SABA 9260/ Endstufen - Transistoren kaputt, und andere Dinge

      Christian, was ist schlimmer ? Der Knackser beim Einschalten, oder der beim Ausschalten ? Du sagst, letzteres. Ich höre aber auch Knackser beim Einschalten. Beim Ausschalten kommt es darauf an, zu welchem Zeitpunkt der Kontakt getrennt wird. Mal knackst es, mal nicht. Das hängt sicher mit dem Nulldurchgang zusammen.

      Ansonsten: 47 nF reicht sicher aus, 100 nF braucht man eher nicht. Ich bin mir ohnehin nicht sicher, woran die Schalter eigentlich sterben. Im 9141 nie, da schalten sie nur einen kleinen Trafo, also geringe Einschaltströme, und sicher auch kaum etwas abzubauen beim Ausschalten. Ich habe andere Geräte, die mindestens so grosse Trafos enthalten wie der 9260, und wo die Schalter noch nie Probleme gemacht haben. Wenn ich Einschaltknackser beseitigen wollte, ging das nur mit kleinen Kapazitäten über den Kontakten.

      Einige Schalter habe ich zerlegt, die Kontakte waren immer abgebrannt. Aber es war auch immer ein Belag drauf, der das gefördert hat. Vielleicht eine Schutzschicht vom Hersteller, die langsam polymerisiert, und dann den Kontakt hochohmig macht ? Sobald das passiert, beginnt der Teufelskreis. Wird das vom Snubber am Trafo verhindert ? Mein Eindruck war, dass der Einschaltprozess letztlich störender ist, aber vielleicht stimmt das ja nicht.

      Besten Gruss,

      Michael
      Hm, beim Einschalten hängt die Funkenentstehung von Dauer und Stärke des Prellens ab. Auch da mildert ein Snubber den Effekt, kann ihn aber bei ungünstigem Zeitabstand der Abschaltvorgänge nicht komplett eliminieren. Spratzelt ein Schalter erst mal, wird die Geschichte schnell kritisch und kann dann auch auf der Sekundärseite Schaden anrichten, wenn die aufeinanderfolgenden Abschaltspannungsüberhöhungen für Überspannung sorgen.

      Nach Lehrbuch leiden die Schalter schon am stärksten beim Ausschalten. Während beim Einschalten "nur" verstärkter Strom fließt, entsteht beim Abschalten oft eine Spannung, die problemlos einen Lichtbogen zündet, der dann die Restenergie des Trafos umsetzt. Maßgeblich für die Stärke des Funkens sind die Primärinduktivität und der Zeitpunkt des Abschaltens innerhalb einer 50-Hz-Periode. Im Strommaximum, näherungsweise gleichzusetzen mit dem Spannungsnulldurchgang, ist am meisten Energie gespeichert. Beim SABA-Trafo des 9260 kann man von ungefähr 20 Henry primärseitig ausgehen, wenn man den Ruhestrom des unbelasteten Trafos heranzieht. Ich habe den mit 35 mA rms gemessen.
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      Praxistest: Fliegender Aufbau mit einem Saba 9260-Trafo, am Trenntrafo. Als Schalter kommt ein Mikroschalter 4A, 230V mit Sichtfenster zum Einsatz.

      Ohne Entstörung: Funken sichtbar, schwach beim Einschalten, oft und etwas kräftiger beim Ausschalten, aber insgesamt recht harmlos. Besonders beim Ausschalten wird der Radioempfang in der Bastelkammer gestört.

      47n C + 100 Ohm parallel zu den Primärwindungsanschlüssen: ab und an schwächer beim Einschaltfunken, der Ausgangsfunke wird nahezu vollständig unterdrückt. Keine Störungen des Empfangs mehr.

      100n C + 100 Ohm, parallel zur Primärwindung: noch geringere Funkenneigung, keine Störungen.


      Wird der Trafo sekundärseitig belastet (40 Watt, sollte halbwegs praxistauglich sein) , kommt es trotz des Entstörgliedes öfters mal zu einem Funken beim Abschalten, aber trotzdem deutlich geringer als ohne RC-Beschaltung. Beim Einschalten ändert sich nichts. Störungen beim Radioempfang gibt es nicht.
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      Gut, dann ist die Lösung von Mia vermutlich die bestmögliche ... muss ich dann auch mal probieren. Ist ein Test mit einpoliger Unterbrechung ausreichend ? Hier tritt ja auch Funkenlöschung über dem einen Kontakt ein. Bei zweipoliger Trennung ist mir das weniger klar (wohl aber den Vorteil beim Abbau von Restspannung). In jedem Fall wird der Schalter mit Snubber dann der letzte sein, der eingesetzt wird ... und darum ging es Mia ja.

      Michael

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „kugel-balu“ ()

      Hi Mia,

      genauso ist es richtig. Die Platzierung nach der Gerätesicherung ist aber nur das I-Tüpfelchen. Wird das PMR-Element so angeschlossen, wie von dir ursprünglich geplant, löst die geräteinterne Feinsicherung nicht aus, falls es einen Kurzschluss verursacht. Dafür haut es dann die Sicherung des Steckdosenkreises raus, an der das Gerät angeschlossen ist. Das macht unter Umständen etwas mehr Lärm und Gestank. ;)

      Viele Grüße,
      Christian
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      Gestern hab ich den Netzschalter eingebaut , nur is er fertig .

      Jetzt hab ich ein anderes Problem um UKW bzw mit der Senderabstimmung im unteren bereich wenn ich an den Drähten da herum rüttle ca. ab 92 Mhz da schwankt es runter bis 87,35 MHz.

      Na der werd ich gleich zur Sache gehn .

      Sieht wieder schick aus .

      hier an den Bereich da is das Problem



      und so sieht der aus von innen

      Grüße <3 Mia <3

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      Könnte unter anderem auch das bekannte Problem mit Rissen im Bereicher vom FM Tuner auf der Hauptplatine sein. Möglich ist auch ein Schaden am UKW Poti von der manuellen UKW Abstimmung am AM-HF Modul.Die Nietungen an den Abgängen vom Poti könnten schlechten Kontakt haben. Da hilft dann Silberlack

      Grüße
      Klaus
      Bilder
      • FM-Poti offen a.jpg

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      TauchflohVS schrieb:

      Könnte unter anderem auch das bekannte Problem mit Rissen im Bereicher vom FM Tuner auf der Hauptplatine sein. Möglich ist auch ein Schaden am UKW Poti von der manuellen UKW Abstimmung am AM-HF Modul.Die Nietungen an den Abgängen vom Poti könnten schlechten Kontakt haben. Da hilft dann Silberlack

      Grüße
      Klaus


      Sehr gut!
      Der häufige Haarriss an der Leiterbahn für die Abstimmspannung auf der HF-Hauptplatine in der Nähe vom Tunermodul!






      Gruß
      Reinhard

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      Glaub' ich eher nicht -- denn erstens hat Mia DIESE Schwachstelle sicher schon präventiv behoben, und zweitens ist der rot eingekringelte Bereich auf der anderen Seite des Tuner-Moduls. Mal alle Kabelansätze genau inspizieren und die Stecksockel nebst Lötnägeln blank machen ist sicher sinnvoll (falls nicht auch schon gemacht).

      Michael

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      hallo ihr Lieben ,

      ich hab schon gesucht , ich denke ich hab den Fehler gefunden , Reinhard danke dir dass du mich auf Risse der Platine hinweisst , da ist nix .

      Tauchfloh war schon bisi näher , aber das Hauptabstimmpot ist in da ordnung , aber schon nahe .

      Der Fehler könnte der Steckkontakt St8 /4 /5 /2 gewesen sein denn da machte es sich bemerkbar , diese Anschlüsse gehen da hin auf Poti für die Handabstimmung . Das weisse Flachbandkabel das auf die Speicherplatte geht und da ist nicht weit weg das Hauptpoti fürs Handradabstimmung
      ich schrieb ja , wenn ich da wo ich markiert hab nur leicht rüttle , schwankt der Frequenzbereich im unteren Bereich so ca ab 92 Mhz , wenn die Abstimmung mit Hand erfolgt oder auch mit den abgespeicherten Sendern
      bei uns in Austria is der letzte Sender 88 ,6 Mhz da sah ich es . Oberer Bereich war nie ein Problem da stand alles gut keine Bewegung ..
      Wie gesagt es könnte....

      Ich hab gemacht : alles was mit den Steckern zu tun hat nöchmals gereinigt , Amstimmmodul die Stifte vom Lot befreit und neu gelötet , am Modul hatte ich es schon damals .

      das weisse Flachbandkabel abgeklötet und neu abgesesezt neu verlötet . Na das war eine fummelei das wieder in die Bohrungen zu fummeln . hab ja sooo große Geduld .
      Die Steckfassung das gleich Prozedere .
      Zur gleichen Zeit sah ich noch die Verbindung unten am Zählermodul alle Drähte die in die Steckverbindung ging waren grün oxidiert pfff ich hab nie einen Kontakt60 für mein Gerät benutzt .Egal hab ich auch neu gemacht .

      Bis jetzt ist mal alles unter Beobachtung und das rütteln an den Stellen der Verdrahtung hat bis jetzt mal ruhe .








      .
      Grüße <3 Mia <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Nachteule“ ()

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      ...weiter gehts ,

      habe nun den Snubber fertig , 0,1µ 275 V~ von denen hab ich 9 Stück gefunden in meiner Kondensatorkiste , sind aber schon alt nie feucht gelagert .

      den Widerstand mit 100 Ohm 1 Watt ist halt Metall . MOX hab ich keinen , und nur wegen den einen bestell ich nix .

      ...jetzt muss ich den nur noch einbauen ,.....wenn fertig gibts Bilder .

      jetzt zu meiner Arbeit das Gehäuse ist vom Relais Saba 9260 , das ist das gleiche Material wie beim Sicherungshalter primärseitig . Ich denke das ist flammhemmend .






      da direkt an dan Netztrafo , will ich den haben , mal schauen was wird .


      Grüße <3 Mia <3
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