Saba Freiburg Automatic 100-Stereo Restauration

      Saba Freiburg Automatic 100-Stereo Restauration

      Schönen Guten Abend,

      Ich habe oben genanntes Radio erstanden, welches ich restaurieren möchte.
      Mir ist bewusst, dass dies zum Teil kein leichtes Unterfangen sein kann. Dennoch nehme ich diese Herausvorderung an.
      Von Außen sieht es noch sehr gut aus, wenig Macken und recht sauber. Das Chassis ist jedoch in einem nicht so guten Zustand. Feuchte Lagerung, viel Rost, viel Dreck. Das übliche...
      Es gibt mehrere Ungereimtheiten auf die ich im Einzelnen eingehe.
      Die Duplex-Kupplung hat Zinkfraß - neues Teil habe ich schon. Das wird eine schöne Fummelei.
      Der Mitnehmer vom LS-Regler aus Zink ist zerbrochen - bisher habe ich noch keinen Ersatz gefunden, geschweige denn die Bruchstücke. Gibt es noch dieses Teil?
      Laut Manual gibt es mehrere Teile dafür. Der Mitnehmer ist direkt am LS-Poti befestigt. Gibt es Explosionszeichnungen?
      Die Ausgangsübertrager haben verschiedene Primärwiderstände - AÜ unten 590 Ohm, AÜ oben 744 Ohm. Ist das so korrekt?
      Der untere AÜ muss sehr warm geworden sein. Kunststoff ist angeschmolzen. Habe gelesen, dass der untere AÜ leider gerne mal den Hitzetod stirbt.
      Von daher die Frage - ist der AÜ 5890.445.004 noch irgendwo verfügbar? Habe gesehen, dass beide AÜ von den Teilenummern verschieden sind.
      Beide Elektromotoren sind zum Glück in Ordnung. Wie es sich mit den Röhren verhält, weiß ich nicht.
      Ich bin gespannt was für Überraschungen mit diesem Radio noch so auftauchen. Das wird sich zeigen, wenn alle problematischen Teile ersetzt sind
      und das erste mal, nach wer weiß wieviel Jahren, das Gerät wieder Strom bekommt.
      Ich freue mich sehr über Antworten.

      Viele Grüße von Christoph
      Gratuliere.
      Ich habe solche Probleme wie mit dem zerbröseln von Zink zum Glück nicht gehabt.
      Habe mehrere Solcher Geräte auf dem Tisch gehabt und ja, ich bin nicht der radikale Austauscher.
      Was definitiv defekt ist fliegt raus.
      Das Gerät hat total tolle Tricks, überall.
      Aber auch Schwachstellen.
      Die zu warm werdenden Widerstände zum Beispiel.
      Das war damals auf 220V ausgelegt jetzt 10% mehr, auch ganz sicher damals schon sehr warm geworden.
      Also habe ich die neu gemacht und vergrößert, aber auch mit größerer Oberfläche zur Ableitung der Wärme.
      Warm wird es trotzdem noch.
      Die fetten Kondensatoren für die Motoren getauscht.
      Merkwürdiger Weise mit einem einfachen Kapazitätsmesser im Voltmeter hat es die korrekte Kapazität angezeigt.
      Meine China Komponenten Tester hat das dann zwar bestätigt aber der Wechselstromwiderstand war absolut daneben.
      Nach dem Tausch hatte der Motor wieder Kraft und war perfekt exakt.
      Ein gerissenes Skalenseil habe ich mir Stahlseil aus dem Angelgeschäft ersetzt.
      Solches Seil zum Hecht oder andere größere Raubfische.
      Bilder
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      Guten Abend zusammen,

      Danke an Wilhelm für die ermunternden Tipps.

      In der Zwischenzeit von einem Monat ist eine Menge passiert. Leider etwas mehr Schatten als Licht.
      Ich habe alle Papierkondensatoren ersetzt, alle Elkos, mehrere Widerstände, den Gleichrichter, sowie Röhren, Lampen und Skalenseil.
      Alle Schaltkontakte des Tastenblocks und auch alle anderen einzelnen Schalter, die sich überall befinden habe ich zerlegt, gereinigt und versiegelt. Nix mit Kontaktspray!
      Die Fummelei ist enorm und eine gute Konzentration immens wichtig. Trotz der vielen Fotos, die ich gemacht hatte, waren es dennoch zu wenig.
      Aber dabei hilft dann der Schaltplan eigentlich recht gut, obwohl doch recht viele Fehler vorhanden sind. Vielfach sind die Bauteile und Leitungen nicht da, wo man sie vermutet.

      Leider gibt es zwei Sachen die noch gar nicht funktionieren. Zum einen habe ich heute festgestellt, dass der im ersten Post erwähnte AÜ für den rechten Kanal defekt ist.
      Nach langem Suchen und Prüfen ist die Primärspule durchgebrannt. Kann dort keinen Widerstand mehr messen. Dieser war ohnehin niedriger als der vom linken Kanal.
      Beide AÜ sind laut Teileliste verschieden. AÜ (Tr.3) unten: 5890 445 004 --- AÜ (Tr.4) oben: 5890 440 004.
      Weiß jemand von Euch ob die Unterschiede beider AÜ's gravierend ist? Kann man als Ersatz auch den oberen nehmen, oder einen anderen aus der Freiburg-Serie?
      Zum anderen hat das Radio einen sehr schwachen Empfang auf UKW. Es scheint etwas zu empfangen, aber sehr leise. Bereits an Pin 2 der ECH 81 kommt ein viel zu schwaches Signal an.
      Beide EC 92 funktionieren in einem Freudenstadt 7. Was kann die Ursache sein? Leider habe ich kein Equipment um einen Abgleich zu machen.
      Gibt es eine Möglichkeit den Abgleich "zu Fuß" zu machen? Gibt es weitere Tipps und Tricks?

      Ich wünsche Euch einen schönen Abend.
      Viele Grüße von Christoph
      Schade, hätte ja sein können!

      Hast Du auch die Röhren vom Freiburg im Freudenstadt probiert?
      Das ist wichtig für die weitere Fehlersuche, Gegentest, daß das Paar noch funktionstüchtig ist.
      Lade mal einen Schaltplanausschnitt rund um den UKW-Tuner bis etwa ECH81 hoch.
      Wenn Du in der Tunergegend Teile gewechselt hat, welche?
      Möglichst mit Detailbild, da ist schnell ein Flüchtigkeitsfehler passiert.

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
      Hallo Andreas,

      Die Röhren funktionieren auch im Freudenstadt 7.
      Im Tuner hatte ich bisher nichts getauscht. Nur zum genauen Prüfen hatte ich den
      Keramikkondensator C 217 mit 1,8nF ausgebaut. Er hat 1,7 nF in Wirklichkeit.
      Der Kondensator ist wieder an Ort und Stelle.
      Gestern wollte ich einen Schaltplan hochladen. Mir ist es leider nicht gelungen,
      weil ich mit der Vorgehensweise nicht klargekommen bin.
      Vielleicht magst du es mir nochmal erklären.

      Christoph
      Nicht die ganze Serviceunterlage!

      Die wird vermutlich auch zu groß sein, Maximum hier 1 MB.
      Es geht schon um den Schaltplanausschnitt UKW-Teil.
      Ein direkt sichtbares Bild, nicht PDF, hilft bei der Diskussion.

      Gehe unten im Editorfenster auf "Erweiterte Antwort".
      Da dann "Dateianhänge" anklicken.
      Mit "Hochladen" bei Dir das Bild auswählen.

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
      Ja, so sieht das mit dem Schaltplanausschnitt gut aus!

      Ich machte mir für das Bild einen neuen Tab auf, in den ich nach Bedarf wechsele.
      Jetzt können sich alle Leser nach diesem Schaltplan richten.
      Passiert manchmal, daß es je nach Version kleine Unterschiede gibt.

      Komme nicht auf die Idee, vorschnell an den Spulen oder Kondensatoren herumzudrehen.
      Prüfe zuerst, ob irgendwo ein Spulendrähtchen abgerissen ist.
      Passiert manchmal nach vielen Jahren scheinbar von allein.
      Aggressives Flussmittel frisst manchmal den Draht an, nicht immer sofort sichtbar.
      Im Zweifelsfall die Wicklungen mit einem Ohmmeter auf Durchgang überprüfen.

      Wenn es dort gut aussieht, überprüfst Du die Anodenströme der beiden Röhren.
      Die Anodenspannung kommt von +4 und wird mit U5 geschaltet.
      Misst Du die Spannungen über R203 und R205, hast Du den jeweiligen Anodenstrom.
      Miss auch die beiden Widerstände, ob deren Wert noch stimmt.

      Es gibt noch einen einfachen Test, ob der Oszillator schwingt.
      Du stellst z.B. 90 MHz laut Skala ein.
      Normalerweise ist dann die Oszillatorfrequenz um die ZF (meist 10,7 MHz) höher.
      Den kann man dann mit einem Kofferradio direkt daneben hören, also 100,7 MHz.
      Eigentlich hört man dann nichts, das Rauschen verschwindet, Stille.
      Da Du was empfängst, sollte jedoch der Oszillator funktionieren.

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
      Es gibt noch einen unschönen Fehler!

      Daß Du an der richtigen Buchse einen Dipol angeschlossen hast, setze ich voraus.
      Manchmal ist die Verbindung von Antennenbuchse zu Tuner unterbrochen.
      Anders gesagt, die Verbindung zwischen L201 und Antennenbuchse muss intakt sein.
      Wenn das Radio intern einen Dipol hat und Du den benutzt, den natürlich überprüfen.

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com

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      Hallo Andreas,,

      Danke für den guten Hinweis. Ich werde alsbald prüfen ob sich dort der Fehler befindet.
      Entsinne mich, dass ein Spulendraht der Ferritantenne abgerissen war. Das konnte ich gut reparieren.
      Ich musste zwar eine Windung abwickeln und dann reichte die Länge zum anlöten aus.
      Der Spulendraht ist genauso ungeschützt wie bei der L 201. Die Anodenspannungen hatte ich noch nicht gemessen.
      Werde ich nachholen. Da fällt mir ein, dass ich mal ein YT-Video gesehen habe wo genau so ein Fehler dazu führte,
      dass das Radio keinen Empfang hatte.
      So, nun ist Feierabend. Morgen ist auch noch ein Tag.

      Gute Nacht und viele Grüße von Christoph

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      Die Ferritantenne ist in dem Fall unschuldig!

      Es gibt zwar eine Verbindung zwischen L201 und der Antenne für LMK, jedoch uninteressant.
      Interessant ist noch, ob der Empfang LMK funktioniert.
      Das deswegen, weil UKW umgesetzt wird und die Demodulation als Kurzwelle erfolgt.

      Viele kennen nicht mehr LMK, wird kaum noch gehört.
      Solche Sender empfängt man am ehesten abends, viele gibt es nicht mehr.
      Meist ist was in der Gegend um 7 MHz was los.
      Am helligten Tag wird kaum was zu hören sein, ändert sich fast schlagartig.
      Das hängt mit der Ionisation zusammen, guter Empfang ab Dämmerung.
      Wenn Du lustig bist, spanne 10-12 m Draht, steckst Du in die LMK-Buchse.
      So solltest Du einige ausländische Sender empfangen, auch eher schwache.

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com

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      Moin Andreas,

      Ich habe alles mögliche im UKW-Tuner geprüft. Schicke dir ein Foto von meinen Ergebnissen.
      Teilweise musste ich Bauteile auslöten um einen brauchbaren Wert zu erhalten.
      Auffällig ist m.E. C 201 mit 47pF. In wirklichkeit hat er 4,7nF . Oder auch C 203, Soll 14p, Ist 30p.
      Dann stimmt die Spannung bei Pin 1 Rö 201 nicht. R 205 22k statt 33k usw... Siehe Foto.
      Dann fällt mir nich auf, dass C 204 (wohl ein Drehko), der mit L211 zusammen ist, ziemlich weit rausgedreht ist
      und das Gewinde dort blank ist. Foto anbei. Davor ist C 203 zu sehen.
      Viele Teile konnte ich nicht messen, weil ich da nicht ran kam.
      Haben die verschiedenen Spannungen an Pin 6 bei beiden EC 92 was zu sagen?
      Falls Bauteile wie Keramikkondensatoren defekt sind, was wäre der korrekte Ersatz? Solche Kondensatoren habe ich nicht.

      Radio läuft gerade auf KW. Einen Sender habe ich reinbekommen.
      Aber auch bei KML ist die Lautstärke viel zu gering. Muss den LS-Regler voll aufdrehen.
      Nur bei TA ist laut und deutlich was zu hören. derzeit zwar nur auf dem linken Kanal.
      Neue/alte AÜ's sind bestellt. Das ist so der Stand der Dinge.

      Viele Grüße von Christoph
      Bilder
      • Schaltplanausschnitt Foto.jpg

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      • Bauteile UKW-Tuner.jpg

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      Sieht nicht gut aus!

      Dem Drehko nach zu urteilen war da ein Fummelheimer am Werk.
      Das ist ärgerlich, wenn sich Dilettanten austoben und verschlimmbessern.
      Sofern man nicht genau weiß, was man macht, sollte man Werkseinstellungen nicht verändern.

      C201 mit 4,7 nF statt 47 pF könnte ein Messfehler sein.
      Je nach Schalterstellung von K4 hast Du eventuell C1 mit 4,7 nF mitgemessen.

      Bei R205 trugst Du im Schaltbild 22 k ein.
      Hat der laut Aufdruck 22 k oder sind es gemessen 22 k statt 33 k?

      Bei den Spannungen an Rö 201 kann was nicht stimmen, Werte bei Rö 202 sind plausibel.
      Wenn da wirklich am Gitter von Rö 201 15,1 oder 151 V anliegen, müsste die Anodenspannung zusammenbrechen.
      Allgemein sind Gitterspannungen schwer messbar, besonders mit Multimetern Hobbyelektronik.
      Das liegt am Innenwiderstand, der dann zusätzlich das Gitter belastet.

      Mit was hast Du die Keramikkondensatoren gemessen, mit einem Multimeter?
      Das gibt meist nichts, die messen seltenst mit geeigneter Wechselspannung.

      Langsam ist guter Rat teuer!
      Wenn ich es richtig verstanden habe, ist sowohl auf UKW als auch auf LMK der Empfang dürftig.
      Zuerst muss Kurzwelle funktionieren, weil darüber auch nach der ZF UKW geht.
      Genau habe ich mir die Schaltung nicht angesehen, echte FM-Demodulation wird das nicht sein.
      Ist ein alter Trick, FM kann man als AM an einer steilen Filterflanke demodulieren.
      Anders gesagt, mache momentan nichts am UKW-Tuner, sicherheitshalber die beiden EC92 ziehen.
      Du kannst sie zur Kontrolle noch mal in das funktionierende Radio stecken, möglicherweise eine jetzt platt.

      Ich war am überlegen, wie bei dem Radio UKW-Abstimmung funktioniert.
      Im Schaltplan ist das nicht wirklich ersichtlich, kein Drehko erkennbar.
      Sind da so seltsame Glasstangen, die im Tuner je nach Abstimmung eintauchen?
      Wenn ja, sind die dünn mit Silber beschichtet.
      Im Laufe der Jahre wird das nicht nur schwarz, sondern oxidiert weg.
      Wenn das Silber nicht mehr vorhanden ist, funktioniert auch die Abstimmung nicht mehr.
      Müsste ich jetzt suchen, dazu gibt es hier im Forum mindestens ein ausführliches Thema.

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com

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      Hallo Andreas,

      Also, C 201 ist wirklich ein Messfehler. Habe C1 abgelötet und nun hat er ungefähr 90pF.
      Gemessen mit Komponententester UNI-T UT612 bei 100Hz.
      Es macht keinen Unterschied wie der Schalter steht.

      Beim R205 steht wirklich 22k drauf. 33k steht im Plan.

      Ja, die Spannung an Rö 201 Pin 6 ist nun etwa -1V. Keine Ahnung was ich zuvor gemessen habe...

      Die Abstimmung erfolgt über eine Glasstange an der drei Kegel befestigt sind. Die sind dünn mit Silber beschichtet
      die in die Spulen eintauchen. Glänzen tun sie nicht, sind grau/schwarz.
      Es wäre schon interessant mehr darüber zu erfahren. Habe schon die Suchfunktion befragt, aber nichts gefunden.

      Wird nun die Sache mit den neuen Erkenntnissen einfacher?

      Gruß Christoph

      Neu

      Die Bauteil Abweichungen sind, wenn so Aufgedruckt, Serien bedingt und hier nicht die Ursache des Problems.
      Dann sehe ich es wie Andreas, mit der Spannungshöhe am Steuergitter (Pin6) der ersten EC92. Ich lese da, Bleistift geschrieben, 156 V, auch wenn der Pfeilstrich ein Komma sein sollte, als viel zu hoch.
      Das aber ist nun geklärt und der neue Spannungswert praktikabel.
      M.f.G.
      Justus

      Neu

      Abstimmstange ist das magische Wort!

      Hier ein Thema, was ich schnell mit der Suche fand:
      Freiburg 7 automatic, tuner-glas stange getauscht, jetzt keinerlei empfang auf UKW
      Achte dort auf die Links, das Thema wurde mehrfach behandelt.
      Wenn bei Dir sogar noch Silber zu erkennen ist, sollte die Stange noch voll funktionstüchtig sein.

      Mit dem Uni-T kann man schon vernünftig messen, ist kein Schätzeisen.
      100 kHz ist für pF eine recht sinnvolle Messfrequenz.
      Fiel mir noch ein, Gitterspannungen kann man brauchbar mit einem Oszilloskop messen.
      Da dann einen Tastkopf 1:10 nehmen, 10 MΩ belastet den Messpunkt nur wenig.

      Wie Justus schrieb, gib nicht zu viel auf die tatsächlich gemessenen Werte.
      Ist häufiger so, daß Schaltungsänderungen nicht im Schaltplan vermerkt werden.

      Wie ich schon anmerkte, ich würde zuerst LMK wieder flott machen.
      Funktioniert der Bereich wie er soll, wird es hinterher bei UKW einfacher.
      Du könntest höchstens noch an Punkt 2 von Filter I, bzw. an a von U8 mit Oszi messen.
      Bei starkem UKW-Sender rechne ich mit was in der Gegend Volt Spitze-Spitze.

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com

      Neu

      Hallo Andreas,

      Vielen Dank für das Suchen und Finden der ehemaligen Beiträge.
      Das ist ein hochinteressantes Thema mit einem Input, den ich nur Stück für Stück verarbeiten kann.

      Was die Abstimmstange betrifft, die habe ich ausgebaut mit ordentlich Korrosion.
      Mit Metallpolitur dann äußerst vorsichtig alle Kegel poliert. Trotzdem sind an den oberen Rändern
      noch Korrosionssuren erkennbar. Aber der Rest ist wieder schön silbrig blank geworden. Kein Kupfer sichtbar.
      So wie ich es verstanden habe ist der obere Kegel unter dem T-Stück der für die Oszillatorspule. Richtig?
      Ich werde mal versuchen was mit dem Oszi sichtbar zu machen. Die beiden Spulen im Filter 1 waren in Ordnung. Wieviel Volt kann man da erwarten?
      Jedenfalls konnte ich einen Widerstand messen. An die anderen Teile kommt man nur ran, wenn der Filter ausgebaut wird.
      An welchen der Stellschrauben dürfte man denn drehen?
      Wie kann ich LMK wieder flott machen? Ich vermute bald wirklich, dass das da ein ALKAPUMA (Alles Kaputt Macher) am Werk war.
      Anbei Fotos vom Filter und der Abstimmstange.

      Viele Grüße und noch einen schönen Feiertag
      Christoph
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