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saba-forum.dl2jas.com/index.php/Attachment/13090/ Für die meisten Röhren 6S1 und ähnliche ist es günstig, wenn die Schaltung mit etwas mehr Dampf betrieben wird. Die 100 Volt direkt vom Step-Up-Wandler wollte ich nicht aufschalten, aber 85 Volt erlauben noch eine gute Siebung bei deutlich stabilerer Versorgungsspannung. Dazu müssen die Widerstände R315 und 316 (parallelgeschaltete 6,8 kOhm-Widerstände) mit einem Bypasswiderstand von 1,5 kOhm versehen werden. Das ergibt einen Gesamtwiderstand von…
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Wie funktioniert das denn nun mit der Auslöschung der zweiten Harmonischen? Bekanntlich entsteht sie durch unterschiedlich hohe Verstärkung für die positive gegenüber der negativen Halbwelle. Die Verstärkung dieser Schaltung an einem bestimmten Punkt des Kennlinienfeldes gehorcht der Formel, die drei Posts vorher dargestellt ist. Setzt man für µ den Term S * Ri (Steilheit x Innenwiderstand) ein, sieht die Formel dann so aus: Au = (S*Ri*Ra)/(Ri + Ra + (S*Ri + 1)*Rk) Steilheit und Innenwiderstand …
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Ist von Tommy. Wenn er den so anbietet, passt das.
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Die kleine Röhrenstufe ist einfach auf einem Steckbrett nachbaubar. Das erlaubt es, Parameter zu variieren, ohne an der Platine löten zu müssen. Der Geräuschspannungsabstand ist geringer, es streut bei fliegendem Aufbau viel Brumm in die Schaltung, aber THD lässt sich messen.Die Variation der Versorgungsspannung zeigte folgendes: Wie vermutet, die 2. Harmonische reagiert deutlich auf Änderungen des Arbeitspunktes. Und es gab bei jeder mir vorliegenden 6S1-Röhre einen Punkt, an dem sich die Krümm…
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Prüfung nach Funke W19-Bedingungen: Ua: 150V Ug2: 60V Ug1: 0 V Der Gutbereich fängt bei 3,5 mA Anodenstrom an und reicht bis ca. 9,5 mA. Die fünf Prüflinge schlagen sich folgendermaßen: 6S1_M_Rt: 10,2 mA 6S1_M_ohne: 6,9 mA 6S1_CS: 7,7 mA EF95: 5,5 mA 5654: 9,4 mA Keine der Röhren liegt außerhalb des Gutbereiches. Die Abstufung untereinander ähnelt den Werten aus der Bestimmung der Triodenkennlinien.
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Röhrenvergleich: Kennlinien in der Nähe des Arbeitspunktes 6S1_M_rt: eine von Michaels Röhren, hat einen roten Punkt auf dem Glas 6S1_M_ohne: dito, keine Markierung 6S1_CS: mein NOS-Exemplar EF95: meine NOS-Ersteigerung, Haltron hat sie mal verkauft, war aber nicht der Hersteller. Sie sieht den 6S1 sehr sehr ähnlich vom Aufbau der Innereien. 5654: Philips, NOS saba-forum.dl2jas.com/index.php/Attachment/13070/ Variiert man die Gitterspannung bei konstanter Anodenspannung, erhält man die Eingangsk…
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Stimmt. Michael sandte mir beiden die 6S1 zu, die weiter oben Thema waren. Gestern unterzog ich sie, die "gute" EF95 und meine hochverzerrende 5654 ein paar Messungen, um die Kennlinien rund um den Arbeitspunkt in diesen Verstärkern zu bestimmen. Ich bestimmte den Anodenstrom in Abhängigkeit von der Gitterspannung und von der Anodenspannung. Es stellte sich heraus, die EF95 war die Röhre mit dem geringsten Anodenstrom. Die beiden 6S1 waren in keiner Weise müde, wie nach der Überheizung vermutet,…
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Gut möglich. Die Schaltung mit ihrem Arbeitspunkt weitab vom beabsichtigten Einsatz bügelt Exemplarunterschiede aber auch nicht weg. Verkauft wurden die Röhren als NOS. Und sie sind geprüft. Die 5654 stammt von Philips, die EF95 von Haltron. Daneben gab es noch zwei 6AK5, ebenfalls von Haltron dazu. Eine ist in dieser Anwendung ähnlich mies wie die 5654, die andere ist in Ordnung. Der Verkäufer hat sie in einer Triodenschaltung getestet: Ra 33k, Rk 390 Ohm parallel zu 220 µF, 240 Volt Betriebssp…
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Wie es scheint, ist der Röhrentyp keine Garantie für niedrige Verzerrungen. Hier ist es die 5654W, die mit über 3% schlecht abschneidet. Die EF95 hingegen erreicht einen Wert kleiner 0,1%. Und 3% Verzerrungen klingen nicht mehr schön, auch wenn die zweite Harmonische dominiert. Viele Grüße, Christian
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Der KI-Agent von Google meint übrigens, diese 6J1-Vorverstärker seien Abkömmlinge einer Röhrenpufferstufe, die in den 90ern in Großbritannien von Anthony Michaelson ersonnen wurde: "Musical Fidelity X-10D". Schaltung, Aufbau und die Spezifikation unterscheiden sich jedoch grundlegend. Pro Kanal arbeitet dort eine ECC88, die beiden Triodenverstärkerstufen sind stark über alles gegengekoppelt und dadurch auf Verstärkung 1 eingestellt. Der Eingangswiderstand ist sehr hoch, in der Gegend von 1 MOhm,…
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Das kleine Gerät finde ich recht witzig. Da es auch nicht überteuert ist, habe ich mir einen Klon zugelegt: Fosi Audio Tube P1. Er kommt mit Röhren vom Typ 6K4. Noch vor dem ersten Einschalten habe ich es aufgeschraubt. Die Nachverfolgung des Signalpfades ergab: Vom Eingang läuft das Signal über die oberen grauen 1 µF-Kondensatoren Richtung Lautstärkepoti. Vor den Kondensatoren sitzen noch Widerstände Richtung Masse, die den Eingangswiderstand auf ca. 12 kOhm festlegen. Das Poti selbst ist nicht…
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Verändert sich die Lautstärke kontinuierlich oder sprunghaft beim Drehen des Basspotis? Falls kontinuierlich, wird es laut bei aufgedrehtem Bass oder bei abgeschwächtem? Ich habe selbst kein Radio dieses Typs parat, kann aber gegebenenfalls auf Basis des Schaltplans ein wenig zur Seite stehen. Oszi und Multimeter hast du? Viele Grüße Christian
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Die Anzahl der Klone ist ja erstaunlich, Fosi, Douk, Fever, Suca..., mit und ohne Gehäuse, als Bausatz, mit Röhrenwahl, mit Opamp-Wahl. Vermutlich ist tatsächlich die Grundschaltung mal in der angehängten Variante entstanden. Die neueren Versionen nutzen DC 12 V und den erwähnten Aufwärtswandler, die älteren einen 12V-AC-Adapter und Spannungsvervielfacher mit am Ende gesiebten +- 28V, so wie in der angehängten Schaltung. Ein paar Erklärungen zur Röhrenstufe und der vollständige Plan vom angehäng…
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Ja, zumindest ähnlich würde ich die Schaltung auch erwarten. Hier bei 5 mA Ruhestrom, 3 kOhm Anodenwiderstand, Schaltung als Triode. Letzteres macht man wohl, um den Röhrensound zu bekommen. Die 2-3% Verzerrungen sind nach meinem Verständnis volle Absicht. Mullards EF95 hatte eine Angabe im Datenblatt, wie die Röhre sich bei Triodenschaltung verhält. Die Arbeitsgerade des 3 kOhm-Widerstandes erzeugt bei Annäherung der Gitterspannung an 0 Volt einen größeren Hub als in die andere Richtung --> So …
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Zitat: „Der Gedanke...mehrere Quellgeräte (Phono, CD, Tuner,...) ist bei uns "Alten" verhaftet. Die heute 16-Jährigen kämen auf den Gedanken gar nicht“ Jetzt fühle ich mich wirklich alt. Hm, die unterschiedlichen Werte für die harmonischen Verzerrungen, ansteigend mit dem Pegel, deuten ganz simpel auf Einflüsse der Röhrenkennlinen hin, die bei den genannten Typen ja nicht identisch sind. Gibt es einen Schaltplan der Röhrenstufe zu dem Ding? Oder falls nicht, welche Gittervorspannung stellt sich…
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Hallo Reinhard, interessanter Beitrag, ich find's immer wohltuend, wenn Fakten auf den Tisch kommen. Zur gedachten Anwendung des Gerätes: Sehe ich das richtig, dass es vor allem "Röhrensound" produzieren soll? Den Rest: Klangregelung und Lautstärkesteller hat man ja üblicherweise mit an dem Gerät dran, das für die Quellenumschaltung sorgt. Viele Grüße, Christian
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Audiolabor Flink (Vorstufe)
chriss_69 - - Verstärker
BeitragHallo Michael, nein, ich war eher skeptisch, da die Aussage der Klangbeeinflussung durch Kondensatoren bisher nicht durch Messungen oder Fachbeitragszitate belegt wurde. Reinhards Untersuchung ist zumindest für mich das erste Mal, dass eine Messung klar einen Einfluss auf das Signal zeigt und auch die Randbedingungen schildert, bei denen das passiert. Viele Grüße, Christian
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Audiolabor Flink (Vorstufe)
chriss_69 - - Verstärker
BeitragKlasse Beitrag, bisher hatte ich leichte Zweifel, was den Einfluss von Tantalelkos im Signalgang betrifft. Messung schlägt Bauchgefühl.
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Canton EC-P1
BeitragHallo Michael, wie macht sich der Unterschied zwischen den OPV Versionen N und AN bemerkbar? Hört man einen Unterschied beim Rauschen? Beim Trafo würde ich sagen: Glück gehabt, dass es hier nur einer mit einer Ausgangsspannung sein muss. Ersatz ist ja ansonsten entweder Glücks- und Geduldsspiel oder kostenintensiv. Viele Grüße, Christian
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UKW-Verstärker 10 dB mit BFS20
BeitragHallo Andreas, der Einsatz ist also eher für den Ausgleich von Leitungsverlusten gedacht? Die von dir angedachte Anwendung zum Selektieren von Piezofiltern finde ich interessant. Mit meinem logarithmischen Pegelwandler konnte ich bisher nur bei einfachen Piezos die Zipfel bei der Weitab-Selektion sichtbar machen. Bei Vierbeinern gelang mir das nicht. Neben der Pegelgrenze spielte da auch das Durchschlagen des Eingangspegels auf den Ausgang eine Rolle. Will man da etwas verbessern, spielt sicher …