Hilfe!!!!! Großes Problem!!!!!!!!

      So, ich habs gerade versucht mit den Schutzwiderständen und alles hat funktioniert!

      Am LS-Ausgang liegt bei geschlossenem Regler keine Gleichspannung an.

      Am Köphörerausgang kommt Musik raus.

      Am LS-Ausgang kommt auch was raus.

      Kurzum: Es funktioniert wieder alles!
      Jetzt müssen nur noch die Glimmerplättchen an ihren Platz, dann ist die Endstufe wieder wie neu!



      DAAAAAANKKEEEEE für eure nette Hilfe!!!

      P.S. Ich schicke euch Bilder von der kompletten Anlage, wenn wieder alles zusammengebaut ist!
      Hallo Alex,

      komme auch endlich mal wieder etwas zum posten...

      Erstmal einen kleinen Applaus vorab! Mach jetzt noch alles bei der Isolierung der Transistoren richtig, nochmal mit den Widerständen messen, dann diese raus und den Abgleich machen, dann ist's wie neu... :)

      Und wenn Du Bilder machst, dann auch gleich von den Bereichen des Tapedecks, wo Du den Fehler vermutest, mit möglichst genauer Beschreibung. Und nicht voreilig was machen, bitte.
      Gruß, Gunnar
      Hallo Alex,

      Abgleich ist relativ einfach. Da bei Deiner Anlage keine Gleichspannung am Ausgang anliegt, muß da nichts eingestellt werden, ein Abgleich (Symmetrie) weniger. Bleibt noch der Ruhestromabgleich... Es gibt dafür extra "Testpoints" auf der Platine, direkt neben den Emitterwiderständen, Sinnigerweise hat SABA die TP "A" und "B" genannt.

      Also Du gehst so vor:

      - An diese Punkte schon mal ein Meßgerät im Volt Bereich (Digitalmultimeter gleich auf 200mV einstellen) anschließen.
      - Gerät mit angeschlossenem Lautsprecher einschalten, und so mind. 15min laufen lassen, dabei kannst Du ruhig Musik hören. Dadurch ist die Anlage normalerweise "Betriebswarm".
      - Dann Lautstärke zudrehen, am Besten auch noch auf Band oder Phono schalten (kein Signal!).
      - Am Meßgerät müssen dann 20 mV (+/- 1mV) eingestellt werden, das macht man mit dem flach liegenden Poti in der Mitte (P641)

      Das war's!

      Am Poti musst Du aber sehr vorsichtig drehen, vor allem bei alten Potis mit Kontaktproblemen (die "offenen" sind da gerne zickig) kann eine kleine Änderung dramatische Änderungen im Ruhestrom bewirken.
      Ach ja, die Widerstände in den Versorgungsspanungen müssen dabei natürlich vorher raus... aber das hast Du dann ja sicher schon gemacht :)
      Gruß, Gunnar
      Hallo Gunnar,

      ich hab' die Widerstände garnicht eingelötet, sondern mit Krokodilklemmen dazwischengeschaltet.

      Mit dem Abgleich warte ich noch bis die Glimmerplättchen eingebaut sind! (bis Morgen)

      Edit: Ganz ehrlich: Ich finde die Punkte "A" und "B" nicht auf der Endstufe. (Sind das die beiden "Nasen" links neben den beiden 0,33 Ohm Widerständen mit je 2W?)
      Hallo,

      das was Du als "Nasen" bezeichnest, heißt Lötnagel. Diese Stifte sind extra auf der Platine, um dort einen Steckschuh (auf Deinen Bildern ist auf dem hinteren zum Kühlkörper auch schon ein Schuh aufgesteckt) draufzustecken, und damit guten Kontakt für die Messung zu bekommen.
      Also: Das Meßgerät an die beiden Stifte anschließen, und dann kann's losgehen.
      Gruß, Gunnar
      Da ist schon einer der Unterschiede zwischen der 9940 und 9941!

      Meine 9940 ist die etwas verkleinerte Version, wobei es sich ausschließlich um die etwas geringere Ausgangsleistung und billigere Knöpfe handelt. Die 9941 sollte wie auch meine Anlage jedoch keine Einschaltverzögerung haben. Das hat man sich bei Endstufen bis zu einer gewissen Leistung bei SABA offensichtlich gespart. Eine Relaisplatine gab es dann zuerst in den 9140 Recievern aufwärts.

      Ich halte das hier bei der Endstufe im 9940 / 41 schon für grenzwertig, abgesehen davon daß ein Einschaltplopp nicht unbedingt schön ist, können kleine Lautsprecher das schon mal übel nehmen.

      Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, eine Platine mit einer Einschaltverzögerung zu basteln, merke mir das aber mal für die jetzt kommenden "ruhigen" Tage vor. Ich würde dabei die Schaltung aus einem 9140 duplizieren, die sollte passen, und interessanterweise hat eine 9940 Anlage sogar schon einen Netzschalter mit dem nötigen Hilfskontakt eingebaut.

      Quintessenz: Es ist da nichts kaputt, die Anlage macht beim Ein- / Ausschalten eben ein beherztes "Plopp".
      Gruß, Gunnar
      Mache mal ein Bild von der Unterseite eines ausgebauten Elkos.

      Vermutlich ist in der Mitte der positive Anschluß und drumherum befinden sich drei Masseanschlüsse, die am Becher sitzen. Wenn dem so ist, hast Du ja elektrisch gesehen nur zwei Anschlüsse. Das mit den drei Masseanschlüssen macht man gern bei größeren Elkos aus mechanischen Stabilitätsgründen. Passe etwas auf, alle Masseanschlüsse müssen auf der Platine miteinander verbunden sein. Wenn nicht, verbindest Du sie mit etwas Draht.

      Andreas, DL2JAS
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
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