Meersburg automatic 100

      Meersburg automatic 100

      Hallo zusammen,

      habe jetzt nach dem ich das Gerät 2 Umzüge und 6 Jahre mit rumschleppe, mich an die Inbetriebnahme gewagt. Die Besitzerin ist mittlerweile verstorben und es ist jetzt im Besitz meiner Gattin, die auch bestätigt hat, dass in der nähe des Gerätes immer, und von allen im Raum, geraucht wurde ! :whistling:

      Ein paar Beobachtungen, auch ein paar Fragen an die Profis:

      1. Alles was in den Foren und Videos so zu erwarten war, war auch irgendwie im Gerät aufzufinden.
      • Teerschichten (konnte man fast mit dem Käseschaber aufrollen. --> Bref und Duschmethode (hatte die Trafos und Motor eingepackt vorher)
        • Ergebnis: Braune soße, aber hinterher einladend und motivierend sauber
        • Seile waren nicht beinträchtigt
      • Jemand hatte die beiden 4,7nF Y Kondensatoren am Netzschalter abgezwickt, Netzschalter schaltet auf einer Ebene nur sporadisch
        • Schützen die beiden 4,7 nF eigentlich den Schalter vor Prellen ? Oder rein EMV Schutz ?
      • Radio heizt, Suchlauf läuft ziellos hin und her, das Halte-Relais (hatte erst durch Forschen verstanden was das überhaupt sein soll, wenn man es dann live sieht geht einem ein Licht auf :) ) zieht nicht, Radio gibt keinen Mucks von sich
      • Nach 4, 5 mal anschalten ist dann die Feinsicherung geflogen
      • Hab dann nach Entnahme des Chassis zum ersten Mal röhrenmäßige Bauteile-Schusterei gesehen, war erstmal geschockt (in Erwartung eines PCBs). Reaktion: "Das wird nie was".
      • Bin aber jetzt guter Dinge, und tausche sorgsam Papierkondensatoren aus ("They all have to go", wie Mr. Carlsson auf YouTube richtig sagte), kein einziger ist noch OK. Eine Selendiode war futsch für die Relais-Steuerröhre. Also kein Wunder, dass das nicht lief.
      • Achso: Bei den 2 bekannten Tasten hat jemand die "Heißkleber-Füll Technik" angewendet, leider bindet der offensichtlich nicht gut ans Bakelit oder was das ist. Gibt es da was besseres als Heißkleber ?
      • Habe bei diesem S2-Schalter der das Abschaltgeräusch verhindern soll eine Änderung ggü. dem Schaltplan gefunden. Ist das normal, dass so Änderung auftauchen ? Es kursieren zwei Versionen des Planes in google, hab aber in beiden die Änderung nicht gefunden.
      P.S. Danke an den admin Andreas (Namensvetter) für die un-CAPTCHA mäßige Aufnahme ins Forum

      P.S.2. Wollte ein Bild hochladen vom Waschen, dann kam "Bild zu groß" und die Fehlermeldung kann man im Nachgang nicht mehr wegklicken :(
      Wo kann man den Bilder hochladen, um sie hier zu verlinken ? Nin nicht so Internet-Affin.

      Grüße aus Konz,

      Andy

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „trier1979“ ()

      Hallo Andy,

      erst mal herzlich willkommen in der Forengemeinde.
      Um welche Änderung an S2 geht es? In der Regel handelt es sich bei S2 um einen 3poligen Zugschalter, 2 Ebenen für die Netztrennung und eine zusätzlich für die Anodenspannung, im Plan mit S2" bezeichnet.
      Zum Hochladen von Bidern, dazu auf "Erweiterte Antwort" klicken, weiter mit "Dateianhänge", Datei an deinem Ablageort suchen und hochladen. Datei sollte aber nicht größer als 1MB sein.
      Nur wer gegen den Strom schwimmt gelangt zur Quelle, tote Fische schwimmen mit dem Strom!

      Gruß "Plastik" Franz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Lollocat“ ()

      Hallo Lollocat,

      danke für die nette Begrüßung :thumbup:

      ja genau den Schalter meine ich, die untere Ebene für die Anodenspannung ist S2 '' , im Plan liegt der in Reihe mit dem TM1 Schalter für den Monoanschluss (= HF Teil + magisches Auge "aus"). In meinem Gerät liegt er aber in Reihe mit der Leitung zur Röhre 5/ EL84 Pin 9 und in Reihe mit der Leitung zu R6 / R8, während der TM1 Schalter das magisches Auge und die ZF Verstärkerröhre bedient. Sieht mir weniger nach Bastelei mehr nach einer Hochversionierung der Schaltung aus. Etwas schwer das gerade in Worte zu fassen :).

      P.S. Weiß jemand wozu dieser geheimnisvolle Schalter am Höhenregleranschlag ist, der die Drosseln am Filter II Schaltet ? Dient der nur zum Abgleich oder hat der eine Auswirkung auf Empfang/Klang ? Habe leider keine Betriebsanleitung sonder nur eine Serviceanleitung von dem Gerät...

      P.S.2.: Hier jetzt das Bild von Waschen

      P.S.3. Kann mal jemand zeitweise die Gravitation abstellen ? Ich stoße ohne dies Drehvorrichtung langsam an meine Grenzen ! :D
      Bilder
      • Saba_MB_100_050_klein.jpg

        63,1 kB, 577×433, 55 mal angesehen
      Bei der Konstruktion der Schaltung muss wohl der Entwickler geistig umnachtet gewesen sein. Ein Monogrät mit Stereotaste, wo bei Betätigung dieser die komplette Anodenspannung abgeschaltet wird und die Lautprecher seckundär vom Übertrager getrennt werden, so das letztendlich das Radiogerät nur noch als Lautsprecherbox dient, da ist wohl gewaltig was schief gelaufen.
      Der Wechsler (S5) am Höhenpoti dient zur Bandbreitenverstellung bei AM.
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      Gruß "Plastik" Franz
      Ich glaube eher, dass das so eine bewusste Mogelpackung war, das sah beim Käufer nach Stereo aus, und damit wertiger, aber in dem Modus fungiert das Gerät nur als passiver Lautsprecher für eine einspeisende Stereo-Anlage. Von daher würde mich die Bedienungsanleitung echt mal interessieren.

      Was bewirkt denn die Bandbreitenverstellung ?
      Hallo Andy,

      Nein, keine Mogelpackung, denn es gab auch noch die gleiche Version in Stereo-Ausführung (nur NF).

      Das Gerät ist von 1959. Damals existierte Stereo-Rundfunk bei UKW noch gar nicht, sondern gerade erst bei Phono und Magnetband. Die ersten Stereo-Sendungen auf UKW in Deutschland strahlte der Sender Freies Berlin anlässlich der Funkausstellung erst 1963 aus.

      Deshalb haben Spitzengeräte aus der Zeit vor 1963, die Möglichkeit, Stereo von externer Quelle wiederzugeben, können aber selbst noch kein UKW-Stereo empfangen. So das SABA Meersburg-Automatic 100 Stereo, die "NF-Stereo Version vom Automatic 100, das nur ein mono-Gerät war. Später gab es dann für die Spitzenmodelle Einbau-Ergänzungen, um auch bei UKW Stereo-Empfang nachzurüsten.

      Der SABA Meersburg Automatic 100 hat leider (anders als das SABA Meersburg Freiburg-Automatic 100 stereo) keine Stereo-Endstufe, kann nur mono wiedergeben. Franz hat dazu ja schon geschrieben. In der Bedienungsanleitung wird vermutlich nur stehen, dass ein Aussenlautsprecher oder ein Stereoverstärker angeschlossen werden kann (der dann das Radio nur als mono-Lautsprecher nutzt).

      Ich habe zwar nicht die Bedienungsanleitungen, aber die Gerätebeschreibungen von SABA:








      Gruß
      Reinhard

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von „oldiefan“ ()

      Hallo Reinhard,
      entschuldige, aber bist du sicher dass der "Meersburg 100 Stereo" nicht eher ein Produkt deiner Phantasie als eines von Saba ist? Hast du einen Hinweis auf dessen Existenz (Foto, Prospekt, Liste)?

      @ Hallo Andy, und willkommen,
      das mit der Mogelpackung ist schon richtig, bei Licht betrachtet. In Stellung Stereo ist das Gerät nur als Lautsprecherbox zu gebrauchen, die Lautsprecher werden vom Gerät abgetrennt, das Transparent "Stereo" leuchtet auf, die Anodenspannung wird abgeschaltet, die Röhren heizen nutzlos weiter (was ihnen auf Dauer sogar schadet). Der Nachfolger, Mee- 11, hat schon einen richtigen Stereo-Nf-Teil.

      Du fragst nach Bandbreite: In stellung breit (Höhenregler auf max.) ist die Durchlass-Bandbreite des Zf-Verstärkers so breit, dass das volle Nf-Signal von 4,5 kHz (mehr war es bei AM ja nicht) und noch etwas mehr durchgelassen wird. Ich vermute die Bandbreite für -3dB der Zf liegt dann bei ca. 12kHz (entspr. Nf= 6kHz) In Stellung schmal wird die Bandbreite kleiner, vielleicht 6 kHz für einen Nf-bereich bis 3kHz. Grund war das Chaos, die heillose Überbelegung des Mittelwellenbandes zur damaligen Zeit. Viele Sender störten sich gegenseitig. In diesen Fällen schnitt man durch Verrringern der Bandbreite dem schmalen Klangbild zwar noch mehr Frequenzen ab, verringerte aber damit auch die Störungen durch Sender eng benachbarter Frequenz. Dass das mit der Höhenreglerstellung "dunkel" kombiniert wurde, war sinnvoll und praktisch zugleich, so wurde das Nf-Band auch noch Nf-seitig verschmälert und so manches quieken und pfeifen gedrosselt.

      Deine andere Frage, die beiden 4,7nF im Netzeingang sollen sowohl das Eindringen von hochfrequ. Störungen aller Art in das Gerät als auch das Abgeben der Oszillatorspannungen aus dem Radio ins Netz vermeiden. Für UKW-Empfang sind sie verzichtbar, für AM nicht. Heute ersetzt man sie durch Y2-Typen oder garnicht, das bleibt jedem selbst überlassen.

      Deine andere Frage, die Tasten sind aus Polystyrol. Ich bin kein Freund von Heißkleber, aber es gibt ja eine Menge geeigneter Klebstoffe. Ich arbeite auch Kunststoffklötzchen, z.B. Legosteine mit in die Taste ein dass sie dann nicht aus "massiv Klebstoff" besteht.
      Aber Obacht, die Tasten sind ja teilweise beleuchtet! Die geflickten Tasten solltest du an Positionen setzen, die nicht beleuchtet sind, wie EIN-AUS.
      Ich denke dass der Meerburg bei dir in Guten Händen ist und bald im neuen Glanz spielt. Viel Glück.

      VG Stefan
      Hallo Stefan,

      Mea culpa! Die Stereo-version war der Freiburg, nicht Meersburg! Verdaddelt!

      Die Beschreibungen für beide Geräte, SABA Meersburg-Automatic 100 (ohne Stereo) und SABA Freiburg-Automatic 100 Stereo, sind original aus der SABA Druckschrift 1959/60 herauskopiert.

      Aus dieser:




      Erst ein Jahr später, 1961, kam die Stereo-Version des Meersburg als Meersburg-Automatic 125 Stereo.


      Gruß
      Reinhard

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „oldiefan“ ()

      @Klarzeichner

      Vielen Dank für die nette Begrüßung, ich muss sagen ohne dieses Forum, dass ich Anfangs von außen las, wäre das Gerät wahrscheinlich im Müllcontainer gelandet !
      Ich habe jetzt die WIMA / Teer Kur vollzogen und stehe vor der Endreinigung , Optik phase und natürlich davor den Stecker reinzustecken.
      Kurioserweise waren alle Teerkondensatoren schlecht und auch kurioserweise fast alle um den Faktor 10 zu hoch.

      Ein paar Fragen tun sich schon auf...

      Selendioden müssen alle gehen ? Eine war kaputt (für die Relais-Steuerröhre) : getauscht gegen Silizium. Kann die (OK gemessene ) für die negative Gittervorspannung bleiben ?
      Drehschalter für die Automatik : Extrem schwergängig, (an der Welle konnte ich ihn am anfang per Hand hin und her schalten, jetzt nicht mehr... hab Angst da mit der Zange ran zu gehen...

      Und sind Fotos gewünscht oder ist das für das Forum mehr langweilig ?

      Danke euch für die Infos !

      Andy
      Hallo Andy,

      die Selendioden sind in der Regel selten defekt, dennoch tausche ich sie generell gegen Siliciumdioden aus um eventuelle Fehlerquellen dann gleich auszuschließen. Die angegebenen Spannungen nach dem Diodentausch gehen zwar im Bereich, z.B. die Negativspannung um 1-1.5V nach oben, spielt aber keine Rolle.
      Der Automatik-Ein-Ausschalter wird bei diesem Gerät ja über das rechte große Handrad betätigt und über die Hülseachse an den Schalter weitergegeben. Ob nun der Schalter selbst, oder die Hülse mit Schalthebel schwergängig ist kann man aus der Ferne schlecht beurteilen, in den meisten Fällen ist aber ein Tropfen Öl an den richtigen Stellen sehr hilfreich. Mit der Zange würde ich nicht daran gehn, Gewalt führt meist zur Zerstörung.
      Nur wer gegen den Strom schwimmt gelangt zur Quelle, tote Fische schwimmen mit dem Strom!

      Gruß "Plastik" Franz
      So der Stecker ist drin.
      Netzspannung am heutigen Morgen: 242 Volt ! Na super - erstmal ein kleines Kästchen mit 30 Ohms in Reihe geschaltet um wenigstens unter 230 Volt zu kommen, man ist kein Unmensch.

      Positiv: Sendersuchlauf läuft, und Relais zieht an ! Hat es vor der Plackerei nicht gemacht...
      Sehr Negativ: Radio ist Stumm...! an der Endröhre 350 statt 250 Volt und an NF Röhre davor 0,5 statt 50V.

      Ursache: Der einzige Widerstand den ich (gefühlt) nicht geprüft hatte, war intern unterbrochen.
      Sol:l1,2 kOhm 2 Watt IST: 10 MOhm.

      Getauscht gegen 4 x 4,8 kOhm parallel-geschaltet, hoffentlich zu je 1/2 Watt....

      Resultat: Sendersuchlauf läuft, findet Sender, Relais fällt mit einem herrlichen "Klock" ab und dann das:

      instagram.com/p/CBSelhxnQXl/?igshid=12zsi4rcagigt

      hoffe das Video lässt sich öffnen, erste Musik aus dem Kasten seit 30 Jahren mindestens.

      P.S. Sehe gerade, dass die 242V gerade noch in der Toleranz von 220 V +/- 10% liegen.

      lg,
      Andy
      Hallo Andy,

      das ist ja schon mal ein Erfolgserlebniss und die Arbeit hat sich gelohnt. Was mir aber beim anschaun das Videos aufgefallen ist ist ein Hintergrundbrumm, kommt der von Gerät oder von der Aufnahme?
      Nur wer gegen den Strom schwimmt gelangt zur Quelle, tote Fische schwimmen mit dem Strom!

      Gruß "Plastik" Franz
      Das hast du gut gehört, den höre ich nämlich auch, und er kommt glaube ich nicht aus dem NF-Teil.

      Folgendes: AM - Langwelle Radio Luxemburg: klarer Empfang, kein Brumm.

      FM SWR3 (Im Video), 90,6 MHz - Brummt wenn lauter gedreht, wird glaube ich langsam mehr.
      FM andere Sender, bzw kein Sender eingestellt : kein Brumm.
      "Mono" Taste (Plattenspielertaste, HF Teil getrennt) : kein Brumm.

      Ich habe das Gerät jetzt mit der Abschirmhülse über der 3-fach Dioden/Triode Röhre (ABC...) und über der UKW Röhre noch mal in Betrieb genommen, und ich glaube es ist etwas besser geworden. Noch schwer zu Beurteilen.

      Automatik Schalter an/aus hat so wie ich das sehe keinen Einfluss auf das Geräusch.

      danke dir für die TIpps !
      Wenn der Brumm bei andern Sendern, bzw. anderen Wellenbereichen und auf TA-Betrieb verschwindet sollte das nichts mit der NF-Stufe zu tun haben. Versuch mal mit einer anderen EF85, wenn du hast, ansonsten Fiter III auf FM nachgleichen.
      Nur wer gegen den Strom schwimmt gelangt zur Quelle, tote Fische schwimmen mit dem Strom!

      Gruß "Plastik" Franz
      Alles klar, aber es scheint jetzt mit den Abschirmhülsen echt besser zu sein, bleibt unter Beobachtung ^^

      Jetzt noch ein paar Nachträge, für den ein- oder anderen vielleicht hilfreich: 8)

      1) Fehler im Schaltplan am Seilzugschalter, wie oben erwähnt: Im Gerät ist es folgendermaßen ausgeführt, und macht auch Sinn. Ich nehme an,dass der Schalter S2'' im Plan irrtümlich einen Zweig zu weit nach links gewandert ist; er befindet sich im Gerät dort wo der Kuli-Pfeil hinzeigt. ( Bild 1 im Anhang.)

      2) Die Tastenlampe für UKW war durchgebrannt. Ich hatte vor Jahren mal LED-Taschenlampenbirnchen mit zu kleinem Gewinde bestellt (wohl für Modellbau vorgesehen).
      Durch glückliche Fügung hatte ich diese aufgehoben und sie passt. Sind 4,5 V, aber hängen an 8,5V AC, durch die Einweggleichrichtung sollte es hoffentlich passen.
      (Anhang Bild 2) Lichtton ist einigermaßen OK, weil die Taste bereits mit Heißkleber gefüllt wurde (Reparaturlösung).

      3) Beim Montieren der Frontleiste fiel mir auf, dass die Gummiführungen für die Frontscheibe zusätzlich eine Funktion der elektrischen Sicherheit haben:
      (Bild 3)

      Ich hoffe ihr findet die Punkte 1-3 interessant.

      Grüße,

      Andreas
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      Hallo zusammen,

      habe es heute wieder zusammengebaut und hatte 0 Schrauben rest !
      Dieses total zerbröselte Gummiartige Zeug dass das Rähmchen auf dem magischen Band hält war nicht zu retten. Da ist jetzt Isolierband...
      Aber diese Röhre wird nicht mal lauwarm scheint mir.

      Das UKW Brummen scheint wohl mit einer besseren Antennenanordnung weg zu sein.
      Radio Luxemburg Langwelle ist genau auf Strich "auf dem "L" von Luxemburg" der Skala, und 90,6 UKW auch genau.
      Kurzwelle kommen viele Sender, Mittelwelle erwartungsgemäß fast gar nichts.
      Wie lang soll so eine Außenantenne eigentlich sein für AM ? Habe Platz im Garten.

      Hier mal eine Darbietung des Meersburgs, dass dank dieses Forums doch nicht im Müll gelandet ist:

      instagram.com/p/CBWR0cpFgTc/?igshid=1hm8ccntb4tcf

      Mogelpackung

      Das mit dem Stereo hat sich mit einem Blick auf die Sabaplakette endgültigt bestätigt. "Stereo Taste" Das ist so wie früher "HD ready"
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      Lollocat schrieb:

      Wenn der Brumm bei andern Sendern, bzw. anderen Wellenbereichen und auf TA-Betrieb verschwindet sollte das nichts mit der NF-Stufe zu tun haben. Versuch mal mit einer anderen EF85, wenn du hast, ansonsten Fiter III auf FM nachgleichen.


      Zum Thema Brumm : (und schwankende Empfangsleistung UKW, meistens besser nach dem Einschalten (am magischen Band mittige Berührung), bei warmen Radio, nach circa 20 Minuten werden die Sender bis auf einen "brummiger" , manchmal knattert es auch, insgesamt etwas schlechteter Empfang.

      Wechsel der ZF Röhre EF85 hat keine Veränderung gebracht.
      Hinweis: Ich hatte jetzt mal die Gleichspannungen nachgemessen, nachdem ich mit mit Vorwiderstand die Versorgungsspannung auf 221 Volt gebracht habe.

      --> Resultat: Anodengleichspannung direkt am Elko, hinter dem Selengleichrichter ca 12-15 Volt zu gering, dafür die Wechselspannung am Gleichrichter ca 10 Volt zu hoch.

      Leistungsaufnahme des Gesamtgerätes mit angeschalteter Automatik 74 Watt genau wie im Schaltplan, davon gehen aber noch 5 Watt weg im Vorwiderstand, also 69 Watt.

      Nach allem was ich beurteilen kann, ist somit der Se-Gleichrichter aufgrund Störstellenmigration "Hochohmig" geworden.
      Aber warum ist die AC Spannung hinter dem Trafo so hoch ?
      Ist der Trafo so "weich", dass die geringere Stromentnahme hier ins Gewicht fällt ? Erklärt dass den Brumm ; und die fehlenden 5 Watt die das Gerät aufnimmt ?

      Fragen über Fragen