Gerade liegt eine Vorstufe vom Typ "Audiolabor Flink" auf meinem Tisch, die letzte Version mit den Designer-Knöpfen. Es gibt ein ausgelagertes Netzteil mit 2 x 15 V DC bei 400 mA (realisiert mit einer einfachen Siebung und einem Paar 7815 / 7915). Das war schon mal kaputt ... es wird nämlich ziemlich heiss, was zum sicheren Elko-Tod führt. Es gibt verschiedene Versionen dieses Netzteils, hier war eine dabei mit einer Siebung von 3300 uF pro Spannung. Ein Elko hatte gar keine Kapazität mehr (was zu gepulster Gleichspannung am Ausgang führte), der andere war kurz vor dem Exitus ... jetzt sind neue drin, jeweils mit 4700 uF. Die Regler arbeiten noch korrekt. Später soll das Netzteil noch ersetzt werden, durch eines mit besserer Siebung vor der Regelung, und ohne nennenswerte Erwärmung.
Die Vorstufe selber hat Midi-Format und arbeitet mit einer diskreten Schaltung, die minimalistisch aufgebaut ist. Pläne zu den Geräten von Audiolabor gibt es auf der weiterhin existierenden Webseite dieser nicht mehr existierenden Firma. Zunächst wird die Versorgungsspannung von 2 x 15 V per Parallelregler auf ca. 2x13 V reduziert und nochmal stabilisiert, separat pro Kanal. Zwei Ausgänge für Bandmaschinen oder Recorder sind per TL 071 bestückt. Ein Phono-Modul ist auch an Bord, steckbar, wobei es eine MM- und eine MC-Version gibt (Bilder folgen). Bei diesem Exemplar waren beide Versionen dabei. So ein Modul ist einfach gesteckt, so dass man leicht tauschen kann.
Beide waren defekt, was ein bekanntes Problem ist, und an jeweils 2 Elkos pro Kanal liegt. Die sind nur mit ca. 0,6 V vorgespannt, was zur Erhaltung der Elektrolytschicht nicht reicht. Wie man das dimensionieren kann, soll später noch ein Thema sein. Auch die Schaltung für Hochpegel arbeitet mit diesem Problem, und auch da ist eine gute Lösung zu ermitteln. Zunächst musste ich aber ALLE (!) Elkos in dem Gerät tauschen, was mehr als 20 sind, weil die ALLE hin waren. Es handelte sich um Elkos von Philips (blauer Becher), die öfter mal Probleme bereiten. Sie waren zum Teil etwas ausgelaufen, und hatten meist nur noch max. die halbe Kapazität, bei deutlich erhöhtem ESR. Ihr Alter ist ca. 30 Jahre, was von anderen Marken (Rubycon, Elna, etc.) viel besser verkraftet wird.
Fortsetzung folgt ...
Besten Gruss,
Michael
Die Vorstufe selber hat Midi-Format und arbeitet mit einer diskreten Schaltung, die minimalistisch aufgebaut ist. Pläne zu den Geräten von Audiolabor gibt es auf der weiterhin existierenden Webseite dieser nicht mehr existierenden Firma. Zunächst wird die Versorgungsspannung von 2 x 15 V per Parallelregler auf ca. 2x13 V reduziert und nochmal stabilisiert, separat pro Kanal. Zwei Ausgänge für Bandmaschinen oder Recorder sind per TL 071 bestückt. Ein Phono-Modul ist auch an Bord, steckbar, wobei es eine MM- und eine MC-Version gibt (Bilder folgen). Bei diesem Exemplar waren beide Versionen dabei. So ein Modul ist einfach gesteckt, so dass man leicht tauschen kann.
Beide waren defekt, was ein bekanntes Problem ist, und an jeweils 2 Elkos pro Kanal liegt. Die sind nur mit ca. 0,6 V vorgespannt, was zur Erhaltung der Elektrolytschicht nicht reicht. Wie man das dimensionieren kann, soll später noch ein Thema sein. Auch die Schaltung für Hochpegel arbeitet mit diesem Problem, und auch da ist eine gute Lösung zu ermitteln. Zunächst musste ich aber ALLE (!) Elkos in dem Gerät tauschen, was mehr als 20 sind, weil die ALLE hin waren. Es handelte sich um Elkos von Philips (blauer Becher), die öfter mal Probleme bereiten. Sie waren zum Teil etwas ausgelaufen, und hatten meist nur noch max. die halbe Kapazität, bei deutlich erhöhtem ESR. Ihr Alter ist ca. 30 Jahre, was von anderen Marken (Rubycon, Elna, etc.) viel besser verkraftet wird.
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Michael
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