Noch zwei Akustikmessungen, dieses Mal in einem anderen Raum und anderer Aufstellung, um den Effekt im Bassbereich zu veranschaulichen.

Hier ist die Auswirkung gezeigt, wenn man der Box das Absorptionsmaterial entnimmt. Der Bassbereich ohne Füllmaterial zeigt stärkere Spitzen und wird etwas kräftiger Ansonsten tut sich nichts. Da die Box geschlossen ist, gibt es keine Frequenzverschiebung der Resonanzen.
Bei dieser Messung stand die Box frei und diagonal im Zimmer. Der Bass fällt eher ab, die Pegelspitzen bei 38 und 76 Hz liegen nun ca. 9 dB auseinander. Bei einer früheren Messung, wandnahe Aufstellung, anderer Raum, betrug dieser Abfall nur 4 dB. Es bestätigt sich, die Boxen gehören ins Regal.

Grün: vor Feineinstellung
Rot: aktueller Zustand
Trennfrequenzen sind markiert. Zwischen Hochtöner und Mitteltöner gibt es eine relativ breite gegenseitige Beeinflussung. Der Hochtöner spielt effektiv schon ab 2,5 kHz mit. Der Mitteltöner beeinflusst das Ergebnis bis ca. 8 kHz.
Diese Messung zeigt das Ergebnis der Feinjustage der neuen Hochtöner. Belässt man die Trimmerstellungen, erzeugen die Ancllo-Hochtöner deutlich betonte Höhen. Sie sind zu laut. Man kann aber gut mit Poti R12 einbremsen. Die Einstellerei ist etwas mühselig, da jedes Mal der Verstärkereinsatz aus der Box genommen werden muss. Selbst wenn man nur provisorisch zwei Schrauben zum Befestigen nutzt, ist das ein gewisser Aufwand. Der Mittenbereich ist nun etwas abgesackt, den könnte man noch etwas anheben, da aber der Übergangsbereich zwischen MT und HT relativ groß ist, verstärkt sich dann leider auch der Peak bei 5 kHz, genau bei einer Frequenz, an der das menschliche Gehör recht empfindlich ist. Wer die Abstimmung nicht mit Messtechnik erledigen kann oder will, es geht meines Erachtens auch halbwegs nach Gehör. In der Regel wird man neue, moderne Hochtöner eher um ein paar Dezibel einbremsen müssen.
Nochmals vielen Dank an Michael für den Grundstock für dieses schöne Projekt. Ich würde nicht behaupten wollen, dass die besser als neu sind. Dazu ist meine Akustikmesserei viel zu grob. Aber die Boxen sind wieder gut nutzbar, es macht Spaß, damit zu hören. Aktuell habe ich sie mit ca. 1 Meter Hörabstand auf dem Schreibtisch vor mir stehen und das räumliche Auflösungsvermögen ist schon beeindruckend.
Viele Grüße,
Christian
Hier ist die Auswirkung gezeigt, wenn man der Box das Absorptionsmaterial entnimmt. Der Bassbereich ohne Füllmaterial zeigt stärkere Spitzen und wird etwas kräftiger Ansonsten tut sich nichts. Da die Box geschlossen ist, gibt es keine Frequenzverschiebung der Resonanzen.
Bei dieser Messung stand die Box frei und diagonal im Zimmer. Der Bass fällt eher ab, die Pegelspitzen bei 38 und 76 Hz liegen nun ca. 9 dB auseinander. Bei einer früheren Messung, wandnahe Aufstellung, anderer Raum, betrug dieser Abfall nur 4 dB. Es bestätigt sich, die Boxen gehören ins Regal.
Grün: vor Feineinstellung
Rot: aktueller Zustand
Trennfrequenzen sind markiert. Zwischen Hochtöner und Mitteltöner gibt es eine relativ breite gegenseitige Beeinflussung. Der Hochtöner spielt effektiv schon ab 2,5 kHz mit. Der Mitteltöner beeinflusst das Ergebnis bis ca. 8 kHz.
Diese Messung zeigt das Ergebnis der Feinjustage der neuen Hochtöner. Belässt man die Trimmerstellungen, erzeugen die Ancllo-Hochtöner deutlich betonte Höhen. Sie sind zu laut. Man kann aber gut mit Poti R12 einbremsen. Die Einstellerei ist etwas mühselig, da jedes Mal der Verstärkereinsatz aus der Box genommen werden muss. Selbst wenn man nur provisorisch zwei Schrauben zum Befestigen nutzt, ist das ein gewisser Aufwand. Der Mittenbereich ist nun etwas abgesackt, den könnte man noch etwas anheben, da aber der Übergangsbereich zwischen MT und HT relativ groß ist, verstärkt sich dann leider auch der Peak bei 5 kHz, genau bei einer Frequenz, an der das menschliche Gehör recht empfindlich ist. Wer die Abstimmung nicht mit Messtechnik erledigen kann oder will, es geht meines Erachtens auch halbwegs nach Gehör. In der Regel wird man neue, moderne Hochtöner eher um ein paar Dezibel einbremsen müssen.
Nochmals vielen Dank an Michael für den Grundstock für dieses schöne Projekt. Ich würde nicht behaupten wollen, dass die besser als neu sind. Dazu ist meine Akustikmesserei viel zu grob. Aber die Boxen sind wieder gut nutzbar, es macht Spaß, damit zu hören. Aktuell habe ich sie mit ca. 1 Meter Hörabstand auf dem Schreibtisch vor mir stehen und das räumliche Auflösungsvermögen ist schon beeindruckend.
Viele Grüße,
Christian
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2 + 2 = 5 (für extrem große Werte von 2)
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