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Universeller ZF-Verstärker nicht nur für 10,7 MHz
Es werden mehrere Verstärker werden, 3 dB, 6 dB und 12 dB sind geplant.
Warum auch einer 3 dB mit so lächerlicher Verstärkung?
Der dient dann hauptsächlich als Trennverstärker mit sauber 330 Ω am Ein- und Ausgang.
Übliche keramische Filter von z.B. Murata sind meist für 330 Ω ausgelegt.
Das heißt aber nicht, daß die selbst sauber 330 Ω ohne Blindanteil haben.
Schaltet man zwei direkt hintereinander, kann es dann zur Verformung der Durchlasskurve kommen.
Den meist unangenehmen Effekt umgeht man mit einem Trennverstärker dazwischen.
Manchmal will man mit Absicht eine Filterkurve etwas verformen, um z.B. breiteren Durchlass zu erreichen.
Auch das geht mit Trennverstärkern, wenn man gezielt Ein- oder Ausgang beschaltet, hat ja 330 Ω.
Soweit ich mich erinnere, machte mal vor einiger Zeit Christian Experimente in der Richtung.
Zuerst machen wir uns Gedanken zur Messtechnik!
Übliche Signalgeneratoren haben meist 50 Ω oder 75 Ω, zum direkten Anschluss an Filter ungeeignet.
Wir betrachten die erste Schaltung, eine resistive Widerstandsanpassung von 50 Ω auf 330 Ω.
Die Fehlanpassung ist sehr gut, kleiner -40 dB, wenn die verwendeten Widerstände eng toleriert sind.
Man hat von 50 Ω auf 330 Ω einen Spannungsverlust von 5,7 dB, damit kann man noch leben.
Die Anpassung funktioniert natürlich auch rückwärts von 330 Ω auf 50 Ω, dann mit 22 dB Pegelverlust.
Will man z.B. mit einem Vektoriellen Netzwerkanalysator messen, ist der Pegelverlust schon ärgerlich.
Auch dazu habe ich mir schon Gedanken gemacht, aktive Anpassung, kommt später.
Eingangs- und Ausgangsspannung kann man natürlich mit einem Oszilloskop messen, ist ja hochohmig.
Kurz war ich am überlegen, ob ich es so mache, ist aber mit üblichen analogen Oszis zu ungenau.
Damals kaufte ich mehrere Messmodule mit AD8307, hatte noch eins, baute ich auf 330 Ω um.
Man schaue ins Datenblatt des AD8307, sein Eingang hat ca. 1100 Ω.
Da dann zu dem 470 Ω parallel, ergibt recht exakt die gewünschten 330 Ω.
Man schaue sich das Bild an, links die Widerstandsanpassung 50 <=> 330 Ω und rechts das Messmodul.
Man sollte SMD-Widerstände nehmen, deren parasitäre Induktivität ist gering, hier vernachlässigbar.
Damit es einfacher und kleiner wird, kann man die Widerstände hochkant direkt parallel einlöten.
Also nicht wundern, warum auf dem Platinchen scheinbar nur zwei Widerstände zu sehen sind!
Fortsetzung demnächst, es kommen noch mehrere Teile.
Zuerst gibt es die Version 6 dB mit Daten und Schaltplan.
Andreas
Es werden mehrere Verstärker werden, 3 dB, 6 dB und 12 dB sind geplant.
Warum auch einer 3 dB mit so lächerlicher Verstärkung?
Der dient dann hauptsächlich als Trennverstärker mit sauber 330 Ω am Ein- und Ausgang.
Übliche keramische Filter von z.B. Murata sind meist für 330 Ω ausgelegt.
Das heißt aber nicht, daß die selbst sauber 330 Ω ohne Blindanteil haben.
Schaltet man zwei direkt hintereinander, kann es dann zur Verformung der Durchlasskurve kommen.
Den meist unangenehmen Effekt umgeht man mit einem Trennverstärker dazwischen.
Manchmal will man mit Absicht eine Filterkurve etwas verformen, um z.B. breiteren Durchlass zu erreichen.
Auch das geht mit Trennverstärkern, wenn man gezielt Ein- oder Ausgang beschaltet, hat ja 330 Ω.
Soweit ich mich erinnere, machte mal vor einiger Zeit Christian Experimente in der Richtung.
Zuerst machen wir uns Gedanken zur Messtechnik!
Übliche Signalgeneratoren haben meist 50 Ω oder 75 Ω, zum direkten Anschluss an Filter ungeeignet.
Wir betrachten die erste Schaltung, eine resistive Widerstandsanpassung von 50 Ω auf 330 Ω.
Die Fehlanpassung ist sehr gut, kleiner -40 dB, wenn die verwendeten Widerstände eng toleriert sind.
Man hat von 50 Ω auf 330 Ω einen Spannungsverlust von 5,7 dB, damit kann man noch leben.
Die Anpassung funktioniert natürlich auch rückwärts von 330 Ω auf 50 Ω, dann mit 22 dB Pegelverlust.
Will man z.B. mit einem Vektoriellen Netzwerkanalysator messen, ist der Pegelverlust schon ärgerlich.
Auch dazu habe ich mir schon Gedanken gemacht, aktive Anpassung, kommt später.
Eingangs- und Ausgangsspannung kann man natürlich mit einem Oszilloskop messen, ist ja hochohmig.
Kurz war ich am überlegen, ob ich es so mache, ist aber mit üblichen analogen Oszis zu ungenau.
Damals kaufte ich mehrere Messmodule mit AD8307, hatte noch eins, baute ich auf 330 Ω um.
Man schaue ins Datenblatt des AD8307, sein Eingang hat ca. 1100 Ω.
Da dann zu dem 470 Ω parallel, ergibt recht exakt die gewünschten 330 Ω.
Man schaue sich das Bild an, links die Widerstandsanpassung 50 <=> 330 Ω und rechts das Messmodul.
Man sollte SMD-Widerstände nehmen, deren parasitäre Induktivität ist gering, hier vernachlässigbar.
Damit es einfacher und kleiner wird, kann man die Widerstände hochkant direkt parallel einlöten.
Also nicht wundern, warum auf dem Platinchen scheinbar nur zwei Widerstände zu sehen sind!
Fortsetzung demnächst, es kommen noch mehrere Teile.
Zuerst gibt es die Version 6 dB mit Daten und Schaltplan.
Andreas
Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com