Begleittexte zum GRUNDIG TUNER ST6500

      Hallo Achim, hallo GRUNDIG- Fans

      Wo Licht ist, gibt es auch Schatten.
      Damit bekannt wird wer die Erbschäden, wie AEG -Selen und dergl., zu verantworten hat, ein erster Bericht zum Modell ST6500

      Teil 1 offen teil 2 bis 4 als PDF


      http://saba-forum.dl2jas.com/bildupload/ST6500_as.jpg

      http://saba-forum.dl2jas.com/bildupload/ST6500_a.pdf

      http://saba-forum.dl2jas.com/bildupload/ST6500_b.pdf

      http://saba-forum.dl2jas.com/bildupload/ST6500_c.pdf

      http://saba-forum.dl2jas.com/bildupload/ST6500_Ende.pdf

      Hier der Technikteil von Achim
      http://saba.magnetofon.de/showtopic.php?threadid=6559

      Test zu Tunern
      http://saba.magnetofon.de/showtopic.php?threadid=5960&highlight=ST6500

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      Hallo Grundig Fans

      Reinhard Lehmann war Mitte der 70er, der einzige Ingenieur von vielen, der "wirklich " Analog-Technik machen wollte. Er fand offene Arme bei uns (Analogen) vor
      .
      Mit dem T5000 begann dann im Rundfunkbereich bei GRUNDIG, das Digitale Zeitalter mit dem HiFi-Tuner T5000. Da war Reinhard, quasi über Nacht, der Digitale im Tunerteam bis zu R-Dat. (digi-tape) Hier der Bericht seiner Arbeit am ST6500
      Hans M. Knoll

















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      Einige Worte zur Servicefreundlichkeit der TUNER nach den Modellen T5000 und ST6000.

      Diese Modelle waren noch in der Tradition von RT50, RT40 und RT100/200 in einer sehr aufwändigen Rahmentechnik mit abnehmbarer Bodenplatte gebaut, durch diese hindurch jede Lötstelle und jeder Messpunkt ereichbar war.
      Mit Ausnahme die Module, auch dort fiel uns etwas ein, das zu verbessern.
      Bis auf die abziehbare UKW.Box ist alles von beiden Seiten zugänglich.

      Aus Japan kamen Modelle die nicht mehr von unten zugänglich waren.
      Die Vorgaben des Vertriebes verlangten, dass der erzielte Markpreis der Vorgänger von ca. 800.-DM auf 698.- zu kommen habe.

      Beide Vorgänger waren in der GRUNDIG - HiFi Philosphie der Spitzenklasse entwickelt.
      Das ( den Preis) zu erreichen, bei gleichzeitiger Anhebung der Daten oder einer Vermeidung der Schwächen die durchaus bei ST6000 noch zu finden sind, wenn auch die Testergebnisse noch gut waren, hatten wir uns vorgenommen

      ZITAT: Blatt 1
      „Ein Konzept, bei dem 80dB Selektion und 0,09 % Klirrfaktor nicht die einzigen Spitzenwerte sind“ .

      Am Horizont kamen aus Japan nähmlich vieles, was einfach besser war als wir.
      Als Tunergruppe, hätten wir das früher oder später vom Vertrieb "HiFi" auf`s Butterbrot serviert bekommen..

      Um alles unter einen Hut zu bringen, musste die Wannentechnik aus Fernost übernommen werden. Die Konstruktionsabteilung brachte das, wie der ST6500 eben aussieht.
      Die HF –Platte wird abenteuerlich vom Oberteil im Unterteil fixiert!
      Die von draussen stets im Kreuzfeuer stehende Technik, also wir die Tunergruppe, war entsetzt aber dem Preisdiktat unterworfen.

      Im Gegenzug machten wir eben vieles einfacher, besser zu fertigen, einfaches Einstellen und Abgleichen einschliesslich Testen im Durchlauf im Fertigungsband .
      Eben viele Details die man heute nach 30 Jahren als Pippifax ansehen kann.
      Als nicht selbstständiger Ing. musst du erfüllen was gefordert wird, ansonnsten eben deinen Kopf benutzen.

      Eine Idee die die fehlende Bodenklappe weniger schmerzhaft als fehlend erscheinen lässt, ist die Seviceleiste neben der UKW –Box.
      Dort konnte, wie die altbekannte SABA- Messfassung, die Fertigung und der Service die wichtigsten Spannung und Aktionen(Schaltzustände) bequem abnehmen..

      Achim wird das sicher noch bewerten.
      Hans M. Knoll





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      Nachtrag: die hier verlinkten Testberichte sagen, dass dann doch 800.- DM verlangt wurden, weil`s der Markt leicht her gab!
      Wie immer wenn Hans aus dem Nähkästchen - ingenieur-technisch exzellent unterfüttert - erzählt, wird hier von mir begeistert "inhaliert".
      Hoffentlich dürfen wir noch lange partizipieren.
      :klatsch:
      Gruß Jogi
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      Menschen mit Tiefgang laufen schneller auf Grund
      Nichts wird dem Menschen weniger verziehen, als Recht gehabt zu haben
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