Vorkriegsgerät Saba 333 WL

      Ja was sind wir hier doch für unkundige Leute.
      Der "Techniker / Funkamateur" weis es doch :

      Der erkennt als Einziger, die Phasenlage einer Spule aus dem Schaltbild-
      Dort wo ich Stümper, noch offen lassen muste: ist es Mit-oder Gegekopplung (Neutralisation)?

      Ist das dort doch klar wie der Empfang auf Mittelwelle bei Nacht.
      <decoder>
      ZITAT:
      Dieser Trimmkondensator stellt in der Tat eine zweite Rückkopplung dar, und zwar für die HF-Vorstufe, damit wird der Eingangskreis etwas entdämpft und somit schmalbandiger gemacht, das hat die Trennschärfe verbessert und es wurde möglich schwache Sender die in der Nähe eines starken lagen besser und störungsfreier zu empfangen. Die Schaltungen zur Anfangszeit des Rundfunks waren schon recht abenteuerlich aber man versuchte halt mit der damaligen Technik so viel wie möglich raus zu holen. Über Einsparung bei den Kosten hat man sich in dieser Zeit noch nicht viel Gedanken gemacht.

      Und weiter:
      Da wir ja leider in Deutschland keine Mittel und Langwellensender mehr haben wirst Du mit diesem schönen, alten Gerät leider erst nach Einbruch der Dunkelheit Empfang haben, dann wenn die Sonne nicht mehr auf die Dämpfungsschicht in der Ionosphäre scheint und die Wellen zur F-Schicht durchdringen und von dort reflektiert und zur Erde zurück geworfen werden.

      Einer weis eventuell, dass der gesuchte Timmer auf dem Drehko sitzen kann. (Dort sind sie doch fast immer!)

      Dort im RBF sitzen eben die SABA Profis und mein Freund Andreas.P, der sogar mich mal was fragt.

      <decoder>
      Hallo Achim,


      "...bei den sparsamen Schwaben im Schwarzwald"

      Als Wahlschwarzwälder und Neubadener (seit 30 Jahren) lege ich Protest ein! Du wirst doch nicht Badener (Schwarzwälder) zu Schwaben machen wollen? Das ist so wie Schotten zu Engländern oder umgekehrt. ;)

      Naja, Schwennigen ist natürlich schon Schwaben, aber der Urstandort war ja Villingen, in Baden. Wir nehmen es da genau.



      (für Schweizer sind wir aus dem "grossen Kanton" auch alle Schwaben).
      So, Schluss mit OT.

      Ich verstehe in der technischen Diskussion hier nicht viel, finde es aber faszinierend, welche Rätsel sich bei diesen alten Geräten (Saba 1934) selbst hochkarätigen Fachleuten auftun.

      Reinhard

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „oldiefan“ ()

      Hallo Reinhard,

      ich sehe das nicht so eng, bin ich als Frankfurter doch für die nördliche Hälfte Deutschlands ein "Norditaliener".

      Aber ganz was anderes: Was sollte denn eine Mitkopplung beim 333wl für einen Sinn haben, wenn sie im Werk fest voreingestellt wird und vom Radiobenutzer nicht in der Stärke angepasst werden kann?
      Wie verhindert man, dass die Stufe etwa bei Ortssendern oder bestimmten Frequenzen schwingt, wenn die Mitkopplung werkseitig für "schwache Sender neben starken" abgeglichen ist, also "aufgedreht" ist?
      Nicht umsonst ist auch die Audion-Rückkopplung in ihrem Grad einstellbar - von außen! Sonst pfeift´s.
      Achim
      Hallo Achim,

      Naja, der Schwabe ist so ungefähr das Gegenteil vom Badener....ist ein wenig übertrieben, aber was das Lebensgefühl und die Sparsamkeit angeht, geht es jedenfalls so in die Richtung. Der Badener lässt es sich gutgehen und spendiert dafür gerne den letzten Taler...der Schwabe ums Verrecken nicht, dafür hat er allerdings die "Kehrwoche" erfunden. Ausnahmen bestätigen die Regel. Forenleser natürlich ausgenommen!

      Mitkopplung oder Gegenkopplung...ja was Du schreibst leuchtet ein: Mitkopplung macht so gesehen wenig Sinn. Aber hinterher ist man ja immer klüger.

      Gruß
      Reinhard
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