Hier stelle ich wieder einen Vorverstärker für UKW-Radio vor.
Ist schon etwas her, da gab es hier von mir einen ähnlichen Verstärker mit BF199.
Der altbekannte und bewährte BF199 wird langsam obsolet, CDIL stellt ihn noch her.
Noch bekommt man ihn, langsam sollte man sich damit eindecken, ZF-Transistor.
Eine gute Alternative ist der BFS20 im SMD-Gehäuse SOT-23 von Nexperia, ex Philips.
Seine Daten sind recht ähnlich wie beim BF199, gilt auch für das Hochfrequenzverhalten.
Den BFS20 sollte man sich für später im Hinterkopf behalten, wenn der BF199 rar wird.
Aktuell bekommt man den BFS20 bei Einzelabnahme für 14 Cent z.B. bei Reichelt:
reichelt.de/de/de/shop/produkt…0_025a_0_25w_sot-23-41406
Hier der Verstärker ist eher als Auftakt, Test von mir, geplant, was mit dem so geht.
Besonders rauscharm ist der Verstärker nicht, eher als Aufholverstärker gedacht.
Ich kann jetzt schon sagen, der BFS20 ist wirklich praxistauglich, nicht nur als ZF-Verstärker.
Nicht versprochen, vermutlich stelle ich mit dem auch impedanzrichtige ZF-Verstärker vor.
Impedanzrichtiges Verhalten ist gerade dann wichtig, wenn man Piezofilter ansteuert.
Wir bleiben erst mal hier bei dem UKW-Verstärker, einfache gut nachbaubare Schaltung.
Kleiner Wermutstropfen, die Schaltung ist komplett SMD, muss schon sein ab UKW.
Im letzten Bild das Platinchen in einem Tunergehäuse, prima wegen der zwei Antennenbuchsen.
Die Tuner kaufte ich mal als Restposten, für mich auch interessant wegen der HF-Transistoren.
Zeige ich später, die Messergebnisse entsprechen sehr gut den Simulationen.
Wir betrachten uns den Schaltplan.
Besonders kompliziert ist die Schaltung nicht, klassische Emitterschaltung mit Gegenkopplung.
Über R5 und R1 fließt der Strom für die Basis, um in den richtigen Arbeitspunkt zu kommen.
Auch wie der BF199 ist der BFS20 beim maximal zulässigen Kollektorstrom etwas schmalbrüstig.
Beide taugen bis maximal 25 mA, typische ZF-Transistoren, hier Arbeitspunkt 14 mA gewählt.
Damit das mit der HF-Gegenkopplung funktioniert, wird bis auf DC R1 mit C1 kurzgeschlossen.
Die Aufgabe von C2 und C6 dürfte klar sein, Koppelkondensatoren für DC-freien Ein- und Ausgang.
C5 und L1 bilden ein L-Glied, was im relevanten Frequenzbereich für gute Eingangsanpassung sorgt.
Die Ausgangsanpassung wird hauptsächlich durch die HF-Gegenkopplung mit R5 erreicht.
Technische Daten
Frequenzbereich: 88 bis 108 MHz (UKW-Rundfunk)
Betriebsspannung: 12 Volt (11-13 Volt)
Leistungsaufnahme: ca. 170 mW
Impedanz: 75 Ω
Ausgangspegel: 3 dBm = 111 dBµV max.
Maße Platine ca.: 40 x 15 mm ohne Gehäuse
Es kommen noch mindestens zwei Fortsetzungen.
Auf den Aufbau mit Gehäuse werde ich näher eingehen, Musterexemplar.
Auch die Simulationen kommen nicht zu kurz, LTSpice und RFSim99.
Andreas
Ist schon etwas her, da gab es hier von mir einen ähnlichen Verstärker mit BF199.
Der altbekannte und bewährte BF199 wird langsam obsolet, CDIL stellt ihn noch her.
Noch bekommt man ihn, langsam sollte man sich damit eindecken, ZF-Transistor.
Eine gute Alternative ist der BFS20 im SMD-Gehäuse SOT-23 von Nexperia, ex Philips.
Seine Daten sind recht ähnlich wie beim BF199, gilt auch für das Hochfrequenzverhalten.
Den BFS20 sollte man sich für später im Hinterkopf behalten, wenn der BF199 rar wird.
Aktuell bekommt man den BFS20 bei Einzelabnahme für 14 Cent z.B. bei Reichelt:
reichelt.de/de/de/shop/produkt…0_025a_0_25w_sot-23-41406
Hier der Verstärker ist eher als Auftakt, Test von mir, geplant, was mit dem so geht.
Besonders rauscharm ist der Verstärker nicht, eher als Aufholverstärker gedacht.
Ich kann jetzt schon sagen, der BFS20 ist wirklich praxistauglich, nicht nur als ZF-Verstärker.
Nicht versprochen, vermutlich stelle ich mit dem auch impedanzrichtige ZF-Verstärker vor.
Impedanzrichtiges Verhalten ist gerade dann wichtig, wenn man Piezofilter ansteuert.
Wir bleiben erst mal hier bei dem UKW-Verstärker, einfache gut nachbaubare Schaltung.
Kleiner Wermutstropfen, die Schaltung ist komplett SMD, muss schon sein ab UKW.
Im letzten Bild das Platinchen in einem Tunergehäuse, prima wegen der zwei Antennenbuchsen.
Die Tuner kaufte ich mal als Restposten, für mich auch interessant wegen der HF-Transistoren.
Zeige ich später, die Messergebnisse entsprechen sehr gut den Simulationen.
Wir betrachten uns den Schaltplan.
Besonders kompliziert ist die Schaltung nicht, klassische Emitterschaltung mit Gegenkopplung.
Über R5 und R1 fließt der Strom für die Basis, um in den richtigen Arbeitspunkt zu kommen.
Auch wie der BF199 ist der BFS20 beim maximal zulässigen Kollektorstrom etwas schmalbrüstig.
Beide taugen bis maximal 25 mA, typische ZF-Transistoren, hier Arbeitspunkt 14 mA gewählt.
Damit das mit der HF-Gegenkopplung funktioniert, wird bis auf DC R1 mit C1 kurzgeschlossen.
Die Aufgabe von C2 und C6 dürfte klar sein, Koppelkondensatoren für DC-freien Ein- und Ausgang.
C5 und L1 bilden ein L-Glied, was im relevanten Frequenzbereich für gute Eingangsanpassung sorgt.
Die Ausgangsanpassung wird hauptsächlich durch die HF-Gegenkopplung mit R5 erreicht.
Technische Daten
Frequenzbereich: 88 bis 108 MHz (UKW-Rundfunk)
Betriebsspannung: 12 Volt (11-13 Volt)
Leistungsaufnahme: ca. 170 mW
Impedanz: 75 Ω
Ausgangspegel: 3 dBm = 111 dBµV max.
Maße Platine ca.: 40 x 15 mm ohne Gehäuse
Es kommen noch mindestens zwei Fortsetzungen.
Auf den Aufbau mit Gehäuse werde ich näher eingehen, Musterexemplar.
Auch die Simulationen kommen nicht zu kurz, LTSpice und RFSim99.
Andreas
Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
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