Freiburg Vollautomatic 11 - Stéreo

      Hallo

      So wie ich doch Urlaub habe, habe ich die SABA aussennader gebaut.









      Defekt



      Ich habe heute den dopelt Kondensator 50 + 50 µF ausgetauscht.
      Die metal cartouche am platz gelassen, und habe zwei neue teile druntergebaut



      Wenn ich weiss welche alle ausgetauscht werden sollte, kann ich dann die weiteren teilen beschtellen.

      Eine der zwei Lampe EL84 ist auch defekt.

      Wie kann ich die Potentiometer wieder in schuss machen ? Den Sie Kratzen sehr viel in den lautsprecher.

      Danke
      Bremsenreiniger ist kein problem fur mich als automechaniker

      Ist es aber nicht ein bissel zu stark ?

      Ich habe es einmal auf Messing probiert, und est hat weissen flecken gegeben, wie eingefressen.

      Ich habe ein spray mit viel teflon inhalt, PH neutral, schmiert und reinigt, es ist sogar fur Sicherheitsgurt schmieren, man kann danach mit einem weissen hemd die gurtel ohne problem ansiehen.

      Aber manche sagen es ist nicht gut fur das material...
      Es gibt diverse Bremsenreiniger mit vermutlich merklich unterschiedlicher Zusammensetzung.

      Was auf Teflonbasis würde ich nicht nehmen, da Teflon recht gut isoliert. Recht harmlos ist Isopropanol, medizinischer Alkohol, gibt es z.B. in der Apotheke. Da würde ich aber den unverdünnten nehmen. Mit einer Spritze bekommt man ihn einfach ins Potentiometer.

      Andreas, DL2JAS
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
      Viele Köppe, viele Sinne - sagt man bei uns.

      Werkstatterprobt und privat mit guten Erfahrungen bestätigt haben sich bei mir andere Methoden. Das ist mehr ein Konzept als ein Schlagwort XYZ.

      Alte Potis müssen gereinigt werden.
      Kann man sie gut zerlegen, dann tut man das. Risiken sollte man erkennen und tunlichst vermeiden, was nur kaputt auf geht, zerstört man natürlich nicht.
      Vernietete Mehrfach-Potis von Preh, diese schönen klobigen Ausführungen, kann man oft gut öffnen indem man die Niete mit der Minidrill herausfräst, später kommen da genügend lange 1,5-2mm-Schrauben durch, um das Poti wieder zu verschließen. Den Aufbau fotografiert man mit der Digicam, sonst steht man später wie der Ochs vorm Berge.

      Ist das Poti auseinander, dann spült man es mit Kontakt 60, oxydierte Kontaktbahnen mit Ausnahme der Kohlebahnen säubert man penibel mit einem K60 getränkten Wattestäbchen, reicht das nicht dann radiert man sie mit einem mittelweichen Radiergummi-Stift (gibt es in hart, mittel und weich in jedem Schreibwaren-Fachgeschäft). Ist auch das noch zu mild, nimmt man einen Glasfaser-Radierer, aber den genießt man mit Vorsicht, bloß nicht die Kohlebahn abreiben.
      Geht das Poti nicht auf, dann spült man durch die Öffnungen mit K60. Alles wieder rauslaufen lassen, ist wichtig.

      Nachgespült wird mit Kontakt WL, das offene Poti sieht dazu wieder gründlich das getränkte Wattestäbchen.

      Den Kohleschleifer-Pinörkel auf der Kohleschicht zieht man trocken über Löschpapier ab, einmal drüberdrehen reicht meistens. Ist der Schleifer-Pinörkel aus Metall, dann zieht man ihn mit dem Kontaktleder/Wählerleder/Kontaktstäbchen ab. Dabei verbiegt man den Schleifer nicht, sonst hat er hinterher keinen vernünftigen Kontakt mehr.

      Die Kohlebahn und den Schleifer schmiert man dann dünn mit säurefreiem Kontaktfett ein (Wählerfett aus der Nachrichtentechnik, Hupenring-Schleiferfett aus der Autowerkstatt).

      Bei geschlossenem Poti geht das nicht, da muß man den folgenden Schritt überspringen, der geht nämlich auch nicht und mit dem übernächsten weiter machen.

      Die Gleitmittel sind nun leider auch ausgespült, das offene Poti muß nun mit weißer Vaseline wieder neu geschmiert werden, da wo die alte Schmiere auch schon saß. Das ist vorzüglich die Achslagerung.

      Ist das Poti ungeöffnet sprüht man durch die Öffnungen Ballistol Universalöl ein, das greift keinen der Stoffe an, schmiert passabel, schützt die Kontakte, macht alles wieder gleitfähig. Nein, obwohl oft und gerne behauptet, ist es vollständig unschädigend für Mensch und Material, man kann es sogar in den Mund sprühen und runterschlucken, hilft gegen Hals- und Magenbeschwerden, schützt rissige Lippen. Kein Scherz! Benutze ich seit Jahren auch medizinisch.

      Bleibt das Problem der eventuell klemmigen Potiachse, das löst man am zerlegten Poti wie gewohnt, also WD40 auf die Achse und damit ordentlich säubern. Den Achseinlaß mit WD40 auf Wattestäbchen ausreiben. Später mit Vaseline neu fetten.
      Bei nicht zu öffnendem Poti sprüht WD40 sparsam von außen in die Fuge zwischen Achse und Achseinlaß. So sparsam, daß es sich nicht im Poti verteilt. Hilft einmal sprühen und ein paarmal drehen nicht, muß man solange sparsam wiederholen bis es geht, aber nicht das Poti in dem Zeug ertränken.

      Zusammenbau sorgfältig und ohne Dreck und Späne revers zur Zerlegung, die gemachten Fotos helfen dabei.

      Badeorgien mit egal was für einer Suppe helfen manchmal, aber nur kurz und schon kratzt es wieder, jedesmal wird der Gesamtzustand dabei schlechter und die Intervalle werden kürzer, das Poti verändert seinen Schichtwiderstand, der ganze Schleifer oder nur der Pinörkel gehen ab usw.

      Ist man von der Sorte "schneller Otto - pft-pft fertig" ;) oder steht irgendwo in der Steppe vor Ort und unter Druck, dann sprüht man wenigstens bloß Ballistol, das greift wenigstens nix an und fault nix durch. Später kann man dann in Ruhe auf dem Werktisch alles normal und gründlich machen.
      Gruß Jogi
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      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
      [frei nach W. Reus]
      Vielen dank schon einmal fur die grosse hilfe.

      Ich werde photos machen.

      Ich muss noch zwei-drei mal den text nach lessen, um nichts falsch verstehen.

      Aber ich versuche die potentiometer öffnen, den sie sind vernietet.

      Ich bin nicht auf die Zeit angewessen...muss nur wieder richtig funktionieren, und so lange möglich.
      Heino, alter Zeitsparer, 10 Jahre bloß?
      Das haben wir schon in den rocking sixties so gemacht wie ich oben schrub und natürlich haben wir auch schonmal was kaputt gemacht dabei, Lehrgeld nannte man das damals.
      ;)

      Und ob man dabei was kaputt macht, das hängt zum gewissen Teil von der Geduld, dem richtigen Werkzeug und nicht zuletzt vom eigenen handwerklichen Geschick ab.
      Deshalb schrieb ich ja zusätzlich auch die Alternative auf bei der man das Poti nicht zu öffnen braucht und es trotzdem zu zufriedenstellenden Ergebnissen bringen kann.

      Der Hauptnachteil von simplen pft-pft-Reinigungsaktionen ist die fehlende Rückfettung und die Auslaugung. Das geht vielleicht für eine Zeit lang gut, aber dann wird es schlimmer als es vorher war und irgendwann geht was kaputt.

      Schonmal bis auf den Träger durchgeschliffene oder abgeblätterte Kohlebahnen gesehen? Oder so festgefressene Achsen, daß bei jedem Drehen die Abspanung einsetzte?
      Da hilft kein noch so schönes Entfettungszeugs.
      Gruß Jogi
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      [frei nach W. Reus]
      Peterb postete

      Übrigens, bei uns war früher Ballistol Bestandteil der Hausapotheke...


      Nicht nur früher...

      In meiner Werkstatt setze ich seit Jahren nur noch Wellenschalteröl rot/blau und Ballistol ein und könnte keine besseren Ergebnisse erzielen.

      Ferner brauche ich viel Ballistol für meinen holländischen Lederfahrradsattel und meine Schwiegermutter hat es zu schätzen gelernt für die Ohrenreinigung ihres Hundes. Dass es zur Waffenpflege 1a ist, braucht man wohl nicht zu erwähnen.

      Gruß, Dieter
      Ballistol darf nirgendwo fehlen.

      Eine verschmitzte "Geheimanwendung" dürfen wir den überall gegenwärtigen Tonbandfritzen garnicht verraten, sonst heißt es gleich wieder "das hätte man bei Revox nie gemacht, das kann man einer brilliantenbesetzten Akai doch nicht antun, das widerspricht allen selbst aufgestellten Voodoozaubereien usw."... wers dennoch wissen will... kommt vielleicht mal irgendwann wenn ich Zeit habe auf eine meiner Tonbandseiten.

      Solch heilbringende Mittel gibt es auch noch einige, manche wohnen in Mutters Putzregal, andere im Spiegelschrank, wieder andere im Medizinschrank.
      Gruß Jogi
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      Hallo an alle !

      Ich lese hier gerade von Wellenschalteröl rot/blau...
      Ich denke, das ist das Zeug von Fa. Granowski ?
      Das soll sogar von den ehemaligen Erfindern wieder zusammengerührt werden.

      Kann ich nur vor warnen- ich habe als Rundfunk/ Fernsehmechaniker eine Anzahl Geräte den Kunden unrepariert zurückgeben müssen, weil genau mit diesem Zeug behandelt.
      Nannten wir einst "Granowskis rote (blaue) Tinte".
      Zu mehr als Tinte taugt es kaum.

      Wellenschalteröl rot/blau wird aber inzwischen sogar von einigen HiFi- Voodoo- Freunden in sündhaft teuren Anlagen zur Behandlung von Umschaltern und Potis eingesetzt. Altes Zeugs wird in der Elektrobucht gut gehandelt, weil gesucht !

      Warum taugt es nichts ?
      Enthält eine Unmenge Parbpigment, welches irgendwann, wenn alle leichtflüchtigen Bestandteile vedunstet sind, und auch die schwerer flüchtigen Bestandteile eingetrocknet sind, zu einer festen Kruste im Granowski- Fabton wird.
      Granowskis Zeug bindet Dreck. Bei übermäßiger Verwendung irgendwann so viel, daß eine leitfähige Öl-Dreck- Brühe entsteht, die nur sehr schwer zu entfernen ist, auch in Leiterplatten- Trägermaterial eindringt, Leiterplatten- Tastensätze (z. B. "Petrick-System") sind oft nur noch für die Tonne gut, genau das waren die Geräte, die nicht mehr mit vertretbarem Aufwand instandsetzbar waren.

      Blau reinigt gar nicht, ok, es soll ja auch nur zum Konservieren sein.
      Rot- schwache Reinigungs/ Entoxydationswirkung, was zum Fluten der Teile verführt.

      Bei extrem sparsaman Umgang mag es gehen- aber das Mittel ist dann auch schwach, da sind die "Kontakt XX"- Sprays besser.

      Ob das heutige Zeug besser ist, weiß ich nicht, ich verwende es seit den 80ern nicht mehr.

      Bei Wellenschaltern der ersten Generation (Z. B. einfache Kontaktzungen, etwa von Volksempfänger, oder Drehschalter mit rastenden Messingfedern auf dicken, runden Kontaktnieten) ist dieses Wellenschalteröl allerdings gut bis sehr gut anwendbar.

      Die "Kontakt XX"- Sprays verwende ich grundsätzlich nicht, einige Geräte enthalten Plastteile, die vom Lösungsmittel angegriffen werden ! (Walzenwellenschalter, Plastwalzen in Plastwanne, werden durch dieses Mittel miteinander verklebt, auch einige Poti- Innenleben aus Plastik)

      Bremsenreiniger... ist doch Lösemittel pur- extrem entfettende Mittel sind m- E. keine gute Idee.

      Empfehlung, wenn schon Chemie sein muß:
      Silikonölhaltige Kontaktsprays, lösemittelfrei. Eines hieß früher "Teslanol", gibt es noch, ich weiß aber njicht, obn es noch das gleiche Mittel ist.
      Reinstes Silikonöl. Keine Reinigungswirkung, aber es nimmt keinen Dreck an.
      Super Schmierwirkung.
      Ich brauche 2- 3 Tropfen für ein ganzes Gerät !
      "Tuner 600". Soll mild sein- Ich hatte früher nichts daran auszusetzen, gute Reinigungswirkung, aber verführt zum Fluten der Teile.

      Kalaschnikow- Waffenöl ("Ost") oder Ballistol ("West").
      WD40 geht auch gut. Bindet aber Staub und Dreck.

      Ich selbst... öffne grundsätzlich krachende/ aussetzende Potis und Wellenschalter.
      Reinigung mit Spiritus, Kontaktfedern zur Masse mit Glasfaserpinsel (Glasfaser- Radierer, Künstlerbedarf) blankmachen, Achsen neu einfetten mit Silikonöl/ Fett, Gleitbahnen werden mit einem Hauch Silikonöl/ Fett überzogen.

      Ist etwas aufwendiger, aber: Seit mehreren Jahrzehnten war keine einzige Nachbehandlung/ Wiederholungsbehandlung nötig.

      Olaf (br16)
      Houlala... :kopfstand:

      Ich dampf mehr als die SABA :D

      Also wird ich probieren sie öffnen, reinigen, und mir Silikonöl besorgen fur die Schmierung...

      Hätte noch ein frage wegen den Kondensator. Das ich sie beschtellen kann.
      Welche sollte ich Austäuschen ? und ich denke schon das es ein paar model condensator auch gibt...welche sollte ich nehmen !

      Sind dass alle den Kondensator type ?


      Danke
      Kontakt-Chemie ist auch immer mit Vorsicht und Zurückhaltung zu verwenden, bei all meinen Vorschlägen ist es nach getaner Wirkung hinterher auch wieder weg, weil es mit was anderem wieder entfernt wird.

      Die dargestellten Folien-Kondensatoren sind durch die Bank entweder ab und alle oder gehören den Typen an die man aus Sicherheitserwägungen heraus auch dann tauschen sollte, wenn der eine oder andere noch! nicht ganz tot ist.

      Deutlich sehen kann man den Zersatz bei den WIMA-Tropydur, die Außenhülle ist durchlässig geworden.

      Ersatz ist nach Schaltplan zu suchen, je nach Zweck und Ort sollten sie den erforderlichen Eigenschaften angepaßt sein.
      Ganz grob kann man den Einsatzzweck wie folgt unterscheiden:

      Koppelkondensatoren - gute Isolation, hohe Güte, geringer Reststrom, geringe parasitäre Induktivität (überlagerungs)wechselspannungstauglich.

      Sieb-/Stütz-/Impulskondensatoren - selbstheilende Isolation, impulsfest, dauerhochlastfest, ripplefest

      Entstörkondensatoren - selbstheilend, selbstverlöschend, schwer entzündlich, vde-gerechtes Verhalten bei Betrieb direkt an Netzspannung.

      Infrage kommen dann bei Anwendung im Hochspannungsbereich für alle Nicht-Entstörkondensatoren welche der Kategorie KP (metallisierte Kunststofffolien).

      Zur Entstörung aber nur welche der VDE-Klassen X/Y/XY.

      Dem Elko sieht man keine Schwäche an, ich jedenfalls nicht.
      Wenn er ok ist, geringer Reststrom nach Formierung, nicht zu stark abweichende Kapazität (nach oben abweichend ist noch schlimmer als nach unten abweichend) unter Berücksichtigung der aufgedruckten Toleranz, wenn der Sollbruch nicht offen ist, der Stopfen nicht porös oder ausgebläht, dann würde ich ihn lassen. So ein alter, guter Elko der keine Schwächen zeigt ist allemal besser wie der ganze Neuschrott aus der Reisschüssel.
      Gruß Jogi
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      [frei nach W. Reus]
      Moin,
      wo andere bei buntem Wellenschalteroel und Ballistol angekommen sind, bin ich es bei Kontakt 61 und WL.
      Davor habe ich alles Moegliche ausprobiert und dann verworfen.
      Ballistol reinigt gut, aber das so behandtelte Teil sieht nach einer Weile wie ein Blumenkohl aus, weil es zu einer vaselineartigen Masse eindickt. Auf Messing bildet es einen braunen Ueberzug. K60 ist sauer, sorgt fuer Gruenspan und durchgefressene duenne Draehte (Magnetwicklungen etc.), daher fuer mich nur als letzte Rettung. Unbedingt mit WL gruendlich auswaschen. Bremsenreiniger soll sschnell und stark entfetten, dazu enthaelt es nicht selten auch Aceton. Der weisse Wiederschlag auf Messing ruehrt meist vom veraenderten Fett her, auf Kunststoffteilen sind diese angeloest worden. Daher ist auch Bremsenreiniger hier bei mir nicht mehr anzuteffen. Wenn, dann muss auf der Dose stehen, dass es auch fuer E-Motore und andere E-Technik verwendet werden kann. Es sollte dann Kunststoffe weniger aggressiv angehen.
      Silikonoel sollte man nicht zur Schmierung verwenden. Einmal schmiert es schlecht, dann kriecht es froehlich auf allen Oberflaechen herum und breitet sich aus. Das ist eher ein Feuchtigkeitsschutz.
      Fuer die Geraete, mit denen wir es hier zu tun haben, reicht Vaseline fuer fast alle Fett-Schmierstellen aus. Es hat auseichende Schmierwirkung und ist stabil, es verharzt nicht oder nur sehr langsam. Im Gegensatz zu Schmierfett ist es kein verseiftes Mineraloel, sondern von sich aus "fettig".

      K61 (blau) ist geblieben, weil es ein chemisch neutrales Kontaktoel und Feinschmierstoff, auch fuer Kunststoffe, ist. Es reicht fast immer aus. WL, weil es ein guter Universalreiniger ist, der auch einigermassen sparsam in der Anwendung ist, weil es langsam verdunstet. Es ist auch hervorragend fuer die Reinigung von Magnetbandgeraeten aller Art geeignet. Besser als Tonkopfsprays oder Isoprop. Videokoepfe duerfen (nach Grundig) uebrigens nicht mit Tonkopfspray direkt angesprueht werden, Kaelterisse. Auch WL kann noch "zu schnell" sein.


      So, nun macht was draus ;)

      73
      Peter
      Ich habe verschiedene Bremsenreiniger seit vielen Jahren ausprobiert und keinen gefunden, der Azeton enthielt. Das wäre auch für Bremsleitungen und andere Nichtmetallteile an den Bremsen tödlich. Auch die Fettlösekraft des Bremsenreinigers ist nur schwach ausgeprägt und er löst weder Lack noch Gummi oder Kunststoff an und verdunstet in kürzester Zeit. Er ist daher in meinen Augen das ideale Reinigungsmittel für alle Art von Elektronik.
      Gruß Heino - der Unkaputtbare
      Wir können uns selber und die Sache wenden oder drehen, Bremsenreiniger ist kacke und bleibt kacke *zungerausstreck*

      Es geht kein Weg an der Arbeit vorbei, und geht man leise und heimlich außen herum dann kriegt man die Arbeit eben von hinten auf den Buckel geschlenzt.
      ;)
      Gruß Jogi
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      [frei nach W. Reus]
      Machen wir doch eine einfache Formel.

      Radios und Verstärker haben keine Bremsen -> Kein Bremsenreiniger.
      Radios und Verstärker haben weder Abzug noch Schlagbolzen -> Kein Waffenöl.
      Radios und Verstärker haben keinen Bedarf an geistigen Getränken -Kein Alkohol.
      Wellenschalteröl ist für Wellenschalter. Nicht für dessen Kontakte. Achsen, Rastsperren, usw... ok.
      Kontaktmittel sind für Kontakte. Nur für Kontakte, NICHTS anderes. NICHTS !

      Liebevolle Behandlung:
      - durch sorgfältiges Öffnen, Reinigen, Fetten, Konservieren, Wiederverschließen von Potis,
      - Durch Einzelreinigung jedes Kontakts, z. B. durch Reinigen mit Glasfaserpinsel, Durchziehen eines Kontaktmittel- getränkten Pappstreifens,
      - Fetten/ Ölen mechanisch kritischer Stellen (Achsen, Seilrollen, AUCH TASTENSATZMECHANIK !!!)
      wird jedes Gerät mit langer Betriebsdauer und schönen Klang belohnen.

      *Ich restauriere Geräte, da mache ich mir die Mühe, zeitaufwendig Teile zu reinigen, zu reparieren, usw.
      Früher, zur "Noch- Röhrenzeit", in der Werkstatt, war nicht die Zeit für solche Maßnahmen, und sie wären auch kaum bezahlbar gewesen. Da nahm jeder Fachmann die chemischen Hilfsmittel, daher kenne ich diese.

      Olaf (br16)