Funktionsgenerator, Bausatz

      Ergänzung!

      Im Beitrag zuvor vergaß ich zu erwähnen, die Oszillogramme sind vom Ausgang Funktionsgenerator.
      Einige Beiträge zuvor zeigte ich das Signal des NE555, Pin 3:



      Angehängtes Bild ist ebenfalls Pin 3, diesmal natürlich TLC555.
      Da sieht man die Unterschiede sehr deutlich, man sollte den TLC555 nehmen.
      Bestellt man den Bausatz bei Pollin, bekommt man dort auch den TLC555:
      pollin.de/p/tlc555cp-timer-c-mos-texas-instruments-101355

      Andreas
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      • spike-tlc.jpg

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      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
      Schöne Kanten und Ecken!

      Im Beitrag zuvor zeigte ich, mit dem TLC555 werden die Flanken deutlich steiler.
      Am Ausgang des Funktionsgenerators wurden die Flanken besser aber nicht gut.
      Nachgedacht, woran wird es wohl liegen?

      Die Endstufe mit BD137-16, vermutlich CDIL, kann es nicht sein.
      Der BD137, auch laut Datenblatt CDIL, hat eine Grenzfrequenz >> 100 MHz.
      Mit dem baute ich sogar mal vor Jahren eine kleine Sendeendstufe Amateurfunk.

      Das Signal war schon vor dem TL084, IC4B, verrundet.
      Bald kam ich darauf, es ist der Spannungsteiler aus R4 und R17 plus Poti TR4.
      R4 hat 100 kΩ.
      Zuerst versuchte ich es mit Kondensatoren 10 - 47 pF parallel zu R4.
      Das war erfolgreich, gab aber teilweise heftige Überschwinger, nichts für Nachbau.
      Zweiter Ansatz, den Spannungsteiler niederohmiger machen, keine Cs.

      Ich probierte sehr viele Wertekombinationen aus.
      Einfach nur andere Werte für R4 nehmen gilt nicht.
      Dann stimmt der Spannungsteiler nicht mehr, Rechteck, Sinus und Dreieck sollen pegelähnlich sein.
      R4 ist jetzt 47 kΩ und hinter ihm vor Jumper JP-R geht ein Widerstand 27 kΩ gegen GNDint.
      Das ist ein gesunder Kompromiss bezüglich Pegel, Flanke und Überschwinger.

      Bild
      Ich musste die Strahlhelligkeit deutlich erhöhen, damit man überhaupt Flanke sieht.
      Die Frequenz ist wieder 10 kHz und Signal am Generatorausgang abgegriffen, 2 Vss.
      Zur besseren Vergleichbarkeit mit vorherigen Oszillogrammen dehnte ich bei X und Y.

      Andreas
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      • recht10k-teiler.jpg

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      Schaltplan und Bild zu den besseren Rechteckflanken

      Man schaue sich die beiden Bilder an.
      Die Schaltungsänderung ist ganz einfach, wieder reversibel.
      Zuvor schrieb ich, man bestücke R4 mit 47 kΩ statt 100 kΩ, machte ich bei meinen Versuchen.
      Hat man schon R4 mit 100 kΩ bestückt, lötet man einfach nochmals parallel 100 kΩ darüber.
      Ob es 47 kΩ oder zweimal parallel 100 kΩ = 50 kΩ sind, macht keinen wirklichen Unterschied.
      Die Parallelversion habe ich jetzt wegen einfacherer nachträglicher Änderung, sieht man im Bild.
      Im Schaltplan zeichnete ich grün Rt ein, Widerstand für den Spannungsteiler.
      Der ist bei mir aktuell 27 kΩ und geht im Schaltbild gegen GNDint am Widerstand R14.
      Es ist egal, wo man an GNDint anschließt, ich nahm dafür R7, ist auch mit GNDint verbunden.

      Andreas
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      • schplan+teiler.png

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      • best-rteiler.jpg

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