Artikel: Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen

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      Interessanter Artikel mit durchaus kritischem Unterton bezüglich SABA, z.B. beim Verhältnis zu den Nazis oder bezüglich gewagter unternehmerischer Entscheidungen in der Zeit danach. Ob die Kritik ausgewogen ist, sei mal dahingestellt.
      Wie gut ist denn die noch existierende Ausstellung im Vergleich zur behandelten, längst vergangenen Sonderschau von 2023?
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      2 + 2 = 5 (für extrem große Werte von 2)

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      Ja, gottseidank!
      Der Punkt gehört m.E. auch immer zur Firmengeschichte, nicht nur bei SABA. Seinerzeit standen fast alle mittelständigen und grösseren Unternehmen begeistert hinter der "Partei", weil ihre Hoffnungen auf dem ersehnten Aufschwung, befeuert durch die nationale Bewegung, ruhten. Anfangs schleichend wurde ersichtlich, welches Monster daraus erwuchs und seit dem Ermächtigungsgesetz keine Grenzen mehr kannte. Eine sich immer weiter selbst schwächende Demokratie ebnet den Weg in Diktatur und Tyrannei, weil der Ruf nach dem einen "starken Mann" erschallt, der glorreiche Zeiten verspricht. Dieser zwangsläufige Mechanismus wurde schon von Plato beschrieben. Er leitete auch den Untergang des antiken Athener Reiches ein.

      Der Inhalt des Artikels wird der Geschichte von SABA gut gerecht, finde ich. Aber, um Gottes Willen, hat denn dem Schreiber keiner seiner Englischlehrer beigebracht, dass man auf gar keinen Fall so sehr lange Sätze schreibt, die hier über 5, 6,7 oder 8 Zeilen gehen? Nicht im Deutschen, aber schon gar nicht im Englischen! Das macht das Lesen des an sich guten Inhalts unerträglich.

      Beispiel (das ist EIN Satz!):
      "In 1864 Joseph Benedikt's son, August Schwer, inherited the family business and expanded the product portfolio, including introducing, as one can read in Mythos SABA, the production of pocket watches, for all the cheaper pocket watches of the period that helped democratise an, until then, luxury object, and also, and not uninterestingly, introducing Holzschnitzerei, wood carving, to the company's portfolio; a move to Holzschnitzerei, inarguably, associated with the rise of mass tourism at that period, and specifically associated with that moment in the late 19th century when Schwarzwald suddenly switched form being the daunting, terrifying, inaccessible, blackest of forests it had represented to urbanites for centuries and became a place of wild, authentic, nature to be embraced, marvelled and idealised."

      Gruß
      Reinhard

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