Taurus T-Frisch Vollverstärker (Horch und Audio Connection)

      Danke, Eberhard --- es ist in der Tat wenig bekannt, aber zu unrecht ! Über Design kann man streiten (und nicht jeder mag Knöpfe wie an einer Waschmaschine aus der Zeit ...), aber das klangliche Ergebnis kann sich hören lassen !

      Demnächst kommt noch der Vorgänger, anders aufgebaut und von einer anderen Firma (Audio Connection), aber damit habe ich gerade erst angefangen, das wird noch etwas dauern.

      Besten Gruss,

      Michael

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      Hallo Michael und auch andere Aktive,

      sagt mal, achtet ihr auch darauf dass die NON polar Elkos °polrichtig° eingebaut werden ? Oder ist es euch egal :rolleyes: . Ich achte da schon darauf .
      Nichicon , Frolyt hat diese °Aussenmarkierung° gut gekennzeichnet .
      Ich hab mal einen uralten Nichicon NON polar aus 89er Jahr geöffnet , und man staune , die sind genauso gewickelt wie POLAR Elkos .
      Grüße <3 Mia <3
      Ja und nein --- ja in dem Sinne, dass ich den bipolaren Elko so einsetze, dass sein langes Bein dahin kommt, wo vorher der Pluspol war. Nein in dem Sinne, dass ich die normal nur einsetze, wenn ich auch nachgemessen habe, dass der Elko in keiner Weise vorgespannt ist. Das ist hier so, es liegt keine Gleichspannung an. Oder genauer: Maximal 5 mV, und die sind mal positiv oder mal negativ, was davon abhängt, wie sich der DC-Pegel am Ausgang einstellt. Der wiederum hängt in erster Linie von den beiden Transistorpaaren im Eingang ab. Die sind hier penibel auf gleiche Daten selektiert, sonst könnten das auch leicht mal 20 mV oder mehr sein.

      Wenn es aber keine Gleichspannung gibt, oder nur ein paar mV, dann spielt es auch keine Rolle, wie herum man den Elko einbaut. Das gilt sogar für die gepolte Version. Die mag das aber auf Dauer nicht, wenn keine Vorspannung da ist, und ein gepolter Elko an so einer Stelle neigt dazu, nach einer Weile (oder nach ein paar Jahren) schlecht zu werden. Die Schaltung ist ja auch in der Horch 2.4 und sogar der 3.0 drin, und ich weiss, dass bei einer Wartung der Endstufen meist diese Elkos erneuert wurden. Warum keine bipolaren vorgesehen wurden, weiss ich leider nicht. Nach meiner Erfahrung halten die aber länger, und darum nehme ich da keine gepolten.

      Hinzu kommt ein Aspekt, der vermutlich kaum messbar ist, aber z.B. im Buch von Cordell besprochen wurde: Bipolare Elkos an diesen Stellen haben eine bessere Symmetrie, und somit ein minimal besseres Verhalten bzgl. der Verzerrungen. Das ist hier so, weil das ja der Fusspunkt-Elko in der Rückkopplung ist.

      Fazit: Ist ein Elko mit soviel DC vorgespannt, dass die überlagerte Wechselspannung stets darunter bleibt, gibt es keinen Handlungsbedarf (oder man ersetzt wieder durch einen gepolten Elko). Ist das nicht der Fall, fährt man mit einem ungepolten Bauteil besser. Bei kleinen Kapazitäten eine moderne Folie (einfach bei 1 uF oder 2,2 uF, meist noch machbar bei 4,7 uF), und danach mit einem bipolaren Elko. Bewährt haben sich die Nichicon Muse, aber auf Frolyt oder Elna haben gute Eigenschaften.

      Besten Gruss,

      Michael
      Klar Mia, habe ich auch so verstanden, aber ein wenig ausholen ist hier nötig. Denn WENN eine Vorspannung vorhanden ist, dann ist ein normaler Elko guter Qualität vorzuziehen ! Wenn aber nicht, dann hat der bipolare einen Vorteil, und es spielt keine Rolle, wie herum er eingebaut wird. Es kommt also auf die Schaltung an.

      Es gibt auch ein paar Beispiele, wo eine Vorspannung existiert, die aber eher knapp ist. Da kann es dann passieren, dass ein gepolter Elko doch nicht lange genug fit bleibt. In so einem Fall mag es sein, dass man besser auf einen Einbau achtet, bei dem das lange Beinchen als + angesehen wird. Mir ist aber noch kein Problem untergekommen, bei dem es darauf angekommen wäre.

      Michael
      T-Frisch, der Dritte ... diesmal in weiss. Eine ältere Version, die ich vor Jahren schon einmal auf dem Tisch hatte, und die seither viel gelaufen ist. Auch mit einem nachträglich gebauten Netzteil (Bilder kommen noch, wenn alles fertig ist). Das Netzteil hat einen 500 VA Ringkerntrafo mit zwei getrennten Ausgängen 32-0-32 Volt, und jetzt auch einen Softstart (der war nötig, das Biest muss gebremst anlaufen ...).

      Im Vollverstärker war schon das Meiste revidiert so wie oben dargestellt, jetzt sind noch die OP-Amps getauscht worden und der Anti-Plopp für den Kopfhörer ist auch ergänzt. Die linke Endstufe neigte aber gelegentlich zum "Zwitschern", was nervte. Aber eben nur manchmal. So ein Fehler, den man nicht gerne hat, denn das kann ja an vielen Bauteilen liegen.

      Zum Glück kann man die Endstufe mit ein paar Handgriffen ausbauen und an ein Labornetzteil anschliessen, mit einem kleinen Lautsprecher am Ausgang. Der hat dann brav (leicht) vor sich hin gerauscht, und ab und an gezwitschert. Ich bin dann mit einem Feuerzeug mit kleiner Flamme vorsichtig von Bauteil zu Bauteil vorgegangen, um durch eine Erwärmung zu sehen, ob sich der Effekt erzeugen oder verstärken lässt. Und das hat geklappt. Ein kleiner Keramiker mit 47 pF mochte das gar nicht ...

      Den habe ich dann ausgebaut, und siehe da, sein Corpus hatte einen kleinen Riss. Er war unter (mechanischer) Spannung eingebaut, was ihm über die Jahre wohl nicht bekommen ist. Jetzt ist ein neuer drin, spannungsfrei, und der Spuk ist weg. Was nicht heisst, dass ich alle Störquellen gefunden habe ... aber bislang läuft alles sauber.

      Ich mache dann dieser Tage noch Bilder vom Waschmaschinen-Design ...

      Besten Gruss,

      Michael

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      Reinhard, an der ausgebauten Endstufe ! Und natürlich mit kleiner Flamme ... nichts für Leute ohne Erfahrung damit, aber ziemlich effektiv. Habe so schon recht viele defekte Halbleiter gefunden, die z.B. "blubbern" verursachen ("motor boating" im Englischen). Man nimmt ein Feuerzeug mit langem Vorbau, wie man es beim Kamin einsetzt, und stellt auf kleinste Flamme. Geht eigentlich ganz gut ...

      Besten Gruss,

      Michael
      Michael, kleine Ergänzung!

      Es gibt auch eine Art Sturmfeuerzeug mit Schwanenhals.
      Solche Feuerzeuge gibt es in Baumärkten oder Geschäften für Grillzubehör.
      Man erkennt sie an der leicht fauchenden nicht gut sichtbaren Flamme.
      Vorne die Flammenspitze sollte man nicht nehmen, recht heiß.
      Mit etwas Abstand verhalten die sich ähnlich wie ein Heißluftgebläse, nur halt kleiner.
      Eine einfache Feuerzeugflamme zeigt immer nach oben, hier ungünstig.

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
      Klar, Andreas, so ein Ding habe ich ja auch benutzt. Die Platine ist dann aufrecht, und man kann (da nicht so voll) sehr punktgenau erwärmen. Den Riss im Kerko konnte ich vor dem Ausbau nicht erkennen, erst danach. Fehler dieser Art sind oft sehr zeitraubend zu finden, diesmal ging's rasch.

      Besten Gruss,

      Michael

      So, hier ein Bild vom Gerät:



      Ist also wirklich irgendwie eine Mischung aus T-Frisch und Miele ... man sieht auch, dass dies eine etwas ältere Version ist, denn die Phonokarte ist noch unter einer Alu-Abschirmung.

      Das Netzteil war auch bei diesem Exemplar weg. Vermutlich ausgeschlachtet, nachdem der Verstärker defekt war. Im originalen Netzteil werkeln ja, wie ganz oben gezeigt, zwei schöne Schnittbandkerntrafos von Grigelat, die einen guten Ruf geniessen. Hier habe ich dann einen Trafo mit 500 VA und zwei getrennten Sekundärwicklungen 32-0-32 beschafft, und in ein altes Mini-PC-Gehäuse gebaut:



      Der Trafo ist da aufrecht eingebaut, mit Softstart. Der Schalter ist nur für die kleine Zusatzschaltung, der Trafo wird dann (per Relais) über einen Widerstand ans Netz genommen, was nach 2-3 Sekunden von einem anderen Relais überbrückt wird. Das erste Relais fällt wieder ab, es ist nur ein Relais geschaltet, und insgesamt ist nur ein Kontakt in der Zuleitung.

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      Tja, und nun geht es weiter ... diesmal mit dem Vorgänger. Denn der T-Frisch war die zweite Inkarnation eines Vollverstärkers für den Taurus-Vertrieb. Vorher gab es ein anderes Gerät, wohl von Audio Connection gefertigt. Es liess dem Vertrieb angeblich eine zu geringe Gewinnspanne ... und so gibt es wohl nur einige wenige Exemplare. Hier ist ein Bild von oben in den Vollverstärker:



      Ein zentrales Netzteil, das zwei Endstufen versorgt, darunter die Vorstufe. Diesmal nicht Doppel-Mono, anders als beim T-Frisch. Rechts hinten zwei Phono-Eingänge, auch für MC geeignet. Die Endstufen tun inzwischen, da waren nur einige Puffer-Elkos defekt (Frako, mit Schluss), die jetzt durch Exemplare von Siemens ersetzt sind. Ausserdem habe ich den Fusspunktelko getauscht. Es war ein Roederstein EK drin, gepolt, mit 220 uF. Jetzt sitzt da ein bipolarer. Zur Schaltung kann ich noch nicht viel sagen, ich habe leider keinen Schaltplan, und zerlegt habe ich das Ding noch nicht ...

      Auch hier ist das Netzteil ausgelagert, und sieht so aus:



      Ein 300 VA Ringkern mit 30-0-30 V, von Grigelat. Ausserdem ein gesiebtes Netzteil mit 14 VA Trafo und 15-0-15 V, aber eher knapper Siebkapazität. Dazu ein Relais, das den dicken Trafo zuschaltet, wenn man den Verstärker in Betrieb nimmt (dazu später mehr).

      Hat jemand Infos zu diesem Vollverstärker ? Ideal wäre ein Schaltplan, aber jede andere Info hilft auch schon. Momentan klappt das Ding über die Hochpegeleingänge, aber noch nicht über Phono. Da liegt noch einiges im Argen, aber die Phonoplatinen habe ich noch nicht ausgebaut.

      Besten Gruss erst einmal,

      Michael

      Nachtrag: Hier kommen noch je ein Bild von der Front des Gerätes und von hinten.



      Es hat erschreckend viele Druckschalter, die mir sicher noch Arbeit machen werden, ist ansonsten aber sauber aufgebaut. Nur leider nicht eben servicefreundlich, das Zerlegen ist aufwendig.



      Die Rückwand zeigt die vielen Anschlussmöglichkeiten, inklusive 3 Bandmaschinen und 2 Plattenspieler. Vor- und Endstufe sind getrennt, und müssen durch ein Brückenkabel verbunden werden (beim T-Frisch gab es dafür einen kleinen Schalter).

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      So, ein Freund hatte noch den alten Prospekt von Taurus zum ersten Tau-Frisch Vollverstärker:



      Gebaut von Audio Connection (m.W. aus Hamburg), die das Gerät auch selber (evtl. in leicht anderer Ausstattung oder Bestückung) angeboten haben. Bisher habe ich leider keine weitere Information auftreiben können. Weiss jemand etwas oder hat jemand einen Schaltplan ?

      Besten Gruss,

      Michael
      Danke Peter,

      habe dort mal hingeschrieben. Ich war der Meinung, die Personen hinter AC seien nicht mehr aktiv (so war mein Stand). Ich werde berichten.

      Besten Gruss,

      Michael

      Nachtrag: Die Antwort vom Studio kam rasch -- dort hat man wohl nichts mit der damaligen Produktion zu tun. Ich habe auch noch eine andere Nachricht erhalten, nach der die damaligen Entwickler schon lange nicht mehr aktiv sind. Bisher gab auch von der (noch existierenden) Fa. Taurus keine weitere Information.

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      So, ein wenig gibt's zu berichten. Die Phono-Karten habe ich mal ausgebaut, und versuche gerade, die Schaltung zu ermitteln. Dabei hat sich dann schon mal ergeben, dass die alten ITT Signal-Relais massive Kontaktprobleme haben, und getauscht werden müssen. Einige Elkos sind auch angeschlagen, die tausche ich diesmal auch.

      MM wird mit einem LF 351 in nicht-invertierender Schaltung verstärkt, MC ist zuschaltbar, und es hängt dann eine kleine diskrete Differenzstufe mit BFW 16 A per Relais davor. Ich mache mal noch einen Plan bei Gelegenheit. Der LF 351 ist m.E. nicht optimal, war damals aber sicher keine schlechte Wahl. Ich werde mal einen OPA 134 probieren.

      Die Vorstufe arbeitet auch mit einem LF 351, ist also nichts Besonderes. Vom Rauschen her ist das nicht überzeugend, da ist der T-Frisch von Horch schon etwas besser. Der hatte ja vom Umstieg auf modernere ICs profitiert, ich werde hier also auch mal einen Wechsel versuchen, vielleicht mit AD 711.

      Der Aufbau ist recht gut gemacht, man kann die Bodenplatte entfernen und kommt dann an die meisten Dinge recht gut heran (mit etwas Geduld). Ist eine Endstufe defekt, wird es schwieriger, aber die laufen ja zum Glück bisher problemlos.

      Besten Gruss,

      Michael
      So, das Ding läuft wieder ... und zwar recht gut. Mit OPA 134 bei Phono und AD 711 bei Hochpegel klappt es gut, das Rauschen ist jetzt akzeptabel gering. Der Ausgang für den Kopfhörer war noch verpolt (kein Problem), und die Längstransistoren des diskreten Spannungsreglers für die MC Vorstufe wurden etwas warm. Da habe ich noch ein paar passend gebogene Alustreifen spendiert, jetzt bleiben die unter 55 Grad.

      Der Klang ist kräftig und doch angenehm, Phono ist m.E. nicht ganz neutral (Schaltplan kommt noch). Da werden wir ja vielleicht noch sehen, was die Rechnung ergibt. Die MC Vorstufe klappt gut und ist in Sachen Rauschen auch sehr ordentlich, jedenfalls besser als vieles andere, was es damals sonst so gab (realisiert mit BFW 16 A, auch hier kommt der Plan noch).

      Leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen, wie viele Exemplare es von diesem Vollverstärker gegeben hat. Viele können es nicht gewesen sein, denn die weiter oben besprochene Version von Horch hat den ja sehr bald abgelöst. Wobei mir nur bedingt klar ist, wieso die Horch-Version günstiger in der Fertigung gewesen sein soll, der Aufwand ist doch vergleichbar. Vielleicht sind es die vielen hochwertigen und eher teuren Bauteile (sieht man ja auf dem Bild, es gibt haufenweise MKP Kondensatoren, die waren damals richtig teuer).

      Besten Gruss,

      Michael

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      Lust auf weniger Rauschen?

      Ich schrieb es schon an anderer Stelle, HF-Transistoren sind häufig rauscharm.
      Meist gilt das auch bei NF, jedoch Rauschen 1/f ist bei denen nicht spezifiziert.
      Gerade nachgesehen, der BFW16A ist mit Noise Figure 6,5 dB bei 800 MHz angegeben.
      Eigentlich ist der eher ein Treiber, weniger auf niedriges Rauschen gezüchtet.
      Mit einem modernen BFR193 kommt man auf 1 dB bei 900 MHz und 10 mA.
      Wäre es mein Verstärker, würde ich probehalber mal auf BFR193 umrüsten, Versuch.
      Bei Bedarf, BFR193 habe ich vorrätig, ist allerdings SMD SOT23, nicht bedrahtet.

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
      Danke Andreas, da werde ich es aber bei der originalen Bestückung belassen, denn das Rauschen beim MC-Eingang ist nicht auffällig, und insbesondere nicht höher als das Rauschen des Verstärkers bei Hochpegel. Somit lohnt sich das eher nicht ... es war schon damals bekannt, dass dieser Verstärker zwar recht gut klingt, aber nicht so rauscharm ist, wie man es gerne hätte. Und das liegt (leider) nicht nur an den verwendeten ICs im Eingang.

      Hier ein wenig zur Schaltung (Phono). Zunächst die MM-Sektion, um einen LF 351 herumgebaut (jetzt mit korrigierter Polarität):

      T-Phono 7.pdf

      Wie gut die Entzerrung nach RIAA hier gelungen ist, kann ich nicht sagen. Es fällt nur auf, dass das Klangbild im Vergleich zur hier ja bereits gerechneten (und für gut befundenen) Schaltung aus dem Metaxas Ikarus weniger neutral klingt. Vielleicht ergibt sich dazu ja noch etwas. Man erkennt im Eingang, wie die MC-Vorstufe eingeschleift ist. Die ist rein diskret aufgebaut, und zwar wie folgt:

      T-Prepre.pdf

      Um hier eine brauchbare Rauscharmut zu bekommen, sind Transistoren parallel geschaltet, was offenbar recht gut klappt. Dabei hilft eine diskret aufgebaute, symmetrische Spannungsregelung (vorgeschaltet), die aus den symmetrischen 15 Volt symmetrische 7,7 Volt bereitstellen. Und zwar mit dieser Schaltung:

      T-Regler.pdf

      Insgesamt ist das pro Kanal auf einer Platine aufgebaut, man kann die im Inneren rechts hinten erkennen (stehend eingesetzt). Jede Karte enthält ein Relais bestückt, um die Umgehung zu realisieren. Auf der Hauptplatine ist dann noch ein weiteres Relais, mit dem man zwischen zwei Phono-Eingängen wählen kann.

      Das ausgelagerte Netzteil versorgt, sobald eingeschaltet, stets die Vorstufensektionen (Phono und Hochpegel, über einen kleinen Trafo mit 2x15 V), der Hauptschalter am Verstärker schaltet dann per Relais den "dicken" Trafo ein, der die beiden Endstufen versorgt. Das ist ein Typ mit 500 VA bei 2x30 V, wobei da eher so 37 ... 38 V rauskommen (primär noch 220 V, und offenbar eine eher etwas höhere Leerlaufspannung). Aber die Endstufen sind dafür ausgelegt, es ergibt sich daraus kein Problem.

      Besten Gruss,

      Michael

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