Restauration Saba Villingen 100
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es ist halt blöd wenn man das Gerät nicht kennt oder vor Ort hat
so jetzt habe ich es
hier das Ergebniss;
Die Drahtbrücke für Ersatz zu deinem 3 Beiner Kondensator
Ps.; habe auf der Seite von ATR nachgesehn die haben doch den geschirmten Kondensator mit durchgehender Drahtverbindung.
Den Du jetzt hast mit 3 Anschlüssen macht nix , machst die Masseverbindung mit Draht ,
GrüßeMia
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Hallo,
ich wollte heute sowieso berichten. Das Gerät spielt mit eurer Hilfe soweit ganz gut. Ich lasse es gerade im noch demontierten Zustand einige Stunden laufen. Ich habe sämtliche Papier-/Teerkondensatoren ausgetauscht. Ebenso alle Elkos, bis auf eine Ausnahme, den Doppelelko C52/53 (Becher). Den Gleichrichter habe ich, entgegen meiner Ansicht am Anfang dieses Themas, auch noch nicht getauscht. Allerdings habe ich am Ausgang des Gleichrichters jetzt noch rd. 15 Volt zuwenig Spannung im normalen Betrieb. Messe ich hier richtig, oder muss ich hier im Leerlauf, also ohne das Leistung abfließt messen? Gleichrichter wie Trafo werden nur noch warm, ich schätze so 40 Grad. Beim Becherelko kann ich kaum eine Erwärmung fühlen.
Viele Grüße
Franz-Josef -
Hallo Franz-Josef ,
Die Spannungen werden immer mit Leistung -UKW , AM Berieb gemessen .
Eine Erwärmung am Trafo und Gleichrichter darf sich erwärmen , Gleichrichter bei Selen ist normal wegen den Innenwiderstand . Und der Trafo wird sich deutlicher erwärmen weil 220 Volt Wechselspannung , jetzt lieferst du das Radio mit 230 Volt Wechselspannung vieleicht sogar paar prozentchen mehr.
Es könnte noch dazukommen dass vieleicht die Röhren besonders die ECL82 nicht mehr soooo taufrisch ist - sind , darum die ca. 15 Volt Gleichspannungsunterschiede geben sind. Auch der Doppelelko und der Selengleichrichter wird sicher einen weghaben und auch nimmer seine spezifischen Daten vorweisen koennen .
Ich habe keine Vorstellung wie der Doppelelko seine Pins verlötet hat , könntest Du uns da ein Abbild von unten des Gerätes zeigen ?
Bei 220 Volt Wechselspannung bei gelieferten 230 Volt und trozdem noch zu wenig Spannung , liegt es vieleicht am 50 + 50 µF Doppeöelko zu viel Verlust haben wird,... und dann; dass sich der Gleichrichter auch noch zu stark erwärmt . Für einen guten Selengleichrichter kann sich die Temp bisi über Handtemp bewegen , meiner Schätzung ist 40 Grad zu viel --Im inneren des Ghäuse sogar mehr .
Ein Wechsel auf 47µF das 2 mal mit 400Volt Spannungsfestigkeit samt den Gleichrichter ist meine Meinung von nöten .
Meine Ehrfahrung hat gezeigt mit dem herumgebastel mit Silizium Dioden und Widerstand ,,, ja es funtioniert auch , aber ist für ein Gerät mit Selengleichrichter eher schlecht. Gründe gibst bei RM.org Hans Knoll und andere haben es schon geschrieben . Irgenwas mit es pummt zuviel bis zu sättigung keine ahnung mehr auf was es ankommt . Denke der Lade und Siebelko,...
Meine Empfehlung und ich hab mir auch schon ein Saba auch ein Siemens Radio zurecht gemacht vor paar Jahren mit original Selengleichrichter mit neuen Lade,. Siebelko . Weisst,.. es stimmten alle Spannungen
kein Brumm nichts nur ein gutspielendes Radio.
Und jetzt werden die Gegner kommen , pahhhh warum wieder einen Selenglr.
Weil ichs kann,Spass beiseite bis der Selengleichrichter seine Spezifikation nachlässt sind wir alle 3 mal nimmer unter den Lebenden. Früher als Fernsehn dünn angesidelt war , war Radio immer an .
Und manchmal kommt es sogar vor in irgend einen Radio dass natürlich trocken bzw immer im Haus oder Wohnung stand , dass der Gleichrichter noch gut ist .
Den kann ich empfehlen hab dort meine gekauft . Kauf keine gebrauchten oder Kellerware,
hab dir eine Privat gesendet, weil sonst schnell wegGrüßeMia
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Etwas weiter oben im Thema ist eine Abbildung der Lötseite. Der Doppelelko ist der C52/C53. Ich werde mir mal die Teile besorgen. Ich muss nur noch herausfinden, wie ich die Pluspole der Elkos dann kappe, ohne den kompletten Becher auszubauen. Er soll schon drinbleiben und die Elkos würde ich dann an der Unterseite plazieren.
Danke und Gruß
Franz-JosefDieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Franzel2103“ ()
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Was Du machen kannst : Elko auslöten und die 2 Pluspole ganz am Ende einfach wegkappen und wieder mit den minus Polen des alten Elko wieder einlöten ,
oder die Leiterbahn zu den Pluspolen durchtrennen , und die neuen Elkos an der richtigen Stelle anlöten . Einige Drahtverbindung musst Du dann verlegen vor der durchtrennung .
Ich würde den Vorschlag Elko auslöten nehmen, 2 Pole abzwacken und wieder einlöten , dann ist der nicht mehr aktiv
Kauf keine snapin Elkos nur mit langen Beinchen , am vorderen ende ca 6mm umbiegen dann verlöten . so meine ich das ; L
GrüßeMia
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...das muss Du jetzt heraus finden, kann ja nicht schwer sein . Mach auf keinen Fall den Fehler , und löte die neuen auf den alten Elko , das bringt gor nix . Und ist sowieso ein Pfusch .
Der alte Doppelelko muss deaktivert sein .
Andere Radiobastler nehmen das Innere raus und sezen da 2 neu rein , ich halte von sowas gor nix .
Jetzt meine Idee, würd ich so ein Gerät besitzen ; ich würd den alten Elko rausschmeissen und ein 18er Loch mit son Stufenboherer rein bohren mit hoher Drehzahl damit nix eckt und rein damit . Und einen Neuen Doppelelko mit Schraubverbindung versehn ,
Die Masseverbindung und Plus mit Draht fein säuberlich realisieren.
Wenn du das nicht kannst macht ja nix .
Die Lötpunkte sind es , dann hast den Elko raus , dann zwickst die Pluspole vom Elko ab und lötest die 3 Massezungen wieder,.... Dann die 2 neuen Elko von unten auflöten , bei denen du die Pole freigesetzt hast dataaa und ferig ist der Tanz
Da musst du Schauen wo die Lötpunkte sind , dann hast du es und raus iser :
jetzt hab ich alles gegeben , rest musst Du machen Lieber Franz-Josef.
sieht dann so aus , ein Bild von einem anderen Beitrag geliehen
saba-forum.dl2jas.com/index.ph…MG-20200518-200342-2-jpg/
GrüßeMia
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Hab vielen, vielen Dank.
Ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt, die neuen Elkos in den Becher zu fummeln. Aber das lasse ich sein. Wenn die Elkos an der Unterseite montiert werden, sieht man die ja nicht. Die Variante mit dem Stufenbohrer lasse ich lieber. Sonst schrotte ich die Platine noch. ATR hat ja auch einen Becher zum Einlöten im Programm, aber der ist schwarz.
Ich warte jetzt auf die Teile und berichte dann.
Viele Grüße
Franz-Josef
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huhu Guten Morgen ,
ne musst nicht einfach einlöten und fertig.
Hast Du den Doppelelko auch getauscht . Der alte Elko muss raus !
Erst wenn der Neue drinne ist dann das Gerät in Betrieb setzen , sonst leidet der Gleichrichter .
Bei neuen Selengleichrichter samt neuen Elko schalte ich immer egal was das Gerät an Stromaufnahme hat , eine beginnend mit 10Watt , 30 Watt und zum Schluss eine 4o Watt Glühlampe in Reihe vor dem Trafo ca. 1 Std und gut ist . Damit die neuen Komponenten nicht gleich soo einen schock bekommen das denen das nicht gut tut .
Mir egal was andere machen , ich mach das so . Besser wär ein Regeltrenntrafo hab ich nicht , wer gut aufpasst bekommt auch keine gewischt , mich hat ein Gerät unter Spannung noch nie gebissen .
Achtung Strom ist kein Spielzeug !! Die die überhaupt keine Ahnung davon haben , Finger weg !!
Wenn ich einkaufen geh in Supermärkten oder früher beim Mediamarkt hab ich öffters eine Statische Ladung abbekommen pffff , heutzutage beim wöchendlichen Einkauf bekomme ich manchmal eine gewischt . Manche Leute gucken immer blöd, wenn ich erst mit der Faust das Regal schnell berühre,
GrüßeMia
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Franzel2103 schrieb:
So, jetzt habe ich noch eine Frage und hoffe, dass sie nicht wieder zu anfängerhaft ist.
Es geht um den Kondensator mit Abschirmung C33. Er hat 4 Anschlussdrähte. Ich vermute, 2 für die Abschirmung. Ich kann allerdings auch mit dem Schaltplan nicht herausfinden, bei welchen Drähten es sich hier um die Abschirmung handelt.
Ich hatte im ATR-Shop den Kondensator mit durchgehender Abschirmung bestellt. Geliefert wurde allerdings der andere abgeschirmte Kondensator mit 3 Abschlussdrähten. Ist das egal, weil die Schirmung sowieso auf Masse zusammengeführt wird?
Franz-Josef
Hallo Franz -Josef,
ich mach mir diese abgeschirmten Kondensatoren selbst.
Auf den Kondensatorkörper kommt sicherheitshalber rundum eine Lage Tesafilm oder Schrumpfschlauch. Dann schneide ich mir aus dünnem (0,1mm) Kupferblech ein passendes Stück zurecht und Forme damit ein Rohr mit etwas Überlappung. Dann wird an dem Kupferblech ein langes Stück Schaltdraht angelötet und das ganze Gebilde noch mit Schrumpfschlauch überzogen. Fertig ist der geschirmte Kondensator.
Gruß
Dieter