Die Saba Werke...

      Chris,

      um Villingen herum war jahrhundertelang eine solide Stadtmauer. Da kannst Du einfach nicht verlangen, dass es im Jahre 2009 schon einen vernünftigen Internetauftritt für ein städtisches Museum gibt.

      http://www.villingen-schwenningen.de/Franziskanermuseum-Villingen.667.0.html

      (Industriegeschichte unten anklicken, dann sieht man wenigstens einen Saba Fernseher)


      An einem Gebäudeteil des Museums ist immerhin eine Webcam installiert, die einen Blick ins Städtle erlaubt, ganz nach dem Motto: Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Stadt.......

      http://www.villingen-schwenningen.de/cam/webcam_villingen.html

      Aber gräm` Dich nicht, Du bist noch so jung, kannst noch oft nach Villingen kommen und Saba Radios angucken.


      Grüßle Harry Piel
      Hallo, alle Freunde von SABA,

      durch Vermittlung eines Ur-Villingers u. ehemaligen Sabanesen ist es mir gelungen, anfangs August 2009 die früheren SABA-Rundfunk- u. Fernsehwerke in Villingen, bei denen ich in den fünfziger Jahren beschäftigt war, zu besichtigen.
      Geführt wurden wir vom Geschäftsführer des jetzigen Technologie- u. Innovationspark Herr Borgmann, einem alten Sabanesen. (s. Bild unten) Schwerpunkt der Führung lag in der Besichtigung des im Juli 2009 neu eingeweihten Gebäudes in dem die Ingenieure von Thomson/Brand mit Hochdruck an der Entwicklung neuer Daten-CD forschen.

      Aber auch die alten noch stehenden Gebäude von SABA im Werk I u. II die heute überwiegend von anderen Firmen genutzt werden, haben wir in Augenschein genommen.
      Etwas traurig u. verloren stand ich an meinem alten Arbeitsplatz im ehemaligen Rundfunkprüffeld, das völlig leer und verwaist ist.

      Nach Aussagen von Herrn Borgmann, soll in den nächsten Jahren viel Geld investiert werden, um alle Gebäude wieder mit Leben zu erfüllen. Die Chancen stehen nach seiner Ansicht gut !

      Das „Ganze unter Denkmalschutz zu stellen“, wie Thorben dies gerne wollte, ist wohl nicht möglich!
      Dies war der Stand anfangs August 2009. Und dann der „Hammer“ vom 18.September ………….. s. u.a. Zeitungsbericht im Südkurier……..




      So schnell kann es gehen !!!!

      Viele Grüße
      Helmut aus dem Hegau
      SABANESE von 1954-1962.
      Hallo Helmut,
      Mensch, das muss für dich ja ein Tag gewesen sein.
      Ich kann mir garnicht vorstellen, wie du dich gefühlt haben musst, als du an deinen alten Arbeitsplatz gekommen bist. Ich wäre vermutlich einerseits recht froh, aber wohl auch sehr traurig. Immerhin sah das in dem Raum mit Sicherheit anders aus, als du ihn das letzte Mal gesehen hast.
      Reste von SABA selbst konntest du aber vermutlich im Innenraum nicht finden, oder? Ich träume ja immer noch von einem geheimen Raum im Keller, indem alle jemals gebauten SABAs stehen :D
      Bilder durftest du vermutlich nicht machen, oder?

      Na aber ich finde es trotzdem schön, dass du, als einziger Ex-Sabanese, der sich noch ein bisschen für seinen alten Betrieb interessiert, auch mal da rein durftest :)



      Viele Grüße,
      Thorben
      Mein Name ist Hase, ich weiß bescheid! :)
      Wenn zwei sich streiten freut sich der 3. :D
      Ich bekomme den SABA Schriftzug, weil unser Dach wenigstens groß genug ist ;)
      Dann können die Beamten vom Wirtschaftsministerium blöd aus dem Fenster gucken. Die haben dann ein SABA Haus vor ihrer Haustür ;)
      Nein, aber ich habe ja schon geschrieben, dass die Stadt Villingen-Schwenningen sich bemüht, diese letzten Reste zu erhalten und da wir jetzt nichtmehr Thomson sondern diesesen Investitionspark im Werk I haben, glaube ich, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass das Werk I bald wieder ansatzweise so schön wird wie früher. Nur eben ohne Radios. Ich glaube daran, dass man da vielleicht einen kleinen Raum für SABA noch machen wird :)


      Viele Grüße,
      Thorben
      Mein Name ist Hase, ich weiß bescheid! :)
      Und in 100 Jahren, wenn das letzte Radio verschimmelt ist, wird sich der von Natur aus verfressene Mensch dann nur noch an die SABA-Gulaschkanone erinnern.
      SABA-Graupensuppeaus dem Schwarzwald, weltberühmt.
      Gruß Jogi,
      der im Forum von jedem dahergelaufenen Neuling verspottet, beleidigt und als charakterlos tituliert werden darf.
      Hallo Thorben,Christoph u. Tobi,

      nichts wird es mit dem Aufstellen des grossen "SABA-Schriftzuges" auf eueren Grundstücken oder Häusern.
      Nach Aussagen von Hr.Borgmann soll die grosse Leuchtreklame abgebaut und auf einer Wiese zur Erinnerung an die SABA-Werke aufgestellt werden. Wo die Wiese allerdings liegt, hat er uns nicht erzählt.

      Vielleicht wäre sie zur Pflege und Wartung bei Euch in besseren Händen!!!

      Viele Grüsse, Helmut aus dem Hegau
      SABANESE von 1954-1962.
      Hallo Helmut,

      ich finde das gut, dass der Schriftzug erhalten wird.
      Weißt du sicher, dass die vier Buchstaben beleuchtet sind?
      Oder soll der Schriftzug mit hellen Scheinwerfern nachts angestrahlt werden?

      Gibt es in der Nähe der Werke eine entsprechende Wiese?
      Evtl. etwas geschützt?

      Kann man nur hoffen, dass er nicht beschädigt, angeschmiert o. ä. wird.
      Gibt ja genug Gestörte, die es lustig finden, irgendetwas sinnlos kaputt zu machen.
      Zu

      Hier noch mal das Pförtnerhäuschen: es war das Pförtnerhäuschen an der Kirnacherstasse, es war die Ausfahrt für PKW vom Werkseigenen Parkplatz.
      Zu
      Ist man aus dem Gang herausgekommen, sieht man ein unkanntes Gebäude, von dem keiner weiss, wofür es war. Man weis es noch, es war früher das Kesselhaus und später als man den Schorstein gesprengt hatte zog die Werksfeuerwehr ein. Bei der Sprengung wurden alle Straßen und auch die Bahnlinie gesperrt, müßte anfang der 70ger gewesen sein.

      Pollux der dumme.
      Pollux der dumme.
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