winzige Änderungen in der Stellung grosse Auswirkungen.

      (c) Ein neuer Trimmer hat nie denselben Gesamtwiderstand wie der alte, und darum ist es nahezu unmöglich, denselben Wert hinsichtlich des Ruhestroms zu treffen.

      Es ist mir unklar, woher diese Empfehlung kommt. Man liest sie immer mal wieder, aber es klappt eigentlich nie. Und da hier ja die Daten bekannt sind, ist sie zudem auch wirklich weder nötig noch sinnvoll.

      Besten Gruss,

      Michael
      Hi Michael, der Tip mit dem Ruhestrompoti auf links scheint sehr gut sein. Aber komischerweise lässt sich das Netzteil nicht abgleichen... F1 Messpumkt zu Masse ist ca 32,8V.... und reagiert so gut wie gar nicht oder kaum das Poti auf der Netzteilplatine welches zum Abgleich dient. F2 Messpunkt zeigt bei mir nix... hmmm ich glaube irgendwas mit den größeren Elkos stimmt nicht... vermutlich dieser Minusring aus Alu...der ja fehlt , ich habe auf der Grundplatine nur eine Drahtbrücke gesetzt... ich kontrolliere das jetzt... vielleicht hast Du oder ein pfiffiger Mitleser noch eine Idee, was ich prüfen soll....
      ich merke schon selbst , dass ich mit meinem eher bescheidenen Fachwissen es schwer habe Zielführende Fehlersuche zu machen.... :D

      Netzteilkarte gesteckt, nur 32 bis 34Volt Regelbar... statt 45Volt...

      wenn ich die Netzteilkarte draussen lasse und die Kabelverbindungen mache (also im Leerlauf lässt sich mit dem 10Kohm Poti das Netzteil abgleichen. Aber sobald es gesteckt ist... geht es nur zwischen ca 32V und 34Volt....Vielleicht gibt mir jemanden einen Tip ...

      Bilder der größeren Elkos auf der Hauptplatine.

      Fotos der großen Elkos auf der Hauptplatine... Da wo der Aluring mit den Drei punkten auf der Platine den Minuspol verteilen...hab ich Drahtbrücken eingelötet, falls es nötig war...
      Bilder
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