Saba 9241 digital - another one - Hauptsicherung fliegt raus

      Saba 9241 digital - another one - Hauptsicherung fliegt raus

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      Hallo miteinander!

      Wir der Titel bereits vermuten lässt haben wir hier ein Saba 9241, das "urplötzlich" den Geist aufgegeben hat.

      Gekauft wurde das Gerät vom inzwischen verstorbenen Schwiegervater, damals circa als es auf den Markt kam, vielleicht auch ein paar Jahre später.
      Letzten Samstag waren wir bei Schwiegermutter vorbei gefahren und Sie sagte: Ich wollte Radio hören und es machte nur "puff".
      Das Gerät stand Jahre bis Jahrzehnte im Schrank und wurde erst vor 4, 5 Jahren wieder unregelmäßig in Betrieb genommen.

      Also Stecker aus der Steckdose, noch ein paar mal ein und ausgeschaltet, in der Hoffnung das sich alles entlädt auch noch Schraubendreher an den Stecker gehalten.
      Gerät geöffnet, viel Staub und drei Sicherungsfassungen (Träge 1,6A 250V) entdeckt.
      Zügig in den Baumarkt des Vertauens gefahren und Feinsicherungen gekauft.

      Die obere Sicherung neben dem Stecker auf der Netzteilplatine (Si 621) war durch und wurde ausgetauscht. Die Feinsicherung unter dem Stecker hatte ich auch direkt getauscht. (Si 631)
      Die Feinsicherung vor dem Trafo war auch durch und deswegen getauscht (Da steht keine Teilenummer in der Nähe, oder ich habe Sie nicht gefunden).
      Damit hatte ich 3/4 Feinsicherungen verwendet.

      Stecker wieder in die Steckdose, einmal kurz auf den Einschalter gedrückt uuuund ... Sicherung am Trafo wieder raus.

      Also Gerät mitgenommen und zuhause erstmal vom Staub befreit, da ich weiß das Staub schon mal Kontakte kurzschließen kann.
      Da hatte ich dann auch gesehen, dass die Beine eines 0,27 Ohm Widerstand an der rechten Endstufe krustig waren (R1152) (Bild: 760.jpg)

      Also mal ganz mutig die komplette rechte Entstufe abgelötet.
      Die letzte Sicherung wieder rein .... Einschalter betätigt -> Kurzer Blitz im Gehäuse, Sicherung wieder durchgebrannt.

      Seitdem versuche ich mich hier und in anderen Foren schlau zu lesen.

      Als nächsten Schritt hatte ich mir überlegt die Elkos auf der Netzteilplatine auszutauschen.
      Meine Durchgangsprüfung (Diodentest) ließ die Elkos kurzzeitig piepen, das piepen veränderte sich auch und hörte dann auch auf, zumindest etwas Ladung schien zu bleiben.
      Mein Multimeter kommt nur bis 2000uF, deswegen kann ich die Kapazität nicht wirklich prüfen und ein Oszilloskop hab ich auch nicht.

      Wenn ich versuche die Kapazität zu messen, sinkt der angezeigte Wert, bis er sich im Bereich von "002-003" einpendelt, zumindest beim C634, also muss der auf jeden Fall neu.

      RAD 4700µF 35V für C623, vorher 25V.
      RAD 3300µF 50V für C603, vorher 40V.
      RAD 4700µF 16V für C633.
      RAD 470µF 63V für C643.

      Alle möglichst immer als low-ESR und plus Massebrücke wegen der Baumform.

      Neue Feinsicherungen habe ich bereits, aber ich brauche noch ein altes Heizelement das Licht abstahlt (aka Glühbirne ;).

      Wäre das denn jetzt der beste (oder überhaupt ein guter Weg) oder sollte ich besser zuerst die linke Endstufe auch auslöten um zumindest die Endstufen ausschließen zu können?

      Achja, die Beinchen vom IS607 und IS604 sehen auch nicht mehr so toll aus (Bild: 724.jpg)

      Von den roten Tantrals (?) sind hier wohl nur zwei verbaut; einmal bei C2307 und bei C686, ich meine darauf eine 47/16 zu erkennen, kann das sein das es sich um 47uf/16V handelt?

      Vielen Dank und Beste Grüße,
      Max
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      Willkommen im Forum!

      Das klingt ja wie ein Mittelding zwischen Reise- und Abenteuerroman.
      Gehe strategisch sinnvoll vor.
      Klemme beide Endstufen ab, sollen von der Betriebsspannung getrennt sein.
      Dann kann man noch mal prüfen, ob eine Sicherung fliegt.
      Wenn ja, ist schon eine Überlastung im Netzteil.
      Nur wirklich passende Sicherungen verwenden, keine mit größerem Wert.

      Geschickter ist es, wenn man eine Glühlampe (AGL) 60 Watt zwischen Steckdose und Gerät schaltet.
      Nach dem Einschalten wird sie anfangs kurz leuchten, soll dann sehr schnell dunkel werden.
      Der alte Trick mit der Glühlampe spart Sicherungen und ist ein schöner Indikator.

      Erst mal nicht unnötig Bauteile auf Verdacht tauschen nach dem Prinzip viel hilft viel.
      Schnell baut man sich versehentlich Fehler ein, die man vermeiden kann.
      Ein eventuell defekter Tantal wird keine Sicherung auslösen.

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com

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      Hallo Max ,

      die Primärsicherung für die Einspeisung vom Netz ist 1,6 AT also träge Sicherung .!!!!
      Was du jetzt machen kannst ist was ich dir ROT einkringelt hab , den Stecker ziehen vorher den Stecker aus der Steckdose, dann die richtige Sicherung 1,6AT ersetzen und einschalten , was tut sich ? ; berichten !!!!

      und das mit den ROT einkreist das ist ein Tantal , das in weirot ist nur ein Elko der ist halt im Pakelit sonst ist da nix anderes , wenn der nicht rissig ist dann mal lassen ,

      hmm meiner Meinung stand das Gerät in sehr feuchter Umgebung ,

      So jetzt hast mal was zu tun , dann schau ma mal weiter , ....

      Ach noch was vergiss Low ESR Elkos die haben da im Gerät gor nix zu suchen , schon gar nicht auf der Netzteilkarte ....Da gehören standart Elkos rein !!!! ..wie diese hier ;banzaimusic.com/Panasonic-NHG/


      draufklicken Bild wird gößer . ist ja so neee?? :D

      ..mein Verdacht ist , vieleicht die grünen Herman Gleichrichter ,,,
      Grüße <3 Mia <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Nachteule“ ()

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      Hallo Max,

      konzentrier dich auf das Naheliegendste, die 4x3300µ Siebkondensatoren. in 99% der Fälle die Ursache. Mag mich täuschen aber die Sehen am Ventil schon etwas krustig aus.
      Die grünen Brücken waren bei mir noch nie defekt.

      Tipp: wenn du schon die Endstufen in Verdacht hast, reicht es, einen Pol der VS-Spannung abzulöten. Beim Neueinbau mußt du dich wieder mit Wärmeleitpaste, vernünftiger Isolierung etc. herumschlagen
      Gruß, Dieter

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      Hallo zusammen und vielen lieben Dank für die antworten :thumbsup:

      @Andreas:
      Ich schreib meist ein bisschen zu viel Text, sorry.
      Da ich inzwischen 10 neue träge 1,6A 250V Feinsicherungen habe, bin ich gewillt heute eine davon zu opfern.

      @Mia:
      Bei der alten Sicherung konnte man noch erkennen das die Träge 1,6A und 250V haben, da war ich mir sicher das ich die im Baumarkt bekomme.
      Das mit der feuchten Umgebung kann gut sein, der dürfte diverse Jahre im Keller gestanden haben.
      Danke auch für die Zusammenfassung, das war in den letzten Tagen viel Input und ich war mir sicher das ich bei irgendwas etwas nicht richtig verstanden hatte, sieht man ja bei den low-esr, keine Ahnung wo ich das wieder herhatte.
      und die Tantals hatte ich auch verwechselt, das sind also die länglichen, keine weinrote radiale elkos.

      @Dieter:
      Also 4x so einen, oder ?
      banzaimusic.com/Panasonic-NHG-3300uF-50V.html

      Ich gehe mal eben löten und berichte dann :whistling:

      Vielen lieben Dank schonmal und beste Grüße,
      Max

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      Hallo Dieter,

      also 63 V oder besser 100V oder sogar noch mehr ?

      Die Netzteilplatine habe ich wieder mit den alten Elkos bestückt und eingebaut und festgeschaubt.
      Die linke Endstufe hatte ich an Ihrer Glimmerplatte gelassen und nur die Verbindungskabel abgelötet.
      Neue Sicherung (Träge 1,6A 250V) rein und auf den Einschalter gedrückt.

      Für eine halbe Sekunde sah es aus als würde er normal angehen ...
      Die Displays fingen an in Ihrem schönen altem Gelb zu leuchten .... um direkt wieder auszugehen. Sicherung am Trafo wieder durch, 9 Stück hab ich noch :D

      Spricht das dann ehr für die Siebelkos ?

      Beste Grüße,
      Max

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      Nachteule schrieb:

      Was du jetzt machen kannst ist was ich dir ROT einkringelt hab , den Stecker ziehen vorher den Stecker aus der Steckdose, dann die richtige Sicherung 1,6AT ersetzen und einschalten , was tut sich ? ; berichten !!!!



      hat du gemacht was ich da geschrieben hab ??? Wenn du den Stecker abziehst sollte keine primär Sicherung durchbrennen .


      Zu den Elkos für die Endstufe , da kannst du 4700µ 63V einbauen . Sag mal hast du die 4 großen Elkos geprüft ob die kurzschluss haben ??

      Dann würde ich als nächstes die 2 grünen Gleichrichter prüfen .

      Wieso gehst du jetzt an den Tantals ?? Schaue nach den Kurzschluss , erst dann wenn alles so halbwegs läuft geht man an den Feinschliff was funktioniert oder nicht .
      Einige Lötstellen da wette ich , müssen sowieso nachgelötet werden .

      Und anschliessend werden die Spannungen geprüft .

      Ach da fällt mir ein , hast du eine Ahnug was du da machst , ich frag nur ist nicht böse gemeint .

      Sag mal : du schreibst von 1,6A steht da sonst nix drauf , wie 1,6AT oder so ?? Meist ist es so wenn nur 1,6A draufsteht handelt es sich um eine flinke Sicherung , Soviel ich das noch weiss .
      Grüße <3 Mia <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Nachteule“ ()

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      Netzteilelkos alle prüfen. Es stimmt, dass einer der 4 von den Endstufen sehr, sehr oft einen Schluss hat, aber auch die anderen auf der Netzteilkarte sind sehr anfällig. Bei den Endstufenelkos ist der am wahrscheinlichsten, der am nächsten am "Heizwiderstand" von 6,8 kOhm liegt.

      Auf der Netzteilkarte ist es ebenfalls der, welcher sich am nächsten an den dort verbauten 6,8 kOhm befindet. Und dann eben die grünen Gleichrichter (haben nach Elko-Defekt oft einen Schluss).

      Michael

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      @mia:
      ich hatte erstmal den Vorschlag von andreas ausprobiert, damit sind es wohl nicht die Endstufen. :)

      Deinen Vorschlag habe ich jetzt ausprobiert, den markierten Stecker habe ich abgezogen und bei den zwei Sachen im roten Kreis bin ich wohl von den angesprochenen Tantals ausgegangen und verwirrt gewesen.
      Also Stecker ist ab und die Frontelemente leuchten beim einschalten!

      Bei den Sicherungen hast du recht, das waren AT, da muss ich besser korrektur lesen, sorry.

      Die 4 großen 3300uf 50V auf dem Mainboard hatte ich noch nicht ausgelötet und geprüft.

      Der kleine Elko (470uF) auf der Netzteilplatine keine Ladung mehr halten zu können, laut meinem Multimeter, die anderen übersteigen die Messkapazität und liefen zumindest voll (Wert stieg)

      Ahnung: Ja, ich hoffe es doch :D Habe mal gelernt wie man Hoch- und Tiefpassfilter berechnet und ich kenne ebenfalls die 5 Grundregeln der Elektrotechnik, an die ich mich auch halte, aber meine Ausbildung ist doch auch schon wieder eine Weile her.
      Ich bin nur sprachlich relativ bildlich unterwegs. Da der gute ohne Endstufen und mit Stecker sich ja für eine halbe Sekunde (grade so lange das man Hoffnung schöpfte) lebendig zeigte, spricht das doch für einen (oder mehr) Elko m Fehlerbild?

      @Michael: Du meinst C623 mit 4700uF/25V ?
      (s. Bild, gelb/golden markiert)
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      Ja, die beiden auf der Netzteilplatine, die sind öfter mal hin. Kann gut auch der 470 uF sein, und dann der Gleichrichter davor mit Schluss. Immerhin sehe ich hier die grauen Gleichrichter, nicht die grünen. Die sind oft von Siemens, und besser. Fallen deutlich seltener aus, kann aber bei defekten Elko doch passieren.

      Michael

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kugel-balu“ ()

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      Kleiner Tip!

      Elkos mit Kapazität größer dem was das Messgerät kann, kann man einfach überprüfen.
      Man nehme den Ohmbereich des Multimeters.
      Die Anzeige geht dann von sehr niederohmig bis OL oder unendlich.
      Kommt OL nicht, hat der Elko DC-Widerstand, ist was für die Tonne.
      Die Zeit, bis OL kommt, ist normalerweise proportional zur Kapazität.
      Manche Hersteller geben einen Proportionalitätsfaktor Zeit und Kapazität an.
      Wenn nicht, kann man den mit einem intakten Elko seines Vertrauens ausprobieren.
      Achtung, der zu messende Elko muss natürlich vor Anlegen der Messstrippen entladen sein!

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com

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      Die grossen Elkos auf der Netzteilplatte auch prüfen, die waren bei mir schon häufiger mit Schluss defekt.

      @Dieter: Die krauseligen Stellen oben an den Netzteilelkos sind in der Tat, wie Mia schreibt, Stellen vom Punktanschweissen der Elektrode, die durch den Elko geht, und kein Überdruckventil. Sag' also lieber nicht "Quatsch", wenn Mia einen Beitrag schreibt --- sie weiss diese Dinge sehr gut !

      Bei diesen alten Elkos ist die Überdrucksicherung anders gelöst. Unten ist eine Gummischeibe, unter der im Boden Löcher oder Sollbruchstellen sind. Oben kann nichts raus.

      Michael

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „kugel-balu“ ()

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      Hallo zusammen,

      ich habe die vier Siebelkos ausgelötet und diese gemessen, mit der von Andreas angesprochenen Widerstandsmessung.
      Einer der vier lässt das Display meines Multimeters flackern und bleibt einfach auf OL stehen -> Der ist wohl hinüber.
      Die anderen drei steigern sich im Messbereich von 200k Ohm langsam, sehr langsam, aber mein Multimeter wird auch von einem 9V Block betrieben, die hatte ich mir eine Weile angeschaut, aber die Messspitzen da für mehrere Minuten dranzuhalten schaffe ich nicht sehr gut.

      Die Netzteilelkos habe ich wieder rausgenommen und ebenfalls wieder mit der Widerstandsmessung gemessen, so scheinen die in Ordnung zu sein.
      Allerdings kann ich ja den 470/16 über die Kapazität messen, weil weniger als 2000uF und der hält keine Kapazität, der bleibt bei 002 und geht manchmal kurz auf 003, damit ist der doch höchstwarscheinlich auch durch?

      Ich hole mir diesen Tester:
      de.elv.com/p/joy-it-tragbares-…en-P252081/?itemId=252081
      Kann ich bestimmt, neben diesem Projekt, irgendwann nochmal gebauchen :)

      Den grünen Brückengleichrichter hatte ich auch gemessen, wo ich schon einmal dabei war, das ist der der Hochkant auf der Netzteilplatine ist (siehe Bild, das einzige Grüne auf der Platine, nicht wundern, die Werte habe ich auf die Platine geschrieben)
      Von (rot) -> nach (schwarz) / (andere Richtung: schwarz -> rot)
      linke ~ -> + : 0,57 V / OL
      rechte ~ -> + : 0,60 V / OL
      − -> linke ~ : 0,61 V / OL
      − -> rechte ~ : 0,58 V / OL

      Damit scheint der ja auch überlebt zu haben, die drei anderen hatte ich noch nicht geprüft, Mittagspause ist zu kurz.

      Nach jetzigem Stand benötige ich wohl "nur" 1x 3300uF/63V und 1x 470uF/16V, aber ich besorge mir diesen Tester, da ich nicht das beste Gefühl bei meinen Werten / Messmethoden grade habe.
      Ich habe nicht rausfinden können, wie lange sich die alten ROD aus W-Germany laden müssten.

      Ich prüfe dann alle Elkos mit dem angesprochenen Tester durch, dann weiß ich bestimmt sicherer, welche ich tauschen muss.

      Viele liebe Grüße,
      Max
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      Ja, der eine Netzteilelko ist hin (wie erwartet, das war sicher der am nächsten am 6,8 kOhmWiderstand ?), und der 470 uF ist auch hin, der muss neu. Diese beiden Widerstände mit 6,8 kOhm (grau) ersetze ich immer durch welche mit ca. 22 kOhm, das reicht, und das Heizproblem entfällt. Das ist im Thread zur Revision des 9141 und anderswo hier im Forum länger diskutiert worden.

      Welcher 470 uF ist hin ? C 2322 ? Wenn das der hinter dem Selengleichrichter ist, so sollte man den gleich mal mit tauschen, gegen ein DIL Gleichrichter. Und den Elko dann gegen 1000 uF bei mindestens 25 V. An dieser Stelle ist ein wenig mehr Kapazität nicht schlecht, mache ich da immer so. Hat sich bewährt.

      Den grossen 470 uF auf der Netzteilkarte, sofern angeschlagen, ersetze ich meist durch 680 uF mit Spannungsfestigkeit 100 V. Hintergrund: Elkos damals wichen in der Regel im Wert nach oben ab, also ist 680 uF heute ein recht guter Ersatz von 470 uF damals. Die Netzteilelkos, wie oben schon empfohlen, dann durch 4700 uF bei 63 V. Damit bist Du auf der sichern Seite.

      Besten Gruss,

      Michael

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      Kaufe mal den Tester!

      Ich kenne ihn nicht, kann also wenig dazu sagen.
      Der scheint auf die üblichen Bedürfnisse des Hobbyelektronikers zugeschnitten zu sein.
      Auch sehr nett, Du kannst damit Induktivitäten messen.
      Kann mal hilfreich sein, wenn man einen Trafo oder Motor prüfen will.
      Eventuell schreibst Du dann hier im Forum unter Messgeräte eine kleine Vorstellung.

      Andreas
      Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com