9140 mit Problemen

      9140 mit Problemen

      Hallo Sabafreunde,

      nach längerer Pause bin ich hier wieder im Forum unterwegs.

      Ich habe seit längeren einen 9140 in schwarz hier stehen und wollte ihn fürs Büro fit machen.
      Der Vorbesitzer meinte er spielt aber er geht nicht laut, und stand dann einige Jahre auf den Dachboden.

      Bei mir stand er nun auch 2 Jahre und nach dem einschalten flackert die Beleuchtung und es knispelt im Gerät.

      Okay der Netzschalter ist defekt, hier bin ich momentan am suchen einen richtigen zu bekommen ( andere Beiträge dazu hier gelesen ).
      Gut eben überbrückt, aber es kommt kein Ton raus. Es lassen sich vorne auch keine Umschaltungen vornehmen, keine Tasten funktionieren außer Pilot LED leuchtet kurz.

      Das Relais zieht an, was ich schon geprüft habe ist die Spannung an den beiden großen Siebelkos, und an den Endstufenplatinen liegt an 31,2 Volt.
      Die Schalpläne habe ich hier im Downloadportal schon gezogen, die Qualität ist leider nicht so gut.

      Ich vermute das eine Spannung fehlt damit die Tasten funktionieren... Ich konnte dazu im Forum nichts passendes finden und hoffe das jemand Vorschläge macht wo ich anfangen kann zu suchen.
      Evtl. gibt es häufig auftretende Fehler, und würde mich über Lösungsansätze freuen.

      Grüße aus Hamburg

      Sascha
      Saba 9140, 9241, 9260
      Hallo Sascha,

      die Experten hier können Dir bestimmt besser helfen, wenn Du noch einige Angaben lieferst, ein Anfang wären z.B. die Werte der Spannungen am Netzmodul:

      Viele Grüße,
      Christian
      Bilder
      • 9140_NT.JPG

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      Hallo Christian,

      danke dafür ich und habe mal alle Punkte nachgemessen.

      G4 = 14,67 V
      G5 = 0,5 V
      J5 = 65 V
      J6 = 23,5 V
      F3 = 44,3 V
      F4 = 14,6 V
      F5 = 0 V
      F6 = 14,6 V
      H2 = 44,2 V

      Ich würde sagen die Spannungen sind da, auf AM bzw. FM kann man nicht umschalten da kein Taster reagiert.
      Oder habe ich einen Denkfehler ? Freue mich über weitere Hilfe.

      Gruß Sascha
      Saba 9140, 9241, 9260
      Hallo Sascha,

      Mit dem Gerät hatte ich noch nichts zu tun, kann dir also nicht auf Anhieb sagen, wie weiter. Ich bin auch erst morgen Abend wieder vor dem PC, um den Schaltplan durchzuschauen. Das ist am Smartphone zu mühsam. Vielleicht bekommst du ja heute noch von einem anderen eine Einschätzung. Wenn nicht, geht es halt morgen weiter.

      Grüße
      Christian
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      Hallo Sascha,

      gut, die Versorgungsspannungen passen soweit. Da aus deinen Angaben hervorgeht, dass die Betriebsarten-Wahl nicht funktioniert, wäre das der nächste Schritt. Grob zur Funktion: Auf dem Schaltplan, Seite 8 ist das System dargestellt, Ausschnitt siehe unten. Die Transistoren BC307/BC238 bilden Kippstufen. Drückt man eine Betriebsarten-Taste, wird die jeweilige Stufe aktiviert und alle anderen deaktiviert. Die jeweilige Stufe muss dann durchschalten und an den Ausgang eine positive Spannung ausgeben.
      Kontrollieren würde ich da:
      -kommt die Betriebsspannung bei den Transistoren an (jew. ca. 23V an den Emittern der BC303)
      -Was passiert beim Drücken einer Taste am jew. Ausgang? Geht die Spannung hoch, bleibt sie oben, nachdem die Taste wieder losgelassen wird.

      Eine aktivierte Stufe schaltet eine pos. Spannung an einen Eingang des IS2176, der dazugehörige Ausgang muss dann 0 Volt führen, die anderen 15 Volt. Auch das kannst du kontrollieren.
      Es kann gut sein, dass das CMOS-IC defekt ist. Die sind recht empfindlich auf elektrostatische Entladungen. Vor dem Messen empfiehlt es sich deshalb auch, die Messspitze jew. gegen Gehäusemasse zu halten.

      Viel Glück!
      Christian
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      • 9140_Betriebsarten.JPG

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      Hallo Christian,

      vielen Dank dafür und ich habe folgendes gemessen:

      E1 = 0 V bei drücken der Taste Tape 1 stieg es auf 1,1 Volt an, bei loslassen der Taste sofort 0 Volt
      E2 = das gleiche nur bei Taste Tape 2
      E3 = liegen immer 11,2 Volt egal was man drückt
      E4 & E5 verhalten sich wie oben, nur beim jeweiligen drücken der Taste AM oder Phono geht's hoch auf 1,1 Volt sonst 0 V

      Bei mir ist auf der Leiterplatte IS 2076 gedruckt, entweder ist es ein Druckfehler oder meine Schaltung ist anders :)

      Gruß Sascha
      Saba 9140, 9241, 9260
      Hauptsache die Transistor Ausgänge führen zum IC.
      Wenn das IC seine Betriebsspannung hat und sich so verhält, ist es defekt. Ersatz gibt es in Form von CMOS IC 4049 von diversen Herstellern bei jedem Elektronikhändlrr.

      Christian
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      Okay denke auch das der IC wohl defekt ist, durch das flackern mit dem defekten Schalter.

      Ich bestelle mal ein paar, leider hat das große C bei mir 400 Meter weiter den IC nicht da, sonst hätte ich es Heute schon prüfen können ;)

      Melde mich wenn ich es mit neuem IC getestet habe.

      Gruß Sascha
      Saba 9140, 9241, 9260
      Hallo Sascha,

      miss doch bitte noch einmal die Spannung vor den Spannungsteilern vor den Eingängen zum CMOS-IC, also direkt an den Kollektoren der BC307. Siehe auch meine Mail an Dich. Es ist gut möglich, dass die Ursache in den Kippstufen liegt und nicht (nur) am CMOS-IC. Wenn die Spannung beim Tastendruck nicht auf 22-23 Volt ansteigt, wäre der nächste Schritt, die Spannungen auf den Leitungen 1a und 1b zu messen. 1a muss beim Tastendruck auf ca. 30V bleiben, 1b während des Drückens auf ca. 3,5 V abfallen und beim Loslassen wieder auf 30 V zurückkehren.

      Dein Gerät schweigt ja beharrlich, obwohl die FM-Signalquelle laut deinen Spannungsmessungen aktiviert ist. Außerdem reagiert es nicht auf Tastendrücke. Beim Durchsehen des Schaltplanes ist mir noch ein Gedanke gekommen: Von der Tasterleitung 1b (ist mit jedem der Taster für die Betriebsarten und UKW-Stationen verbunden) geht beim Drücken eines Tasters ein Low-Impuls auch an die Stummschaltung rund um IS2183 auf der Grundplatte. Wenn diese Leitung, z. B. aufgrund eines Defektes rund um IS2183 dauerhaft low bleibt (irgendwas unter 6 Volt), funktionieren die Kippschaltungen nicht. Auch die Freigabe der NF-Signale kann unterdrückt werden, wenn diese niedrige Spannung bis zu den Pins 5,6,13 und 14 des Stummschalt-ICs vordringt.

      Noch eins, ist eine der LEDs am Programmwähler aktiv?

      Christian
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      • 9140_Stummschaltung.JPG

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      • 9140_U_Schalter.JPG

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      Moin Christian,

      danke dafür ich kann aber die BC 307 nicht finden um hier Spannungen zu messen.

      Ich habe am Punkt H6 gemessen es sind genau 6,03 V am IC 2183 Pin 5+6 -5,5V sowie an Pin 13+14 - 5,5 V.

      Es leuchtet vorn keine einzige LED alles aus, das einzige wenn man fm-Pilot drückt geht die pilot LED rechts an, aber nur so lange man drückt.

      An einen defekten IC 4049 glaube ich nicht mehr, es ist etwas anderes faul.

      PS. deine email ist nicht angekommen :(

      Gruß Sascha
      Saba 9140, 9241, 9260
      Die niedrige Spannung an den Eingangspins von IC2183 ist eine Spur und vermutlich der Grund, dass nichts zu hören ist. Die Betriebsspannung des ICs beträgt +6 Volt an Pin 14 und ca. -6 Volt an Pin 7. Der Schaltplan ist übrigens fehlerhaft. Der mit Pin 13 verbundene Pin, mit 14 gekennzeichnet, ist ebenfalls ein Eingang und ist in Wahrheit Pin 12. R2181 zieht ihn und die anderen Eingangspins auf die von Dir gemessenen - 5,5 Volt, wenn auf Leitung 1b die Spannung niedriger als 15 Volt ist. Damit ist der Weg der NF durch das IC versperrt.

      Nun ist der nächste Schritt, rauszubekommen, warum der Pegel am Eingang so niedrig ist. Im normalen Betrieb muss er durch die Leitung 1b auf einen positiven Wert gezogen werden. Schau mal in meinem letzten Post das Bild 9140_U_Schalter an. Oben links ist R1041 zu finden. Er versorgt Leitung 1b mit Spannung. Auf Leitung 1a liegen ca. 30 Volt, das hast du schon durch Messen des Prüfpunktes A1 bestätigt. Nochmaliges Messen direkt am Widerstand kann aber nicht schaden. Es gibt auch unterbrochene Leiterbahnen als Fehler.

      Wenn Leitung 1b nur Null bis wenige Volt anstatt ca. 25- 30 Volt hat, kommen als Ursache entweder eine Unterbrechung der Versorgung ab R1041 (inklusive diesem) oder ein Kurzschluss in Frage. Ich würde mal messen, welche Spannung auf der Leitung liegt: Nach dem Widerstand R1041 und auf der Grundplatte vor dem CMOS-IC an der Verbindung von D2184, C2183 und C2184. Vermutlich wird sich der Pegel zwischen den beiden Stellen nicht unterscheiden und relativ niedrig sein. Wenn das der Fall ist, geht die Sucherei los, woran es liegt.
      Kurzschlüsse, hängende Taster, kalte Lötstelle an R1041, defekter R1041, evt. defekte Bauteile rund um den Eingang von IS2183.... Die konkrete Suchstrategie hängt davon ab, welche Spannung du misst.

      Den Widerstand R1041 findest du auf der Speicherplatine.
      Die BC307 der Kippschaltungen befinden sich auf der Anzeigeplatine unter der Frontplatte.

      Viele Grüße,
      Christian
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      Moin Christian,

      jetzt habe ich alles auseinander gerissen um zu messen.
      Ja habe ich übrigens gemerkt das die Bedruckung auf der Platine falsch ist für den IC 2183, aber die Spannungen passen soweit.

      Der R1041 ist heil, habe ihn noch man nachgelötet und die Spannung davor und danach 27 Volt.
      Die Taster sind auch heil, und habe an den BC 07 geprüft, am E liegen 2,97V an beim drücken vom jeweiligen Taster 3,36 V und fällt wieder ab.

      Neu ist jetzt das die LED Speicher 1 jetzt dauerhaft leuchtet, auch hier habe ich am BC307 gemessen, am E und C liegen immer 21V an egal was man drückt.
      Hier ist wohl der T1044 kaputt, der 1046 ist heil, hier ändert sich die Spannung wenn man die Taste drückt.

      Jetzt ist die Frage warum der T1044 defekt ist, und ob der evtl. alles blockiert und sich nicht weiter drücken lässt?

      Mir ist noch ein wohl nachträglicher Widerstand aufgefallen anbei das Bild dazu.
      Unten auf der Hauptplatine ist noch eine kleine Platine drüber gebraten, man kann die Beine vom IS2183 kaum sehen und die Bezeichnung von den Prüfpunkten.

      Hat jemand so etwas schon gesehen?

      Heute ist erst mal Schluss :)

      Gruß Sascha




      Saba 9140, 9241, 9260

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Kuni“ ()

      Hallo Sascha,

      An den Emittern der BC307 muss eine konstante Spannung von ca. 22-23 Volt anliegen, sie sind alle miteinander verbunden. Kann es sein, dass Du beim Messen die Emitter der BC238 erwischt hast? Deine Spannungswerte würden dort passen.
      Die Emitterspannung der BC307 kommt vom Abstimmspannungsmodul über Stecker 2, violette Leitung. Wenn die da ist, muss die Spannung am jew. Kollektor der BC307 beim Drücken eines Tasters hochgehen, unabhängig davon, ob die Weiterschaltung klappt.

      Zur Kippstufe U1:
      T1044 muss nicht zwangsläufig defekt sein. In durchgeschaltetem Zustand wird die Kollektor-Emitterspannung nur im 10er oder 100erter Millivoltbereich liegen und lässt sich auch von erneutem Drücken der Taste U1 nicht beeindrucken. Trotzdem: ich würde ihn mal auslöten, die Diodenstrecken prüfen und auf evt. Schluss zwischen C und E kontrollieren.
      Auch den Elko C1182, 2,2 uF würde ich unter die Lupe nehmen. Wenn der evt. einen hohen Leckstrom hat, sorgt er für eine Daueraktivierung von U1. Zum Test, ob er der Übeltäter ist, einfach auslöten. Er ist nur dazu da, dass U1 standardmäßig beim Einschalten aktiviert wird. Welche Kippstufe ohne ihn gewinnt, ist dann zufälligen Bauteiltoleranzen überlassen.

      Ebenfalls verwunderlich: Den Messpunkt A1 hattest Du mit 29,3 Volt gemessen. Dieselbe Spannung muss auch an R1041 anliegen. Wenn es nur 27 Volt sind, ist da irgendwo ein Übergangswiderstand (korrodierter Steckkontakt, kalte Lötstelle). Außerdem müsste über diesen Widerstand eine Spannung im Bereich von einigen Volt abfallen, da er die Eingänge des IS2183 hochziehen muss. Dabei fließt ein Strom über die Zenerdiode D2184 und über den Widerstand R2181 ab, Größenordnung ca. 0,03 mA. Dieser Strom muss auch durch R1041 durch und müsste dort einen Spannungsabfall von ca. 4 Volt erzeugen.
      Die Spannung auf Leitung 1b muss bis zum Netzwerk vor den Eingängen des IS2183 kommen und diese Steuereingänge auf ca. 6 -7 Volt hochziehen. Das klappt offensichtlich nicht, also muss irgendwo bis dahin der Strompfad unterbrochen sein. Das erklärt zwar, dass du keinen Spannungsabfall über R1041 misst, aber die Deaktivierung der Stummschaltung funktioniert halt auch nicht. Vielleicht kannst du von der anderen Seite der Platine messen, wenn die Zusatzplatine die Bauteil-Pins verdeckt.
      Ohne High-Pegel ist für das NF-Signal an diesem IS sonst Endstation, egal welche Quelle.

      Die kleine Zusatzplatine sieht aus, als ob sie von Saba kommt. Immerhin hat sie eine Nummer, die der üblichen Nomenklatur entspricht. Beim zusätzlichen Widerstand ist das nicht so einfach. Die Leiterbahn zu Stecker II/9 wurde aufgetrennt und die Zuleitung geht nun über diesen Widerstand. Prüfe doch mal, ob die jetzige Beschaltung dem Schaltplan entspricht und poste ggf. die Abweichungen. Auf die Funktion der Umschaltung sollte er aber keinen Einfluss haben.

      Viele Grüße,
      Christian
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      Hallo Christian,

      ich habe den R1041 gemessen ausgebaut und gleich einen neuen eingelötet.
      Die Spannung eine Seite denke a1 ist 29,14 V andere Seite 3,43 Volt, wenn man eine Taste drückt geht sie immer runter auf 3,10V und geht dann wieder auf 3,43V sobald man eine Taste los lässt.

      Jetzt habe ich den C1182 ausgelötet, und bin ich ein Schritt weiter:

      Beim einschalten sind alle LED aus, wenn man eine Taste drückt von AM bis FM, U1-U7 geht die jeweilige LED an und bleibt an.
      Man kann nicht wechseln im Betrieb, man muss erst aus/einschalten dann kann man wieder eine Stufe von den 9. anschalten.

      Bin ja schon mal happy das ich soweit bin, und der BC307 ist nicht defekt, alle verhalten sich nun ganz normal.

      Nur warum kann man nicht durchschalten im Betrieb?
      Und den ominösen Widerstand siehe Bild kann ich nicht finden im Schaltplan, die Qualität der Unterlagen ist auch nicht so gut, kann auch die Farben der Kabel nicht lesen.

      Es kommt immer noch kein Ton, egal was ich mache....

      Gruß Sascha
      Saba 9140, 9241, 9260

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Kuni“ ()

      Beides hängt miteinander zusammen. Nach dem R1041 muss ohne gedrückte Taste die Spannung auf ca 27 Volt hochgehen. Da sie das nicht tut, bleibt die NF durch IS2183 blockiert. Deshalb hörst du nichts. Weiters muss diese Leitung den Strom liefern, den der BC 238 einer gedrückten Taste zum Umschalten braucht. Das kann sie auch nur, wenn genügend Spannung drauf ist. Nun musst du die Bauteile kontrollieren, die von 1b abgehen. Schalter, Diode, Elko...Irgendwas lässt einen Stromfluss zu, der die Spannung absinken lässt. Es kann auch ein Feinschluss Richtung Masse vorliegen.

      Nun muss ich doch mal nachhaken: Gestern sagtest du, dass sowohl vor- als auch nach dem R1041 27 Volt anliegen. Heute sind es davor 29,14 und dahinter ca. 3 Volt. Was stimmt denn nun? Davon hängt ab, ob du einen Kurzschluss oder eine Unterbrechung hin zu den Eingängen des IC2183 suchen musst. Leitung 1b erstreckt sich über mehrere Platinen. Sie beginnt nach dem Widerstand R1041 auf der Speicherplatte, verzweigt sich über zwei Steckkontakte, einmal mit der gelben Leitung von Stecker III zur Anzeigeplatte, die andere Richtung geht zur Tasterplatte des Speichers mittels einem nicht näher bezeichneten Steckkontakt.
      Von der Anzeigeplatte (21) geht sie nochmals weiter, mit einer braunen Leitung des Steckers I auf die NF-Grundplatte zum Eingangsnetzwerk des IS 2183.

      Der Fehler muss irgendwo entlang dieser gesamten Leitungsführung liegen.

      Und - Thema von gestern: welche Spannung führen die Kollektoren der BC308 (aktive Stufe, inaktive Stufe, letztere bei gedrücktem Taster und in Ruhestellung). Du musst ja nicht alle durchmessen, aber ein zwei auf der Speichertasterplatte und ein zwei auf der Anzeigeplatte. Sonst wird das nix mit der systematischen Fehlersuche.

      Du hast eine PN mit dem Text meiner Mail an Dich. Ich wollte Dir auch den Schaltplan anhängen, der ist aber zu groß. Die Ausdrucke auf A4 sind nicht zu gebrauchen, aber am Bildschirm ist er gut lesbar. Ich schick ihn Dir per Mail.

      Viele Grüße, Christian
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      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von „chriss_69“ ()

      Moin Christian,

      danke für den Schaltplan der ist besser, und jetzt habe ich die Verkabelung verstanden und es erschließt sich wie das Signal laufen muss.

      Ich habe mich vertan mit den 27 Volt, da hatte ich am falschen Widerstand gemessen sorry.

      a1 = 29,29 Volt
      b1 = 3,42 Volt bei Tastendruck 3,11 Volt

      Nun habe ich alle Steckverbindungen und Kontakte geprüft, und auch gleich die Sockel der Steckverbindungen nachgelötet.
      1b habe ich dann weiter verfolgt, und war soweit alles on Ordnung auf den Speicherplatinen.
      Als ich den Stecker der auf die Grundpatine geht gezogen habe, ging auf einmal die Spannung hoch genau wie du beschrieben hast.
      Genau auf 28,72 Volt, alle Taster funktionieren und sobald man einen drückt geht die Spannung am 1b auf 6,71 Volt runter.

      Prima also ist der Fehler auf der Grundplatine > aller verfolgt und eine Drahtbrücke neben der Netzteilplatine ausgelötet.
      Fehler bleibt an 1b ging die Spannung wieder auf 3,42 Volt > offensichtlich und laut Schaltplan war nur noch ein Tantal 2,2 ( C2183) gegen Masse drin.

      Also ausgelötet, und siehe da an 1b war die Spannung 28,72 und alles funktioniert, Radio läuft und ich kann mich an super Sound erfreuen.

      Komisch C2183 war ein 1,0 original drin, laut Plan soll 2,2 rein. Schnell beim großen C welche geholt und den C1182 auch gleich neu gemacht.
      Alles wieder zusammen gebaut, und spielt seit dem ^^

      Ein Paar Bauteile mache ich noch neu, ein Paar Potis vor allem, neuer Abgleich und eine Reinigung stehen noch an.

      Danke Christian für deine Hilfe die Geduld und Ausdauer, wirklich klasse !

      Viele Grüße Sascha
      Saba 9140, 9241, 9260
      Hi Sascha,

      schoen, dass der 9140 wieder laeuft. Er haette nun in der Tat eine kleine Revision verdient. Vor allem mal alle Platinen genau durchsehen und nachloeten -- ich hatte bisher bei den 9140ern immer schlechte Loetstellen. Ausserdem bietet es sich an, bei den Modulen mal genau nachzusehen, ob sich Ringe um Elkos gebildet haben (von ausgetretenem Elektrolyt). Elkos im Signal wuerde ich durch MKS 2 ersetzen.

      Bei den Potis hingegen hatte ich bisher nie Probleme, gelegentlich habe ich mal eines reinigen muessen. Erneuern wuerde ich die nicht, wenn sie nicht wirklich defekt sind -- zumal man nicht so einfach welche finden wird, die passen ...

      Recht wichtig ist die Ueberarbeitung der Treiber und der Endstufen, inkl. der Nachruestung der RC-Kombi im Ausgang (das ist hier genauso wie beim 9241 etc.). Wegen der geringeren Bordspannung kann man ohne Reue bei den Endstufentransistoren (Version mit B) bleiben. Ist auch alles an anderer Stelle hier im Forum ausfuehrlich beschrieben.

      Wenn man also genug Platz hat (der 9140 ist ja nochmal ein gutes Stueck groesser), ist das ein feines Geraet, mit dem man in der Tat auch heute noch viel Spass haben kann. Hoffen wir mal allesamt, dass FM bleibt.

      Besten Gruss,

      Michael
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