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Hallo Namensvetter, das Verhalten vor den Zenerdioden klingt für mich erst mal normal: 0 Volt vs. 11,05 Volt dürfte passen. Dass sich hinter den Zenerdioden die Spannung halbiert, ist auch in Ordnung. Sie dienen dazu, die Schaltsignalspannung an die Pegel der Umschalt-ICs anzupassen. Diese bekommen nicht 12V gegen Masse, sondern -8,2 Volt an den Pins 7 und ca. 6 Volt an den Pins 14. Das ist notwendig, damit sie die analogen Signale, die gegen Masse ca. 0 Volt Bezug aufweisen, auch so schalten kö…
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Warum stimmten Reinhards und meine Simulation des Frequenzganges nicht überein? In der Simulation ist die Verstärkung im Bassbereich stark pegelabhängig. Nutze ich wie Reinhard bei der AC-Magnitude 1 Vp, erhalte ich einen Frequenzgang, der nahezu dem von Reinhard entspricht. In meiner ersten Darstellung hatte ich jedoch einen sehr kleinen Wert dafür genutzt. Das lässt den Pegel im Bassbereich deutlich ansteigen. Wo der Effekt herkommt, weiß ich noch nicht. saba-forum.dl2jas.com/index.php/Attachm…
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Reinhard, danke für deine Mühe. Meinem AntiRiaa-Netzwerk traue ich auf +- 0,5 dB. Bleibt wohl nur meine Simulation als Fehlerquelle. Dem kann ich erst am Wochenende nachgehen, inkl. Transistormodelle. Au wei, eigentlich wollte ich das Ding nur fix charakterisieren und dann durch eine Opamp-Schaltung ersetzen.
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In der Simulation ja, da weicht der Frequenzgang an den Bandgrenzen jeweils nach oben ab. In der Realität, mit Anti-RIAA-Netzwerk davor ist das nicht so. Der Bass könnte zwar zwecks Rumpeldämpfung etwas schneller fallen, aber es gibt keine deutliche Überhöhung. Oberhalb von 20 kHz zeigt das Testobjekt ebenfalls einen abfallenden Pegel, ganz wie man es sich wünscht. Am Frequenzgang werde ich deshalb auch nichts ändern, sondern die Schaltung nur fit machen für 24-Volt-Betrieb. Dabei ist vermutlich…
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...und nun driften Simulation und Realität doch mal auseinander. Die Anhebung im Subbassbereich lässt sich am Untersuchungsobjekt nicht nachweisen, der Frequenzgang bleibt unterhalb von 20 Hz eben, fällt dann unter 10 Hz ab. SNR - Zielwert erreicht: RMS -80,7 dB, nach Durchtesten mehrerer verschiedener Netzteile war es ein altes, analoges, kleines Statron-Labornetzteil, das am besten abschnitt. Mit diesem lag der 50 Hz-Peak schon mal relativ niedrig. Noch wichtiger für das Erreichen des Zielwert…
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Hier ist die versprochene Abweichung zum TC 750, Schaltung erstellt für Simulationszwecke: saba-forum.dl2jas.com/index.php/Attachment/13174/ Rot: geänderte oder zusätzliche Bauteile Grau: entfallene Bauteile saba-forum.dl2jas.com/index.php/Attachment/13173/ Mit diesen Werten ergibt sich der gelbe Pegelverlauf. Ich habe hier bewusst mal auf das Hinzufügen des Anti-RIAA-Netzwerkes in der Simulation verzichtet, damit man den echten Frequenzgang des Verstärkers sieht. Demnach gibt es eine Anhebung d…
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Gestern noch verglichen: Die Schaltung ist nicht komplett identisch zum TC750. Es fehlen R5 und C3, einige Bauteilwerte wurden angepasst. Genaueres poste ich nach Überprüfung durch Messen. Gestern habe ich nur Bauteilmarkierungen angeschaut. Reinhard, danke für den Tipp mit der Loopback-Messung. Dass das bei ARTA funktioniert, wusste ich nicht. Bei REW wird es genutzt, um die Reaktionszeiten des Meß- und Prüfsystems zu bestimmen. Dafür kann man dort die Soundkarte und das Mikro mit Frequenzgänge…
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Beim Messen des SNR ohne Bewertung stoße ich an die Grenzen meiner Messtechnik. Blau dargestellt, die Messung ohne Signal, rot ist die vorherige Messung mit Signal von -10 dB Ausgangsamplitude. Streng nach der Zahl, RMS von - 65,8 dBV ergäbe sich ein SNR von nur 55,8 dB. Deutlich zu wenig im Vergleich zum Datenblatt. Verantwortlich für den niedrigen Wert von 65,8 dBV ist aber der Bereich < 20 Hz. Das niederfrequente Rauschen wird durch die RIAA-Wiedergabekennlinie hoch verstärkt und dominiert hi…
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Zitat von oldiefan: „Und die hohe Frequenzgangabweichung von -2 dB bei 20 kHz ja auch kein Glanzpunkt. Ich hätte da was Besseres erwartet.“ Zweites Thema: Frequenzgang. Dazu habe ich heute noch mal mein Hobbymeßzeug etwas unter die Lupe genommen. Die Soundcard im Loop-Betrieb fällt jeweils etwas an den Audiogrenzen ab. Bei 20 Hz sind es - 0,2 dB, bei 20 kHz sind es -0,5 dB, siehe Anhang. Schleift man das ARIIA-Netzwerk ein, kommt die folgende Kurve heraus: saba-forum.dl2jas.com/index.php/Attachm…
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Zitat von oldiefan: „Probier mal Oszilloskop statt Soundkarte, ob Du damit mehr Headroom messen kannst. Ich sehe sonst keinen Grund, warum der Headroom des Hama-VV so sehr viel schlechter sein sollte als der eines Phono-Vorverstärkers auf Basis OpAmp, wenn beide mit 12 V betrieben werden.“ Hallo Reinhard, stimmt, meine Soundkarte hat auch nur 12 kOhm Eingangswiderstand. Aber daran liegt es nicht. Heute wiederholt, mit und ohne Anschluss der Soundkarte, gleichzeitig war der Oszi angeschlossen. Be…
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Auf der Platine ist ja der Aufdruck TC-750 vermerkt. Unter dieser Bezeichnung gibt es einen Phono-Pre von Dynavox, der frappierende Ähnlichkeiten aufweist. Zu letzterem findet man dann auch Schaltungen. Zum Beispiel diese hier: superbestaudiofriends.org/inde…3-2-24_13-11-8-png.35138/ Die ersten beiden Transistoren arbeiten in Emittergrundschaltung, die in Summe einen nichtinvertierenden Verstärker mit hoher Spannungsverstärkung ergeben, gefolgt von einer Kollektorstufe als Puffer, das Ganze glei…
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Das Gerät fand zu mir, weil ich ein kleines Gehäuse für einen Eigenbau suchte. Recht günstig ersteigert, da das Gerät ohne jedes Zubehör, also auch ohne Netzteil angeboten wurde, erfüllt es den Bedarf meinerseits völlig. Wenn es schon mal da ist, kann ich ja vor dem Entkernen ein paar Messungen machen. Im Web gibt es zu diesem Typ nicht allzu viel Informationen, der allgemeine Ton lautet: Recht ordentlich, funktioniert, alles Notwendige ist dran, für Einsteiger, gutes Preis-Leistungsverhältnis. …
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Interessanter Artikel mit durchaus kritischem Unterton bezüglich SABA, z.B. beim Verhältnis zu den Nazis oder bezüglich gewagter unternehmerischer Entscheidungen in der Zeit danach. Ob die Kritik ausgewogen ist, sei mal dahingestellt. Wie gut ist denn die noch existierende Ausstellung im Vergleich zur behandelten, längst vergangenen Sonderschau von 2023?
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Hi Mia, genauso ist es richtig. Die Platzierung nach der Gerätesicherung ist aber nur das I-Tüpfelchen. Wird das PMR-Element so angeschlossen, wie von dir ursprünglich geplant, löst die geräteinterne Feinsicherung nicht aus, falls es einen Kurzschluss verursacht. Dafür haut es dann die Sicherung des Steckdosenkreises raus, an der das Gerät angeschlossen ist. Das macht unter Umständen etwas mehr Lärm und Gestank. Viele Grüße, Christian
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Doppelpost, gelöscht.
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Praxistest: Fliegender Aufbau mit einem Saba 9260-Trafo, am Trenntrafo. Als Schalter kommt ein Mikroschalter 4A, 230V mit Sichtfenster zum Einsatz. Ohne Entstörung: Funken sichtbar, schwach beim Einschalten, oft und etwas kräftiger beim Ausschalten, aber insgesamt recht harmlos. Besonders beim Ausschalten wird der Radioempfang in der Bastelkammer gestört. 47n C + 100 Ohm parallel zu den Primärwindungsanschlüssen: ab und an schwächer beim Einschaltfunken, der Ausgangsfunke wird nahezu vollständig…
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Hm, beim Einschalten hängt die Funkenentstehung von Dauer und Stärke des Prellens ab. Auch da mildert ein Snubber den Effekt, kann ihn aber bei ungünstigem Zeitabstand der Abschaltvorgänge nicht komplett eliminieren. Spratzelt ein Schalter erst mal, wird die Geschichte schnell kritisch und kann dann auch auf der Sekundärseite Schaden anrichten, wenn die aufeinanderfolgenden Abschaltspannungsüberhöhungen für Überspannung sorgen. Nach Lehrbuch leiden die Schalter schon am stärksten beim Ausschalte…
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Hallo Mia, Deine Schaltung halte ich für die zweipolige Trennung für am günstigsten, allerdings gehört bei Parallelschaltung das Snubberglied hinter die Sicherung, also nahe an die Primärwindung. Bei einem (unwahrscheinlichen) Kurzschluss im Snubber löst dann die Gerätesicherung aus, nicht die Haussicherung. Wirksam ist die auch. Ich hatte mal bei einem Reparaturkandidaten einen solchen Snubber mit einem Varistor und mit einem Kondensator ohne Widerstand verglichen. Der Snubber zeigte deutlich d…
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Zitat von kugel-balu: „Prima -- aber diese Nachsiebung mit 22 bzw. 12 uF klingt knapp.“ Hallo Michael, der Kapazitätswert ist gar nicht so entscheidend, immerhin arbeitet das System ja nicht für 50 Hz, sondern für 65 - 75 kHz. Aber ein niedriger ESR speziell des ersten Elkos nach der Step-Up-Diode ist wichtig. Auch wenn im Mittel nur 10-15 mA Strom fließen, der Zeitanteil für das Nachladen ist step-up-typisch sehr kurz. Die 5 mV-Nadeln machen nur ca. 5 - 10% eines Pulses aus. Die Diode liefert d…
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Zitat von oldiefan: „Mit Deiner Verbesserung der Schaltung könnten Sie vermutlich sogar die behaupteten 0,03 % schaffen. Jedenfalls scheint das nicht mehr unmöglich.“ Hallo Reinhard, das hängt davon ab, wo sie ihr Optimum hinsichtlich K2 haben. Falls der nahe des Betriebspunktes in der Originalschaltung liegt, dürfte THD mit der höheren Anodenspannung sogar wieder ansteigen. Ich werde es testen. Danke für deine Reaktion! Viele Grüße, Christian