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Hallo Achim, ja, korrekt, es geht um die nach CD4-Verfahren in zwei Stereokanäle gemultiplexten 4-Kanal-Signale. Die CD-4-Funktion ist eingangsseitig ein komplett eigener Zweig, der erst vor dem Tone- und Filterverstärker wieder auf die allgemeinen Signallaufwege geführt wird. MP3 wird es davon vermutlich nicht geben, für das Verfahren werden Frequenzen bis 45 kHz genutzt. Es muss wohl zur damaligen Zeit dafür spezielle Phonogeräte gegeben haben, die mit speziellem Nadelschliff diesen Frequenzum…
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Hallo Achim, hallo die Runde, um Missverständnissen vorzubeugen: Müde Elkos haben meiner Meinung nach in einem revidierten Gerät nichts zu suchen. Mein obiger Post hatte die Frage zur Grundlage, welche meß- und evt. auch simulationstechnisch faßbare Größe den von Michael glaubhaft dargestellten Sprung in der Wiedergabequalität bei Austausch von Elkos mit Folienkondensatoren belegen kann. Sollte ich Dir damit auf den Schlips getreten haben: Mea Culpa! Viele Grüße, Christian
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Hallo zusammen, was macht ein Koppelkondensator: Er sollte möglichst ohne Veränderung die Wechselspannung von einem Bein zum anderen weitergeben. Wenn ich mir da überlege, wo Nichtlinearitäten herkommen könnten, fallen mir aus der Theorie zwei Möglichkeiten ein: Spannungsabhängigkeit der Kapazität. Das ist bekannt bei Keramikkondensatoren, kann bei MLCC-Typen schon mal eine Verringerung von 20% bei Nennspannung ergeben. Bei Al-Elektrolytkondensatoren und Folienwickeln wird sie im Allgemeinen als…
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Bei Interesse, ich kann die LT-Spice- Datei von Treiber und Endstufe eines 9241 beisteuern.
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Zitat von Nachteule: „Hallo Christian, kann es sein dass die Halbleiter durch diese besagten Elkos schaden genommen haben ? Ich denke an Folgeschäden.“ Hallo Mia, nein, die Halbleiter sind heil geblieben. Du hast aber recht. Ein vorsichtiges Hochfahren der Versorgungsspannung nach so langer Zeit wäre schon besser gewesen. Aber es ist ja gut gegangen. Nur der eine Opamp hatte einen Defekt in einem Kanal, was nicht auf elektrische Elkoleckagen zurückzuführen ist. Die großen Ladeelkos für die Endst…
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...ich hab da mal was vorbereitet. saba-forum.dl2jas.com/index.php/Attachment/4784/ Die aufgeführten Typen sind sämtlich in DIL8 erhältlich und pinkompatibel zum kryptischen Motorola-Original. Zur Zeit der Konzeptionierung gab es meines Wissens noch keine Op-Amps mit JFET-Eingängen. Die Schaltung, hier nochmals der Link dazu, verträgt sich hinsichtlich der Widerstände problemlos mit den Bipolartypen. Ob man ein geringeres Rauschen des Op-Amps merken wird? Schaun mer mal, würden die Bayern sagen.…
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Zitat von nightbear: „3. Ja, der ESR IST ein Indikator für den Gesundheitszustand.“ Hatte ich vor Kurzem ebenfalls live. Beim Durchsehen meiner Restekiste nach weinroten Roedersteins fiel mir ein Exemplar 47 µF/25V mit Oberflächenrissen in die Hände. Die Kapazität lag im Rahmen, mit 52 µF leicht im Plus, der Reststrom bei Nennspannung unter 1 µA auch nicht wirklich auffällig. Einzig der Scheinwiderstand war deutlich höher als üblich. Ich kann leider nicht mit Werten dienen, da ich dafür nur ein …
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Hallo Forenfreunde, der Tausch der Kleinelkos ist abgeschlossen. Im Vorverstärker habe ich nach eurer Empfehlung an Stellen, wo sich kein Potentialunterschied aufbaut, zu Tantalperlen gegriffen. Das sind in Summe 10 Stück. 8 davon im Signalweg, 2 in der Rückkopplung eines Opamps. In der Rückkopplung der Endstufe gibt es je einen 47uF-Elko, der im Betrieb ebenfalls keine Spannung auf seine Beine bekommt. Das gleiche Schicksal ereilt zwei Elkos am Opamp des Entzerrer-Verstärkers. Diese Exemplare h…
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Metaxas Iraklis Urversion
BeitragHallo Reinhard, hallo Michael, Achim... und wieder einmal lese ich staunend mit und registriere, was mir hier im Forum so gefällt. Es ist die Dichte der druckreif aufbereiteten Beiträge, in denen sich das ganze Können und Wissen der Schreiber niederschlägt. Beispielhaft: Reinhard, ich ziehe den Hut vor Deinen Darstellungen zur Simulation. Viele Grüße, Christian
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Hallo Kriss, hallo zusammen, na, das sind doch gute Neuigkeiten. Ich habe auch bei der Sache gelernt. Im Anhang findet sich etwas zum Gitterstrom, welche Ursachen er haben kann und ein paar Richtwerte, wie hoch er sein darf. Hier kommt meines Erachtens schlechtes Vakuum oder die Übertragung von Kathodenbeschichtungsmaterial auf das Gitter in Frage. Die hochohmige Ansteuerung in der konkreten Schaltung macht den Fehler halt auch schnell bemerkbar. In einer Vorstufe mit 330 kOhm Gitterwiderstand w…
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Also, ich habe jetzt mit einer EF86 mal geschaut, ob sich in der diskutierten Umgebung bei mir ähnliche Verhältnisse ergeben. Fakt 1: Der relativ niedrige Anodenstrom ist eine Folge der Unterspannung und der Spannung an G1. Bei 140V am Anodenwiderstand und 58V an G2 durchflossen meine Röhre bei -1,4V an G1 0,12mA. Spannung an der Anode 108V. Bei -1,8V waren es nur noch 0,05mA. Bei 190V am Anodenwiderstand und 68V an G2 und -1,4V an G1: 0,28 mA, also fast Zielbereich. Fakt 2: Über G1 fließt nur i…
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Körting "Low-Fi" 1968-1970
BeitragSehr sinnvoll, so ein Trenntrafo, hängt bei mir stets in Serie mit einer Glühlampe bei einem offenen Gerät. Letztere schützt das Gerät vor Folgeschäden bei Kurzschluss, fehlerhaften Endstufen u.s.w. Obacht ist trotzdem angesagt. Mein letztes Kribbeln habe ich bekommen, als ich sekundärseitig eine Wicklung für die Versorgung eines TAA550 abgehängt hatte. Ich verließ mich blind darauf, dass in Transistorgeräten sekundärseitig keine hohen Spannungen genutzt werden. Beim Löten kam ich dann gleichzei…
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Hallo Kris, gute Idee, mit und ohne Röhren zu messen. Damit ist klar, dass der Strom über das Steuergitter die Spannung an G1 einbrechen lässt. Deiner Einschätzung stimme ich zu, das Netzwerk zur Stummschaltung vor G1 ist in Ordnung. Die etwas zu niedrigen Versorgungsspannungen sind sicherlich nicht die Ursache für die Nichtfunktion der Stummschaltung. 10-15% Spannungsdifferenz sollte eine Röhrenschaltung noch nicht aus dem Tritt bringen. Aber warum kommen dann der Gitterstrom und der niedrige A…
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Hallo zusammen, anbei die relevanten Schaltplanauszüge aus dem Original. Ich kann verkürzt schlecht denken. Aus meiner Sicht gibt es eine wahrscheinlichere Ursache für die geringe Spannung am Gitter als die bisher diskutierten Kondensatoren. Die folgende Theorie greift nur bei Widerständen, die einigermaßen im Zielbereich liegen. Bis zu den Gittern der EF86 sind die Spannungen und Ströme zwar abweichend, aber nur plausibel, wenn die Kondensatoren C409 und C509 keinen Feinschluss haben. C604 und …
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Hallo zusammen, meiner Meinung nach ist der Gitterstrom für die dargestellte Ansteuerung (-8,4 V über 2 MOhm an G1) ungewöhnlich hoch. Nennenswerte Gitterströme entstehen doch nur, wenn das Steuergitter nicht oder nur sehr geringfügig negativer ist als die Kathode. Frage 1: Stimmt meine Annahme: Kathode liegt auf 0 Volt? Was sagt die Messung? Frage 2: Eigentlich trivial, aber zur Sicherheit: Messgerät ausreichend hochohmig für Messungen an G1? Bei 2 MOhm in Summe für die Vorwiderstände sollte da…
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Nach dem Bild der Rissflächen an den Bakelitbechern ließ sich eindeutig der Rißstart an der Außenfläche verorten. Meine These dazu: Diese Elkos sterben nicht aufgrund unzulässig hoher elektrischer Belastung, sondern durch Alterungsrisse im Bakelit. Rissbildung, begünstigt durch Wärme, ggf. andere Umgebungseinflüsse, eventuell auch beeinflusst von Pressmaterialcharge, Pressbedingungen, setzt von außen ein. Sobald ein Riss die Wandung durchdrungen hat, trocknet der Elko aus. Ich meine, diese Rissb…
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Zitat von kugel-balu: „Hi Christian, ... Diese kleinen Elkos wuerde ich, wenn keine Vorspannung anliegt, lieber durch Wima MKS ersetzen, jedenfalls im Signal. Sonst evtl. durch Tantal. Die kleinen Kapazitaeten neuerer Fertigung ueberzeugen mich in der Regel nicht. ...“ Hallo Michael, für Wimas geht es hier etwas eng zu. Möglich, aber es würde Krampf. Tantal ist für die Elkos ohne Vorspannung wohl die vernünftigste Lösung. Dagegen spricht lediglich, dass man damit etwas weiter weg vom Original ko…
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Hallo Reinhard, danke für die Ergänzung des Fabrikates Matsushita. Ja, das Gerät macht den Eindruck, dass bei der Auswahl der Komponenten Sorgfalt am Werk war. Bei den Elkos finde ich es schon beachtlich, dass sie die langen fünfundvierzig Jahre der Lagerzeit nahezu klaglos überstanden haben. Bei den Transistoren besitzen Viele Farbmarkierungen. Das lässt mich darauf schließen, dass sie vor Einsatz auf engere Werte geprüft wurden. An kritischen Stellen (Differenzstufe Endverstärker Eingang, Leis…